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Viral Marketing und die Wirkung von Lockvögeln

Title: Viral Marketing und die Wirkung von Lockvögeln

Diploma Thesis , 2007 , 98 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabine Madritsch (Author)

Psychology - Social Psychology
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Die Werbe- und Finanzindustrie entwickelt Produkte, welche zur Marktreife auf die Zielgruppe losgelassen werden, ohne die Leute danach zu fragen, was sie selbst eigentlich wollen. Aus diesem Grund gewinnt in Zeiten gesättigter Märkte und homogener Produkte die Marketingkommunikation immer mehr an Bedeutung. Zudem wird durch die ständig steigende Internetnutzung in der Bevölkerung das Internet als Kanal für die Marketingkommunikation immer bedeutsamer. Die Massenpsychologie soll dabei helfen, die neuen Kommunikationsformen besser zu durchschauen. Einleitend wird der Begriff Lockvogel näher definiert und erläutert. Nachfolgend wird anhand von zahlreichen Beispielen dargestellt, welche Lockvögel sich in der Natur finden lassen. Im Anschluss daran wird der Einsatz und die Entwicklung von Lockvögeln in der Werbung und die Bedeutung des Strukturvertriebs herausgearbeitet, unter anderem das Tupperware-Modell. In diesem Zusammenhang spielt die Effektivität von Mundpropaganda eine einflussreiche Rolle, denn das Empfehlungsmarketing ist eng mit der neuen Marketingform, dem Viral Marketing, verwandt. Es werden Impulse alternativer Werbung, wie der des Buzz Marketings anhand von vielen Beispielen dargestellt. Darauf folgend wird die Massenpsychologie und deren Zusammenspiel mit der Werbung analysiert. Neben den Theorien von Gustave Le Bon und Sigmund Freud wird ein Modell der massenpsychologischen Reaktion (MR) von Linda Pelzmann angeführt. Die Konklusio beinhaltet eine aktuelle Werbekampagne, die darauf anspielt, dass Lockvögel in der Werbung vermehrt eingesetzt werden. Die weltweite Ausbreitung und Durchdringung des Internet kommt der neuen Marketingtechnik entgegen. Das digitale Netz in seiner Funktion als Meinungsbörse gestattet es Unternehmen, Trendsetter zu lokalisieren und für ihre Produkte einzunehmen. Abschließend betrachtet lässt sich festhalten, dass Viral Marketing die Initialzündung zu einer neuen Form des Marketings ist.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Forschungsfrage

2. Der Lockvogel

2.1 Allgemeine Definitionen

2.2 Lockvögel in der Natur

2.3 Lockvögel in der Werbung

3. Einsatz und Entwicklung von Lockvögeln in der Werbung

3.1 Der Anfang: Das Tupperwareprinzip

3.1.1 Das Tupperwaremodell im Detail

3.1.2 Das Tupperwaremodell der Neuzeit

3.1.3 Das Tupperwaremodell und das Prinzip des Lockvogels

3.2 Die Bedeutung der Strukturvertriebe

3.2.1 Gemeinsamkeiten zum Strukturvertrieb

3.2.2 Einsatz von Löckvögeln bei illegalen Systemen und dem legalen Strukturvertrieb

3.2.3 Strukturvertrieb als Empfehlungsgeschäft

3.2.4 Die Effektivität von Mund-zu-Mund-Propaganda

3.3 Viral Marketing - eine neue Werbeform

3.3.1 Die Verbreitung von Viral Marketing

3.3.2 Buzzmarketing

3.3.3 Sind sie darauf hereingefallen? Die größten Hits (und Flops) des Buzzmarketing

4. Massenpsychologie und das Zusammenspiel mit der Werbung

4.1 Historische Sichtweise

4.2. Einflussreiche Theorien der Massenpsychologie

4.2.1 Gustave Le Bon (1841-1931)

4.2.2 Sigmund Freud (1856-1939)

4.2.3 Einige Gemeinsamkeiten zwischen Le Bon und Freud

4.3 Die Bedeutung von Meinungsführern in der Massenpsychologie

4.4 Massenpsychologische Reaktion

4.5 Lockvögel und Massenpsychologie

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es zu untersuchen, wie Lockvögel als Instrument der modernen Werbung auf die Masse wirken und warum die Masse diesem Prinzip folgt. Dabei wird analysiert, inwiefern das „Lockvogel-Prinzip“ eine effektive massenpsychologische Strategie für die Marketingkommunikation darstellt.

  • Massenpsychologische Grundlagen und Theorien (Le Bon, Freud)
  • Strukturvertrieb und das Prinzip des Lockvogels
  • Viral Marketing, Buzzmarketing und Mund-zu-Mund-Propaganda
  • Die Rolle von Meinungsführern in der Massenpsychologie
  • Ethische Grenzen und die Zukunft moderner Marketingformen

Auszug aus dem Buch

2.2 Lockvögel in der Natur

Einleitend wurde der Begriff Lockvogel näher definiert und erläutert. Nachfolgend wird dargestellt, welche Lockvögel sich in der Natur finden lassen. Verschiedene Tiere setzten die unterschiedlichsten Techniken ein, um beispielsweise ihre Beute anzulocken oder dem Weibchen zu imponieren. Allerdings bedienen sich nicht nur Tiere dem Prinzip des „Anlockens“, auch die Pflanzen locken mit diversen Lockstoffen.

