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Lesesozialisation. Untersuchungsdesign - Methodenfragen und ihre Umsetzung

Titel: Lesesozialisation. Untersuchungsdesign - Methodenfragen und ihre Umsetzung

Hausarbeit , 2020 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik - Lesen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Begriff der Lesesozialisation steht im Zentrum dieser Ausarbeitung, welche sich mit Methodenfragen und deren Umsetzung beschäftigt. Zunächst findet die Entwicklung von Methoden über eine interdisziplinäre Forschungsstrategie Berücksichtigung. Anschließend wird der Aufbau eines Modells in vier Schritten vorgestellt. Der abschließende Teil dieser Ausarbeitung, mit der Bezeichnung "Untersuchungsteil Lesen", beinhaltet die Langzeitbeobachtung in den Medientagebüchern, die Analyse von Buch- und Medientextstrukturen im multimedialen Angebot, die Detailanalyse von ausgewählten Medientagebuchtexten und letztlich klinische Interviews zur Beobachtung von Lese- und Verstehenswegen innerhalb des Rezeptionsprozesses.

Die Fähigkeit des Lesens ist trotz des Anstiegs von neuen Technologien und der Progression von Medien in der heutigen Gesellschaft von besonderer Bedeutung. Die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird von den sogenannten Sozialisationsinstanzen, zu denen das Elternhaus, die Institution Schule und die Gruppe der Gleichaltrigen zählen, beeinflusst. Diese Instanzen sind demnach mitverantwortlich für das entsprechende Leseverhalten der Heranwachsenden, welches von persönlichen und gesellschaftlichen Faktoren geprägt ist. Für die Entwicklung zur Leserin oder zum Leser sind demnach alle personalen, strukturellen und institutionellen Voraussetzungen signifikant.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Entwicklung von Methoden über eine interdisziplinäre Forschungsstrategie

2.1 Interdisziplinärer Zugang

2.2 Modellaufbau in vier Schritten

3. Untersuchungsteil „Lesen“

3.1 Langzeitbeobachtung in den Medientagebüchern

3.2 Analyse von Buch- und Medientextstrukturen im multimedialen Angebot

3.3 Detailanalyse von ausgewählten Medientagebuchtexten

3.4 Klinische Interviews zur Beobachtung von Lese- und Verstehenswegen innerhalb des Rezeptionsprozesses

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die komplexen Methoden und Ansätze zur Erforschung der Lesesozialisation von Kindern und Jugendlichen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Frage, wie Medientagebücher, Textanalysen und klinische Interviews genutzt werden können, um individuelle Lese- und Verstehenswege innerhalb eines sich wandelnden, multimedialen Mediensystems empirisch zu erfassen und zu kategorisieren.

  • Interdisziplinäre Forschungsstrategien in der Lesesozialisationsforschung
  • Methodik des Modellaufbaus zur Analyse von Mediennutzung und Lesekompetenz
  • Auswertung von Medientagebüchern als Instrument der Langzeitbeobachtung
  • Qualitative und quantitative Analysemethoden von Lese- und Verstehensprozessen
  • Einflussfaktoren der Sozialisation durch Familie, Schule und soziale Schichtung

Auszug aus dem Buch

3.2 Analyse von Buch- und Medientextstrukturen im multimedialen Angebot

Im Mittelpunkt dieses Untersuchungsteils standen Beispiele aus dem Multimedia-Angebot für heranwachsende Leserinnen und Leser. Prototypische Beispiele, die literarische und mediale Genres darstellen, welche von den beobachteten Schülerinnen und Schülern am häufigsten ausgewählt wurden. Zwei Titel waren als Ansatzpunkt für die klinischen Interviews ausgesucht worden. Der von J. K. Rowling weltweit bekannte Roman „Harry Potter und der Stein der Weisen“ ist beispielsweise aus dem Genre der phantastischen Literatur als eines der Medien in Bezug auf seine inhaltlichen und strukturellen Besonderheiten in den Fokus genommen und beschrieben worden.

