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Der wirksame Umgang mit ADHS. Störungen im Kindes- und Jugendalter im Gegensatz zum Erwachsenenalter

Titel: Der wirksame Umgang mit ADHS. Störungen im Kindes- und Jugendalter im Gegensatz zum Erwachsenenalter

Studienarbeit , 31 Seiten

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Entwicklungspsychologie
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Nach dem Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit folgt in dieser Arbeit ein Konzept, welches Ratschläge für ein aktuelles politisches Problemfeld, die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) liefert. Zunächst werden hierfür wichtige Störungen des Kindes- und Jugendalters dargestellt, mitsamt den Ursachen und möglichen Therapien. Anschließend wird genauer auf die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu den Störungen im Erwachsenenalter eingegangen. Zum Schluss folgt das Konzept zum wirksamen Umgang mit ADHS.

In Deutschland leben circa 13,5 Millionen Kinder und Jugendliche, die noch nicht die Volljährigkeit erreicht haben. Alle jungen Menschen haben in dieser prägenden Lebensphase besondere Herausforderungen zu meistern. Um ihre Entwicklung bestmöglich bewältigen zu können, müssen jedoch einige Bedingungen vorhanden sein. „Politik für, mit und von Jugend“ bedeutet, dass gute Politik für Jugend gemacht wird, gemeinsam mit der Jugend gestalte und die Offenheit für selbstbestimmte Politik von Jugendlichen besteht. Miteinbezogen ist hier auch der Blick auf die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse, also allen die gleichen Chancen und Möglichen zu eröffnen. Zu den häufigsten Störungen im Kindes- und Jugendalter gehört die Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung, welche mit vielen Beeinträchtigungen der psychosozialen und kognitiven Funktionsfähigkeit einhergeht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Störungen mit Beginn im Säuglings- und Kleinkindalter

2.1 Regulationsstörungen

2.2 Bindungsstörungen

2.3 Tiefgreifende Entwicklungsstörung

2.4 Enuresis und Enkopresis

3. Störungen mit überwiegendem Beginn im Kindesalter

3.1 Angststörungen

3.2 Zwangsstörung

3.3 Tics

3.4 Hyperkinetische Störungen

3.5 Störungen des Sozialverhaltens

3.6 Umschriebene Entwicklungsstörung

4. Störungen mit überwiegendem Beginn im Jugendalter

4.1 Depression

4.2 Essstörung

4.3 Substanzmissbrauch

5. Parallelen und Unterschied zu Störungen im Erwachsenenalter

6. Konzept: Wirksamer Umgang mit ADHS

6.1 Die Problemsituation

6.2 Möglichkeiten im Umgang mit dem Störungsbild

6.3 Konkrete Umsetzung

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit fokussiert sich auf die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) als eines der häufigsten Störungsbilder im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist es, nach einer theoretischen Einordnung wichtiger Störungsbilder und deren Abgrenzung zum Erwachsenenalter, ein praktisches Konzept für einen wirksamen Umgang mit ADHS zu entwickeln.

  • Darstellung psychischer Störungsbilder bei Kindern und Jugendlichen.
  • Analyse von Ursachen und therapeutischen Interventionsmaßnahmen.
  • Vergleich psychiatrischer Auffälligkeiten mit dem Erwachsenenalter.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der ADHS-Diagnostik und Behandlung.
  • Präsentation multimodaler Ansätze inklusive EEG-Neurofeedback.

Auszug aus dem Buch

6.2 Möglichkeiten im Umgang mit dem Störungsbild

Eine mulitmodale Diagnostik im Kindes-/Jungendalter und Erwachsenenalter ist unabdingbar. Viele verschiedene Verhaltensmaßnahmen können zunächst einmal helfen dem Kind den Alltag zu erleichtern. So gibt es die Empfehlung Routinen des Kindes einzuhalten, eine einfache Sprache zu verwenden, ruhiges Verhalten als Modell vorzuleben sowie Anstrengung und gutes Verhalten angemessen zu belohnen.

ADHS geht oft mit Mobbing und sozialer Zurückweisung einher, so ist es besonders wichtig dem Kind das Gefühl zu geben dazu zu gehören. Die Verhaltenstherapie, welche auf den Lerntherapien basiert besagt, dass Verhalten und somit eben auch das unerwünschte Verhalten erlernt ist, aufgrund der Konsequenz, die in der Vergangenheit mit dem Verhalten einhergegangen ist. Dem Kind soll klar sein, dass man ihm aus Zuneigung und Respekt helfen möchte und nicht lediglich die eigenen negativen Emotionen in Bezug auf das Kind durch eine Maßregelung regulieren.