Ein sehr geläufiges genanntes Beispiel für die Beuteanlockung ist der Anglerfisch. Bei Wickler (1968, S. 122) findet man die Gruppe der Angler, die zu einer Fischgruppe zählt, welche sich wissenschaftlich Lophiiformes nennt. Diese Fische haben keine kräftigen Zähne, mit denen sie ihre Beute festhalten könnten, dennoch haben sie ein erstaunlich auffallendes Merkmal, um ihre Beute anzulocken. Sie verfügen über eine ganz besondere Rückenflosse (siehe Abbildung 1 und 2), die zu einem Köder, einem häutig fleischigen Anhängsel, umgebildet ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Forschungsfrage: Diese Einleitung führt in die Problematik der modernen Marketingkommunikation ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Wirksamkeit von Lockvögeln als massenpsychologisches Instrument.

2. Der Lockvogel: Dieses Kapitel definiert den Begriff „Lockvogel“ sowohl linguistisch als auch in seiner Anwendung in der Tierwelt und der klassischen Werbung.

3. Einsatz und Entwicklung von Lockvögeln in der Werbung: Das Kapitel analysiert die Entwicklung von Direktvertriebssystemen, wie dem Tupperware-Modell, und untersucht die Mechanismen von Mund-zu-Mund-Propaganda sowie moderne virale Marketingansätze.

4. Massenpsychologie und das Zusammenspiel mit der Werbung: Hier werden zentrale massenpsychologische Theorien erläutert und auf die Mechanismen der Werbung sowie die Rolle von Meinungsführern übertragen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die ethischen sowie strategischen Grenzen, an die das moderne virale Marketing stößt.

Schlüsselwörter

Lockvogel, Viral Marketing, Buzzmarketing, Massenpsychologie, Strukturvertrieb, Mund-zu-Mund-Propaganda, Meinungsführer, Konsumentenverhalten, Marketingkommunikation, Stealth-Marketing, Soziale Epidemien, Täuschung, Netzwerkeffekte, Überzeugung, Beeinflussung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Prinzip des Lockvogels aus der Natur auf moderne Marketingstrategien übertragen wird, um die Masse gezielt zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Massenpsychologie, die Mechanismen viraler Werbung, die Struktur von Direktvertriebssystemen und die Rolle sozialer Empfehlungen.

Was ist die Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet, ob der Lockvogel ein geeignetes und effektives massenpsychologisches Instrument innerhalb des modernen Marketings darstellt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Ansätze der Massenpsychologie (u.a. Le Bon, Freud) mit aktuellen Marketing-Fallbeispielen und empirischen Modellen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historischen Wurzeln von Köderstrategien (Tupperware-Prinzip), die Effektivität von Mund-zu-Mund-Propaganda sowie moderne Formen des viralen Marketings und Buzzmarketings.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Viral Marketing, Lockvogel, Strukturvertrieb, Massenpsychologie, Meinungsführer und soziale Epidemie.

Warum spielt die Massenpsychologie eine so wichtige Rolle für moderne Werbung?

Weil moderne Werbeformen oft nicht mehr zielorientiert, sondern über die Imitation des Verhaltens anderer (soziale Ansteckung) funktionieren, was eine massenpsychologische Perspektive erfordert.

Was ist das „Tupperwareprinzip“ und warum ist es für das Lockvogel-Modell relevant?

Das Tupperware-Modell nutzt Freunde und Bekannte als „Lockvögel“, um Vertrauen zu schaffen und den Verkauf in einem persönlichen, sicheren Umfeld zu realisieren.

Welche Kritik üben Experten an den neuen Marketingformen?

Kritiker bemängeln insbesondere ethische Grenzen, wie die mangelnde Transparenz und die Täuschung der Konsumenten durch als authentisch getarnte Marketingbotschaften.

Gibt es einen Unterschied zwischen Buzz- und Undercovermarketing?

Ja, Buzzmarketing geht aktiv auf Konsumenten zu, während Undercovermarketing die Kunden durch Verschleierung der Werbeabsicht hintergeht.

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Details

Title
Viral Marketing und die Wirkung von Lockvögeln
College
Klagenfurt University
Grade
1,0
Author
Sabine Madritsch (Author)
Publication Year
2007
Pages
98
Catalog Number
V130212
ISBN (eBook)
9783640364763
ISBN (Book)
9783640365050
Language
German
Tags
Viral Marketing Wirkung Lockvögeln Thema Marketing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Madritsch (Author), 2007, Viral Marketing und die Wirkung von Lockvögeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130212
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