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Adoleszenz als Möglichkeitsraum. Körper und Geschlechtlichkeit im Rahmen der gesellschaftlichen Normen

Titre: Adoleszenz als Möglichkeitsraum. Körper und Geschlechtlichkeit im Rahmen der gesellschaftlichen Normen

Dossier / Travail , 2019 , 22 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Sociologie - Individu, Groupe, Société
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Die Trennung zwischen biologischem und sozialem Geschlecht steht zur Diskussion, außerdem werden deren Auswirkungen auf die anderen Kategorien betrachtet.
In den Medien wird mit Überschreitung der gewöhnlichen Normen und Geschlechtergrenzen experimentiert, es handelt oft von Geschlechtsumwandlung. Von diesen medialen Einflüssen können besonders Jugendliche betroffen werden, deren psychischer und emotionaler Zustand sowie die Weltbilder noch nicht verfestigt und die in ihrer Lebensphase noch stark beeinflussbar sind. Im Rahmen dieses Transformationsprozesses stellt sich die Frage, welchen Einfluss die sich wandelnden Geschlechterverhältnisse und die Vervielfältigungen von Geschlecht auf Jugendphase haben und welche Rolle dabei die Adoleszenz spielt.
Dabei spielt Identität oder auch die Bildung der geschlechtlichen Identität eine besondere Rolle bei Jugendlichen. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, es herauszufinden, inwiefern die Adoleszenz eine Rolle für die Bildung der geschlechtlichen Identität unter Einfluss der gesellschaftlichen Normen spielt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft: Körper und Leib im Prozess der gesellschaftlichen Distanzierung

3 Geschlechtskörper: Die Jugendphase unter dem Einfluss der Geschlechternormen

4 Bildung der Identität: Geschlechtsidentität im gesellschaftlichen Kontext

5 Rolle der Adoleszenz für die Bildung von Geschlechtsidentität

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht darin zu untersuchen, inwiefern die Adoleszenz eine Rolle bei der Bildung der geschlechtlichen Identität unter dem Einfluss gesellschaftlicher Normen spielt. Dabei wird analysiert, wie Körperlichkeit und Identitätskonstruktionen durch soziologische und psychologische Faktoren beeinflusst werden.

  • Die gesellschaftliche Bedeutung und Verdinglichung des Körpers.
  • Einfluss von Geschlechternormen auf die Jugendphase.
  • Prozesse der Identitätsbildung und Geschlechtsidentität im sozialen Kontext.
  • Die Rolle der Adoleszenz als Entwicklungsraum für Geschlechtsidentität.

Auszug aus dem Buch

3 Geschlechtskörper: Die Jugendphase unter dem Einfluss der Geschlechternormen

Als Einführung in das Thema wird ein Blick auf die Konstruktion des „sozialen Geschlechts“ geworfen und von dem Begriff „biologisches Geschlecht“ differenziert. Das „soziale Geschlecht“ wird meist in der Bedeutung von Gender (vgl. Küppers 2012, S. 4) verwendet und gilt nach Maihofer (1995, S. 19) als Ausdruck und Konsequenz des biologisch-anatomischen Geschlechtskörpers. Anders ausgedruckt, besteht das gesellschaftliche Verhältnis der Geschlechter und ihre Rollen in der unterschiedlichen körperlichen Beschaffenheit der Geschlechter. Laut Lerner (1986, S. 301) stellt das sexuelle Geschlecht für Männer und Frauen eine biologische Gegebenheit dar und die Rollenerwartungen an diese beiden Geschlechter sind abhängig von der Kultur des Verhaltens einer bestimmten Gesellschaft zu einer bestimmten Zeit.

Aus diesem Grund ist die Bestimmung der Geschlechtsrollen „ein historisch bedingtes, kulturspezifisches Produkt“ (vgl. Lerner 1986, S. 301). Deswegen ist es an dieser Stelle zu unterstreichen, dass nicht nur die Geschlechtsrollen, sondern auch Geschlechtsidentitäten historisch und kulturell bedingt und spezifisch für die jeweilige Gesellschaft sind (vgl. Maihofer 1995, S. 19). Demzufolge können die Geschlechtsrollen nicht durch biologische Geschlechterdifferenz definiert werden. „Ob sich jemand als Frau, als Mann, als zwischen den Geschlechtern oder als ein drittes Geschlecht fühlt, geht nicht immer mit den biologischen Prädispositionen einher“ (vgl. Seibring 2012, S. 2). Es scheint selbstverständlich zu sein, dass zwei sich deutlich voneinander unterscheidenden Geschlechter existieren. Es ist im Alltag öfters zu sehen, dass geschlechtsspezifische Stereotypen an Wirksamkeit verlieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Transformationsprozesse von Körper und Geschlecht ein und definiert die zentrale Fragestellung in Bezug auf die Jugendphase und Adoleszenz.

