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Praktikumsbericht zum Unterrichtspraktikum an der Martin-Luther-King Oberschule

Title: Praktikumsbericht zum Unterrichtspraktikum an der  Martin-Luther-King  Oberschule

Lesson Plan , 2003 , 35 Pages , Grade: Bericht wurde anerkannt

Autor:in: Carolin Kollwitz (Author)

Pedagogy - School Pedagogics
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Summary Excerpt Details

Während meines Unterrichtspraktikums hospitierte ich vorwiegend in den Klassen 7, 8
und 9 mit dem Schwerpunkt auf der 7. Klasse. Ich verfolgte damit das Ziel, diese
zunächst näher kennen zu lernen, da ich mit meiner Mentorin vereinbart hatte, meine
sechs Unterrichtsstunden in dieser Klasse zu halten. Da mein Praktikum
semesterbegleitend verlief, konnte ich auf diese Weise auch mein Ziel, diese
Schülergruppe über einen längeren Zeitraum zu begleiten und zu beobachten, umsetzen.
Somit hatte ich Gelegenheit zu mitzuverfolgen, wie sich die Schüler, die zu Beginn des
Schuljahres alle neu an die Schule gekommen waren, im Verlauf der Monate besser
kennen lernten, sich auf einander einstellten, wie sich Probleme herauskristallisierten
und gelöst wurden. Wichtiger jedoch war für mich, durch diese Schwerpunktsetzung
das Leistungsniveau der einzelnen Schüler innerhalb dieser, relativ durchwachsenen
Gruppe (nähere Erläuterungen in der Bedingungsfeldanalyse), für meine eigene
Unterrichtstätigkeit besser einschätzen zu können.
Ich hospitierte wöchentlich an zwei, gegebenenfalls auch drei Tagen, jeweils
zwei bis drei Stunden. Somit blieb ich quasi „im Stoff“ der 7. Klasse und konnte
mitverfolgen, welche Themenschwerpunkte von meiner Mentorin behandelt wurden
und vor allem wie. In den ersten Wochen meines Praktikums wurde das Thema
„London“ in der 7. Klasse durch „Lernen an Stationen“ behandelt. Dabei haben die
Schüler den Auftrag, innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine vorgegeben Anzahl an
Aufgaben zu erledigen. Sie können frei wählen in welcher Reihenfolge sie dies tun und
mit welchem Tempo. Die Aufgaben schließen sowohl Einzel-, als auch Partnerarbeit
mit ein.
Durch dieses selbständige Arbeiten erschlossen sich die Schüler, teilweise
spielerisch den Themenkomplex „London“, wobei der Schwerpunkt hier auf
landeskundlichen Fakten lag. Es war sehr interessant zu beobachten, wie die Schüler,
die vorher noch nie mit einer so eigenständigen Form des Lernens konfrontiert worden
waren, auf diese neue Form reagierten. Teilweise musste noch sehr viel geholfen,
beziehungsweise kontrolliert oder erklärt werden. Einige der Schüler waren mit dieser Form des Lernens vielleicht zunächst überfordert, jedoch stieß das Projekt bei der
überwiegenden Mehrzahl auf positive Resonanz. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Organisatorische Angaben

2. Reflexion über die Hospitationen

3. Die eigenen Unterrichtsstunden

3.1. Bedingungsfeldanalyse

3.2. Planung einer Unit

a) Die Sachanalyse

b) Zum Sprachstoff

c) Zum Sachstoff

d) Didaktische Analyse

3.3. Planung der einzelnen Unterrichtsstunden

a) Zur Situation

b) Ziele des Unterrichts

c) Zur Sachanalyse

d) Didaktische Analyse

e) Verlaufsplanung der Unterrichtsstunden

4. Abschließende Betrachtungen zur eigenen Unterrichtstätigkeit

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang (Anwesenheitsliste, Unterrichtsmaterialien, Bescheinigung zum Unterrichtspraktikum)

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit dokumentiert ein semesterbegleitendes Unterrichtspraktikum an der Martin-Luther-King-Oberschule. Ziel ist die methodische Planung, Durchführung und Reflexion spezifischer Englischstunden, wobei der Fokus auf der Aktivierung der Schüler und der Vermittlung landeskundlicher sowie sprachlicher Kompetenzen liegt.

  • Reflexion hospitierter Unterrichtsstunden in der Sekundarstufe I
  • Bedingungsfeldanalyse der Schule und der 7. Klasse
  • Strukturelle Planung einer kompletten Unterrichtseinheit (Unit 4: "Going back in history")
  • Didaktische Planung und Ausgestaltung von Weihnachts-Unterrichtsstunden
  • Evaluation des eigenen Lehrerhandelns und der Lernergebnisse

Auszug aus dem Buch

2. Reflexion über die Hospitationen

Während meines Unterrichtspraktikums hospitierte ich vorwiegend in den Klassen 7, 8 und 9 mit dem Schwerpunkt auf der 7. Klasse. Ich verfolgte damit das Ziel, diese zunächst näher kennen zu lernen, da ich mit meiner Mentorin vereinbart hatte, meine sechs Unterrichtsstunden in dieser Klasse zu halten. Da mein Praktikum semesterbegleitend verlief, konnte ich auf diese Weise auch mein Ziel, diese Schülergruppe über einen längeren Zeitraum zu begleiten und zu beobachten, umsetzen. Somit hatte ich Gelegenheit zu mitzuverfolgen, wie sich die Schüler, die zu Beginn des Schuljahres alle neu an die Schule gekommen waren, im Verlauf der Monate besser kennen lernten, sich auf einander einstellten, wie sich Probleme herauskristallisierten und gelöst wurden. Wichtiger jedoch war für mich, durch diese Schwerpunktsetzung das Leistungsniveau der einzelnen Schüler innerhalb dieser, relativ durchwachsenen Gruppe (nähere Erläuterungen in der Bedingungsfeldanalyse), für meine eigene Unterrichtstätigkeit besser einschätzen zu können.

