Bildung-Geschlecht-Gesellschaft. Konstruktionen von Geschlecht in der Biologie

Eine Diskussion von Kerstin Palms Ansatz einer reflexiven Biologiedidaktik


Hausarbeit, 2021

11 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

DIE NATURGEGEBENE ZWEIGESCHLECHTLICHKEIT IN DER BIOLOGISCHEN THEORIE

WAHRHEITSWERT BIOLOGISCHER THEORIEN

GESELLSCHAFTLICHE WIRKUNGEN VON BIOLOGISCHEN THEORIEN

AUSWIRKUNGEN AUF DIE INSTITUTION SCHULE

REFLEXIVE BIOLOGIEDIDAKTIK

FAZIT

QUELLEN

Einleitung

„Die Biologie legt fest, wie Männer und Frauen ticken und dass sie verschieden sind.“(Schutzbach,2017)

Schon lange wird in Diskussionen über Geschlecht, den damit einhergehenden Möglichkeiten, Einschränkungen und Leistungsunterschieden mit dem Argument der naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit und somit der Biologie argumentiert. Während dies lange Zeit als selbstverständlich hingenommen und reproduziert wurde, lässt sich in den vergangenen Jahrzenten ein Paradigmenwechsel beobachten. Die biologischen Erklärungen werden kritisch hinterfragt und in neuen Kontext gesetzt. In der folgenden Arbeit sollen die Erkenntnisse von Kerstin Palm bezüglich einer reflexiven Biologiedidaktik analysiert und diskutiert werden. Laut Palm fehlt in den meisten biologischen Themen und ihrer Didaktik die Einarbeitung von Genderaspekten (vgl. Palm 2012: 69). Dabei steht im Vordergrund, wie eine naturgegebene Zweigeschlechtlichkeit in der biologischen Theoriebildung hervorgebracht und durch welche Mechanismen sie gestützt wird. Weiterhin soll untersucht werden, inwiefern diese unsere Gesellschaft und speziell Kinder beeinflusst. Damit geht die Frage einher, wie sich die anhand von biologischer Theoriebildung hervorgebrachte Vorstellung der naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit auf Geschlechtsstereotype und normative Vorstellungen von Geschlecht auswirkt. Abschließend soll geklärt werden, wie Lehrerende im Biologieunterricht diese, aber auch die soziale Konstruktion von Geschlecht mit Schüler*innen kritisch reflektieren können. Diese Arbeit kann aufgrund des begrenzten Rahmens nicht den Anspruch auf Vollständigkeit bieten, stattdessen geht es lediglich darum, einen fundierten Überblick bezüglich der Thematik darzustellen.

Die naturgegebene Zweigeschlechtlichkeit in der biologischen Theorie

Die Schaffung einer naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit in der Biologie bleibt oft unbeobachtet. Besonders das Schulfach Biologie gilt aufgrund geringer Leistungsunterschiede zwischen Mädchen und Jungen nicht als gefährdet (vgl. Rendtorff 2016: 84). Doch betrachtet man fachliche Inhalte und Vermittlungsweisen genauer, fällt auf, dass die Zweigeschlechtlichkeit nicht nur angenommen sondern auch unkritisch reproduziert wird. Palm (2012: 70) führt als Beispiel an, dass sich in der Fachliteratur zur Biologie oft nur der männliche Körper für eine humanbiologische Darstellung wiederfindet. Der weibliche Körper dient nicht als Beispiel. Dies impliziert, dass trotz der teils vermeintlichen biologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen eine Darstellung des männlichen Körpers reiche. Vor Allem aber stützt es die These, dass im westlichen Denken „der männliche Mensch als die allgemeine Grundform des Menschlichen angesehen (...), der weibliche aber als Abweichung“ gesehen wurde (Rendtorff 2016: 31). Auch Schmitz (2005) schreibt von einer „"Normierung des Männlichen" unter "Ignoranz des Weiblichen". Diese bezieht sich dabei auf Darstellung des Gehirns, die einseitige Darstellungsweise in Bezug auf den Wegfall der weiblichen Form bleibt dieselbe. Hartnäckig hält sich trotzdem die Vorstellung, dass geschlechtsspezifische Unterschiede im Gehirn zu finden seien, die durch die Natur erklärbar sind (vgl. Schmitz 2005). Beispielsweise würden Männer demnach nur je eine Gehirnhälfte, entweder links oder rechts, je nach geforderter Kompetenz, nutzen, bei Frauen würden beide Gehirnhälften stärker zusammenarbeiten. So wurde das Bild einer klare Differenz zwischen Gehirnprozessen bei Männern und Frauen geschaffen. Dabei nimmt die Annahme der naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit also nicht nur Einfluss auf unser Denken sondern auch auf die Forschung selbst, wie Palm feststellte. Geschlechterideologien werden demnach systematisch in die Theorien aufgenommen, zum Beispiel durch „unangemessene Schlussfolgerungen“ einer Studie (Palm 2012: 71). Ein Beispiel hierzu führt Schmitz (2002: 11) auf:

Shaywitz et al. (1995) fanden bei der Lösung phonologischer Sprachaufgaben (Reimerkennung) mit Hilfe von fMRI bei insgesamt 19 männlichen Probanden eine stärkere linksseitige Aktivierung im vorderen Hirnlappen, dagegen bei 11 von 19 Frauen eine ausgeprägtere beidseitige Aktivierung.

Deutlich wird in der Befundpräsentation der Fokus auf die 11 “bilateralen” Fälle, wohingegen zu den anderen 8 weiblichen Probanden (also nahezu der Hälfte) kaum Aussagen zu finden sind.

Weiter heißt es bei Palm (2020: 164):

„Der Annahme einer genetisch festgelegten Gehirnentwicklung steht aber vor allem die in der Gehirnforschung sich etablierende Ansicht entgegen, dass die Gehirnentwicklung ein äußerst plastisches Geschehen sei“

An diesem Beispiel wird deutlich, wie nicht nur die Vermittlung der Biologie, sondern die Forschung selbst von der Vorstellung einer naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit beeinflusst wird. Ähnliches beobachtete Rendtorff bei Betrachtung des 12. Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung. Die Ergebnisse, dass Mädchen „vom ersten Tag an eine höhere Kontaktbereitschaft und größere Nähe“ (BMFSF 2005 zit. n. Rendtdorff 2016: 39) zeigen würden, beruhten nur auf einer einzelnen Studie mit Säuglingen, in der die Beobachtungen nicht umfassend geklärt wurden (vgl. Rendtorff 2016: 39f). Auch in der Hormonforschung ist der Einfluss der Zweigeschlechtlichkeit zu beobachten: Während Östrogene als „weibliche“ Sexualhormone gelten, sind Androgene als die „männlichen“ Sexualhormone bekannt. So entsteht der Eindruck, dass Männer die einen und Frauen die anderen Hormone besäßen. Das vermittelte Bild ist inhaltlich falsch, da „beide Hormongruppen in beiden Geschlechtern aufzufinden und ineinander umwandelbar sind“ (Palm 2019: 732).

Iris Maria Young beschäftigte sich ausführlich mit dem Wurfverhalten von Mädchen und Jungen. In diesem Kontext führte sie Erwin Strauß Beobachtungen zu dem unterschiedlichen Wurfverhalten an, nach dem Mädchen im Gegensatz zu Jungen den Raum, der ihnen zur Verfügung steht, nicht ausnutzen und ihren Körper beim Wurf kaum bewegen (vgl. Young 1993: 1). Hier fasst sie zusammen, dass Strauß den „(...) Unterschied zwar biologisch begründet, er leugnet jedoch, daß (sic!) er spezifisch anatomisch sei“ (ebd.: 2). Demnach ließe sich der Unterschied des Wurfstils durch die Weiblichkeit der Mädchen erklären. Young selbst hingegen kommt zu der Erkenntnis, dass das unterschiedliche Verhalten durch die Lebensrealität von Mädchen geprägt durch Sozialisation begründet.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Erkenntnisse die These Palms stützen, nach der bisherige biologische Theorien „eine auffällige Tendenz zu geschlechtsstereotypen Lesarten geschlechtsspezifischer biologischer Eigenschaften und Differenzen“ aufzeigen (Palm 2012: 70). Zu diesem Themenblock lassen sich noch zahlreiche weitere Beispiele finden, aufgrund des begrenzten Umfangs wird hier auf weitere Beispiele verzichtet.

