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Vergleich von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen

Private Equity vs. Venture Capital

Titel: Vergleich von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen

Seminararbeit , 2021 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Jonny Rügner (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wieso nutzen kleine und mittlere Unternehmen alternative Finanzierungsformen? Welche Motive verfolgen dabei Kapitalgeber? Welche Private Equity-Finanzierung ist in der jeweiligen Unternehmenszyklusphase am sinnvollsten?

Bei der Kapitalbeschaffung sinkt das Vertrauen der Unternehmen zu den Banken immer mehr, sodass die Risikobereitschaft stetig weiter abnimmt und Lösungen von Finanzierungsproblemen durch Fremdkapital als eine immer häufigere Belastung bewertet wird. Durch das steigende Misstrauen durch die klassische Finanzierung von Fremdkapital bei den Banken, die mit einer geringer Eigenkapitalquote verbunden ist, benötigen die veränderten Bedingungen eine Anpassung der Finanzierungsmöglichkeiten mit Hinblick auf die Finanzierung von Unternehmen. Gerade für mittelständische Unternehmen spielt deshalb die Vermischung von Eigen- und Fremdkapital bei der Bewertung der Bonität eine große Rolle, da die Eigenkapitalquote eine wichtige Kennziffer ist. Um die Eigenkapitalquote zu verbessern, muss das Eigenkapital im Unternehmen erhöht werden. Mithilfe von Private-Equity-Gesellschaften wird dies ermöglicht und macht Unternehmen somit unabhängiger von Banken.

Dabei sind die Private Equity Transaktionen spätestens seit dem Jahr 2005 umstritten, da der damalige Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering die öffentliche „Heuschreckendebatte“ in Gang setzte. Herr Müntefering verglich Investoren der PEG mit den Heuschrecken, welche nur für ihren eigenen Vorteil gehandelt haben und die Gewinne aus den Unternehmensbeteiligungen, ohne Rücksicht auf weitere Konsequenzen, abgegrast haben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung und Problemstellung

1.1 Zielsetzung

1.2 Methodik der Arbeit

1.3 Aufbau der Arbeit

2 Relevante Grundlagen

2.1 Definition kleine und mittlere Unternehmen

2.2 Definition Private Equity und Venture Capital

2.3 Ablauf von Private Equity Finanzierungen

3 Analyse der Vor- und Nachteile von Private Equity

3.1 Motive von Private Equity

3.2 Vor -und Nachteile von Private Equity

3.3 Investitionszyklus einer Private Equity Gesellschaft

4 Venture Capital Praxisbeispiel und Handlungsempfehlungen

4.1 Unternehmensprofil Mister Spex GmbH

4.2 Wertschöpfung durch Venture Capital

5 Fazit

5.1 Ausmaß der Zielerreichung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsquellen für mittelständische Unternehmen, beleuchtet deren Vor- und Nachteile sowie den Investitionsprozess und veranschaulicht die praktische Umsetzung anhand der Mister Spex GmbH.

  • Grundlagen zu KMU und Private Equity/Venture Capital
  • Analyse der Beweggründe und Investitionszyklen
  • Vor- und Nachteile von Beteiligungskapital für Unternehmen
  • Praktisches Beispiel der Mister Spex GmbH
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Investoren

Auszug aus dem Buch

3.2 Vorteile und Nachteile von Private Equity

Da bei einer Finanzierung durch Private Equity die Private-Equity-Gesellschaft Anteile von betroffenen Unternehmen erwirbt, handelt es sich bei dieser Form um eine Eigenfinanzierung. Dies setzt eine Finanzierung mit Eigenkapital voraus, wodurch die Eigenkapitalquote verbessert wird. Durch eine optimierte Kapitalstruktur ist die Beschaffung von Fremdkapital, in Form von klassischen Bankkrediten, günstiger für Unternehmen. Unternehmen haben dadurch eine stärkere Verhandlungsposition bei Kreditverhandlungen mit Banken. Dadurch erhöht sich anschließend die Eigenkapitalrentabilität bei Nutzung des Leverage-Effektes. Mit Blick auf die Kosten sorgt Private Equity für den Vorteil, dass keine Zins- oder Tilgungszahlungen geleistet werden müssen, sodass der zukünftige Cashflow verbessert wird. Weiterhin vorteilhaft ist, dass mit einem Anteils kauf neben dem Kapital auch Know-How, durch die PEG und ein Netzwerk in das Unternehmen fließt. Dies reduziert das Risiko von Unternehmen in Bezug auf Informationsasymmetrien, durch die Unterstützung der PEG und die Bereitstellung des notwendigen Know-how. Die enge Zusammenarbeit der Investoren und betreffenden Unternehmen minimieren somit Koordinationsprobleme, wodurch eine Reduzierung der Agency-Kosten erzielt werden. Ebenfalls vorteilhaft für Unternehmen ist, dass diese Unabhängig von der Börse sind. Unternehmen müssen nicht über Emissionen von Aktien eigenfinanziert, sondern sind unabhängig vom Finanzplatz zur Verfügung.

