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Innovatives Ehrenamt in der Altenversorgung. Welchen Mehrwert bietet ein Ehrenamtskoordinator in einem Alten- und Pflegewohnheim?

Titel: Innovatives Ehrenamt in der Altenversorgung. Welchen Mehrwert bietet ein Ehrenamtskoordinator in einem Alten- und Pflegewohnheim?

Masterarbeit , 2022 , 163 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ulrike Koch (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Altenpflege, Altenhilfe
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Alarmglocken aufgrund des demografischen Wandels ertönen immer kräftiger und zunehmend treten Problemfelder in der Altenversorgung auf. Damit die Lebensqualität von Senior*innen in Pflegeheimen aufrecht bleibt, Pflegepersonal entlastet und mehr Zufriedenheit im Alltag ermöglicht wird, leistet das Einsetzen eines freiwilligen Engagements einen unverzichtbaren Beitrag. Angesichts der Tatsache, dass Freiwilligenarbeit sinnvoll, sinnstiftend, bereichernd und erfüllend ist, sieht das Alten- und Pflegewohnheim Haus St. Vinzenz vor, die ehrenamtliche Arbeit mehr in der Organisation zu forcieren und einzugliedern.

Das Ziel dieser Masterarbeit ist es, die Wirkung und den Nutzen eines ehrenamtlichen Engagements aufzuzeigen. Ein weiteres Hauptaugenmerk wird auf die Gelingensbedingungen des Ehrenamtskoordinators gelegt und welche strukturellen Rahmenbedingungen es benötigt, diesen zu implementieren. Die Problemstellung und die Zielsetzung geben Anlass für folgende Forschungsfragen: Wie gestaltet sich der strategische Weg zu einem innovativen Ehrenamt? Welchen Mehrwert leistet der/die Ehrenamtskoordinator*in in einem Alten- und Pflegewohnheim im Kontext der integrierten Versorgung?

Der Nutzen der wissenschaftlichen Arbeit liegt überwiegend darin, allen Zielgruppen, den Heimträgern, der Hausleitung, den Bewohner*innen, den Mitarbeiter*innen, den ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen als auch den An- und Zugehörigen aufzuzeigen, dass ein vielfältiges Betreuungsangebot im Setting Altenwohn- und Pflegeheim eine besondere Wichtigkeit aufweist und gesellschaftliche und epidemiologische Veränderungen gut strukturiert und organisiert werden müssen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage

1.3 Methodik und Vorgehensweise

1.3.1 Methodik zur Literaturanalyse

1.3.2 Methodik zur empirischen Analyse

2 BEGRIFFSERLÄUTERUNG

2.1 Ehrenamtlichkeit

2.2 Freiwilligkeit

2.3 Alten- und Pflegewohnheim

2.4 Integrierte Versorgung

2.5 Schnittstellenmanagement

3 ALTENVERSORGUNG IM WANDEL

3.1 Versorgungslandschaft in Österreich

3.2 Herausforderungen in der Altenpflege

3.3 Entwicklungen der Altersstruktur in Österreich

3.4 Veränderungen in der Pflegelandschaft

4 ENTWICKLUNG VON EHRENAMT

4.1 Engagement 4.0

4.2 Hürden des Ehrenamts

4.3 Beweggründe und Motive des Ehrenamts

4.4 Einführung von Freiwilligenmanagement

4.5 Werteorientierung

5 INNOVATIVES EHRENAMT

5.1 Abgrenzung zwischen einem traditionellen und innovativen Ehrenamt

5.2 Gewinnung von ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen

5.3 5-A-Modell zur Gewinnung von Freiwilligen

5.4 Ehrenamtsmarketing

5.5 Relevanz der Ehrenamtskoordination

6 EMPIRISCHER METHODENTEIL

6.1 Methodik und Methodenbegründung

6.2 Zielgruppenauswahl

6.3 Entwicklung des Interviewleitfadens

6.4 Datenerhebung

6.5 Kategorienschema

6.6 Ergebnisse und Diskussion

6.6.1 Beweggründen und Motive

6.6.2 Orientierung und Erwartungshaltung

6.6.3 Rekrutierung im Ehrenamt

6.6.4 Attraktivität und Aufgabenfelder

6.6.5 Ehrenamtskoordinator*in

7 SCHLUSS

7.1 Zusammenfassung

7.2 Beantwortung der Forschungsfragen

7.3 Limitation

7.4 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Nutzen und die notwendigen Strukturen für ein ehrenamtliches Engagement in Pflegeeinrichtungen, insbesondere am Beispiel des Hauses St. Vinzenz, um den steigenden Anforderungen in der Altenversorgung zu begegnen.

  • Strategischer Weg zu einem innovativen Ehrenamt
  • Gelingensbedingungen für ein systematisches Freiwilligenmanagement
  • Mehrwert der Ehrenamtskoordination in der Altenpflege
  • Rolle von Motivation und Werteorientierung bei freiwilligen Engagierten
  • Integration und Unterstützung von Ehrenamtlichen in bestehenden Strukturen

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Das Pflege- und Betreuungssystem in Österreich steht vor einem Wendepunkt und die wachsende und alternde Bevölkerung ertönt als Warnsignal insbesondere im Kontext der Altenversorgung. Für das Jahr 2040 werden in Österreich 7,8 % bis 9,7 % der Bevölkerung, Hochbetagte prognostiziert (Statistik Austria, 2021, www). Darüber hinaus wechselt der Trend von informeller Pflege zur formellen Pflege, da es aufgrund unterschiedlichster Faktoren, beispielsweise den häuslichen Rahmenbedingungen oder der niedrigen Pflegekompetenz, für An- und Zugehörige nicht möglich ist, ihre älterwerdenden Liebsten zu betreuen und zu pflegen (Heusinger, Hämel, & Kümpers, 2017, S. 439-440).

Der mediale Alarmglockenschlag wurde in den letzten Jahren häufiger getätigt und der Mangel an Pflegefachkräften gab Anlass, alarmierende Schlagzeilen zu propagieren. Jedoch löst Alarmismus keine Probleme, sondern weist gegebenenfalls nur darauf hin (Nowossadeck, 2013, o.S.).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Definiert die Problemstellung durch den demografischen Wandel und formuliert die Ziele sowie die methodische Vorgehensweise der Masterarbeit.

2 BEGRIFFSERLÄUTERUNG: Bereitet das theoretische Fundament durch Definitionen von Schlüsselbegriffen wie Ehrenamt, Freiwilligkeit und integrierter Versorgung.

3 ALTENVERSORGUNG IM WANDEL: Analysiert die aktuelle Versorgungslandschaft in Österreich, die Herausforderungen durch den demografischen Wandel und die Entwicklung der Pflegelandschaft.

4 ENTWICKLUNG VON EHRENAMT: Beleuchtet Trends (Engagement 4.0), Hürden, Motive und die Bedeutung von Werten für ein freiwilliges Engagement.

5 INNOVATIVES EHRENAMT: Beschreibt Konzepte zur Gewinnung von Freiwilligen, einschließlich des 5-A-Modells und der Bedeutung professioneller Ehrenamtskoordination.

6 EMPIRISCHER METHODENTEIL: Erläutert die Durchführung von leitfadengestützten Interviews und diskutiert die Ergebnisse bezüglich Beweggründen, Rekrutierung und Integration von Freiwilligen.

7 SCHLUSS: Fasst die Kernergebnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfragen und bietet ein Fazit mit Ausblick für die Praxis.

Schlüsselwörter

ehrenamtliches Engagement, Koordination im Ehrenamt, Freiwilligenmanagement, Altenversorgung, integrierte Versorgung, demografischer Wandel, Altenpflege, Pflegenotstand, Motivationsfaktoren, 5-A-Modell, Werteorientierung, Senioren, Professionalisierung, Schnittstellenmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit primär?

Der Fokus liegt auf dem Nutzen und der Implementierung von ehrenamtlichem Engagement in Pflegeheimen, um das Pflegepersonal zu entlasten und die Lebensqualität von Senior*innen zu verbessern.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit analysiert den demografischen Wandel sowie moderne Ansätze des Freiwilligenmanagements, der Ehrenamtskoordination und der Integration von Freiwilligen in soziale Strukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie ein innovatives Ehrenamt strategisch geplant und in eine Pflegeeinrichtung wie das Haus St. Vinzenz integriert werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Die Autorin kombiniert eine systematische Literaturanalyse mit einer empirischen Untersuchung, bestehend aus acht leitfadengestützten Experteninterviews, die nach Mayring ausgewertet wurden.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil erörtert theoretische Rahmenbedingungen, die aktuelle Situation in der Altenpflege, Motive für freiwillige Arbeit sowie praktische Managementmodelle (5-A-Modell) zur Einführung von Ehrenamtsstrukturen.

Durch welche Schlagworte lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Begriffe sind unter anderem ehrenamtliches Engagement, Freiwilligenmanagement, integrierte Versorgung und Altenbetreuung.

Warum ist eine professionelle Ehrenamtskoordination für Pflegeheime wichtig?

Sie fungiert als entscheidende Schnittstelle, die professionelle Strukturen schafft, Konflikte minimiert und sicherstellt, dass Freiwillige Aufgaben übernehmen, die den Pflegealltag entlasten und bereichern.

Welche Rolle spielt das 5-A-Modell in dieser Arbeit?

Es dient als praxisorientierter Leitfaden, um Engagementbereiche in der Einrichtung systematisch zu entwickeln – von der Attraktivitätsprüfung über die Aufgabengestaltung bis hin zur Rekrutierung.

Ende der Leseprobe aus 163 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Innovatives Ehrenamt in der Altenversorgung. Welchen Mehrwert bietet ein Ehrenamtskoordinator in einem Alten- und Pflegewohnheim?
Hochschule
Hochschule Burgenland
Note
1,0
Autor
Ulrike Koch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
163
Katalognummer
V1303756
ISBN (PDF)
9783346772190
ISBN (Buch)
9783346772206
Sprache
Deutsch
Schlagworte
ehrenamtliches Engagement Koordinatorin im Ehrenamt ältere Menschen integrierte Versorung Schnittstellenmanagement Altenversorgung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulrike Koch (Autor:in), 2022, Innovatives Ehrenamt in der Altenversorgung. Welchen Mehrwert bietet ein Ehrenamtskoordinator in einem Alten- und Pflegewohnheim?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1303756
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Leseprobe aus  163  Seiten
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