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Videokunst als mediales Phänomen

Eine Problematisierung von Analysetermini rund um das audiovisuelle Material

Title: Videokunst als mediales Phänomen

Term Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 1

Autor:in: Mag. Daniel Skina (Author)

Art - Miscellaneous
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Videos und digitalisierte Bilderströme sind allgegenwärtig. In der Kunst begannen sich die Künstlerinnen und Künstler mit dieser Thematik in den 1960er Jahren auseinanderzusetzen. Seit diesen Anfängen hat sich die sogenannte Videokunst enorm entwickelt und heterogene Kunstwerke zu Tage gefördert. Video erhielt in seinen Anfängen seine Spezifik durch die technische Apparatur.

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Inhaltsverzeichnis

1. Videokunst

2. Mediale Position

2.1. Das Medium als das dazwischen

3. Medialitäten

3.1. Multimedialität

3.2. Transmedialität

3.3. Intermedialität

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit den begrifflichen Bestimmungen der Videokunst als mediales Phänomen auseinander, um theoretische Werkzeuge für eine fundierte Medienanalyse bereitzustellen. Dabei liegt der Fokus auf der Problematisierung der Analysetermini rund um das audiovisuelle Material und deren Verhältnis zur technischen Apparatur.

  • Grundlagen der Medientheorie und Definition des Medienbegriffs
  • Differenzierung zwischen Medialitäten wie Multimedialität, Transmedialität und Intermedialität
  • Untersuchung der technischen Apparatur in Bezug auf das Medium Video
  • Analyse performativer Aspekte in der Videokunst und Videoinstallation

Auszug aus dem Buch

1. Videokunst

Videos und digitalisierte Bilderströme sind allgegenwärtig. In der Kunst begannen sich die Künstlerinnen und Künstler mit dieser Thematik in den 1960er Jahren auseinanderzusetzen. Seit diesen Anfängen hat sich die sogenannte Videokunst enorm entwickelt und heterogene Kunstwerke zu Tage gefördert. Video erhielt in seinen Anfängen seine Spezifik durch die technische Apparatur. Yvonne Spielmann definiert Video folgendermaßen:

„Video ist ein elektronisches Medium. Dies bedeutet, daß seine Entstehung elektronischen Signaltransfer voraussetzt. Video besteht aus Signalen, die in ständiger Bewegung gehalten sind. Videosignale werden im Inneren einer Kamera erzeugt und können zwischen den Aufnahme- und Wiedergabegeräten kreisen.“

Demnach unterscheidet sich Video von den fotochemischen Aufzeichnungsmedien Fotografie und Film durch die Eigenschaft der Gleichzeitigkeit von Aufzeichnungs- und Wiedergabemodi. Das Video sei das erste audiovisuelle Medium, das im Vergleich zum Film kein Bild als Einheit hervorbringt und nicht die Materialität eines Filmstreifens aufweist, der über eine Bild- und Tonspur verfügt. Heute wird aufgrund der digitalen, technischen Grundstruktur oftmals auf eine Abgrenzung zum Film wenig Rücksicht genommen. Ganz im Gegenteil, denn die gegenwärtige Kunst im Bereich Medien und Video verbindet audiovisuelle Kunstformen mehr denn je. Außerdem kann einerseits die Differenzierung zwischen analog und digital aus der Perspektive der BetrachterInnen meist nicht festgestellt werden, andererseits spielt diese Unterscheidung in der aktuellen Debatte zur Videokunst nur noch eine rudimentäre Rolle. Der Grund dafür ist die ausgereifte Technik, wie Sylvia Martin apostrophiert:

„Technologische Neuerungen verändern ständig die Hardware. Waren anfänglich eine Handkamera und ein Aufnahmegerät mit Magnetband notwendig, so können Videos heute vollständig am Computer generiert werden. [...] Video gleicht einem Hybriden, der zahlreiche Erscheinungen annehmen [kann].“

Zusammenfassung der Kapitel

1. Videokunst: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung der Videokunst ein und beleuchtet die Rolle der technischen Apparatur als definierendes Merkmal des Mediums.

