Die Hausarbeit gibt einen kleinen Überblick über das komplexe Thema „Sport-Marketing“. Das Kapitel Zwei wird einen zusammenfassende Darstellung über die beiden Unterteilungen des Sport-Marketing geben. Weiterführend wird dann im Kapitel Drei eine Beschreibung der Besonderheiten des Sport-Marketing erarbeitet, um dann im nächsten Kapitel die Marketing-Management-Methode für den Sport zu erklären. Hier werden Fünf Phasen beschrieben: und zwar jene von der Marketing-Idee bis zum fertigen Marketing-Konzept. Am Ende wird ein Ausblick auf die Zukunft des Sport-Marketings gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einführung
2 Sport-Marketing
2.1 Marketing mit Sport
2.2 Marketing im Sport
3 Besonderheiten des Sport-Marketing
3.1 Besonderheiten des Marktes
3.2 Besonderheiten der Sport-Produkte
3.3 Besonderheiten der Sport-Anbieter
3.4 Besonderheiten der Sportnachfrage
4 Marketing-Management-Methode für den Sport
4.1 Informations- oder Analysephase (Phase I)
4.2 Konzeptionsphase (Phase II)
4.3 Gestaltungsphase (Phase III)
4.4 Realisierungsphase (Phase IV)
4.5 Kontrollphase (Phase V)
5 Zukunft des Sport-Marketing
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, einen systematischen Überblick über das komplexe Feld des Sport-Marketings zu geben. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Unterscheidung zwischen Marketing mit Sport und Marketing im Sport sowie der Darstellung spezifischer Besonderheiten des Sportmarktes, um daraus eine fundierte Management-Methode abzuleiten.
- Grundlagendefinitionen von Marketing mit und im Sport
- Analyse der spezifischen Markt-, Produkt- und Anbieterbesonderheiten im Sport
- Erarbeitung eines fünfstufigen Marketing-Management-Prozesses
- Betrachtung von Wachstums- und Zukunftsperspektiven der Sportbranche
- Verknüpfung von theoretischen Management-Ansätzen mit praktischen Anforderungen
Auszug aus dem Buch
3.1 Besonderheiten des Marktes
Im Sport gibt es unklare Markt- bzw. Marketingstrukturen. Auf der einen Seite haben wir große Märkte mit International agierenden Großkonzernen und einer scheinbar unendlichen Sportnachfrage, z.B. die Tour de France, Fußball-Weltmeisterschaften und Sportartikelmärkte. Auf der anderen Seite gibt es kleine Marktsegmente, die sich mit dem Sport im Speziellen auseinandersetzen und denen nur eine geringe Masse von Nachfragern gegenübersteht, z.B. Extremsportarten und spezielle Sportartikel. Ein weiteres Problem ist, dass viele nicht nur Anbieter von Sport sind, sondern auch Nachfrager:
• Sportler Anbieter: Wettkämpfe, Werbeleistungen, Spaß Nachfrager: Übungsstunden, Sportausrüstung
• Vereine und Verbände Anbieter: Ausübungsmöglichkeiten des Sports Nachfrager: Mitglieder, Helfer, Sponsoren
• Medien Anbieter: Sportberichte Nachfrager: Übertragungsrechte, Sportergebnisse
Auf dem Sport-Markt wird nicht immer auf Grund betriebswirtschaftlicher Überlegungen entschieden, dies ist ein weiteres Problem des Sport-Marketings. Durch Mehrheitsentscheidungen, Beziehungen und Persönliches Prestige bzw. Machtstreben ist weitestgehend eine betriebswirtschaftliche Denkweise nicht möglich. Der Einfluss der Politik ist ein weiteres Indiz für eine nicht ökonomische Arbeitsweise. Aber vor allem das Problem der so genannten „Experten“, die in Verbands- und Vereinsvorständen gewählt werden, spielen eine große Rolle. Denn in keinem anderen Bereich gibt es so viele Laien wie im Sport. Jeder gibt vor es besser zu wissen und das führt zu Machtkämpfen und nicht immer logischen Entscheidungen.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Kommerzialisierung des Sports und beschreibt das Anliegen des Autors, eine praxisnahe Orientierung im Sport-Marketing zu bieten.