Wahrheitswert biologischer Theorien

Wie die oben aufgeführten Beispiele erkennen lassen, bildeten biologische Theorien lange die Grundlage für Rechtfertigungen einer naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit. Die Biologie wurde als Naturwissenschaft hoheitlich behandelt und nicht in ihren Grundzügen und der Vermittlung kritisch hinterfragt. Dass dies ein großer Fehler ist, lässt sich schon an den oben angeführten Beispielen und ihrer Entkräftung erkennen:

„Die Naturwissenschaft ist nicht objektiver als andere Wissenschaften, nur weil sie ihre Befunde in einem quantitativ-experimentellen Design reproduziert. Denn auch dieses Design ist von bestimmten theoretischen Vorannahmen geleitet, welche die Auswahl der Daten, ihre Einschlüsse und Auslassungen und die Interpretationen der Befunde beeinflussen.“ (Schmitz 2004 )

Erst die Geschlechterforschung stellt die Konstruktion der Zweigeschlechtlichkeit in der Biologie in den Vordergrund. Palm (2019: 730) bezeichnet dies als „(k)ritische Biologie - die gendertheortetisch informierte, fachinterne Perspektive“. Wenn man von der Annahme ausgeht, dass „Biologie schon immer in den Dienst der Ausarbeitung eines Mythos weiblicher Inferiorität und männlicher Superiorität gestellt wurde und damit eine naturalisierende Erklärung für die untergeordnete gesellschaftliche Position von Frauen in der westlichen Zivilisation lieferte“, eröffnet sich ein ganzes Feld von Unsicherheit, welche biologischen Erkenntnisse möglicherweise durch eben solche falsche Vorannahmen verfälscht und damit falsch sind (Palm 2019: 730). Dieser Schlussfolgerung stimmt auch Schmitz (2004) zu: „Die Studien und Befunde sind in vielen Bereichen enorm widersprüchlich“.

Letztendlich kann Forschung und Wissenschaft nicht unabhängig von Vorannahmen stattfinden, eine vollkommene Objektivität kann nicht geleitetest werden:

Die soziale Wirklichkeit ist zweigeschlechtlich strukturiert (...) und unsere Wahrnehmung darauf ausgerichtet, in jeder Situation Frauen und Männer zu unterscheiden. Im jeweiligen Untersuchungsfeld sind Forscher und Beforschte als Männer und Frauen erkennbar und als solche in den forschungsbezogenen Interpretationen und Auswertungen präsent“ (Gildemeister zit. n. Mega 2018: 44)

Der Wahrheitswert geschlechtsbezogener biologischer Theorien ist also in vielen Bereichen grenzwertig und sollte deshalb auch im Unterricht kritisch hinterfragt werden.

