In dieser Hausarbeit soll das Buch unter folgenden Aspekten analysiert werden: In dem ersten Teil wird die Struktur des Buches beschrieben und untersucht. Dabei wird der soziale und berufliche Hintergrund der Autoren beleuchtet. Außerdem werden der Entstehungskontext, die Zielgruppe und der inhaltliche Aufbau des Buches, aber auch die äußere Gestaltung, die sprachlichen Mittel und Merkmale desselben beschrieben. Der zweite Teil behandelt die inhaltliche Analyse. Dieser beginnt, indem beschrieben wird, dass Eltern neue Erziehungsmethoden erproben, gefolgt davon werden die Erziehungsziele beschrieben, die in den Methoden zu finden sind. Anschließend sind die Erziehungsdefizite erläutert, woraufhin der Erziehungsstil und das Bild vom Kind folgt. Zum Schluss werden die wichtigsten Ergebnisse und eine abschließende Bewertung in einem Fazit zusammengefasst.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Struktur des Buches
2.1 Autoren und Entstehungskontext
2.2 Zielgruppe
2.3 Aufbau und Gestaltung
2.4 Sprache
3 Inhaltliche Analyse
3.1 Eltern erproben neue Erziehungsmethoden
3.2 Methoden und Erziehungsziele
3.3 Erziehungsdefizite
3.4 Erziehungsstil und Bild vom Kind
4 Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit analysiert das Buch „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! 100 nicht ganz legale Erziehungstricks“ von Johannes Hayers und Felix Achterwinter im Hinblick auf seine Struktur, sprachliche Gestaltung sowie die darin vermittelten Erziehungsmethoden und das zugrunde liegende Bild vom Kind im Kontext aktueller gesellschaftlicher Erziehungsdiskurse.
- Strukturelle Analyse und Entstehungskontext des Ratgebers
- Untersuchung der verwendeten sprachlichen Mittel und Stilistik
- Inhaltliche Einordnung der beschriebenen Erziehungsmethoden und -tricks
- Reflexion über Erziehungsdefizite und moralische Vertretbarkeit
- Auseinandersetzung mit Erziehungsstilen und dem pädagogischen Menschenbild
Auszug aus dem Buch
3.1 Eltern erproben neue Erziehungsmethoden
Eltern haben nach der Verfassung das Recht und die Pflicht ihre Kinder zu pflegen und zu erziehen (Art. 6 Abs. 2 GG). Das Vorgehen ist ihnen überlassen, solange sie dabei nicht gegen ein (anderes) Gesetz bzw. die Rechte des Kindes verstoßen. Mit der Aussage „nicht ganz legale Erziehungstricks“, ist nicht gemeint, dass die Erziehungstricks gesetzeswidrig sind. Diese besagt lediglich, dass ein Pädagoge, ein Außenstehender oder der Erziehende selbst den Trick als moralisch verwerflich und pädagogisch wertlos bezeichnet.
Dennoch scheinen sie wirksam zu sein. Wirksam in dem Sinne, dass sie helfen, das Ziel zu erreichen, welches die Eltern verfolgen. Sie sind mit dem Sprichwort „Der Zweck heiligt die Mittel“ gut zu beschreiben. Nach dieser Devise handeln die im Buch beschriebenen Eltern, ob böswillig oder in guter Absicht. Die Tricks werden bewusst eingesetzt, um in gewissen Situationen in die individuelle Persönlichkeitsentwicklung des Kindes einzugreifen, welche (in der jeweiligen Situation) den Erwartungen des Erziehenden nicht entspricht. Dabei werden Methoden und Herangehensweisen bzw. „Tricks“, wie sie in diesem Buch genannt werden, verwendet.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Vielfalt gesellschaftlicher Erziehungsmeinungen ein und stellt das untersuchte Buch als Reaktion auf eine Vielzahl existierender Erziehungsratgeber vor.
2 Struktur des Buches: Dieses Kapitel erläutert den Hintergrund der Autoren, die Zielgruppe sowie den inhaltlichen Aufbau und die sprachliche Gestaltung des Werkes.
3 Inhaltliche Analyse: Die inhaltliche Analyse untersucht die Motivation der Eltern, die Erziehungsziele, das Verständnis von Erziehungsdefiziten sowie den angewandten Erziehungsstil und das Bild vom Kind.
4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass das Buch ein unterhaltsames Werk aus der Alltagspraxis ist, das jedoch keinen wissenschaftlichen Anspruch erhebt und pädagogische Grundlagen vernachlässigt.
Schlüsselwörter
Erziehung, Erziehungsratgeber, Erziehungstricks, Alltagsbewältigung, Soziale Arbeit, Erziehungsmethoden, Eltern-Kind-Beziehung, Sozialisation, Erziehungsstile, Pädagogik, Alltagswissen, Erziehungsdefizite, Familienleben, Medienkonsum, Kommunikation.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert kritisch das Buch „Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! 100 nicht ganz legale Erziehungstricks“ von Hayers und Achterwinter aus fachwissenschaftlicher Perspektive der Sozialen Arbeit.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zentrale Themen sind die Struktur und Gestaltung des Buches, die Motivation hinter „nicht ganz legalen“ Erziehungsmethoden, der Umgang mit Erziehungsdefiziten sowie die Ableitung von Erziehungsstilen aus informellen Elterntricks.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die pädagogische Relevanz und Wirkung der im Buch beschriebenen Alltagstricks zu bewerten und einzuordnen, ob diese zur gesunden Persönlichkeitsentwicklung beitragen oder eher eine Form von Eltern-Manipulation darstellen.
Welcher wissenschaftliche Ansatz wird verwendet?
Die Analyse nutzt eine deskriptive und analytische Vorgehensweise, wobei das Buch, seine Sprachmittel und die darin dargestellten Fallbeispiele unter Berücksichtigung pädagogischer Fachbegriffe reflektiert werden.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine strukturelle Beschreibung sowie eine tiefgehende inhaltliche Analyse, die von der Erprobung neuer Methoden über Erziehungsziele bis hin zur Erörterung von Erziehungsdefiziten und dem Bild vom Kind reicht.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Erziehungsratgeber, Erziehungstricks, Sozialisationsprozesse, Eltern-Kind-Interaktion und Erziehungsstil charakterisieren.
Inwiefern beeinflusst der Erziehungsdruck der Gesellschaft die im Buch beschriebenen Methoden?
Die Arbeit stellt fest, dass der gesellschaftliche Druck, Kinder perfekt zu erziehen, Eltern verunsichert und sie dazu veranlasst, auf informelle, teils moralisch fragwürdige Tricks zurückzugreifen, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Wie steht die Autorin zu der Empfehlung des Buches für pädagogische Fachkräfte?
Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass das Buch keinen erziehungswissenschaftlichen Wert besitzt und nicht als professionelles Lehrmittel geeignet ist, da es auf Alltagswissen basiert und wissenschaftliche Grundlagen vernachlässigt.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2020, Analyse des Erziehungsratgebers "Schnall dich an, sonst stirbt ein Einhorn! 100 nicht ganz legale Erziehungstricks" von Johannes Hayers und Felix Achterwinter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302459