Unter Druck gesetzt. Vom Printmedium zum digitalen Buch (E-Book)


Bachelorarbeit, 2009
67 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

VORBEMERKUNG

1. VON DER GUTENBERG-GALAXIS ZU DEN DIGITALEN MEDIEN
1.1. Auswirkungen des Buchdrucks
1.2. Medialer Wandel in der Buchbranche
1.3. The Medium is the Message
1.4. Verdrängung der alten Medien?
1.5. Medium Buch zwischen Druck und Digitalität

2. E-BOOKS
2.1. Digitale Güter
2.2. Das digitale Buch
2.3. Technische Voraussetzungen
2.3.1. Vielfalt der Lesegeräte
2.3.2. Andere Lesegeräte
2.3.3. Electronic Paper
2.3.4. Einführung eines Standards
2.4. Amazons Kindle
2.5. Das Angebot in Deutschland
2.6. Vorzüge der Lesegeräte
2.7. Schwächen der Lesegeräte

3. DER EBOOK-MARKT FÜR VERLAGE IN DEUTSCHLAND
3.1. Das digitalisierte Verlagswesen
3.2. Konkurrenzverhältnisse der vernetzten Unternehmen
3.3. Vertriebsmöglichkeiten unterschiedlicher Anbieter
3.3.1. Verlage
3.3.2. Datenbankanbieter
3.3.3. Library Supplies
3.3.4. Private Anbieter
3.3.5. Branchenplattformen/ Handelsportale
VERTRIEBSMÖGLICHKEIT ÜBER CIANDO
VERTRIEBSMÖGLICHKEIT ÜBER LIBREKA!
3.4. Der stationäre Buchhandel als Vertriebsmöglichkeit
3.5. Schwierigkeiten des Vertriebs
3.6. E-Books zum Ausleihen – Onleihe
3.7. Weitere verlagspolitische Überlegungen
3.7.1. Kommunikationspolitik der Verlage außerhalb des Internets
3.7.2. Preispolitik
3.7.3. Kopierschutz bei digitalen Gütern
3.7.4. Digital Rights Management (DRM)

4. KUNDENANALYSE
4.1. Mediennutzungszeit
4.2. Verändertes Lese- und Mediennutzungsverhalten
4.3. Zielgruppen
4.4. Erreichen der „kritischen Masse“
4.5. „Geschäftsmodell Verlag“ auf dem Prüfstand

5. SCHLUSSBETRACHTUNG

LITERATURVERZEICHNIS

ANHANGSVERZEICHNIS

ABBILDUNGSVERZEICHNIS

Abb. 1: Beispiel zur Definition von Absatzmärkten für die Verlagsbranche

Abb. 2: Kräfte des Branchenwettbewerbs (nach Potter)

Abb. 3: Käufergruppen der Gesellschaft

Abb. 4: Lesergruppen der Gesellschaft

Abb. 5: Anteile der Lesetypen in Deutschland 2008 in Prozent

Abb. 6: E-Books: Bekanntheit in verschiedenen Altersgruppen

VORBEMERKUNG

Nun ist es mehr als 500 Jahre her, dass Gutenberg mit seiner Erfindung des mechani-schen Buchdrucks eine technische Basis schuf, die als Revolution für Kultur und Wis-senschaft angesehen werden kann. Seitdem gehört das Buch zu den Grundfesten in unserer Gesellschaft und bisher konnte ihm auch die Medienrevolution des 20. Jahr-hunderts nicht viel anhaben. Das Lesen längerer Texte war bis dahin meistens nur mit Hilfe des gedruckten Buches möglich. Durch das Internet gerät jedoch das bisherige Geschäftsmodell der Verlage auf den Prüfstand und althergebrachte Gewohnheiten werden in Frage gestellt.1 Der Leser begreift sich heute mehr als Individuum, welches den Anspruch hat, seinen Zugriff auf Literatur selbst so zu organisieren, wie es das gern möchte, und zwar auf dem schnellsten und unkompliziertesten Weg.2 Da im Internet viele Informationen frei erhältlich sind, verringert sich die Bereitschaft der Konsumen-ten, dafür auch Geld auszugeben.3 Zudem haben sich Computer- und Displaytechnolo-gien so rasant entwickelt, dass die Vorzüge des Web immer deutlicher werden und auch vor dem Buch nicht halt gemacht haben. Ohne Probleme kann man nun Wissen von mehreren Hundert Texten auf Lesegeräten speichern, welche nicht größer sind als ein Taschenbuch und der gewohnten Lesequalität auch in nichts nachstehen.4