2. Mediale Position: Hier werden theoretische Grundlagen des Begriffs „Medium“ erörtert und dessen Bedeutungswandel durch verschiedene mediale Kontexte diskutiert.

2.1. Das Medium als das dazwischen: Dieser Unterpunkt vertieft die philosophische Auseinandersetzung mit dem dazwischen liegenden Charakter von Medien und deren definitorischen Herausforderungen.

3. Medialitäten: Dieses Hauptkapitel bietet eine Übersicht wissenschaftlicher Kategorien wie Multimedialität, Transmedialität und Intermedialität zur Analyse medialer Zusammenhänge.

3.1. Multimedialität: Es wird die Interaktion verschiedener Zeichensysteme und Disziplinen untersucht, die zur Entstehung multimedialer Kunstformen führen.

3.2. Transmedialität: Dieses Kapitel widmet sich dem Transfer oder der Übersetzung von medialen Inhalten zwischen verschiedenen Systemen und deren performativen Charakteren.

3.3. Intermedialität: Der Fokus liegt hier auf der gegenseitigen Beeinflussung und dem Zusammenspiel mehrerer Medien, die neue Erfahrungsräume konstituieren.

4. Ausblick: Der abschließende Teil fasst zusammen, wie die diskutierten Analysetermini als Instrumente zur Medienanalyse von Videokunst angewendet werden können.

Schlüsselwörter

Videokunst, Medialität, Multimedialität, Transmedialität, Intermedialität, technische Apparatur, Medienanalyse, Videoinstallation, digitale Medien, elektronisches Medium, Medientheorie, audiovisuelle Kunst, Performativität, Medientransfer, Bild und Ton.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und Problematisierung der Videokunst als zentrales mediales Phänomen in einer medialisierten Gesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder behandelt das Werk?

Zentrale Themen sind die Definition des Begriffs „Medium“, die Unterscheidung verschiedener Medialitätsformen wie Multi-, Trans- und Intermedialität sowie der Einfluss technischer Apparaturen auf die Kunstproduktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, spezifische Termini und Werkzeuge für eine fundierte Medienanalyse von Videokunst bereitzustellen, da bisherige Begriffe für die heterogenen Ausprägungen oft zu ungenau sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine medientheoretische Diskursanalyse, in der aktuelle kunst- und medienwissenschaftliche Literatur ausgewertet und synthesisiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung des Mediums Video sowie die detaillierte Abgrenzung und Analyse der Phänomene Multimedialität, Transmedialität und Intermedialität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Kernbegriffe umfassen Videokunst, Medialität, technische Apparatur, Videoinstallation, digitale Medien sowie verschiedene intermediale Konzepte.

Welche Bedeutung hat die „technische Apparatur“ für die Definition der Videokunst?

Die technische Apparatur ist konstitutiv, da sie den elektronischen Signaltransfer erst ermöglicht und das Video von traditionellen fotochemischen Medien wie dem Film unterscheidet.

Inwiefern unterscheidet sich Transmedialität von Intermedialität laut dieser Arbeit?

Während Transmedialität primär den Prozess der Übersetzung oder des Transfers von Inhalten zwischen Medien betont, zielt Intermedialität auf das konkrete Zusammenspiel und die gegenseitige Beeinflussung verschiedener Mediensysteme ab.

Wie spielt das Theater bei der Analyse der Videokunst eine Rolle?

Das Theater dient als Vergleichsfolie für den performativen Charakter von Videoinstallationen, da sich beide durch Zeitgebundenheit und eine prozesshafte Struktur auszeichnen.

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Details

Title
Videokunst als mediales Phänomen
Subtitle
Eine Problematisierung von Analysetermini rund um das audiovisuelle Material
College
University of Vienna
Grade
1
Author
Mag. Daniel Skina (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V1306146
ISBN (PDF)
9783346775177
ISBN (Book)
9783346775184
Language
German
Tags
videokunst phänomen eine problematisierung analysetermini material
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mag. Daniel Skina (Author), 2012, Videokunst als mediales Phänomen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1306146
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