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Antonius gegen Octavian im Jahre 30 vor unserer Zeit. Kampf auf verlorenem Posten

Titre: Antonius gegen Octavian im Jahre 30 vor unserer Zeit. Kampf auf verlorenem Posten

Dossier / Travail de Séminaire , 2022 , 23 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Timothy Adam Sowka (Auteur)

Histoire - Divers
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Die nachfolgende Arbeit soll das letzte Jahr des ptolemäischen Krieges und somit auch das letzte Lebensjahr von Kleopatra VII. Philopator und Marcus Antonius erörtern. Dabei sollen die verzweifelten Versuche militärischer Nachrüstung sowie die vergeblichen Bestrebungen der Restauration und Neuschaffung von Machtbündnissen auf Seiten von Antonius und Kleopatra diskutiert werden. Wichtig dabei sind auch die Propagandaversuche auf beiden Kriegsparteiseiten, die anti-antonianischen und anti-ägyptischen auf Octavians Seite, sowie die pro-ägyptischen auf Kleopatras Seite. Ergänzend sollen jeweils die parallelen Aktionen von Kleopatra und Antonius innerhalb des Jahres 30 v. Chr. angeführt und in Hinblick auf deren erhoffte Wirkung erklärt werden. Auch soll ein Ausblick auf den privaten Umgang der beiden mit der bevorstehenden Kriegsniederlage gegeben und deren Handlungen exemplifiziert werden. In Bezug auf deren individuellen Umgang mit der Situation soll hier ebenfalls der Selbstmord beider und dessen Umstände thematisiert werden. Als Quellengrundlagen dienen hierfür vor allem Plutarchs Biographie über Antonius sowie die Römische Geschichte von Cassius Dio. Bei den Quellen handelt es sich um die ausführlichsten antiken Berichte über die Auseinandersetzungen und das Leben von Kleopatra und Antonius.

Abschließend soll durch die Rekapitulation all dieser Ereignisse, Handlungen und emotionaler Prozesse, die aus den Quellen und Historikeransichten deduziert werden sollen, die Frage geklärt werden, ob es sich um ein unausweichliches Ende für Antonius und Kleopatra, und somit auch für die ptolemäische Herrschaft gehandelt hat, und somit als ein Kampf auf verlorenem Posten gedeutet werden kann.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Vorgeschichte

2.1.1. Die Schlacht bei Actium

2.1.2. Nach der Niederlage

2.2. Ein Kampf auf verlorenem Posten

2.2.1. Antonius‘ Rückschläge

2.2.2. Kleopatras Pläne

2.2.3. Die letzten Tage

2.2.4. Die Selbstmorde der Königin und des Triumvirn

3. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das letzte Lebensjahr der ägyptischen Königin Kleopatra VII. und des römischen Triumvirn Marcus Antonius nach der entscheidenden Niederlage in der Schlacht bei Actium. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, inwiefern die Handlungen, militärischen Misserfolge und psychischen Prozesse der Akteure als Indikatoren für eine aussichtslose Situation ("Kampf auf verlorenem Posten") gedeutet werden können.

  • Analyse der militärischen und politischen Folgen der Schlacht bei Actium
  • Untersuchung der propagandistischen Strategien beider Kriegsparteien
  • Diskussion der persönlichen Bewältigungsstrategien wie Selbstmordversuche und diplomatische Gnadengesuche
  • Bewertung der historischen Quellenlage zu den letzten Tagen Kleopatras und Antonius'
  • Rekapitulation der Ereignisse als unausweichliches Ende der ptolemäischen Herrschaft

