Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Social Work

Mediensozialisation in der Sozialen Arbeit

Title: Mediensozialisation in der Sozialen Arbeit

Term Paper (Advanced seminar) , 2021 , 8 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Social Work
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit wird zuerst der Begriff Mediensozialisation definiert, anschliessend wird die Förderung der Medienkompetenzen und der Medienbildung in der Sozialen Arbeit thematisiert. Darauf folgt eine persönliche Einschätzung des Umgangs mit Medien. Zum Schluss wird ein Resümee gezogen über die Medienkompetenz der Sozialen Arbeit.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

Aufgabe 2

Aufgabe 3

Zielsetzung und Themenbereiche

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung der Mediensozialisation für die Soziale Arbeit zu beleuchten, wobei der Fokus auf dem kritischen Umgang mit Medien, der Förderung von Medienkompetenz bei Heranwachsenden sowie der Rolle von Fachkräften in diesem Prozess liegt.

  • Definition und Erweiterung des Medienkompetenzbegriffs zur Medienbildung
  • Einfluss sozioökonomischer Hintergründe auf die Mediennutzung
  • Chancen und Herausforderungen digitaler Medien für die gesellschaftliche Teilhabe
  • Notwendigkeit einer kontinuierlichen Selbstreflexion durch Fachkräfte
  • Praxisorientierte Anwendung von Analysemethoden (Modell von Moser) am Beispiel von „Tiktok“

Auszug aus dem Buch

Aufgabe 3

Es ist von grosser Wichtigkeit, dass Professionelle der Sozialen Arbeit medienkompetent sind, was im Folgenden am Beispiel von „Tiktok“ aufgezeigt werden soll. Die App ist momentan von Heranwachsenden extrem beliebt, wird aber auch oft kritisiert, da sie unterschiedliche Gefahren birgt (vgl. Gollmer 2021: o.S.). Dass nun Professionelle oder Eltern ihren Heranwachsenden diese App aufgrund der Risiken verbieten, sehe ich aber nicht als zielführend. Dies würde das Medium nur attraktiver machen, womit Medienbewertungen auch kontraproduktiv sein können. So könnte die Verbotsliste der Erwachsenen zur Hitliste der Heranwachsenden werden. Dies ist besonders vor dem Hintergrund der Verschiebung der Gewichte der Sozialisatoren zu sehen. Es konnte gezeigt werden, dass der Einfluss von Eltern zwischen der frühen Kindheit und dem Jugendalter drastisch sinkt (vgl. Süss 2006: 287). Anstatt den Heranwachsenden Tiktok zu verbieten und ihnen auf dieser Asymmetrie zu begegnen, erscheint es mir sinnvoller, dass sich Professionelle strukturiert dem Medium zu wenden, um so die Lebenswelt der Klient:innen zu verstehen und nachzuvollziehen, was sie bewegt. Eine Analysemethode für Medien ist das Modell von Moser. Moser unterteilt den Prozess der Mediensozialisation in drei Teilschritte. Im ersten Schritt der präkommunikativen Phase setzt sich das Individuum fremd- und selbstgesteuert mit einem Medium auseinander. Dieser Medienzugang kann aktiv gesucht, angeboten oder aufgedrängt werden (vgl. Süss 2016: 274f.). Im Falle von Tiktok könnte der Zugang zur App aufgedrängt werden durch „Peer Pressure“ oder die Nutzung kann mit einem freiwilligen Herunterladen beginnen.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Dieses Kapitel definiert Medienkompetenz sowie Medienbildung und untersucht den prägenden Einfluss von Medien auf die Sozialisation von Heranwachsenden unter Berücksichtigung sozialer Disparitäten.

Aufgabe 2: Hier werden die Chancen für gesellschaftliche Teilhabe – insbesondere für Personengruppen mit Behinderungen – sowie die Herausforderungen wie Konsumdruck und Suchtpotenzial detailliert diskutiert.

Aufgabe 3: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erkenntnisse auf die Plattform „Tiktok“ und erläutert anhand des Modells von Moser, wie pädagogische Fachkräfte eine reflektierte Mediennutzung bei Jugendlichen fördern können.

Schlüsselwörter

Mediensozialisation, Medienkompetenz, Medienbildung, Soziale Arbeit, Heranwachsende, Mediatisierung, Identitätsbildung, Teilhabe, Tiktok, Modell von Moser, Sozialisation, Konsumdruck, digitale Medien, Selbstreflexion, Erziehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle von Medien bei der Sozialisation von Heranwachsenden und der daraus resultierenden Verantwortung für Fachkräfte in der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung von Medienkompetenz, der Bedeutung von Bildungsprozessen, den Auswirkungen von Medien auf Identität und Teilhabe sowie der Reflexion von Chancen und Risiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Fachkräfte durch ein reflektiertes Verständnis der Lebenswelten ihrer Klientinnen und Klienten eine konstruktive Medienerziehung unterstützen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und stützt sich konzeptionell unter anderem auf das Modell von Moser zur Mediensozialisation.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen von Medienkompetenz als auch konkrete Anwendungsmöglichkeiten in der heilpädagogischen Praxis und im Umgang mit aktuellen Apps wie „Tiktok“ diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Mediensozialisation, Medienkompetenz, Soziale Arbeit, Identitätsentwicklung und Partizipation.

Warum hält der Autor Verbote von Apps wie „Tiktok“ für kontraproduktiv?

Der Autor argumentiert, dass Verbote das Medium lediglich attraktiver machen und die pädagogische Beziehung sowie das Verständnis für die Lebenswelten der Jugendlichen schwächen könnten.

Welche Rolle spielt die Selbstreflexion für Fachkräfte?

Da Mediennutzung sowohl Chancen als auch Risiken birgt, fungiert die kontinuierliche Selbstreflexion der Fachkraft als notwendiges Werkzeug, um das Dilemma der Mediennutzung konstruktiv zu bewältigen.

Excerpt out of 8 pages  - scroll top

Details

Title
Mediensozialisation in der Sozialen Arbeit
College
Academy of the Northwestswitzerland
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
8
Catalog Number
V1303520
ISBN (PDF)
9783346773234
Language
German
Tags
Soziale Arbeit Sozialarbeit Mediensozialisation Sozialisation Medienkompetenz Medienpädagogik Medienpädagogen Peer Pressure Tiktok Medienproduktion Synthessay
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Mediensozialisation in der Sozialen Arbeit, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1303520
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  8  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint