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Feedback als Schlüssel zur Weiterentwicklung. Eine didaktische Analyse nach Klafki zum Thema "Feedback"

Titel: Feedback als Schlüssel zur Weiterentwicklung. Eine didaktische Analyse nach Klafki zum Thema "Feedback"

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Allgemein
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit soll das Thema Feedback im Fach Deutsch für die Einführungsphase 2 mit Hilfe der didaktischen Analyse nach Wolfgang Klafki analysiert werden. Um herausfinden zu können, ob sich die Auseinandersetzung mit diesem Inhalt für die SuS überhaupt lohnt, wird er sowohl hinsichtlich seiner exemplarischen, gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung als auch auf seine thematische Strukturierung und Zugänglichkeit untersucht.

Weil das Thema Feedback als Lerngegenstand für die SuS nicht nur sachliche, sondern vor allem auch praktische Lerngelegenheiten bereithält, ist es erforderlich, Klafkis Trennung zwischen Didaktik und Methodik aufzulösen und methodische Vorüberlegungen in die didaktische Analyse einfließen zu lassen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung

2. Exemplarische Bedeutung

2.1 Feedback als Moment der Kommunikation

2.2 Der allgemeinen Bildungsgehalt von Feedback

3. Gegenwartsbedeutung

3.1 Aktuelle Bedeutung von Feedback im Leben der SuS

3.2 Pädagogisch gewünschte Bedeutung

4. Zukunftsbedeutung

5. Thematische Strukturierung

5.1 Bildende Momente von Feedback als Moment der Kommunikation

5.2 Der Zusammenhang der einzelnen Momente

5.3 Sinn- und Bedeutungsschichten des Inhalts

5.4 Größer Sachlicher Zusammenhang des Themas

5.5 Eigentümlichkeiten des Inhalts

5.6 Angestrebter Erkenntnis- und Erfahrungszuwachs

6. Zugänglichkeit und Darstellungsmöglichkeiten

6.1 Wie erwecke ich das Interesse der SuS am Thema?

6.2 Wie lässt sich das Wesentliche des Themas selbst erschließen?

6.3 Geeignete Situationen, um das Prinzip anzuwenden

7. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert das Thema Feedback im Deutschunterricht der Einführungsphase anhand der Didaktischen Analyse nach Wolfgang Klafki, um dessen unterrichtliche Relevanz und Potenziale zur persönlichen Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler aufzuzeigen.

  • Transformation des Feedbackbegriffs von einer bewertenden Leistungsmessung hin zu einem unterstützenden Instrument.
  • Erarbeitung der exemplarischen, gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung von Feedback für Lernende.
  • Praktische Erprobung sensibler Kommunikation durch Peer-Feedback und Videoanalysen.
  • Förderung von Selbstreflexion, Identitätsbildung und demokratischen Kompetenzen im Schulalltag.

Auszug aus dem Buch

2.1. Feedback als Moment der Kommunikation

Feedback existiert in vielfältigen Varianten und übernimmt je nach Anwendungskontext und -absicht unterschiedliche Funktionen (vgl. Weishahn 2019: 9). Entgegen seiner institutionalisierten, zumeist leistungsbezogenen und daher unsachgemäßen Verwendung in der Schule (dazu später mehr), möchte ich gemeinsam mit den SuS das ‚wahre‘ Wesen von Feedback ans Licht bringen. Die Lernenden sollen es zukünftig als ein sie unterstützendes Werkzeug begreifen, welches ihrer (persönlichen) Weiterentwicklung dient, anstatt ihre Leistungen zu quantifizieren.

Der Fokus des Unterrichts wird deshalb auf dem individuellen Feedback liegen, das als Moment der Kommunikation aufzufassen ist. Es stellt eine typische Erscheinungsform von Feedback dar und steht exemplarisch für das ‚allgemeine‘ Konstrukt, welches seinem Ursprung nach als Instrument zur „Reduzierung der Diskrepanzen zwischen Ist und Soll genutzt [wird]“ (ebd.: 6), zielgerichtete Korrektur ermöglicht und somit der Weiterentwicklung dienlich ist.