2 Sport-Marketing: Dieses Kapitel differenziert zwischen dem instrumentellen Einsatz von Sport als Werbemedium und der strategischen Entwicklung von Marketing-Konzepten für Sportorganisationen.
3 Besonderheiten des Sport-Marketing: Hier werden die spezifischen Herausforderungen des Sportmarktes, inklusive unklarer Marktstrukturen und komplexer Akteursrollen, detailliert analysiert.
4 Marketing-Management-Methode für den Sport: Dieses Kapitel stellt einen fünfphasigen, systematischen Prozess vor, der von der Ist-Analyse über die Strategieentwicklung bis hin zur Kontrolle reicht.
5 Zukunft des Sport-Marketing: Das Fazit unterstreicht das wachsende Marktpotenzial des Sports und betont die Notwendigkeit zur weiteren Professionalisierung der Branche.
Schlüsselwörter
Sport-Marketing, Marketing-Management, Sportbranche, Sponsoring, Sportverein, Marktsegmentierung, Marketing-Mix, Strategische Planung, Sportmanagement, Konsumentenbedürfnisse, Sportökonomie, Professionalisierung, Leistungsbündel, Sportnachfrage, Fitnessbranche
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Hausarbeit im Kern?
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen des Sport-Marketings, analysiert dessen Besonderheiten im Vergleich zum industriellen Marketing und leitet daraus eine methodische Vorgehensweise für das Management im Sportbereich ab.
Welche zwei zentralen Themenfelder werden unterschieden?
Es wird zwischen dem "Marketing mit Sport" (Sport als Hilfsmittel für unternehmensfremde Produkte) und dem "Marketing im Sport" (Vermarktung sporteigener Produkte und Organisationen) differenziert.
Was ist das primäre Ziel der beschriebenen Marketing-Management-Methode?
Das Ziel ist die Bereitstellung eines systematischen, stufenweisen Prozesses, um komplexe Marketingaufgaben im Sport zu strukturieren und ein tragfähiges Marketing-Konzept zu entwickeln.
Welche wissenschaftliche Methodik liegt der Arbeit zugrunde?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse relevanter Standardwerke des Sportmanagements und Sport-Marketings, ergänzt durch praktische Beispiele aus der Sportlandschaft.
Was umfasst der Hauptteil der Arbeit inhaltlich?
Der Hauptteil behandelt die spezifischen Besonderheiten des Sportmarktes – von den Produkten über die Anbieter bis hin zur Nachfrage – sowie die fünf Phasen des Marketing-Managements.
Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit maßgeblich?
Zu den zentralen Begriffen zählen Sport-Marketing, Marketing-Mix, Ziel- und Strategieplanung, Sponsoring sowie die betriebswirtschaftliche Professionalisierung von Sportorganisationen.
Warum wird im Sport oft nicht nach rein ökonomischen Gesichtspunkten entschieden?
Wie der Autor erläutert, führen häufig politische Einflüsse, Machtstreben oder ein Mangel an Fachwissen in Vereinsvorständen dazu, dass Entscheidungen auf Basis persönlicher Prestige- oder Beziehungsmuster statt nach betriebswirtschaftlicher Logik getroffen werden.
Welche Rolle spielt die Fitnessbranche in der heutigen Sportökonomie?
Die Fitnessbranche zeigt laut den Ausführungen ein enormes Wachstum, was zu einer verstärkten Konkurrenz zwischen kommerziellen Anbietern und traditionellen, gemeinnützigen Vereinen führt.
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- Ronny Wendt (Author), 2009, Sport-Marketing. Eine Einführung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/130781