Trotzdem sollte das Fehlverhalten nicht ignoriert werden, sondern eine direkte Reaktion erfolgen. Um eine Eskalation verhindern zu können, sind Reaktionen wie näher zu dem Kind hingehen, kurz innehalten beim Reden, Gesten oder ähnliche Verhaltensmaßnahmen zielbringend. Wendet sich das Verhalten des Kindes daraufhin zum positiven ist eine Belohnung unbedingt erforderlich (Schuster, 2017, S. 128-130).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen für Kinder und Jugendliche in Deutschland und führt in die Problematik der ADHS als häufige Störung ein.

2. Störungen mit Beginn im Säuglings- und Kleinkindalter: Dieses Kapitel behandelt Regulationsstörungen, Bindungsstörungen, tiefgreifende Entwicklungsstörungen sowie Enuresis und Enkopresis.

3. Störungen mit überwiegendem Beginn im Kindesalter: Hier werden Angststörungen, Zwangsstörungen, Tics, hyperkinetische Störungen, Sozialverhaltensstörungen und umschriebene Entwicklungsstörungen analysiert.

4. Störungen mit überwiegendem Beginn im Jugendalter: Der Fokus liegt auf Depression, Essstörungen und Substanzmissbrauch sowie deren Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

5. Parallelen und Unterschied zu Störungen im Erwachsenenalter: Das Kapitel vergleicht kindliche Symptomatik mit jener im Erwachsenenalter und betont die Bedeutung von Entwicklungsphasen.

6. Konzept: Wirksamer Umgang mit ADHS: Es wird ein praktisches Konzept entwickelt, das Diagnostik, multimodale Ansätze und spezifische Therapiemethoden wie Neurofeedback umfasst.

7. Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der frühzeitigen Aufklärung und Behandlung zur Sicherung der Lebensqualität für betroffene Kinder und Eltern zusammen.

Schlüsselwörter

ADHS, Kindesalter, Jugendalter, Psychische Störungen, Diagnostik, Verhaltenstherapie, Regulationsstörungen, Bindungsstörungen, Hyperaktivität, Impulsivität, Aufmerksamkeitsdefizit, Multimodale Therapie, EEG-Neurofeedback, Prävention, Lebensqualität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Fallstudie grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit verschiedenen psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entwicklung eines Konzepts zum wirksamen Umgang mit ADHS liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Themenfelder umfassen die Beschreibung diverser Störungsbilder (Säuglings- bis Jugendalter), deren Ursachen, diagnostische Ansätze sowie therapeutische Interventionsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel besteht darin, theoretische Erkenntnisse zu Störungsbildern in ein praktisches Handlungskonzept zu überführen, das Eltern und Therapeuten bei der Bewältigung der ADHS-Problematik unterstützt.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Fundierung unter Einbezug aktueller Fachliteratur und klinischer Klassifikationssysteme wie dem ICD oder dem DSM, ergänzt durch die Analyse von Fallvignetten und Statistiken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung klinischer Störungen nach Altersgruppen sowie eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Herausforderungen und Behandlungswegen bei ADHS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie ADHS, multimodale Therapie, Verhaltensstörungen, Entwicklungspsychologie und neurobiologische Ansätze wie das EEG-Neurofeedback charakterisiert.

Welche Rolle spielt die Stigmatisierung im Zusammenhang mit ADHS?

Stigmatisierung führt oft dazu, dass Eltern aus Scham keine Hilfe suchen oder Diagnosen in Frage gestellt werden, was die psychische Belastung für die betroffenen Kinder weiter erhöht.

Warum wird EEG-Neurofeedback als Therapiemethode erwähnt?

Neurofeedback gilt als besonders wirksame Methode, da sie den Kindern motivierend spielerisch hilft, ihre Gehirnaktivität (Beta- und Theta-Wellen) selbst zu regulieren und somit die Konzentration zu verbessern.

Welche Bedeutung kommt der Eltern-Kind-Interaktion zu?

Die Interaktion ist zentral, da Verhaltensänderungen bei Kindern häufig durch eine positive elterliche Erziehung, klare Strukturen und gezielte Verstärkungssysteme nachhaltig gefördert werden können.

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Details

Titel
Der wirksame Umgang mit ADHS. Störungen im Kindes- und Jugendalter im Gegensatz zum Erwachsenenalter
Hochschule
SRH Fernhochschule
Autor
Anonym (Autor:in)
Seiten
31
Katalognummer
V1306107
ISBN (eBook)
9783346778598
ISBN (Buch)
9783346778604
Sprache
Deutsch
Schlagworte
umgang adhs störungen kindes- jugendalters gegensatz erwachsenenalter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), Der wirksame Umgang mit ADHS. Störungen im Kindes- und Jugendalter im Gegensatz zum Erwachsenenalter, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306107
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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