Die Arbeit bezieht sich auf eine Damenmannschaft, die auf einem mittleren Leistungsniveau Handball spielt. Die Mannschaft umfasst 14 Spielerinnen zwischen 20 und 30 Jahren, die montags, dienstags und donnerstags trainieren. Zu berücksichtigen ist, dass die Mannschaft in den ersten vier Wochen nur dienstags die Halle zu Verfügung hat und somit der Fokus in der ersten Vorbereitungsphase auf der Verbesserung der konditionellen Fähigkeiten basiert, der Grundlagenausdauer.
In der zweiten Vorbereitungsphase stoßen zwei 17-jährige A-Jugendliche Spielerinnen zur Mannschaft dazu, die Defizite der Rumpfmuskulatur sowie körperliche Schwächen in der Abwehr aufweisen, weshalb die beiden im Training gezielt berücksichtigt werden müssen. Die Trainingseinheiten in der Halle werden so aufgeteilt, dass mithilfe von Kleingruppentrainingseinheiten die Ballgewöhnung, Koordination sowie technische und taktische Fähigkeiten im Fokus stehen. Die verschiedenen Spielformen dienen auch dazu, die Ausdauer und Schnelligkeit mit einzubeziehen und zu verbessern.
Inhaltsverzeichnis
2 Einleitung
3 Übersicht Trainingsplan
3.1 Achtwöchige Tabelle
3.2 Allgemeine Zielsetzungen
3.2.1 Erläuterungen und Definitionen:
3.3 Spezifische Begründung meiner Auswahl&Reihenfolge
4 Aufschlüsselung einer Trainingswoche
5 Neuzugänge
5.1 Individueller Trainingsplan
5.2 Beschreibung einer Trainingswoche
6 Maßnahmen
7 Schlussfolgerung
Zielsetzung & Themen
Die Abschlussarbeit widmet sich der systematischen Saisonvorbereitung einer Damenhandballmannschaft im mittleren Leistungsbereich mit dem Ziel, durch einen strukturierten Trainingsplan die konditionellen und koordinativen Grundlagen sowie die sportartspezifischen Fähigkeiten zu verbessern.
- Entwicklung von Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit zur Leistungssteigerung.
- Integration von technisch-taktischen Inhalten in das Mannschaftstraining.
- Individuelle Förderung von jugendlichen Neuzugängen zur Kompensation körperlicher Defizite.
- Verletzungsprophylaxe durch gezielte Stärkung der Rumpfmuskulatur und Bewegungsqualität.
- Einsatz variabler Trainingsmethoden wie Intervall- und Wettkampftraining.
Auszug aus dem Buch
3.2 Allgemeine Zielsetzungen
In meiner Vorbereitungsphase lege ich den Schwerpunkt auf die aerobe Ausdauer - auch „Grundlagenausdauer“ genannt, sodass ich jedes Training dafür nutze, eine gute Basis für die Saison zu schaffen. Dazu eignen sich am besten Laufeinheiten im Stadion sowie Dauerläufe im Wald.
Eine gute aerobe Ausdauer (Grundlagenausdauer) sorgt nicht nur dafür, dass der Körper längere intensive Belastungen aufrechterhalten kann, sondern greift bei längeren intensiven Belastungen auch erst später auf die sogenannte anaerob laktazide Energiebereitstellung zurück.
Je besser die aerobe Ausdauer ist, umso schneller die Wiederauffüllung des Energiespeichers. Wodurch die Spieler eine schnellere Regeneration zwischen intensiven und hochintensiven Belastungen haben.
Zur möglichst exakten Bestimmung der aeroben und aneroben Leistungsfähigkeit bietet es sich an, diese mit Hilfe des Cooper-Tests zu ermitteln.
Zusammenfassung der Kapitel
2 Einleitung: Die Arbeit beschreibt die Ausgangslage einer Damenhandballmannschaft und definiert den Fokus auf die Verbesserung der Grundlagenausdauer und koordinativer Fähigkeiten in der Saisonvorbereitung.
3 Übersicht Trainingsplan: Dieses Kapitel liefert einen detaillierten achtwöchigen Trainingsplan und erläutert die zugrunde liegenden sportwissenschaftlichen Definitionen und Zielsetzungen.
4 Aufschlüsselung einer Trainingswoche: Hier wird beispielhaft für die fünfte Woche die praktische Umsetzung der Wettkampfmethode in den Einheiten Montag bis Donnerstag detailliert dargestellt.
5 Neuzugänge: Der Abschnitt behandelt das spezifische Fördertraining für A-Jugendliche, um individuelle motorische Defizite auszugleichen und eine reibungslose Integration in das Team zu ermöglichen.
6 Maßnahmen: Es werden flankierende Maßnahmen zur Verletzungsprophylaxe und eine gezielte Kommunikationsstrategie zur Motivation der Jugendlichen erörtert.
7 Schlussfolgerung: Das Fazit fasst die angestrebte individuelle Leistungsentwicklung zusammen und unterstreicht die Bedeutung der kontinuierlichen Vertiefung der techniktaktischen Grundlagen.
Schlüsselwörter
Handball, Saisonvorbereitung, Grundlagenausdauer, Krafttraining, Koordination, Beweglichkeit, Wettkampfmethode, Verletzungsprophylaxe, Rumpfmuskulatur, Trainingsplanung, Leistungsfähigkeit, Regenerationsmanagement, Sportartspezifik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit fokussiert sich auf die sportwissenschaftliche Planung und Steuerung der Saisonvorbereitung einer Handball-Damenmannschaft mit dem Ziel, die Leistungsfähigkeit der Spielerinnen systematisch zu steigern.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?
Die zentralen Felder umfassen die Verbesserung der konditionellen Grundlagen, verletzungspräventives Kraft- und Mobilisationstraining sowie die methodische Gestaltung von Trainingseinheiten zur Förderung technisch-taktischer Fertigkeiten.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Hauptziel ist die Schaffung einer optimalen physischen Basis durch ein gezieltes Ausdauer- und Krafttraining, um ein hohes Spieltempo über die gesamte Saison halten zu können.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?
Die Autorin nutzt methodische Ansätze wie die Dauer-, Intervall- und Wettkampfmethode, flankiert durch Leistungstests wie den Cooper-Test zur Standortbestimmung der Ausdauerfähigkeit.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung des achtwöchigen Trainingsplans, die detaillierte Aufschlüsselung spezifischer Übungseinheiten sowie die Strategien zur Integration jugendlicher Spielerinnen.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?
Die wichtigsten Begriffe sind Grundlagenausdauer, koordinative Fähigkeiten, Wettkampfmethode, Rumpfmuskulatur und Verletzungsprophylaxe.
Wie werden jugendliche Neuzugänge besonders trainiert?
Da sich die A-Jugendlichen noch in der Wachstumsphase befinden, liegt der Fokus auf der Optimierung der intermuskulären Koordination ohne exzessives Maximaltraining mit Freihanteln.
Warum spielt die Rumpfmuskulatur eine solch wichtige Rolle im Handball?
Ein starker Rumpf bildet die Grundlage für explosive Bewegungen, schützt Gelenke und Wirbelsäule bei der Belastung und wirkt somit essenziell Verletzungen entgegen.
- Arbeit zitieren
- Tina Welter (Autor:in), 2019, Athletiktraining im Handball. Trainingsplan für eine Damenmannschaft im mittleren Leistungsniveau, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302049