In the following term paper, I will address aspects of Multiculturalism in Margaret Atwood’s Short Fiction. First, I will give a brief overview of the historical development as well as the political measures that were taken on Canada’s way from a bilingual to a multicultural nation. Secondly, I will analyze two of Atwood’s Short Stories, namely “The man from Mars” and “Dancing Girls” which were both published in the Short Story Collection “Dancing Girls and Other Stories” from 1982. I chose these particular Short Stories because they were written at earlier stages of the development of Multiculturalism, and also because they show two very different approaches on how to deal with intercultural contact on a day-to-day basis. During the second part of this term paper, I will give an analysis of the plot and the characters, and grasp the way Atwood portrays Multiculturalism in both Short Stories, respectively. Finally, I will summarize my findings and give a brief recapitulation.
Inhaltsverzeichnis
1. INTRODUCTION
2. THE DEVELOPMENT OF CANADIAN MULTICULTURALISM
3. CANADIAN MULTICULTURALISM IN MARGARET ATWOOD’S SHORT FICTION
3.1. THE MAN FROM MARS
3.2. DANCING GIRLS
4. CONCLUSION
Zielsetzung & Themen
Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Darstellung des kanadischen Multikulturalismus in ausgewählten Kurzgeschichten von Margaret Atwood, um aufzuzeigen, wie sich interkulturelle Begegnungen im Kontext der Entwicklung Kanadas zur multikulturellen Nation in der Literatur spiegeln und welche gesellschaftlichen Haltungen dabei transportiert werden.
- Historische und politische Entwicklung des Multikulturalismus in Kanada
- Analyse der Kurzgeschichte "The Man from Mars" unter dem Aspekt interkultureller Berührungsängste
- Gegenüberstellung kanadischer und US-amerikanischer Ansätze anhand von "Dancing Girls"
- Die Metaphern des "Canadian Mosaic" und des "Melting Pot" in der Literatur
- Der Einfluss gesellschaftlicher Rahmenbedingungen auf die individuelle Wahrnehmung des Fremden
Auszug aus dem Buch
3.1 THE MAN FROM MARS
As described in the chapters above, the concept of a multicultural nation is heavily appreciated by the great majority of Canadians today. However, it is understandable that it takes many people some time to adjust to a new situation. When Margaret Atwood published her Short Story collection Dancing Girls and other Stories in 1982, the Canadian Government was still working on realizing the policies on Multiculturalism. Of course, the attitude towards the idea of a multicultural Canada 30 years ago differed from todays.
The following analysis will disclose how the flagship Canadian Margaret Atwood depicts early multicultural contact in her Short Fiction.
First I will regard more closely will be The Man from Mars, the first Short Story in her collection Dancing Girls and other Stories.
Since The Man from Mars is a very plot driven Short Story I will give my analysis in a chronological order, because it emphasizes the development of the characters throughout the story. While doing so, I will explain and analyze their intercultural exchange and show that putting Multiculturalism into practice can sometimes be a quite difficult task.
Zusammenfassung der Kapitel
1. INTRODUCTION: Einführung in die Thematik der multikulturellen Gesellschaft, kontrastiert mit der deutschen Debatte, und Vorstellung der Zielsetzung sowie der ausgewählten Kurzgeschichten von Margaret Atwood.
2. THE DEVELOPMENT OF CANADIAN MULTICULTURALISM: Übersicht über die historische und politische Entwicklung Kanadas von einem bicultural hin zu einem multicultural Staat unter Verwendung offizieller Gesetze und Metaphern.
3. CANADIAN MULTICULTURALISM IN MARGARET ATWOOD’S SHORT FICTION: Analyse der literarischen Darstellung interkultureller Begegnungen bei Atwood, aufgeteilt in zwei Fallbeispiele.
3.1. THE MAN FROM MARS: Untersuchung der Kurzgeschichte hinsichtlich der Wahrnehmung von Fremdheit, Stereotypenbildung und der Entwicklung der Protagonistin Christine gegenüber einem ausländischen Fremden.
3.2. DANCING GIRLS: Vergleich der kanadischen und US-amerikanischen Perspektive auf Multikulturalismus anhand der Charaktere Ann und Mrs. Nolan im Kontext ihrer jeweiligen nationalen Ideologien.
4. CONCLUSION: Zusammenfassende Betrachtung der Analyseergebnisse, die den Erfolg des kanadischen Modells der Toleranz als Vorbild für andere Nationen hervorhebt.
Schlüsselwörter
Multikulturalismus, Kanada, Margaret Atwood, Canadian Mosaic, Melting Pot, Kurzgeschichte, Literatur, Interkulturalität, Stereotypen, Einwanderung, Integration, Toleranz, Identität, Gesellschaft, Diaspora.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der literarischen Aufarbeitung und Darstellung des kanadischen Multikulturalismus in Margaret Atwoods Kurzgeschichtensammlung "Dancing Girls and Other Stories".
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zu den Kernbereichen gehören die historische Entwicklung der kanadischen Identität, die Gegenüberstellung von "Canadian Mosaic" und "Melting Pot" sowie die psychologischen Dynamiken bei der Begegnung mit dem Fremden.
Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?
Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Atwood den schwierigen Prozess der Etablierung multikultureller Werte in Kanada durch die Entwicklung ihrer Protagonisten verdeutlicht.
Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?
Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die historische Kontexte mit einer chronologischen und vergleichenden Interpretation der primären Kurzgeschichten verknüpft.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Analyse der kanadischen Multikulturalismus-Politik und eine detaillierte Textanalyse der beiden Geschichten "The Man from Mars" und "Dancing Girls".
Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?
Die Begriffe Multikulturalismus, Canadian Mosaic, Toleranz, Identität und Interkulturalität beschreiben den inhaltlichen Schwerpunkt der Arbeit am treffendsten.
Wie unterscheidet sich die Wahrnehmung eines Fremden in "The Man from Mars" im Verlauf der Geschichte?
Die Protagonistin Christine durchläuft eine Wandlung von anfänglicher Gleichgültigkeit über Angst und Irritation bis hin zu einem reflektierten Bedauern und einem obsessiven Bedürfnis, das Wohlbefinden des Fremden zu sichern.
Warum wird in "Dancing Girls" ein Vergleich zwischen Kanada und den USA gezogen?
Die Charaktere Ann und Mrs. Nolan dienen als Allegorien für ihre jeweiligen Heimatländer, um die unterschiedlichen kulturellen Haltungen – die offene Akzeptanz des kanadischen "Mosaic" gegenüber der assimilationistischen Intoleranz des US-amerikanischen "Melting Pot" – zu kontrastieren.
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- Anonym (Author), 2017, Canadian Multiculturalism in Margaret Atwood's Short Fiction, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1307358