Aufgrund der Tatsache, dass aus Büchern Informationsdatenbanken und aus Verlagen multimediale Content-Provider werden,5 herrscht Furcht und Unsicherheit in den heili-gen Hallen des Literaturbetriebes. Fragen entstehen, was geschehen wird, wenn eines der ältesten Kulturgüter der Menschheit im Zeitalter des Digitalen ankommt.6 Wie vor allem Verlage diese Wandlungen verstehen lernen und zu ihren Gunsten nutzen müs-sen, ist Hauptgegenstand des vorliegenden Textes. Befasst werden soll sich mit der Entwicklung, den Chancen und Risiken des eBooks auf dem deutschen Markt, ausge-hend von der Erfindung des Buchdrucks und der Bedeutung für gesellschaftliche Um-wandlung und wirtschaftliche Abläufe. Dabei interessiert hauptsächlich die Frage, wel-che Besonderheiten im Vergleich zu den Printmedien zu konstatieren sind. Die Aus- breitung der Lesegeräte wird vorgestellt, die Unterschiede auf den Märkten in den USA und Deutschland werden analysiert. Geklärt werden soll zudem, welche neuen Möglich-keiten und Herausforderungen sich für die verschiedenen Institutionen mit Produktion, Distribution und Rezeption von digitalen Texten ergeben.7 Dazu sollen differente Ver-kaufsmodelle und Vertriebsstrategien, Anbieter von eBooks und neuartige Geschäfts-modelle via Internet vorgestellt und mit der Trenduntersuchung des Konsumentenver-haltens gekoppelt werden.

1. VON DER GUTENBERG-GALAXIS ZU DEN DIGITALEN MEDIEN

Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johann Gutenberg im Jahre 1456 ist nach Marshall McLuhan – nimmt man die Erfindung der Schrift als Be-ginn der Geschichte der Medien – der zweite mediale Einschnitt mit durchaus univer-salhistorischen Folgen. Das Ergebnis war die "Gutenberg-Galaxis".8 Die Bezeichnung aus dem Jahre 1962 ist weltweit zum gebräuchlichen Schlagwort für die Wirkungskraft und Verbreitung des gedruckten Buches geworden. In jener Zeit sah es zwar noch nicht danach aus, dass sich das jahrhundertealte Verlagswesen je gravierend verändern würde, dennoch hat es, bezogen auf die heutige Tendenz der digitalen Medien, eine entschei-dende Bedeutung erlangt, da Entwicklungen weiter vorangeschritten sind und sich da-mit neue Perspektiven der Verbreitung eröffnet haben.9

1.1. Auswirkungen des Buchdrucks

Die Erfindung führte zu einer Umstrukturierung der Gedächtniskultur, da das geschriebene Wort nun leichter abrufbar war. Durch die Verbreitung des Buches und damit von Informationen wurde das Lesen zu einer der wichtigsten Formen der Vermittlung des Wissens, individueller Aneignung menschlicher Erfahrungen sowie gesellschaftlicher Kommunikation und Bildung.10 Gemäß Giesecke haben „diese Veränderungen [...] Auswirkungen auf die Selbstbilder der Menschen und ihre Vorstellungen darüber, was Wirklichkeit ist und welche Elemente derselben von Bedeutung sind“.11 Dies bezog sich auf die nun neu hervortretende Bedeutsamkeit der Autorenschaft, veränderte das Leseverhalten und führte zur explosionsartig ansteigenden Alphabetisierung.

Verlags- und Buchhandelswesen, Bibliotheken und Druckwerkstätten konnten sich zunehmend etablieren, Produkte und Produktionsmittel veränderten sich qualitativ und quantitativ und Bücher siedelten sich rasch im gesellschaftlich-kulturellen und wirtschaftlichen Leben an. Die Möglichkeit des Druckes hat nicht nur die

Bibelübersetzung Luthers verfügbar gemacht, sondern auch den schnellen Umlauf von Flugblättern seit Anfang des 16. Jahrhunderts ermöglicht, die die Entdeckungen der neuen Welt sowie Nachrichten rasch verbreiteten. Flugblatt und Sendbrief bildeten so die kommunikative Voraussetzung kultureller und soziopolitischer Umwälzungen.12 Zusätzlich ermöglichte die Einführung der Großdrucktechnik Ende des 19. Jahrhunderts die massenhafte Verbreitung typografisch gestalteter Literatur in Büchern und Zeitschriften.13