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Antonius‘ Rückschläge

Nicht nur auf strategischer Ebene hinterließ die Niederalge eine tiefe Narbe, sondern auch auf psychischer. Nach diesem militärischen Desaster war Antonius am Boden zerstört. Auch wenn Antonius während seines Lebens einige Niederlagen überwinden konnte, beispielsweise während des Parther-Feldzugs oder nach der Schlacht von Mutina, so muss er nach Actium sein Überlegenheitsgefühl verloren haben. Von der Hoffnung auf einen entscheidenden Sieg seinerseits blieb nur die Chance auf Flucht und auf das bloße Überleben. Der Historiker Hermann Bengtson spricht hier sogar von einer Depression des Antonius. Plutarch, welcher die Biographie des Antonius verfasste, schrieb, dass dieser sich erst drei Tage nach Schlachtende von den Zofen der ägyptischen Königin dazu überreden lassen konnte, wieder mit ihr zu sprechen. Ob es daran lag, dass er einen Groll gegen die Königin hegte oder eher daran, dass er sich für seine Niederlage schämte, lässt sich nicht mit Sicherheit beantworten. Bedacht werden muss bei diesen Überlegungen, dass Plutarch als antiker Biograph durchaus zu pathetischen Übertreibungen geneigt haben könnte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert den zeitlichen Rahmen des ptolemäischen Krieges (32–30 v. Chr.) und skizziert die methodische Vorgehensweise sowie die zentralen Quellengrundlagen zur Untersuchung des Niedergangs von Antonius und Kleopatra.

2. Hauptteil: Der Hauptteil analysiert detailliert die Jahre nach 31 v. Chr., indem er sowohl die strategischen Fehlversuche, die innenpolitische Propaganda als auch die psychische Verfassung der Protagonisten beleuchtet.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Analyseergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der ptolemäische Krieg nach der Niederlage bei Actium objektiv als aussichtsloser "Kampf auf verlorenem Posten" zu bewerten ist.

Schlüsselwörter

Schlacht bei Actium, Marcus Antonius, Kleopatra VII., Octavian, ptolemäischer Krieg, Römische Republik, Propaganda, Suizid, Machtkampf, Ägypten, Kaisertum, Historische Quellen, Plutarch, Cassius Dio, Untergang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem letzten Lebensjahr von Kleopatra und Marcus Antonius sowie deren politischem und persönlichem Scheitern nach der Niederlage bei Actium.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Schwerpunkte sind die militärische Situation nach Actium, der Umgang mit der Niederlage, propagandistische Maßnahmen und die abschließenden Versuche zur Machterhaltung.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Es wird untersucht, ob das Ende des ptolemäischen Herrscherpaares als unausweichlich, also als "Kampf auf verlorenem Posten", historisch interpretiert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse. Hierbei werden antike Berichte, insbesondere von Plutarch und Cassius Dio, unter Einbeziehung modern-historischer Forschungsliteratur ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorgeschichte, die Rückschläge des Antonius, Kleopatras politische Pläne, die Entwicklung der "letzten Tage" sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Umständen der beiderseitigen Selbstmorde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Schlacht bei Actium, Ptolemäerreich, Propaganda, Machtverlust und der Freitod als historisches Ende.

Wie bewertet der Autor die Propagandaschriften von Octavian in Bezug auf die Gnadengesuche?

Die Bittgesuche des Antonius werden in der neueren Forschung primär als von Octavian inszenierte Propaganda gewertet, um den Gegner herabzuwürdigen, während Kleopatras diplomatische Versuche als realistischere Bemühungen zur Existenzsicherung eingestuft werden.

Warum war der Selbstmord für Kleopatra eine spezifisch inszenierte Handlung?

Der Autor führt an, dass Kleopatra ihren Suizid, vermutlich durch Schlangenbiss, bewusst als Inszenierung einer Erscheinungsform der Göttin Isis wählte, um ihrem Ende eine würdevolle und königliche Bedeutung zu verleihen.

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Résumé des informations

Titre
Antonius gegen Octavian im Jahre 30 vor unserer Zeit. Kampf auf verlorenem Posten
Université
University of Bonn  (Institut für Geschichtswissenschaft)
Cours
Ägyptens berühmteste Nachfahrin des Lagos bin ich!
Note
1,7
Auteur
Timothy Adam Sowka (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
23
N° de catalogue
V1302898
ISBN (PDF)
9783346769206
ISBN (Livre)
9783346769213
Langue
allemand
mots-clé
Kleopatra Octavian Augustus Antonius Ägypten Ptolemäischer Krieg
Sécurité des produits
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Citation du texte
Timothy Adam Sowka (Auteur), 2022, Antonius gegen Octavian im Jahre 30 vor unserer Zeit. Kampf auf verlorenem Posten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1302898
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Extrait de  23  pages
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