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Wie kann die soziale (Alten-)Arbeit der Einsamkeit im Alter entgegenwirken?

Title: Wie kann die soziale (Alten-)Arbeit der Einsamkeit im Alter entgegenwirken?

Term Paper , 2022 , 22 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Melanie Juhre (Author)

Sociology - Old Age
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Wie kann die soziale (Alten-)Arbeit bei Einsamkeit im Alter unterstützend wirken?
Zunächst wird im ersten Teil der Arbeit die Lebensphase „Alter“ charakterisiert. Dabei wird festgelegt, um welche Altersgruppe es sich in der Arbeit genau handeln soll.
Im darauffolgenden Kapitel werden die Begriffe „Einsamkeit“ und „soziale Isolation“ definiert und erläutert.
Nach den vorangegangenen Begriffsbestimmungen, geht es um das Thema „Einsamkeit im Alter“. In dem Kapitel vier werden zuerst ausgewählte Risikofaktoren für Einsamkeit im Alter dargelegt, danach geht es um ausgewählte psychische und physische Auswirkungen von Einsamkeit. Zuletzt gibt es einen kleinen Einblick in den Zusammenhang zwischen Einsamkeit im Alter und der Corona-Pandemie.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Charakterisierung der Lebensphase „Alter“

3 „Einsamkeit“ und „soziale Isolation“

4 Einsamkeit im Alter

4.1 Risikofaktoren

4.1.1 Verwitwung

4.1.2 Eltern-Kind-Beziehung

4.1.3 Freundschaften

4.1.4 Ruhestand

4.1.5 Gesundheit und Mobilitätseinschränkungen

4.1.6 Armut und geringe Bildung

4.2 Gesundheitliche Auswirkungen

4.2.1 Psychische Gesundheit

4.2.2 Physische Gesundheit

4.2.3 Die Mortalität von Einsamkeit

4.3 Exkurs: Corona-Pandemie und Einsamkeit im Alter

5 Die Relevanz von Einsamkeit im Alter für die soziale (Alten-)Arbeit

5.1 Kurzer Einblick in die soziale Altenarbeit

5.2 Ausgewählte Hilfsangebote aus der sozialen Altenarbeit

5.2.1 Miteinander – Füreinander: Kontakt und Gemeinschaft im Alter

5.2.2 Stärkung der Teilhabe Älterer (ESF)

5.2.3 „Aktion Augen Auf!“

5.2.4 Freunde alter Menschen e.V.

5.2.5 MAG1 - Mannheim gegen Einsamkeit

5.2.6 Mehrgenerationenhäuser

5.3 Schwere Zugänge zu Angeboten der sozialen Altenarbeit

5.3.1 Die Betroffenen

5.3.2 Alle Zielgruppen erreichen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die soziale (Alten-)Arbeit unterstützend wirken kann, um der zunehmenden Einsamkeit im Alter entgegenzuwirken und auf die damit einhergehenden psychischen sowie physischen Gesundheitsrisiken zu reagieren.

  • Charakterisierung der Lebensphase Alter und deren spezifische Herausforderungen.
  • Differenzierung der Begriffe Einsamkeit und soziale Isolation.
  • Analyse der Risikofaktoren für Einsamkeit und deren gesundheitlichen Auswirkungen.
  • Vorstellung ausgewählter Hilfsangebote der sozialen Altenarbeit.
  • Diskussion von Barrieren und Lösungsansätzen für den Zugang zu Unterstützungsangeboten.

Auszug aus dem Buch

4.2.1 Psychische Gesundheit

„Wenn sich Einsamkeit zu manifestieren beginnt, kann eine Abwärtsspirale im Erleben der Einsamkeit in Gang gesetzt werden, aus der der Betroffene letztendlich nicht ohne Hilfe heraus kommt. Dies beginnt mit einem langsamen Rückzug, der sich darin äußert, dass der Einsame das Vertrauen in sich selbst und in andere verliert. Langsam und schleichend geht die Fähigkeit, zu lächeln und Kontakt aufzunehmen, verloren. Für den Außenstehenden ist der Betroffene kein attraktiver Gesprächspartner mehr.“

Einsamkeitsgefühle fördern das Unwohlsein und senken die Lebensqualität eines Menschen. Bei alten und oftmals körperlich beeinträchtigten Menschen bedingen mangelnde Sozialkontakte depressive Stimmungen. Die depressiven Stimmungen - Depressionen - erhöhen das Suizidrisiko, welches bei alten Menschen generell schon höher ist.

Zudem wird bei Menschen, der dritten und vierten Lebensphase, welche als sozial isoliert gelten, vermehrt Alkoholmissbrauch beobachtet. Auch die kognitiven Fähigkeiten können durch langlebende Einsamkeitsgefühle erheblich beeinträchtigt werden. So werden bereits auffällige kognitive Beeinträchtigungen durch mangelnde Sozialkontakte verstärkt. Dies kann bis hin zu einer Demenzerkrankung führen.