Typischerweise kommt es nach Präsentationsaufgaben, Vorträgen oder Referaten zum Einsatz, um der sprechenden/präsentierenden Person die Wirkweise ihres Sprechverhaltens zu spiegeln. Konstruktive Hinweise setzen bei der Feedback nehmenden Person Selbstreflexionsprozesse in Gang, bieten ihr Möglichkeiten zur Verhaltensanpassung und können so zur Verbesserung und Entfaltung ihrer rhetorischen wie präsentatorischen Fähigkeiten beitragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung: Einführung in das Thema Feedback im Fach Deutsch und Begründung der Untersuchung mittels Klafkis Didaktischer Analyse.

2. Exemplarische Bedeutung: Darlegung von Feedback als Unterstützungsinstrument der Kommunikation sowie als allgemeiner Bildungsgehalt für die Sozial- und Ich-Werdung.

3. Gegenwartsbedeutung: Untersuchung der lebensweltlichen Relevanz von Feedback für Schülerinnen und Schüler sowie Ableitung einer pädagogisch gewünschten Bedeutung.

4. Zukunftsbedeutung: Reflexion über die langfristigen positiven Auswirkungen des Feedbackprozesses auf die persönliche Weiterentwicklung und Kompetenzbildung der Lernenden.

5. Thematische Strukturierung: Reduktion des Inhalts auf zentrale Momente, logische Zusammenhänge, Bedeutungsschichten und Kontextualisierung im Lehrplan.

6. Zugänglichkeit und Darstellungsmöglichkeiten: Methodische Ansätze zur Interessenweckung und praktischen Erschließung des Themas durch situative Anwendung.

7. Resümee: Zusammenführende Betrachtung der Analyse und Bestätigung der Bedeutung von Feedback als Instrument für ein selbstbestimmtes Lernen.

Schlüsselwörter

Feedback, Didaktische Analyse, Kommunikation, Selbstreflexion, Unterricht, Peer-Feedback, Sprachkompetenz, Identitätsbildung, Lernhilfe, Feedbackkultur, Leistungsmessung, Selbstwirksamkeit, Klafki, Bildungsinhalt, Feedbackregeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht Feedback als Lerngegenstand für den Deutschunterricht, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Feedback effektiv und unterstützend genutzt werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die Abgrenzung zwischen Feedback und Bewertung, die Rolle von Kommunikation, die Bedeutung für die persönliche Entwicklung und die praktische Anwendung von Feedbackregeln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, den Schülern durch eine theoretische Auseinandersetzung und praktische Erprobung zu vermitteln, dass Feedback ein instrumenteller Schlüssel zu ihrer persönlichen Weiterentwicklung ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die Didaktische Analyse nach Wolfgang Klafki, um den Bildungsinhalt hinsichtlich seiner exemplarischen, gegenwärtigen und zukünftigen Bedeutung zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine inhaltliche Strukturierung, die didaktische Einordnung sowie konkrete methodische Vorschläge für die Vermittlung und Anwendung im Unterricht.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Typische Begriffe sind Feedback, Didaktik, Selbstreflexion, Kommunikationskultur und Kompetenzentwicklung.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen Feedback und Beurteilung so wichtig?

Schüler assoziieren Feedback oft mit reiner Leistungsbewertung; die Arbeit zeigt auf, dass Feedback jedoch als informierendes Werkzeug zur Verhaltensverbesserung verstanden werden muss.

Welche Rolle spielt die praktische Anwendung im Feedbackprozess?

Die Praxisphase ermöglicht es den Schülern, das theoretisch Erlernte in einer geschützten Umgebung zu erproben und durch Peer-Feedback echte Selbsteinsichten und sozialen Zuwachs zu erfahren.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Feedback als Schlüssel zur Weiterentwicklung. Eine didaktische Analyse nach Klafki zum Thema "Feedback"
Hochschule
Philipps-Universität Marburg  (Erziehungswissenschaften/ Schulpädagogik)
Veranstaltung
Bildungstheoretische Didaktik am Beispiel Wolfgang Klafkis
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1304072
ISBN (PDF)
9783346772749
ISBN (Buch)
9783346772756
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Klafki Analyse Feedback Weiterentwicklung Pädagogik Didaktik Unterricht Didaktische Analyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Feedback als Schlüssel zur Weiterentwicklung. Eine didaktische Analyse nach Klafki zum Thema "Feedback", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1304072
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Leseprobe aus  16  Seiten
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