Somit habe der Buchdruck, so Dörk den Grundstein zur Herausbildung einer bürgerlichen Gesellschaft gelegt, indem er den notwendigen kommunikations- und informationstechnischen Wandel herbeiführte. Der symbolische Raum der Bleilettern habe eine geistige Welt erschaffen, die durch Abstraktion, Öffentlichkeit, wissenschaftliche Erkenntnis, und schriftlichen Diskurs geprägt sei.14 Deutlich werde, dass Literatur über Jahrhunderte lang das einzig verfügbare Medium für intellektuelle Rezeption und Reflexion gewesen sei15 und dass die geistige Entwicklung der kommenden Jahrhunderte vom Buchdruck und seinen technischen Möglichkeiten geprägt wurde. Wissen erlebt somit eine bis dahin unbekannte Exaktheit und Komplexität, eine Vorraussetzung für die heutige digitale Gesellschaft.16

1.2. Medialer Wandel in der Buchbranche

Im 20. Jahrhundert überlagerten zunehmend andere Medien die Gutenberg-Ära: gemeint sind die elektronischen digitalen Medien wie Telefon, Funk, Film und Fernsehen. Diese sind nach McLuhan mediale Brüche, die sich von der Schrift und dem Buch differenziert und fortentwickelt haben.17 Durch die Entstehung von globalen und virtuellen Informationsmärkten wie dem Internet ändert sich folglich fast alles. Dies hat wiederum Auswirkungen auf Wissensproduktion, Herstellung, Verteilung und Verkauf.18 So betrachtet ist die Computertechnologie des 20. Jahrhunderts zurückzuführen auf Gutenbergs Druckprinzip, Informationen in einzelne Bestandteile zu zerlegen, neu zusammenzusetzen und sie dann auf gewünschte Weise zu vervielfältigen.19 Dank des Eindringens der elektronischen Medien in das bisherige System des Printmediums erwartet er eine Umbildung der Kommunikationsformen und -strukturen mit ähnlicher Reichweite wie jener der Erfindung des Buchdrucks selbst. Dadurch ergebe sich weiterhin eine Veränderung der menschlichen Wahrnehmung mit Auswirkungen auf die Gesellschaft und deren Kultur.20

Deutlich wird dies in den Umwälzungen, die sich innerhalb der Buchbranche vollzogen haben. Früher wurden beispielsweise die Texte der Autoren an Druckereien und Binder gereicht und dann in Folge über ein Netzwerk buchverbreitender Institutionen wie Buchhandlungen an die Leser weiter getragen. Mit der möglichen Umwandlung der Texte in digitale Informationen veränderten sich allerdings die Optionen der Speicherung und damit auch mit der Verbreitung21: „Die Druckindustrie geriet mit Zunahme elektronischer Herstellungsverfahren in den Strudel verkürzter
Technologieinnovationszyklen, die zunächst eine deutliche Verdichtung der Arbeitsschritte von der Druckvorstufe bis hin zum distributionsfertigen Werk zur Folge hatte.“22 Ein weiterer wichtiger Schritt war, dass sich die Verlage Ende der 1980er Jahre auf digitalisierte Manuskripte einstellten. Ein paar Jahre später verbreitete sich die Computernutzung auch in privaten Haushalten, Schulen und Universitäten und bereitete damit auch den Boden für neue verlegerische Unternehmungen. Spätestens im ausgehenden 20. Jahrhundert stellte sich die Frage, warum man Bücher nicht auch digital anbieten sollte.23 So stehen Texte seit geraumer Zeit unter verschiedenen Lizenzbedingungen dem Nutzer gegen Bezahlung zur freien Verfügung bereit. Die Bezahlung erfolgt individuell oder pauschal, ebenso wie der Schutz des geistigen Eigentums festgelegt wird. Dazu sind eigens Gesetze und technische Maßnahmen eingeleitet worden, die später erläutert werden.24

In jedem Fall übertrifft die Turing-Galaxis der digitalen Medien wie dem Internet die Gutenberg-Galaxis an Geschwindigkeit, Reichweite und Auswirkungen für Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur. Der Zusammenprall beider Galaxien verlangt eine angemessene

Beschäftigung mit dem Wesen dieser neuen Welt sowohl in ihrer technischen und wirt-schaftlichen als auch in ihren gesellschaftlichen und kulturellen Gesichtspunkten.25

1.3. The Medium is the Message

Festgestellt werden kann, dass die digitalen Buchadaptionen dem Nutzer Navigations-möglichkeiten bereitstellen, die weit über die Möglichkeiten des gedruckten Buches hi-nausgehen. Dabei geht es nicht darum, das Buch aus den Augen zu verlieren, sondern nach Möglichkeiten zu suchen, welche die Palette bisheriger Anwendungen bereichern können. Ein Beispiel wäre hier auch der iPod, der mit seinen Optionen der Speicherung und Navigation in der Lage war, viele CDs zu digitalisieren und Ordnung im Regal zu schaffen. Dabei ging es auch nicht um die Verdrängung der Musik, sondern um eine zusätzliche Nutzungsvariante. Dieses Prinzip ist erfolgreich umgesetzt worden, wenigs-tens für die typische Zielgruppe.26 Hierbei sollte auch beachtet werden, dass es durch die Bereicherung der digitalen Medien zu einer Überlappung des Angebotes kommt. Im Falle der digitalen Texte gestaltet sich das so, dass man sich nun entscheiden kann, ob man die Texte herkömmlich im Buch liest oder sich aus dem Internet herunterlädt. Der Inhalt bleibt der gleiche, lediglich das Medium hat sich gewandelt.

