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Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Arbeitsfelder der Pädagogik

Titel: Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Arbeitsfelder der Pädagogik

Hausarbeit , 2022 , 14 Seiten , Note: 2,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Erwachsenenbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der Erwachsenenbildung und der Weiterbildung als Arbeitsfelder der Pädagogik. In der Pädagogik wird oft von sogenannten Handlungsfeldern, welche sich über die Funktion, den Inhalt oder das Bildungsangebot definieren, gesprochen. Jedoch soll hier zunächst geklärt werden, wie das Themenfeld an sich überhaupt entstanden ist und welche Aufgaben die Erwachsenenbildung und Weiterbildung tatsächlich mit sich bringen. Im Wesentlichen sollen hier auch die Gemeinsamkeiten und Unterschiede gegenüber dem Arbeitsfeld der Pädagogik im Bereich der Schulpädagogik festgehalten werden.

Die Arbeit beginnt mit der Überlegung, ob man überhaupt den Anfang der Erwachsenenbildung feststellen kann. Hierzu gibt es einige unterschiedliche Ausführungen. Die Reflexion, was Gegenstand der Erziehung und Bildung sein soll, wie und aus welchem Grund erzogen werden soll, ist eine primäre Konstante des Denkens in alter Form.

Nunmehr sehen einige den Beginn in der Antike, vielmehr in dem Antiken Bildungsgedanken. Schule und Schulbildung war in Rom prinzipiell keine Menschen bildende, kulturstiftende Institution, sondern in erster Linie ein Anliegen und die Aufgabe der römischen Politik. Es war die politisch führende Oberschicht, die erste Reihe der Republik, welche die Bildungseinrichtungen initiierte und diese für ihre eigenen Zwecke eigens speziell nutzte. Andere jedoch sehen als Beginn u. a. die Propheten des Alten Testaments der Bibel an.

Es bleibt somit Bedeutendes aus der Bildungsgeschichte ausgespart, aber mit dem Aufkommen einer bürgerlichen Kultur war eine sozialgeschichtliche Konstellation gegeben. Somit entstand ein breitwirkendes Anregungspotenzial für die Bildung von Erwachsenen. Für sie sind es die dreifach gerichteten und miteinander verbundenen Intentionen der Aufklärung – Arbeitsbewältigung (qualifiziert), Selbstfindung (kulturell), Mitgestaltung (gesellschaftliche Sichtweise) – bis heute maßgebend geblieben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1) Einleitung

2) Begriffsdefinitionen

2.1 1700 bis 1933 – von der Volks-/ Arbeiterbildung zur Erwachsenen- und Weiterbildung

2.2 September 1939 bis heute

3) Die Ansätze der Erwachsenenbildung

3.1 Der biographie-theoretischer Ansatz

3.2 Der konstruktivistische Ansatz

4) Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Erwachsenenbildung und er Schulpädagogik, hier: Grundschule

4.1 Die Funktionen

4.2 Die Erziehung

4.3 Die Schulpflicht

4.4. Der schulische Bildungskanon

4.5 Das Anschlusslernen

4.6 Die Instrumentalisierung

5) Das Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Hausarbeit untersucht die historische Entwicklung und die grundlegenden Konzepte der Erwachsenenbildung als pädagogisches Arbeitsfeld, wobei sie insbesondere die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur schulischen Pädagogik (Grundschule) herausarbeitet und theoretische Ansätze zur Gestaltung von Lernprozessen beleuchtet.

  • Historische Genese der Volksbildung zur heutigen Erwachsenenbildung
  • Analyse biographie-theoretischer und konstruktivistischer Ansätze des Lernens
  • Vergleich der strukturellen Bedingungen von Erwachsenenbildung und Schulpädagogik
  • Untersuchung von Selektionsfunktionen und Bildungsaufträgen im Bildungssystem
  • Bedeutung von lebenslangem Lernen im Kontext gesellschaftlicher Anforderungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Der konstruktivistische Ansatz

Das Wissen an sich kann nicht einfach auf eine Person übertragen werden, sondern muss von dem Lernenden neu konstruiert werden. D. h. mit anderen Worten, dass das Lernen nicht nur ein ´Abspeichern´ darstellt, sondern dieses aktiv konstruiert werden muss. Es heißt auch, dass hier lediglich Impulse gegeben werden müssen, um den Lernprozess zu aktivieren (vgl. Böhm/Seichter, 2018, S. 279). Zu den Impulsen zählen u. a. auch Wegweiser wie ´Checklisten´ (vgl. Gerstenmaier/Mandel, 2018). Das Wissen neu zu erlernen ist jedoch von Abhängigkeiten gesteuert wie zum Beispiel die jeweilige Lebenssituation des Lernenden oder dessen kognitive Struktur (Arnold, 2010, S. 174).

Der Konstruktivistischer Ansatz ist also die ´erfundene Wirklichkeit´ (Watzlawick, zit. n. Böhm/Seichter, 2018, S. 279). Einfach erklärt meint diese erfundene Wirklichkeit ein Gebilde welches vom Individuum (Lernende/r) selbst entworfen wird. Hierbei ist es aber so, dass es sich nicht um einen einzigen Forschungsansatz handelt, sondern um diverse erkenntnis- und systemtheoretische und auch wissenssoziologische und kognitionspsychologische Ansätze. Diese geben die wie oben dargelegte Auffassung in Bezug auf die Wirklichkeit wieder (vgl. Arnold, 2010, S. 173).