Bei einer Finanzierung durch Private Equity müssen betroffene Unternehmen gewisse Voraussetzungen erfüllen, da eine Beteiligung an Unternehmen eine detaillierte Prüfung erfordert. Dies kann als Nachteil für Unternehmen gewertet werden. Die Prüfung beinhaltet im Regelfall eine Einschätzung und Bewertung der aktuellen finanziellen Situation, eine datenbasierte Einschätzung sowie eine Spekulation in die Zukunft und die wirtschaftliche Lag des betreffenden Unternehmens. Es kommt aus Sicht der PEG zu keiner Beteiligung, wenn das Unternehmen diese Überprüfung nicht überstehen sollte.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung und Problemstellung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz alternativer Finanzierungsformen für den Mittelstand aufgrund sinkenden Bankenvertrauens und definiert die Forschungsfragen sowie methodisches Vorgehen.

2 Relevante Grundlagen: Hier werden die zentralen Begriffe (KMU, Private Equity, Venture Capital) definiert und der grundlegende Ablauf einer Private-Equity-Finanzierung dargestellt.

3 Analyse der Vor- und Nachteile von Private Equity: Dieses Kapitel betrachtet die verschiedenen Motive für Beteiligungen und stellt die Chancen sowie Risiken für Unternehmen systematisch gegenüber.

4 Venture Capital Praxisbeispiel und Handlungsempfehlungen: Anhand des Fallbeispiels der Mister Spex GmbH wird die praktische Anwendung von Venture Capital und der dabei generierte Mehrwert aufgezeigt.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Ergebnisse und einer Reflektion zur Erreichung der gesetzten Ziele ab.

Schlüsselwörter

Private Equity, Venture Capital, KMU, Eigenkapital, Finanzierung, Beteiligungsgesellschaft, Investitionszyklus, Mister Spex, Mittelstand, Exit-Strategie, Risikokapital, Unternehmenswachstum, Leverage-Effekt, Unternehmensfinanzierung, Beteiligungskapital

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Nutzung von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsformen für mittelständische Unternehmen.

Welche zentralen Themenfelder deckt die Untersuchung ab?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von KMU, die Funktionsweise von Private-Equity-Finanzierungen, die Analyse von Vor- und Nachteilen für Unternehmen sowie eine Fallstudie.

Welches Ziel verfolgt der Autor mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Motive für alternative Finanzierungen zu erläutern und Handlungsempfehlungen aus den Analyseergebnissen für die Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Seminararbeit basiert rein auf einer Literaturrecherche und -analyse unter Nutzung von Fachdatenbanken und Suchmaschinen.

Welche Inhalte bilden den Kern des Hauptteils?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Finanzierungsformen, diskutiert deren Chancen und Risiken und verknüpft diese Erkenntnisse mit einem Praxisbeispiel.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am stärksten?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Private Equity, Venture Capital, Finanzierungsformen, Eigenkapital und Mittelstand charakterisiert.

Warum spielt die Mister Spex GmbH in der Untersuchung eine Rolle?

Die Mister Spex GmbH dient als Praxisbeispiel, um zu verdeutlichen, wie Venture Capital jungen Unternehmen beim Wachstum durch Kapital und Know-how helfen kann.

Welche Herausforderungen bei einer Private-Equity-Finanzierung werden identifiziert?

Besonders die detailreiche Prüfung, der hohe Leistungsdruck durch Renditeerwartungen der Investoren und die Abhängigkeit von Investorenentscheidungen werden als kritische Punkte betrachtet.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vergleich von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen
Untertitel
Private Equity vs. Venture Capital
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,7
Autor
Jonny Rügner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
24
Katalognummer
V1303507
ISBN (PDF)
9783346769695
ISBN (Buch)
9783346769701
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Private Equity Venture Capital mittelständische Unternehmen Finanzierung Investition Vergleich von Private Equity und Venture Capital
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonny Rügner (Autor:in), 2021, Vergleich von Private Equity und Venture Capital als alternative Finanzierungsform für mittelständische Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1303507
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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