Die Bedeutsamkeit dieser Tatsache darf nach McLuhan nicht unterschätzt werden. Er versichert, dass darunter die Struktur der Medien in kommunikativer Absicht (sowie sozialer und persönlicher Auswirkung) selbst zu verstehen sei, also weniger deren In-halt.27 Das Medium kann also aufgrund seiner Technik und der Möglichkeit der Verbrei-tung und Nutzung selbst zur Botschaft werden und den Sachverhalt entscheidend mitdefinieren.28 Durch die damit verbundene Individualisierung kann sich ein jeder sein eigenes Bild der Wirklichkeit abbilden, seine eigenen Verhaltensnormen, Werte und Formen des Textzugangs entwickeln und in den Vordergrund stellen.29 Demzufolge ist auch zu erwarten, dass sich die grundlegenden Interessen und Strukturen des Umgangs mit Wissen neu formen werden. Darauf deutet auch das eingangs Gesagte hin: The me­dium is the message.30

1.4. Verdrängung der alten Medien?

Daraus hat sich trotz allem die Diskussion entfacht, ob und wie neue Medien die alten verdrängen. Erst zu Beginn des 21. Jahrhunderts konturiert sich die Frage, ob nicht auch die Zukunft des Buches digital sei, die elektronischen Bücher eine ernst zu neh-mende Gefahr darstellen oder sich das eBook als neues Medium dem Buch zugesellen werde, so wie es auch andere Medien wie Radio, Fernsehen und Internet tun. Sicherlich steht auch die Akzeptanz der digitalisierten Bücher durch den Leser deutlich im Vorder-grund. Sind wir bereit, künftig Lesegeräte zu benutzen, die sich stark an das Buch anleh-nen oder werden sich gar unsere Lesegewohnheiten verändern? Fest steht, dass das eBook auf dem besten Wege ist, sich auf dem Markt durchzusetzen. Fraglich ist nur, welche Auswirkungen dies auf die Buchbranche haben wird. Sicherlich ist zu erwarten, dass sich die Wertschöpfungskette, welche sich über Jahrhunderte entwickelt hat, dras-tisch verändern wird, da neue Anbieter in den Prozess eintreten, andere künftig eventu-ell ausgeschlossen werden. Auf alle Fälle muss die alteingesetzte Buchbranche schnellstmöglich reagieren, um den Nutzern ein attraktives Portfolio bieten zu können. Viele Branchenteilnehmer wie Verlage und Branchenfremde haben sich bereits in Stel-lung gebracht, um sich auf dem digitalen Markt erfolgreich platzieren zu können.31

1.5. Medium Buch zwischen Druck und Digitalität

Mit Beginn des E-Commerce Mitte der 1990er Jahre begann eine neue Ära des Buch-handels. Bücher und andere Medien wurden zusätzlich online verkauft. An dieser Stelle trat Amazon in den Buchmarkt ein und versuchte die Funktionen des Buchhändlers in die digitale Galaxis zu transformieren.32 Entsprechend expandiert der Buchmarkt zwar nach wie vor, wachsen die Titelzahlen, vermelden Verlage und Sortimente Umsatzre-korde. Die Konsumleser und vor allem die informationsorientierten Buchbenutzer wechseln allerdings zunehmend zu den digitalen Medien, die Bedürfnisse schneller und müheloser befriedigen. Die Verlage haben dies vernommen und sind aufgrund dessen zu einem großen Teil dazu übergegangen, ihr Angebot auch als digitale Variante auf den Markt zu bringen.33 Dementsprechend finden sich seit mindestens zehn Jahren auf Datenbanken ältere, meist urheberrechtsfreie Textsammlungen, vorerst pauschal die digitale Variante der Druckversion genannt. Der Schwerpunkt liegt hier zum größten Teil im geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereich, aber auch Belletristik wird ange-boten.34 Da kommt dem Liebhaber der gedruckten Bücher erst einmal schnell in den Sinn, dass das Lesen von Texten am Computer doch eher anstrengend ist und an Sinn-lichkeit verliert – aber der Trend geht in eine andere Richtung. Auch können die Zweif-ler behaupten, dass die neuen Medien elementar abhängig von technischen Vorausset-zungen, somit verwundbar und manipulierbar sind und sich auf Gutenbergs einzigartige Erfindung berufen.