Spitzer (2018) stellt fest, dass Einsamkeit und psychische Krankheiten einen Teufelskreis bilden können. Einsamkeit fördert seelische Krankheiten, welche wiederum Einsamkeit verursachen. Dieser Teufelskreis wird von zwei Seiten ausgelöst, den psychisch Erkrankten, welche sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen und den gesunden Menschen, welche sich von der erkrankten Person distanzieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema der Einsamkeit im Alter unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie ein und skizziert den Aufbau der darauffolgenden Kapitel.

2 Charakterisierung der Lebensphase „Alter“: Dieses Kapitel definiert das Alter aus gerontologischer Sicht, insbesondere unter Berücksichtigung des demografischen Wandels und der Unterteilung in drittes und viertes Lebensalter.

3 „Einsamkeit“ und „soziale Isolation“: Hier werden die beiden Begriffe theoretisch voneinander abgegrenzt, wobei Einsamkeit als subjektives Empfinden und soziale Isolation als objektiv messbarer Zustand definiert wird.

4 Einsamkeit im Alter: Dieses Kapitel untersucht verschiedene Risikofaktoren für Vereinsamung im Alter und analysiert deren gravierende Auswirkungen auf die psychische und physische Gesundheit der Betroffenen.

5 Die Relevanz von Einsamkeit im Alter für die soziale (Alten-)Arbeit: Der Hauptteil beleuchtet Möglichkeiten der professionellen sozialen Arbeit, stellt konkrete Hilfsprojekte vor und diskutiert Herausforderungen beim Zugang zu diesen Angeboten.

6. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, betont die Dringlichkeit professioneller Interventionen und unterstreicht die Notwendigkeit, Barrieren beim Zugang zu Hilfe abzubauen.

Schlüsselwörter

Einsamkeit, Soziale Isolation, Soziale Altenarbeit, Altern, Risikofaktoren, Gesundheitsrisiken, psychische Gesundheit, physische Gesundheit, Corona-Pandemie, Hilfsangebote, soziale Teilhabe, Lebensqualität, Hochaltrigkeit, Prävention, Demografischer Wandel.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Einsamkeit im Alter, deren Ursachen und gesundheitlichen Folgen sowie den Möglichkeiten der sozialen (Alten-)Arbeit, dieser entgegenzuwirken.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Definition des Alters, die Unterscheidung zwischen Einsamkeit und sozialer Isolation, die Analyse von Risikofaktoren sowie die Vorstellung verschiedener Hilfsprojekte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden, wie soziale Arbeit bei Einsamkeit im Alter unterstützend intervenieren und Betroffenen Wege aus der sozialen Isolation ebnen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik wurde bei der Untersuchung verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer Literaturanalyse aktueller gerontologischer Studien, fachspezifischer Literatur und offizieller Berichte basiert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte Analyse der Risikofaktoren und Gesundheitsrisiken sowie eine praxisorientierte Darstellung von Hilfsangeboten und deren Erreichbarkeit für die Zielgruppe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Publikation am besten?

Zu den prägnantesten Begriffen zählen Einsamkeit, soziale Isolation, soziale Altenarbeit, Gesundheitsrisiken, Lebensqualität und soziale Teilhabe.

Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie laut der Arbeit im Kontext von Einsamkeit?

Die Pandemie wird als brandbeschleunigender Faktor für Einsamkeitsgefühle bei älteren Menschen identifiziert, hat aber gleichzeitig das Thema enttabuisiert und die Aufmerksamkeit für soziale Angebote gesteigert.

Warum ist der Zugang zu Hilfsangeboten für viele ältere Menschen problematisch?

Häufig müssen Betroffene selbst aktiv werden, was durch Faktoren wie Immobilität, Scham, finanzielle Sorgen oder chronische Erkrankungen erschwert wird, wodurch gerade die Hilfsbedürftigsten nicht erreicht werden.

Was unterscheidet das dritte vom vierten Lebensalter laut der Ausführungen?

Das dritte Lebensalter beschreibt meist gesunde und tatkräftige Senioren ab 65 Jahren, während das vierte Lebensalter (ab ca. 80-85 Jahren) stärker durch Funktionsverluste und Hochaltrigkeit geprägt ist.

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Details

Title
Wie kann die soziale (Alten-)Arbeit der Einsamkeit im Alter entgegenwirken?
College
University of Applied Sciences Darmstadt
Course
Wandel und neu entstehende Problem- und Handlungsfelder sozialer Arbeit in einer alternden Gesellschaft
Grade
1,3
Author
Melanie Juhre (Author)
Publication Year
2022
Pages
22
Catalog Number
V1305619
ISBN (PDF)
9783346774439
ISBN (Book)
9783346774446
Language
German
Tags
Soziale Altenarbeit Einsamkeit Alter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Melanie Juhre (Author), 2022, Wie kann die soziale (Alten-)Arbeit der Einsamkeit im Alter entgegenwirken?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305619
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