Die Thematik „Kämpfen“ ist im Kerncurriculum für das Land Niedersachen als eigenständiges Erfahrungs- und Lernfeld aufgeführt und somit legitimiert. Kinder jeglichen Alters haben das Bedürfnis, zu rangeln und ihre Kräfte zu messen. Das gehört zur Lebenswelt von Jungen, aber auch zu der von Mädchen und ist bedeutsam für die psychische, soziale und körperliche Entwicklung. (...)
Übergeordnete Kompetenz:
Die SuS sollen grundlegende Prinzipien des Ringens (das Ziehen und das Schieben) kennen lernen und anwenden sowie regelgeleitet kämpfen können, indem sie unterschiedliche Spiel- und Übungsformen am Boden durchführen.
1. Fachliche Kompetenzen:
Die Schülerinnen und Schüler sollen...
1.ihre Reaktions- und Orientierungsfähigkeit verbessern und ihre Schnelligkeit trainieren, indem sie beim Spiel „Schwänzchenfangen“ laufen und gleichzeitig versuchen, selber Schwänzchen (=Parteibänder) zu „klauen“ [Erwärmungsphase].
(...).
Inhaltsverzeichnis
- Stundeninhalt
- Thematischer Schwerpunkt der Stunde
- Zur Situation der Lerngruppe und zur Lernausgangslage
- Sachanalyse
- Ringen und Kniestandkampf
- Regeln
- Materialanalyse
- Didaktische Entscheidungen
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Der Unterrichtsentwurf zielt darauf ab, Schülerinnen und Schülern der 5. Klasse grundlegende Prinzipien des Ringens, insbesondere Ziehen und Schieben, in spielerischen und zweikampforientierten Übungen zu vermitteln. Die Stunde soll den Aufbau von Körperkontakt und Vertrauen zwischen den Schülern fördern, während sie gleichzeitig die Regeln und Sicherheitsaspekte des Ringens erlernen.
- Einführung in die Prinzipien des Ziehens und Schiebens im Ringen
- Entwicklung von Körperkontakt und Vertrauen zwischen den Schülern
- Vermittlung von Regeln und Sicherheitsaspekten des Ringens
- Verbesserung des Zweikampfverhaltens durch spielerische Übungen
- Förderung von Empathie und Grenzerfahrungen durch den intensiven Körperkontakt
Zusammenfassung der Kapitel
Die Stunde beginnt mit einer Erwärmung, die den Körperkontakt zwischen den Schülern langsam steigert. Anschließend werden verschiedene Ringspiele und Zweikämpfe durchgeführt, bei denen die Schüler die Prinzipien Ziehen und Schieben erlernen und anwenden. Die Stunde gipfelt in Kniestandkämpfen, bei denen die Schüler in Partnerarbeit ihre neu erlernten Fähigkeiten anwenden und ihre Zweikampfstrategien verbessern können.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Ringen, Kämpfen, Ziehen, Schieben, Körperkontakt, Vertrauen, Regeln, Sicherheit, Zweikampf, Empathie, Grenzerfahrungen, Spiel, Übung, Kniestandkampf, Partnerarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Warum ist "Kämpfen" Teil des Lehrplans in Niedersachsen?
Es ist als eigenständiges Erfahrungs- und Lernfeld legitimiert, da Kinder ein natürliches Bedürfnis haben, ihre Kräfte zu messen, was wichtig für die psychische und soziale Entwicklung ist.
Was sind die zentralen Prinzipien des Ringens in diesem Entwurf?
Die Schüler lernen vor allem die grundlegenden Prinzipien des Ziehens und Schiebens kennen und wenden diese in regelgeleiteten Kämpfen an.
Welche pädagogischen Ziele verfolgt das Ringen und Raufen?
Neben der körperlichen Fitness werden Körperkontakt, Vertrauen zwischen den Partnern, Empathie und das Kennenlernen eigener Grenzen gefördert.
Was ist ein Kniestandkampf?
Es ist eine kontrollierte Form des Zweikampfs am Boden, bei der die Schüler in Partnerarbeit ihre Strategien und die Prinzipien des Ringens sicher erproben können.
Wie wird die Sicherheit im Unterricht gewährleistet?
Sicherheit wird durch klare Regeln, eine schrittweise Steigerung des Körperkontakts in der Erwärmungsphase und eine ständige Material- sowie Verhaltensanalyse durch die Lehrkraft sichergestellt.
- Quote paper
- Nathalie Schween (Author), 2009, Ringen und Raufen mit spielerischem und zweikampforientiertem Schwerpunkt: Allgemeine Zieh- und Schiebekämpfe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130447