Ich hospitierte wöchentlich an zwei, gegebenenfalls auch drei Tagen, jeweils zwei bis drei Stunden. Somit blieb ich quasi „im Stoff“ der 7. Klasse und konnte mitverfolgen, welche Themenschwerpunkte von meiner Mentorin behandelt wurden und vor allem wie. In den ersten Wochen meines Praktikums wurde das Thema „London“ in der 7. Klasse durch „Lernen an Stationen“ behandelt. Dabei haben die Schüler den Auftrag, innerhalb eines bestimmten Zeitraums eine vorgegeben Anzahl an Aufgaben zu erledigen. Sie können frei wählen in welcher Reihenfolge sie dies tun und mit welchem Tempo. Die Aufgaben schließen sowohl Einzel-, als auch Partnerarbeit mit ein.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Organisatorische Angaben: Dieses Kapitel enthält die administrativen Rahmenbedingungen des Praktikums, inklusive Schuladresse, beteiligtem Personal und den eigenen Stundenplan.

2. Reflexion über die Hospitationen: Hier werden die Beobachtungen der Praktikantin während der Hospitationsphasen und der Einfluss dieser Eindrücke auf die eigene Planung reflektiert.

3. Die eigenen Unterrichtsstunden: Dieser Kernabschnitt umfasst die detaillierte Bedingungsfeldanalyse, die Einbettung in eine Unterrichtseinheit sowie die genaue didaktische und methodische Planung der eigenen Lehrstunden.

4. Abschließende Betrachtungen zur eigenen Unterrichtstätigkeit: Die Autorin zieht ein Fazit über ihren Lernerfolg, bewertet die Zielerreichung ihres Unterrichts und reflektiert ihre pädagogische Entwicklung.

5. Literaturverzeichnis: Auflistung der für den Praktikumsbericht genutzten Fachliteratur, Lehrwerke und Rahmenpläne.

6. Anhang: Enthält Belege über die Anwesenheit sowie detaillierte Unterrichtsmaterialien wie Tafelbilder, Arbeitsblätter und Lösungsvorschläge.

Schlüsselwörter

Unterrichtspraktikum, Englisch Didaktik, Sekundarstufe I, Lehrproben, Hospitation, Bedingungsfeldanalyse, Unterrichtsplanung, Sachanalyse, Didaktische Analyse, Sprachfertigkeiten, Lernniveau, landeskundliches Wissen, Reflexion, Lehrerhandeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?

Der Bericht dokumentiert die Erfahrungen einer Lehramtsstudentin während eines semesterbegleitenden Unterrichtspraktikums an einer Gesamtschule und beschreibt die Vorbereitung sowie Durchführung eigener Unterrichtseinheiten.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Zentrale Themen sind die Hospitation im Fach Englisch, die detaillierte Analyse des Bedingungsfeldes einer 7. Klasse sowie die methodische Gestaltung von Unterricht zu den Themen "History" und "Christmas in the USA".

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, durch die Planung und Durchführung eigener Unterrichtsstunden die praktische Lehrkompetenz zu erweitern und den Lernprozess der Schüler sowie die eigene professionelle Rolle zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf der Kombination aus teilnehmender Beobachtung (Hospitation), didaktischer Unterrichtsplanung nach offiziellen Rahmenplänen und der anschließenden Selbstreflexion über den Erfolg der angewandten Methoden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Lernausgangslage, die detaillierte Planung der Unit 4 ("Going back in history") und die explizite Ausarbeitung von zwei Unterrichtsstunden zum Thema Weihnachten inklusive Tafelbildern und Arbeitsmaterialien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Unterrichtspraktikum, Didaktik, Sekundarstufe I, Bedingungsfeldanalyse, Unterrichtsplanung, Sachanalyse und Reflexion des Lehrerhandelns.

Wie geht die Studentin mit leistungsheterogenen Klassen um?

Sie setzt auf kleinschrittige Arbeitsanweisungen, den Einsatz von Unterstützung durch Sonderpädagogen bei Integrationsschülern sowie die Differenzierung durch Gruppen- und Partnerarbeit, um alle Schüler einzubinden.

Warum ist die Reflexion über das "Christmas Crossword Puzzle" relevant?

Die Reflexion zeigt, dass spielerische Elemente wie Rätsel die Motivation erhöhen und den Schülern helfen, selbstständig kreativ zu arbeiten und das gelernte Vokabular aktiv anzuwenden.

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Details

Title
Praktikumsbericht zum Unterrichtspraktikum an der Martin-Luther-King Oberschule
College
Humboldt-University of Berlin  (Institut für Anglistik/Amerikanistik)
Grade
Bericht wurde anerkannt
Author
Carolin Kollwitz (Author)
Publication Year
2003
Pages
35
Catalog Number
V13027
ISBN (eBook)
9783638187824
Language
German
Tags
Praktikumsbericht Unterrichtspraktikum Martin-Luther-King Oberschule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carolin Kollwitz (Author), 2003, Praktikumsbericht zum Unterrichtspraktikum an der Martin-Luther-King Oberschule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13027
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