Gesellschaftliche Wirkungen von biologischen Theorien

Greift man das Beispiel der oben beschriebenen inkorrekten Terminologie der Hormongruppen auf, wird deutlich, welche Wirkungen biologische Theorien und deren Kommunikation haben können. Es entsteht der Eindruck „einer scharf geschiedenen molekularbiologisch fundierten Geschlechterdifferenz“ (Palm 2012: 71). Ähnliches wird bei den teils unstimmigen Erkenntnissen der Gehirnforschungen reproduziert. Dadurch werden „Unterschiede überbetont und verallgemeinert“ (Rendtorff 2016: 40). Besonders große gesellschaftliche Auswirkungen hat die Aktivität-Passivität­Annahme. Betrachtet man die Geschlechterstereotype wird deutlich, dass Frauen als passiv und Männer als aktiv beschrieben werden (vgl. Nestvogel 2005: 155). Die Rechtfertigung der Annahme kommt aus der Biologie: Lange galt die Annahme, dass die „sexuell physische Differenzierung“ als passiver Vorgang bei der Entwicklung eines weiblichen Organismus, bei der Entwicklung eines männlichen Organismus allerdings als aktiver Vorgang ablaufen würde (vgl. Palm 2012: 72). Zwar wurde diese Theorie durch die Entwicklungsbiologinnen Eicher und Washburn entkräftet, die Aktivität­Passivitäts-Annahmen hatten sich ihren Weg aber schon längst durch die Gesellschaft gebahnt. Darauf stützend konnte lange Zeit vermeintlich geschlechtsspezifisches Verhalten gerechtfertigt werden, ohne zum Beispiel zu hinterfragen, ob Mädchen nicht durch Sozialisation bedingt (im Unterricht oder beim Spielen) ruhiger sind. Auch die „enge Verknüpfung von Weiblichkeitsvorstellungen mit Fürsorgearbeit wurde über naturalisierende Begründungsmuster abgesichert“ und stellte lange Zeit die Rechtfertigung für die ungleiche Verteilung der Arbeitsbereiche von Frauen und Männern dar (Rendtorff 2016: 43). Die Wirkungen sind fatal:

„Solche Naturalisierungen von gesellschaftlichen Ordnungen haben aufgrund der historisch entstandenen großen Wissensautorität und Glaubwürdigkeit der Naturwissenschaften besonders tief greifendene, beschränkende Auswirkungen auf die Geschlechteridentitäten und damit verbundene soziale Strukturierungen und gesellschaftliche Partizipationen Diese Konsequenzen stehen einer offenen Entwicklung und Ermöglichung vielfältiger Geschlechteridentitäten ebenso entgegen wie einer geschlechteregalitären demokratischen Partizipiation an verschiedenen gesellschaftlichen Gestaltungsbereichen“ (Palm 2012: 72)

Die konstruierte Geschlechterdifferenz führt also dazu, dass die Unterschiede zwischen Mädchen und Jungen als gegeben vorausgesetzt werden und es zu der Einschränkung von (Lebens)-Möglichkeiten kommt. Phänomene wie die ungleiche Verteilung der Care-Arbeit, die ungleiche Bewertung von Mädchen und Jungen hinsichtlich ihres Verhaltens, die ungleiche Förderung, unterschiedliche Teilhabechancen an bestimmten geschlechtsdominierten Bereichen begründen sich letztendlich auch auf biologischen Rechtfertigungen. Rendtorff (2016: 122) beschreibt die Folge des Konzeptes der naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit wie folgt: „Phänomene (z.B. Verhalten, Vorlieben (...)) werden als einfacher (...) und eindeutiger wahrgenommen, als sie tatsächlich sind und sie werden dementsprechend auf der Folie vorher bestehenden Erwartungen eingeordnet und bewertet“. Was sich also schon in der Schule verfestigt, hat später wirtschaftliche und persönliche Konsequenzen. Alleine der Gender Care Gap zeigt: „Frauen wenden häufig mehr Zeit für Hausarbeit und Kinderbetreuung auf als Männer“ (BMFSFJ 2019). Dies wirkt sich negativ auf das Einkommen und später auf die Alterssicherung aus. Die bereits im Kindesalter vermittelte Geschlechterunterscheidung hat damit Konsequenzen für die gesamte Lebensrealität der Menschen.