Spätestens im 21. Jahrhundert werden Bücher demnach nicht mehr bloß gedruckt, sondern zugleich als digitale Variante angeboten. Sicher versteht man unter dem Begriff Buch etwas ganz anderes, aber die Deutlichkeit des medialen Wechsels kommt stark durch die Vermischung des Print- und des elektronischen Mediums zu Tage. So lassen sich die Merkmale des Buches in elf Kategorien unterteilen, wobei auffällig ist, dass sich lediglich die Punkte drei bis sieben auf Gutenbergs Prinzip beziehen. Alle anderen Merkmale kann man genauso gut auf die digitalen Bücher übertragen, bis auf die Tatsache, dass sich der Datenträger verändert hat:

1. Sprache
2. Schriftform
3. Datenträger (Papier)
4. Format (Oktav)
5. Einband- und Einfasstechnik
6. Drucktechnik
7. Gliederungsnormen
8. Institutionen, die über den Druck entscheiden
9. Autor (Einzelperson oder Kollektiv) und dessen Rechte
10. Büchermarkt (nicht nur ausschließlich Buchhandlung)
11. Begleitinstitutionen (Schulen, Universitäten, Literaturkritik, Literatursendungen etc)35

Während gedruckte Bücher allerdings aus fixierten Texten und Einzelbildern bestehen, die in linearer Form angeordnet sind, können im digitalen Medium alle Inhalte aktualisiert und verändert werden. Auch vermögen es digitale Texte zusätzlich, Bilder, Videosequenzen sowie Tondateien ersichtlich zu machen.36 Trotz allem sind die Bücher nicht vom Aussterben bedroht. Sie werden eben einfach digital und bekommen noch zusätzliche Funktionen, wie z.B. die automatische Stichwortsuche. Viele Texte werden sicherlich bis auf Weiteres auf traditionelle Weise gelesen werden. Wie schon angedeutet, geht es nicht um die Verdrängung oder Kompensation der Medien, da eine technische Neuerung die alte nicht gleich überflüssig macht.37

Kaufmann hält an der Gutenberg-Galaxis fest und betont, „dass eine einfache Unter-scheidung zwischen alten und neuen Medien, zwischen Gedrucktem und Digitalem, unmöglich ist, stehen beide doch in einer Wechselbeziehung und ergänzen sich gegen-seitig auf mehreren Ebenen und schon seit geraumer Zeit“.38 Zudem gebe es noch eine Reihe von Mischformen, die weder eindeutig der Gutenberg-Galaxis noch deren digita-len Nachfolgern zuzuordnen seien.39 Ist so beispielsweise ein eingescannter und später wieder ausgedruckter Text dann nicht wieder ein Buch? Fraglich ist, ob sich die Guten-berg-Galaxis an der Materialität der Inhalte festmacht. Und ist das Ende tatsächlich er-reicht, wenn Autoren nur noch digital veröffentlichen?40 Fest steht, wer es nicht ein we-nig differenzierter sieht, für wen Bücher also in welcher Form auch immer nicht kultu-rell wertvoll sind, dem wird es schwer fallen „sich damit in der multimedialen, multiop-tionalen Welt des 21. Jahrhunderts Verständnis zu erwerben“.41

2. E-BOOKS

Zunächst einmal soll der Begriff der digitalen Güter und ihre ökonomischen Besonder-heiten erläutert werden, die grundlegend für das Verständnis von elektronischen Bü-chern sind.

2.1. Digitale Güter

Digitale Güter - auch Informationsgüter genannt, sind immaterielle Mittel, die zur Be-dürfnisbefriedigung dienen und welche sich mit der Unterstützung von Informations-systemen betreiben, entwickeln und anwenden lassen.42 Sie bestehen aus Bites und Bytes und können über Netzinfrastrukturen vertrieben werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass alle Stufen ihres Vermarktungsprozesses (Produktion bis Vertrieb) über elektroni-sche Infrastrukturen abgewickelt werden können.43 Ihre Merkmale sind Unzerstörbar-keit, Veränderbarkeit und Reproduzierbarkeit. Nunmehr wird einfaches Kopieren, Spei-chern und Weitergeben möglich. Die Kosten entstehen lediglich bei der einmaligen Er-stellung der digitalen Güter. Die Ausgaben der Verbreitung via elektronischer Kommu-nikationsnetzwerke wie dem Internet tendieren hingegen gegen Null.44 Grundsätzlich versteht man unter der Digitalisierung, dass jede Information in beliebiger Reihenfolge abgerufen und neu arrangiert werden kann. Digitale Inhalte können entsprechend zu-sätzlich in andere Medien umgewandelt werden, z.B. von Text auf Stimme oder anders-herum.45