Diese Perspektive bezugnehmend auf das Lernen stellt dar, dass diese den heutigen Erfordernissen der aktuellen Arbeitswelt gerecht wird (vgl. Gerstmaier/Mandl, 2018, S. 226). Hier gibt es jedoch auch Kritik: konstruktivistische Ansätze sind ´Erkenntnistheorien ohne Auftrag´ (vgl. Hufer, zit. in Nolda, 2015, S. 41). Der Konstruktivismus kann für die bildungspolitische Arbeit nicht dienen, da es konkrete Informationen benötigt und somit eine Erkenntnis nicht möglich ist (vgl. Nolda, 2015, S. 41). Nichtsdestotrotz attestiert Deutschland hier einen hohen Standard bei der Datenerhebung und der Datenauswertung und beruft sich weiter auf die solide theoretische Basis der Erhebung der Daten (vgl. Nittel, 2018, S. 155).

Zusammenfassung der Kapitel

1) Einleitung: Die Arbeit stellt das Themenfeld der Erwachsenenbildung vor, skizziert deren historische Entstehung und formuliert die Ziele, Gemeinsamkeiten zur Schulpädagogik zu untersuchen.

2) Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung der Volksbildung hin zur heutigen Erwachsenen- und Weiterbildung unter Berücksichtigung unterschiedlicher gesellschaftlicher Epochen und Bildungsbegriffe.

3) Die Ansätze der Erwachsenenbildung: Es werden beispielhaft zwei zentrale theoretische Wege – der biographie-theoretische und der konstruktivistische Ansatz – vorgestellt, um Lernprozesse bei Erwachsenen zu erklären.

4) Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Erwachsenenbildung und er Schulpädagogik, hier: Grundschule: In diesem Hauptteil wird ein systematischer Vergleich zwischen Schule und Erwachsenenbildung anhand von Kriterien wie Funktionen, Erziehung, Schulpflicht und Lerninhalt vorgenommen.

5) Das Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Erwachsenenbildung durch lebenslanges Lernen und die Mitbestimmung der Lernenden gekennzeichnet ist, während die Schule stärker durch staatliche Vorgaben und Selektionsmechanismen geprägt bleibt.

Schlüsselwörter

Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Schulpädagogik, Bildungsgeschichte, Biographieforschung, Konstruktivismus, Selektionsfunktion, Allokationsfunktion, Lebenslanges Lernen, Volksbildung, Pädagogische Handlungsfelder, Bildungskanon, Aufklärung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht das Feld der Erwachsenenbildung im Vergleich zur schulischen Pädagogik, beleuchtet historische Entwicklungen und analysiert theoretische Lernansätze.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Zentrale Themen sind die historische Evolution der Erwachsenenbildung, die Abgrenzung zur Grundschulpädagogik sowie die theoretische Verankerung durch Konstruktivismus und Biographieforschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen dem Arbeitsfeld der Erwachsenenbildung und der Schulpädagogik darzustellen und zentrale Zieldimensionen zu identifizieren.

Welche wissenschaftlichen Ansätze kommen zur Anwendung?

Die Arbeit stützt sich primär auf den biographie-theoretischen Ansatz sowie den konstruktivistischen Ansatz, um das Lehren und Lernen zu erfassen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Aufarbeitung der Begrifflichkeiten, die Darstellung theoretischer Lernansätze und einen strukturierten Vergleich der Rahmenbedingungen von Schule und Erwachsenenbildung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Erwachsenenbildung, Konstruktivismus, Biographieforschung, soziale Selektion, Bildungskanon und lebenslanges Lernen.

Wie unterscheidet sich die Erwachsenenbildung laut dieser Arbeit von der Schule bei der Lernzielbestimmung?

Während in der Schule staatliche Lehrpläne und ein ausgeprägter Selektionsdruck herrschen, zeichnet sich die Erwachsenenbildung durch eine stärkere Autonomie der Lernenden bezüglich ihrer Inhalte aus.

Welche Bedeutung kommt dem Aspekt des "Lebenslangen Lernens" zu?

Die Arbeit betont, dass lebenslanges Lernen als Lernen von der Geburt bis ins hohe Alter zu verstehen ist, wobei Erwachsene ihr Basiswissen kontinuierlich durch informelle oder formale Bildungswege erweitern.

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Details

Titel
Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Arbeitsfelder der Pädagogik
Hochschule
(IU Internationale Hochschule)  (Pädagogik)
Note
2,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
14
Katalognummer
V1304861
ISBN (eBook)
9783346777676
ISBN (Buch)
9783346777683
Sprache
Deutsch
Schlagworte
erwachsenenbildung weiterbildung arbeitsfelder pädagogik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Erwachsenenbildung und Weiterbildung als Arbeitsfelder der Pädagogik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1304861
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Leseprobe aus  14  Seiten
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