Auswirkungen in der Institution Schule

Während Pädagogen*innen immer mehr dahingehend geschult werden, Geschlechterstereotype zu entkräften, in dem schon im Kindergarten beispielsweise bewusst Bücher mit weiblichen Heldinnen gelesen werden, gibt es noch blinde Flecke im Hinblick auf die Fachdidaktik selbst. Dies zeigt Palm am Schulfach Biologie auf. Kindern werden die oben beschriebenen weitgehend unreflektierten Theorien als Lerngegenstand zur Verfügung gestellt, kritisch hinterfragt wird nicht, warum nur ein männliches Bild zu sehen ist oder was an bestimmten biologischen Theorien zu bemängeln wäre oder infrage gestellt werden müsste. Laut Palm (2012: 75) wird so „eine unmündige und dogmatisierende Wissenschaftsgläubigkeit befördert und letztlich demokratische Prozesse eines partizipativen Wissensbildungsprozesses verhindert“. Dies ist besonders in der Schule so problematisch, weil die Lernenden sich meist noch in der Selbstfindung befinden. Die ständige Reproduzierung der naturgegebenen Zweigeschlechtlichkeit im Unterricht, ohne dass dafür überhaupt ein Bewusstsein geschaffen wird, stützt das Entstehen von Geschlechterstereotypen und schafft eine Barriere in der freien Gestaltung der Geschlechtsidentität bzw. eine Grenze beim Ausleben der Individualität. Indirekt davon betroffen sind das Engagement in bestimmten Schulfächern und die Berufswahl.

Reflexive Biologiedidaktik

Nachdem nun die Problematik der Hoheitlichkeit biologischer Theorien und dem Schulfach Biologie erkannt wurde, bleibt zu fragen, wie der Biologieunterricht gestaltet sein müsste, um keine fehlerhaften Theorien zu reproduzieren. Palm (2012: 76) sieht die Antwort in einer gendertheoretisch informierten Biologiedidaktik bei der es „auf Grundlage dieses aufgeklärten, reflexiven Wissenschaftsbegriffs vor allem um veränderte nichtsexistische und nichtrassischte Fachinhalte gehen“ müsste. Konkret fordert sie verschiedene Konsequenzen. Lehrbücher für den Biologieunterricht und die Biologiedidaktik selbst müssten hinsichtlich der Geschlechterideologien geprüft und überarbeitet werden. Dies sei nur durch eine transdisziplinäre Zusammenarbeit von Experten*innen der Biologie, Gender Studies und Biologiedidaktik möglich (vgl. Palm 2012: 77). Auch die Darstellung von biologischen Inhalten muss grundlegend reformiert werden. Hierbei sollen gendergerechte Sprache und Abbildungen einfließen, die beide Geschlechter in nicht stereotyper Form präsentieren (vgl. Palm 2012: 77). Zu dieser Darstellung gehört auch die Erwähnung von weiblichen Forscherinnen. Palm fordert hier nicht aber nur die bloße Darstellung der Beiträge von weiblichen Forscherinnen sondern auch das Aufzeigen von der weiblichen Lebensrealität als Forscherin in der Historie - also die Betrachtung von „geschlechtsspezifisch wirkenden strukturellen Möglichkeiten und Grenzen wissenschaftlicher Laufbahnen“ (Palm 2012: 77). Weiterhin stellt die STS einen wichtigen Gegenstand für die reflexive Biologiedidaktik dar, welches schon seit den 1960er Jahren diskutiert wird und eine Stütze für die neuen Reformen bieten kann:

„Science, Technology, and Society (STS) is an interdisciplinary field of study that seeks to explore and understand the many ways that modern science and technology shape modern culture, values, and institutions, on one hand, and how modern values shape science and technology, on the other.“ (Mansour 2009: 287).

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Details

Titel
Bildung-Geschlecht-Gesellschaft. Konstruktionen von Geschlecht in der Biologie
Untertitel
Eine Diskussion von Kerstin Palms Ansatz einer reflexiven Biologiedidaktik
Hochschule
Universität Hamburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2021
Seiten
11
Katalognummer
V1302860
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bildung-geschlecht-gesellschaft, konstruktionen, geschlecht, biologie, eine, diskussion, kerstin, palms, ansatz, biologiedidaktik
Arbeit zitieren
Louisa Eberhard (Autor:in), 2021, Bildung-Geschlecht-Gesellschaft. Konstruktionen von Geschlecht in der Biologie, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302860

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