Darüber hinaus wurde anschließend eine Bewertung der literarischen und spielerischen Qualität und Attraktivität des Mediums für die Zielpersonen beabsichtigt, denn aus motivationalen Gründen ist die Erstbegegnung mit dem Auszug ansprechend. Der Rezeptionsforschung nach legen mehrheitlich Jungen das Buch zur Seite, wenn es nicht direkt mit äußerer Spannung beginnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von Lesekompetenz in Zeiten neuer Medientechnologien heraus und führt in die Thematik der Lesesozialisation sowie die grundlegende Struktur der Ausarbeitung ein.

2. Entwicklung von Methoden über eine interdisziplinäre Forschungsstrategie: Dieses Kapitel erläutert den Wandel des Mediensystems und die Notwendigkeit einer interdisziplinären Forschungsstrategie zur Erfassung von Lernprozessen im Umgang mit traditionellen und digitalen Medien.

3. Untersuchungsteil „Lesen“: Der Hauptteil widmet sich verschiedenen empirischen Erhebungsmethoden, darunter Tagebuchanalysen und Interviews, um Lese- und Rezeptionsweisen von Jugendlichen differenziert zu beleuchten.

4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse über den Einfluss verschiedener Sozialisationsinstanzen wie Familie und Schule zusammen und unterstreicht die Bedeutung von Interessenstendenzen bei der Entwicklung von Lesekompetenz.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Medientagebücher, Lesekompetenz, Sprachfähigkeit, Mediennutzung, empirische Forschung, Lese- und Verstehenswege, Rezeptionsprozess, interdisziplinärer Zugang, Sozialisationsinstanzen, multimediale Angebote, Schreibentwicklung, qualitative Analyse, quantitative Erhebung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Forschungsansätze zur Lesesozialisation von Kindern und Jugendlichen unter Berücksichtigung der veränderten Medienlandschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung interdisziplinärer Forschungsmethoden, der Beobachtung von Mediennutzung, Buchlektüren und der Auswirkung von Sozialisationsinstanzen auf die Schriftfähigkeit.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, Methoden vorzustellen, mit denen Lese- und Lernprozesse unter Einbeziehung von Faktoren wie Medienangeboten und individuellen Interessensprofilen erfasst werden können.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden eine Langzeitbeobachtung anhand von Medientagebüchern, qualitative Tiefeninterviews und eine Verknüpfung von quantitativen Fragebogenstudien mit qualitativen Fallanalysen genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf den Untersuchungsteil „Lesen“, in dem Medientagebuchanalysen und klinische Interviews zur Beobachtung von Lese- und Verstehensprozessen im Detail erläutert werden.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Zu den prägenden Begriffen zählen Lesesozialisation, Medientagebuch, Lesekompetenz und die Analyse des Rezeptionsverhaltens.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht laut der Arbeit auf die Mediennutzung?

Die Untersuchung weist darauf hin, dass Mädchen eine stärkere Affinität zu Printmedien zeigen, während Jungen eine Vorliebe für Bildschirm-Medien aufweisen.

Welche Bedeutung kommt der Familie bei der Lesesozialisation zu?

Die Familie fungiert als primäre Instanz, wobei insbesondere das vorbildhafte Verhalten der Eltern und ein inspirierendes Interaktionsklima die Leseintensität der Kinder nachhaltig fördern.

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Details

Titel
Lesesozialisation. Untersuchungsdesign - Methodenfragen und ihre Umsetzung
Hochschule
Universität Vechta; früher Hochschule Vechta
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
14
Katalognummer
V1307709
ISBN (eBook)
9783346868503
ISBN (Buch)
9783346868510
Sprache
Deutsch
Schlagworte
lesesozialisation untersuchungsdesign methodenfragen umsetzung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Lesesozialisation. Untersuchungsdesign - Methodenfragen und ihre Umsetzung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1307709
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  14  Seiten
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