2 Bedeutung des Körpers in der Gesellschaft: Körper und Leib im Prozess der gesellschaftlichen Distanzierung: Dieses Kapitel erläutert die gesellschaftliche Dimension des Körpers, führt den Begriff des "Leibes" ein und diskutiert Körpermanipulationen als Ausdruck von Sozialisationsprozessen.

3 Geschlechtskörper: Die Jugendphase unter dem Einfluss der Geschlechternormen: Hier wird die Konstruktion des sozialen Geschlechts differenziert und die Wirkung heteronormativer Matrix-Strukturen auf Jugendliche im sozialen Alltag analysiert.

4 Bildung der Identität: Geschlechtsidentität im gesellschaftlichen Kontext: Dieses Kapitel behandelt Identität als interaktiven lebenslangen Prozess und untersucht, wie gesellschaftliche Erwartungen und Rollenzuschreibungen die Entwicklung der Geschlechtsidentität beeinflussen.

5 Rolle der Adoleszenz für die Bildung von Geschlechtsidentität: Das Kapitel verknüpft die Reifungsprozesse der Adoleszenz mit der Herausbildung der Geschlechtsidentität und diskutiert den individuell wahrgenommenen Anpassungsdruck.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und stellt fest, dass Geschlechtsidentität ein permanenter Transformationsprozess ist, der stark durch gesellschaftliche Normen beeinflusst wird.

Schlüsselwörter

Adoleszenz, Jugend, Geschlechtsidentität, Körper, Leib, Soziale Normen, Heteronormativität, Gender, Sozialisation, Identitätsbildung, Geschlechterrolle, Körperbild, Transformation, Identität, Gesellschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen Adoleszenz, Körperlichkeit und der Konstruktion von Geschlechtsidentität unter dem Einfluss gesellschaftlicher Normen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die gesellschaftliche Wahrnehmung des Körpers, die Differenzierung von biologischem und sozialem Geschlecht sowie die identitätsbildenden Prozesse während des Heranwachsens.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, inwiefern die Adoleszenz eine Rolle für die Bildung der geschlechtlichen Identität unter dem Einfluss gesellschaftlicher Normen spielt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung soziologischer und entwicklungspsychologischer Fachliteratur, um die Wechselwirkungen zwischen Individuum und Gesellschaft zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Körper/Leib, die Konstruktion von Geschlechtskörpern, die Bildung von Identität im sozialen Kontext sowie die spezifische Rolle der Adoleszenz bei diesen Prozessen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind Adoleszenz, Geschlechtsidentität, soziale Normen, Gender, Körperbild, Sozialisation, Heteronormativität und Identitätsbildung.

Inwiefern beeinflusst der Begriff des "Leibes" die Argumentation?

Der Begriff "Leib" wird eingeführt, um neben der rein körperlichen Materie das subjektive Gefühlserleben des Individuums zu berücksichtigen, das durch Sozialisationsprozesse geprägt wird.

Wie gehen Jugendliche laut Autor mit normativen Zwängen um?

Jugendliche reagieren heterogen: Während sich einige anpassen, verweigern andere Rollen oder identifizieren sich entgegen bestehender gesellschaftlicher Klischees, wobei sie oft unter hohem Anpassungsdruck stehen.

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Résumé des informations

Titre
Adoleszenz als Möglichkeitsraum. Körper und Geschlechtlichkeit im Rahmen der gesellschaftlichen Normen
Université
University of Kassel
Note
1,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2019
Pages
22
N° de catalogue
V1305729
ISBN (PDF)
9783346774231
ISBN (Livre)
9783346774248
Langue
allemand
mots-clé
Adoleszenz Körper und Geschlechtlichkeit gesellschaftliche Normen und Geschlecht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2019, Adoleszenz als Möglichkeitsraum. Körper und Geschlechtlichkeit im Rahmen der gesellschaftlichen Normen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1305729
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