2.2. Das digitale Buch

Das elektronische Buch (eBook) ist ein Beispiel für die beschleunigte Veränderung des klassischen Buchs. In der Unterscheidung zu ihm bietet es eine Vielzahl informeller Vorteile, welche beispielsweise die Option des gezielten, mehrdimensionalen Suchens ermöglichen.46 Seine Ausdifferenzierung erfolgt nicht über die Darstellungsweise, sondern die Art der Benutzung der digitalisierten Texte sowie die Zusatzinformationen.47 Grundsätzlich sind eBooks meist herkömmliche („unanfassbare“) Texte, die digital angeboten werden und auf dem Computer oder auf einem Lesegerät gespeichert und gelesen werden können, meistens bisher im PDF-Format.48 Das ursprüngliche Format war der so genannte eText auf den Servern von Verlagen, als Alternative zum gedruckten Buch.49 Nicht selten wird darunter jeder eigendigitalisierte und frei im Internet verfügbare Text verstanden.50 Im Unterschied dazu handelt es sich beim eBook allerdings um kommerziell vertriebene Verlagsprodukte, die zumeist als Parallelausgabe von gedruckten Werken51 erscheinen. Hinzu kommt, dass die digitalen Texte meist urheberrechtlich geschützt sind und nicht kostenlos zur Verfügung stehen. Dazu zählen Inhalte, die in ihrem Umfang und Verwendungszweck gedruckten Büchern, Zeitschriften oder Zeitungen bzw. Teilen davon entsprechen.52

Die meisten Nutzer verbinden mit diesem Begriff eBook ausschließlich das Lesegerät, was mit Sicherheit am Hype von Amazons Kindle begründet liegt. Hierbei werden Inhalte über unterschiedliche Anbieter direkt aus dem Internet geladen und können dann über bestimmte Geräte oder eine bestimmte Software gelesen werden. Allerdings wird auch die Lesesoftware, mit deren Hilfe dies möglich wird, ebenfalls als eBook bezeichnet. Für die Software existiert der Begriff eBook-Reader. Mittels verschiedener Readersoftware können digital vorliegende Inhalte auf unterschiedlichen Hardwareplattformen wie PC, Laptop und dergleichen rezipiert werden.53 Daran wird deutlich, dass das eBook ein vielfach verwendeter Begriff ist und keine eindeutige Definition vorliegt. In dieser Arbeit wird grundsätzlich davon ausgegangen, dass der in verschiedenen Speicherformaten vorliegende Inhalt damit verbunden ist. Zusätzlich können die Inhalte mit Bild und Ton verbunden werden und weisen zeitweise Verknüpfungen zu verwandten Internet-Seiten auf, um den Text zu verändern oder zu ergänzen.54 Die Lesegeräte stehen mit dem Erfolg des eBooks in direkter Verbindung. Erst einmal sind Hard- und Software notwendige Voraussetzungen zur Nutzung von elektronischen Inhalten. Weiterhin ist zu erwähnen, dass sich die Definition auf traditionelle Bücher bezieht, die digital vorliegen, aber auch auf Bücher, die ausschließlich als elektronische Variante angeboten werden.55 Die elektronischen Bücher sind dem elektronischen Publizieren zuzuordnen, worunter man Herstellungs- und Vertriebsverfahren digitaler Publikationsformen verstehen kann.56 Die digitale Variante weist im Vergleich zur gedruckten Ausgabe eine Anzahl von Vorteilen auf, von denen im Endeffekt nicht nur der Leser, sondern auch Anbieter, Verlag und selbst der Autor profitieren können.57 Dazu zählen beispielsweise die Suchmöglichkeiten und das Finden von externen Ressourcen. Durch die multimediale Darstellung wird der Lesevorgang aktiv gestaltet.58 Darüber hinaus definieren sich eBooks durch ihre Preisersparnis59, da kein Papier mehr zur Verbreitung erzeugt werden muss.60

2.3. Technische Voraussetzungen

2.3.1. Vielfalt der Lesegeräte

Die Geschichte des elektronischen Buches begann bereits im Jahr 1945. Die Idee, mit Hilfe eines Gerätes lesen zu können, geht auf Vannevar Bush zurück. Über das Memex versuchte er Bücher, Fotografien und andere Dokumente mit Hilfe von Mikrofilmen zu archivieren, kombinierte sie mit einer Kommunikationstechnik und machte sie über einen Bildschirm lesbar. Dieses Gerät galt als erstes Modell für elektronische Bücher.61 Die weitere Entwicklung von Lesegeräten soll nicht Gegenstand dieser Arbeit sein. da sie nicht eigentlich themenrelevant ist. Gesagt werden sollte an dieser Stelle lediglich, dass sich in den folgenden Jahren viele Geräte entwickelten, die zum größten Teil auf-grund der schlechten Lesbarkeit, des unzureichenden Angebots und der Verkaufskosten scheiterten.

