Eine sorgfältige Kostenermittlung ist die wichtigste Voraussetzung des wirtschaftlichen Erfolges eines Unternehmens. Durch das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage auf einem Markt kommt es zur Bildung des so genannten Marktpreises. Für Anbieter ist dessen Höhe sehr entscheidend. Liegt ihr Angebot darüber, bedeutet dies meist, den betreffenden Auftrag nicht zu erhalten; liegt das Angebot unter dem Marktpreis, so wird es zwar wahrscheinlich, das Projekt zu erhalten, allerdings kann dies auch bedeuten, zu günstig kalkuliert und damit viel Geld verschenkt zu haben.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Einleitung
- 1.1 Problemdarstellung
- 1.2 Rechtlicher Hintergrund
- 2. Grundlagen einer Baukalkulation
- 2.1 Möglichkeiten der Baupreisermittlung
- 2.1.1 Umlagekalkulation (Kalkulation über die Endsumme)
- 2.1.2 Zuschlagskalkulation (Kalkulation mit vorbestimmten Zuschlägen)
- 2.2 Problematik konkurrenzfähiger Preise
- 2.2.1 Einheitspreisgestaltung
- 2.2.2 Konflikt zur Wettbewerbsfähigkeit
- 2.2.3 Spekulation von Preisen
- 3. Ergebnis der Arbeit
- 3.1 Zukunftsaussichten
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Projektarbeit befasst sich mit dem Thema "Spekulationspreise in der Bauwirtschaft" und analysiert die Herausforderungen, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen ordnungsgemäßer Kalkulation und der Notwendigkeit, Aufträge zu gewinnen, ergeben. Die Arbeit beleuchtet die Problematik der Preisbildung in der Baubranche und untersucht die verschiedenen Kalkulationsmethoden, die im Kontext von Wettbewerb und Spekulation angewendet werden.
- Möglichkeiten der Baupreisermittlung (Umlagekalkulation, Zuschlagskalkulation)
- Problematik konkurrenzfähiger Preise
- Spekulation von Preisen
- Einheitspreisgestaltung
- Zukunftsaussichten für die Bauwirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Spekulationspreise in der Bauwirtschaft ein und stellt die Problematik dar, die sich aus dem Spannungsfeld zwischen ordnungsgemäßer Kalkulation und der Notwendigkeit, Aufträge zu gewinnen, ergibt. Der rechtliche Hintergrund wird beleuchtet, um die Rahmenbedingungen für die Preisbildung in der Baubranche zu verstehen.
Das zweite Kapitel befasst sich mit den Grundlagen einer Baukalkulation. Es werden verschiedene Möglichkeiten der Baupreisermittlung vorgestellt, darunter die Umlagekalkulation und die Zuschlagskalkulation. Die Problematik konkurrenzfähiger Preise wird beleuchtet, wobei die Einheitspreisgestaltung und der Konflikt zur Wettbewerbsfähigkeit im Vordergrund stehen. Der Abschnitt behandelt auch die Spekulation von Preisen und die damit verbundenen Risiken.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Bauwirtschaft, Kalkulation, Spekulationspreise, Preisbildung, Wettbewerbsfähigkeit, Einheitspreisgestaltung, Umlagekalkulation, Zuschlagskalkulation, Zukunftsaussichten.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Hauptproblem bei der Preisbildung in der Bauwirtschaft?
Das größte Problem ist das Spannungsfeld zwischen einer wirtschaftlich notwendigen Kostenermittlung und dem Druck, durch niedrige Preise Aufträge im Wettbewerb zu gewinnen.
Welche Methoden der Baupreisermittlung gibt es?
Es wird zwischen der Umlagekalkulation (über die Endsumme) und der Zuschlagskalkulation (mit vorbestimmten Zuschlägen) unterschieden.
Was versteht man unter Spekulationspreisen am Bau?
Spekulationspreise entstehen, wenn Anbieter Preise bewusst nicht auf Basis realer Kosten, sondern taktisch kalkulieren, um Mitbewerber zu unterbieten oder Nachträge zu provozieren.
Welches Risiko birgt ein Angebot unter dem Marktpreis?
Ein zu günstiges Angebot erhöht zwar die Chance auf den Zuschlag, führt aber oft dazu, dass das Unternehmen Geld verschenkt oder das Projekt unrentabel wird.
Welche Rolle spielt die Einheitspreisgestaltung?
Die Gestaltung von Einheitspreisen ist zentral für die Wettbewerbsfähigkeit, steht aber oft im Konflikt mit einer ordnungsgemäßen kaufmännischen Kalkulation.
- Quote paper
- Nadine Hollweg (Author), 2009, Spekulationen in der Bauwirtschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130293