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Freie Wohlfahrtsverbände. Ein Hilfemodell der Zukunft?

Titel: Freie Wohlfahrtsverbände. Ein Hilfemodell der Zukunft?

Hausarbeit , 2022 , 4 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jonas Einck (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur
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In der vorliegenden Hausarbeit mit dem Titel "Freie Wohlfahrtsverbände. Ein Hilfemodell der Zukunft?" wird kurz dargestellt, was Freie Wohlfahrtverbände sind, wieso der Korporatismus entstanden ist und ob Wohlfahrtsverbände grundsätzlich ein Zukunftsmodell darstellen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Was sind Freie Wohlfahrtsverbände?

2. Wieso Korporatismus?

3. Sind Wohlfahrtsverbände ein Modell der Zukunft?

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle, Funktion und Zukunftsfähigkeit der Freien Wohlfahrtsverbände in Deutschland unter Berücksichtigung der aktuellen sozioökonomischen Rahmenbedingungen.

  • Strukturen und Kernaufgaben der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege
  • Die Bedeutung des Korporatismus im deutschen Sozialwesen
  • Abwägung zwischen Gemeinwohl-Orientierung und ökonomischem Profitdruck
  • Bedeutung des Subsidiaritätsprinzips im Hilfesystem
  • Perspektiven für soziale Dienstleistungen in einer Gesellschaft im Wandel

Auszug aus dem Buch

Wieso Korporatismus?

Immer wieder werden Stimmen laut, die eine Verstaatlichung sozialer Dienstleistungen, insbesondere von Krankenhäusern fordern. Ausgelöst werden diese durch die Wahrnehmung, dass die Qualität der Dienstleistungen durch eine „Profitgier“ verringert wird. Aber wieso existiert der Korporatismus im sozialen Bereich anstelle von Verstaatlichung? Neben den historischen Entwicklungen, in denen Wohlfahrtsverbände dadurch entstanden sind, dass der Staat wohlfahrtliche Aufgaben nicht wahrgenommen hat (Rauschenbach; Sachße; Olk 1995, S. 20), gibt es weitere Argumente:

Ein wichtiger Aspekt der Herleitung des Korporatismus ist die finanzielle Dimension. Grundsätzlich gilt die Annahme, dass für den Staat naturgemäß keine Notwendigkeit besteht, Profit zu erwirtschaften. Daher wirtschaften staatliche Organisationen nicht so effizient (vgl. ebd., S. 27). Gleichzeitig ergibt sich aus einer Verstaatlichung eine Monopolstellung (vgl. ebd., S. 26). Diese verhindert Konkurrenz und den dadurch entstehenden Druck ökonomischer zu wirtschaften (vgl. ebd.). Durch den Bedarf an Prosumenten als externen Produktionsfaktor ist es, bei dem Ziel der Profiterwirtschaftung, für die sozialen Dienstleistungen notwendig, sich individuell auf diese einzustellen. Daraus folgt, dass der Profitdruck eine Individualisierung auf die Bedürfnisse der Prosumenten ergeben kann.

Natürlich ist diese Herleitung knapp, nicht umfassend und letztendlich eine Konstruktion.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Was sind Freie Wohlfahrtsverbände?: In diesem Kapitel werden die Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sowie deren vier Kernaufgaben als Pluralitätsgaranten, Gemeinwohl-Agenturen, Anwälte der Betroffenen und Dienstleistungsanbieter definiert.

2. Wieso Korporatismus?: Dieses Kapitel analysiert die Gründe für die Existenz korporatistischer Strukturen in der sozialen Dienstleistungserbringung und stellt diese dem Modell der staatlichen Monopolbildung gegenüber.

3. Sind Wohlfahrtsverbände ein Modell der Zukunft?: Hier wird kritisch hinterfragt, ob die Freien Wohlfahrtsverbände trotz zunehmender Ökonomisierung ihre Identität als Wertegemeinschaften wahren und den steigenden Bedarf an sozialen Dienstleistungen in der Zukunft decken können.

Schlüsselwörter

Freie Wohlfahrtspflege, Sozialmanagement, Korporatismus, Subsidiaritätsprinzip, Gemeinwohl, Soziale Dienstleistungen, Ökonomisierung, Prosumenten, Wohlfahrtsverbände, Sozialpolitik, Qualitätsmanagement, Profitdruck, Interessenvertretung, Hilfesystem, Wertgemeinschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Status quo und der zukünftigen Bedeutung der Freien Wohlfahrtsverbände im deutschen Sozialsystem.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die organisatorischen Kernaufgaben, das Prinzip des Korporatismus und das Subsidiaritätsprinzip.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob Freie Wohlfahrtsverbände als zukunftsfähiges Hilfemodell Bestand haben können.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Der Autor nutzt eine sozialpolitische und sozialmanagement-orientierte Perspektive unter Heranziehung aktueller Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der Verbände, die theoretische Herleitung des Korporatismus und eine kritische Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Korporatismus, Wohlfahrtspflege, Subsidiaritätsprinzip und Ökonomisierung geprägt.

Inwiefern beeinflusst das Subsidiaritätsprinzip die Arbeit der Wohlfahrtsverbände?

Es fungiert als Grundlage dafür, dass kleineren Einheiten und damit den Verbänden Vorrang gegenüber staatlichen Stellen bei der Leistungserbringung eingeräumt wird.

Was versteht man in diesem Kontext unter einem Prosumenten?

Der Begriff beschreibt den Hilfesuchenden als externen Produktionsfaktor, dessen individuelle Bedürfnisse die Qualität und Form der Dienstleistung maßgeblich mitbestimmen.

Ende der Leseprobe aus 4 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Freie Wohlfahrtsverbände. Ein Hilfemodell der Zukunft?
Hochschule
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe
Veranstaltung
Sozialpolitische Fundamente des Sozialmanagements
Note
1,0
Autor
Jonas Einck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
4
Katalognummer
V1305613
ISBN (PDF)
9783346774101
Sprache
Deutsch
Schlagworte
freie wohlfahrtsverbände hilfemodell zukunft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jonas Einck (Autor:in), 2022, Freie Wohlfahrtsverbände. Ein Hilfemodell der Zukunft?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305613
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Leseprobe aus  4  Seiten
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