Der Verlauf der dargestellten Entwicklung setzte erst wieder vor zehn Jahren ein, als es den ersten Hype von Lesegeräten gab. Diese kamen ab 1998 in den USA, später in Frankreich und Deutschland auf den Markt: das Rocket eBook von Nuvo Media und das farbige Softbook, welches nach der Übernahme durch Gemstar als GEB 1100 und GEB 1200 weitergeführt wurden, ebenso das Cybook, der Franklin eBookman und das Everybook. Parallel dazu stieg die Zahl der Multimedia-Geräte und Handhelds (Smartphone, Pocket PC, iPhone usw.), mit denen sich eBooks lesen lassen können. Doch auch diese Lesegeräte erlebten einen wirtschaftlichen Misserfolg, da die Reader meist sehr teuer, das Angebot der Titel zu schmal und der Lesekomfort bescheiden war. Technische Einschränkungen wie eine geringe Akkulaufzeit und die viel zu kleinen Dis­plays werden ebenso für das Scheitern der eBooks verantwortlich gemacht.62 Gemstar verschwand aufgrund der hohen Kosten für digitale Texte und der Rechteverwaltung im Jahr 2003 als vorläufig letztes Lesegerät vom Markt.63 Auf Seiten der Verlage führten die fehlgeschlagenen Erwartungen dazu, dass nicht viele Rechte angeboten wurden. Insge-samt waren die große Unsicherheit und unzureichende Erfahrungen der Verlage in Be-zug auf die digitalen Rechte und deren schwierigen Einkauf aus dem Ausland verant-wortlich dafür, dass sich das Angebot an eBooks nur mäßig entwickeln konnte.64

In der Folgezeit erschienen jedoch Multifunktionsgeräte, die aufgrund entsprechender Reader-Software das Lesen von E-Books auf unterschiedlichen Plattformen möglich machten. Auch in Deutschland gab diese Entwicklung den Produzenten von eBooks neuen Aufschwung. 2000 gründete sich der eBook-Händler Ciando, der sich inzwischen zur größten deutschen eBook-Plattform mit Schwerpunkt auf Wissenschaft, Fachbuch und Ratgeber entwickelt hat und seine Texte als PDF anbietet. Insgesamt gibt es derzeit weltweit acht Lesegeräte mit E-Ink-Technologie (siehe Anhang 1) in verschiedenen Ausführungen.65 Den entscheidenden Durchbruch der eBooks erleben wir seit 2007 mit der Einführung eines neuen Lesegerätes – dem „Kindle“ von Amazon. Bevor auf diesen durchschlagenden Reader eingegangen wird, sollen zunächst auch andere Lesegeräte kurz vorgestellt werden, auf denen das Lesen von eBooks grundsätzlich möglich ist.

2.3.2. Andere Lesegeräte

Neben den oben erläuterten Geräten können eBooks selbstverständlich auch auf dem PC, Notebook und den PDAs gelesen werden. Der Vorteil dieser Lesegeräte liegt vor allem in dem großen Angebot der Lesesoftware begründet, welche es möglich macht, eBooks in verschiedenen Formaten lesen zu können.66 PCs sind noch immer die Geräte, auf denen die meisten digitalen Texte gelesen werden. Dabei ist natürlich fraglich, ob sich dieses Gerät für das Lesen von Unterhaltungsliteratur eignet und ob die Qualität des Bildschirms mit der jeweiligen Auflösung nicht die Augen zu schnell ermüden lässt.67 Diese Faktoren beeinträchtigen sicher das Lesevergnügen und sind daher für das Lesen von längeren Texten eher ungeeignet.68

[...]


1 Vgl. Eck (2008), in: Frankfurter Buchmesse. Fachzeitschrift zur Buchmesse 2008, S. 42.

2 Vgl. Gorny (2008), S. 10f.

3 Vgl. Eck (2008), in: Frankfurter Buchmesse. Fachzeitschrift zur Buchmesse 2008, S. 44.

4 Vgl. Roesler-Graichen/ Schild (2008), S. 7.

5 Vgl. O.V. (2008): Ist der Verlag der Zukunft überhaupt noch ein Verlag?, in: Frankfurter Buchmesse. Fachzeitschrift zur Buchmesse, S. 46.

6 Vgl. Rohwetter/ von Thadden/ Uehlecke (16.10.2008), http://www.zeit.de/2008/43/Kindle o.S.

7 Vgl. Wunderlich/ Schmid (2008), Umschlagtext.

8 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

9 Vgl. Wunderlich/ Schmid (2008), S. 12.

10 Vgl. Goetsch (1994), S. 73.

11 Giesecke (1998), S. 22.

12 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

13 Vgl. Henzler, in: Ring/ von Trotha/ Voß (1997), S.55.

14 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

15 Vgl. Henzler, in: Ring/ von Trotha/ Voß (1997), S.54.

16 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

17 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

18 Vgl. Zimmermann, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 87.

19 Vgl. Schmidt (2002), S. 71f.

20 Vgl. Wunderlich/ Schmid (2008), S. 12.

21 Vgl. Titel, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 70.

22 Ebd., S. 70.

23 Vgl. Ebd., S. 71.

24 Vgl. Köck (2005), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/ , S. 1.

25 Vgl. Wunderlich/ Schmid, in: Dies. (2008), S. 24.

26 Vgl. Bläsi, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 65.

27 Vgl. McLuhan (1994), S. 21.

28 Vgl. Wunderlich/ Schmid, in: Dies. (2008), S. 13.

29 Vgl. Nöth (2002), S. 27.

30 Vgl. Dörk (o.J.), http://www.uni-konstanz.de/FuF/Philo/Geschichte/MMAG/Theorie/Theorie-Text2.htm o.S.

31 Vgl. Roesler-Graichen/ Schild (2008), S. 8.

32 Vgl. Zimmermann, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 93.

33 Vgl. Moravetz-Kuhlmann, in: Giebenhain/ Mundt (2007), S. 14.

34 Hinzuweisen ist auf das seit den 1970er Jahren sehr erfolgreiche Projekt Gutenberg. http://gutenberg.spiegel.de

35 Vgl. Kaufmann, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 37.

36 Vgl. Eberspächer (2002), S. 209.

37 Vgl. Spielmann (2008), S. 9.

38 Kaufmann, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 36.

39 Vgl. Ebd., S. 36.

40 Vgl. Bläsi, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 59.

41 Ebd., S. 60.

42 Vgl. Horn (2008), S. 2.

43 Vgl. Ebd., S. 3.

44 Vgl. Ebd.

45 Vgl. Tapscott (1996), S. 123.

46 Vgl. Kuhlen, in: Wunderlich/ Schmid (2008), S. 203.

47 Vgl. Bernardi (2003), http://www.grin.com/ISBN:978-3-638-18380-2 S. 10.

48 Vgl. Eberspächer (2002), S. 210.

49 Vgl. Nöth (2002), S. 92.

50 Vgl. Mundt, in: Giebenhain/ Ders. (2007), S. 61.

51 Vgl. Junkes-Kirchen, in: Giebenhain/ Mundt (2007), S. 32.

52 Vgl. Rauch (2008), S. 7.

53 Vgl. Ebd., S. 5.

54 Vgl. Rapp (2009), S. 4.

55 Vgl. Ebd., S. 5.

56 Vgl. Ebd., S. 5f.

57 Vgl. Köck (2005), http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/de/ S. 1.

58 Vgl. Bernardi (2003), http://www.grin.com/ISBN:978-3-638-18380-2 S. 10.

59 Vgl. O.V. (o.J.): Was sind eBooks? http://www.ciando.com o.S.

60 Vgl. O.V. (o.J.): Ebooks.at Verlag. Bücher und elektronische Publikationen. http://www.ebooks.at o.S.

61 Vgl. Rapp (2009), S. 7.

62 Vgl. Ebd., S. 18.

63 Vgl. Roesler-Graichen, in: Ders./ Schild (2008), S. 10f.

64 Vgl. Rapp (2009), S. 18.

65 Vgl. Roesler-Graichen, in: Ders./ Schild (2008), S. 38.

66 Vgl. Rapp (2009), S. 34.

67 Vgl. Rautenberg/Wetzel (2001) S. 40.

68 Vgl. Rapp (2009), S. 34.

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Details

Titel
Unter Druck gesetzt. Vom Printmedium zum digitalen Buch (E-Book)
Hochschule
Bauhaus-Universität Weimar  (Fakultät Medien)
Veranstaltung
Bachelor-Abschlussarbeit
Note
2,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
67
Katalognummer
V130618
ISBN (eBook)
9783640362080
ISBN (Buch)
9783640361830
Dateigröße
4016 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Medienökonomie
Schlagworte
Unter, Druck, Printmedium, Buch
Arbeit zitieren
Katharina Bucklitsch (Autor), 2009, Unter Druck gesetzt. Vom Printmedium zum digitalen Buch (E-Book), München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130618

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