Da die sozialen Medien in unseren Leben immer präsenter werden, soll im Rahmen eines narrativen Reviews eine eigenständige Zusammenfassung des Forschungsstands zum Thema „Einfluss von sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen/jungen Erwachsenen“ entstehen. Hierzu wird die bestehende Forschungsliteratur, anhand von ausgewählten Primärstudien, analysiert und interpretiert. Es soll dem Leser die positiven und negativen Aspekte, ob bewusst oder unbewusst, auf das Essverhalten der Altersgruppe vom Konsum von Social Media und dessen auftretenden Marketingstrategien aufgezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
2 ZIELSETZUNG
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND
3.1 Alterliche Einordnung Jugendlicher und junge Erwachsene
3.2 Begriffserklärungen
3.2.1 Soziale Medien
3.2.2 Influencer
3.2.3 Influencer-Marketing am Beispiel von yfood
3.2.4 Ernährungsverhalten
3.2.5 Nährstoffversorgung
3.3 Prävalenz der Nutzer von sozialen Medien in Deutschland
3.4 Beschreibung der Häufigkeit der Nutzung und Nutzungsdauer von sozialen Medien in Deutschland
3.5 Prävalenz biometrischer Daten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
3.5.1 Body-Mass-Index [BMI]
3.5.2 Taillen-Hüft-Index (Waist-to-Hip-Ratio [WHR])
3.5.3 Körperfettanteil
3.6 Beschreibung des Ernährungsverhaltens der Zielgruppe
3.7 Beschreibung ausgewählter sozialer Medien
3.7.1 Facebook
3.7.2 Instagram
3.7.3 Snapchat
3.8 Wirtschaftliche Parameter rund um soziale Medien
3.8.1 Marktanteile von Social-Media-Plattformen
3.8.2 Umsatz von Sozialen Medien
3.9 Überleitung zur Problemstellung und Herleitung der Forschungsfrage
4 METHODIK
4.1 Forschungsfrage
4.2 Untersuchungsobjekte und Datenerhebung
4.2.1 Untersuchungsobjekte
4.2.2 Datenerhebung
4.3 Auswahl der Literaturquellen
5 ERGEBNISSE
6 DISKUSSION
6.1 Beantwortung der Forschungsfrage
6.2 Kritische Betrachtung der eigenen Forschungsart
6.3 Kritische Betrachtung der Ergebnisse
6.4 Schlussfolgerungen für die Praxis
7 ZUSAMMENFASSUNG
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit untersucht den Einfluss sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen anhand eines narrativen Reviews, um positive wie negative Aspekte sowie auftretende Marketingstrategien zu interpretieren.
- Rolle und Nutzungsprävalenz sozialer Medien bei Jugendlichen
- Einfluss von Influencern und Influencer-Marketing auf Konsumentscheidungen
- Biometrische Daten und deren Zusammenhang mit der Ernährungsweise
- Analyse aktueller Primärstudien zu digitalen Marketing-Auswirkungen
- Strategien zur Gesundheitsförderung und Prävention
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung und Problemstellung
Soziale Netzwerke gehören heutzutage zu unserem Alltag und sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Whatsapp, Facebook, Instagram, Twitter und Tik Tok gehören dabei zu den Bekanntesten. Die Anzahl der Nutzer weltweit bestätigt die Beliebtheit der Online-Portale. Jedes Jahr steigt die Zahl der Social Media-User weiter an: So nutzen im Jahr 2012 noch 1,48 Milliarden Menschen weltweit die Plattformen und im Jahr 2022 sind es bereits 4,62 Milliarden Nutzer (We Are Social, Hootsuite, DataReportal, 2022).
Wenn man sich nun das Alter dieser Nutzer genauer anschaut, lässt sich feststellen, dass in Deutschland die sozialen Medien hauptsächlich von 14-29 Jährigen besucht werden. Zum Beispiel wird Instagram zu 73 % von den deutschen Jugendlichen und jungen Erwachsenen angewendet (ARD, ZDF, 2021).
80 Prozent der 14-29 Jährigen ist eine gesunde Ernährung wichtig und immer mehr Menschen setzen sich mit gesunder und ausgewogener Ernährung auseinander (Klöckner, 2021). Dies geschieht häufig über die geteilten Bilder und Texte der Nutzer, die man verfolgt. Die sogenannten Influencer, die eine besonders hohe Reichweite haben, teilen die besten Seiten ihres Lebens und filtern so meist die unschönen Dinge heraus. Bilder von Essen, das sog. „digital-food“, und Sport sind dabei allgegenwärtig. Durch mangelndes Wissen über gesunde und ausgewogene Ernährung wird das eigene Ernährungsverhalten überdacht und sogar das der anderen User angepasst. Die Nutzer suchen sich Hilfe bei den vermeintlichen „Experten“ und holen sich Ideen für die eigenen Mahlzeiten, was unter Umständen ein deutliches Problem darstellen kann, da die Influencer häufig für die positiven Anzeigen in ihren Beiträgen gebucht werden. Unternehmen nutzen die Plattformen gerne als Promotionsträger, bezahlen die beliebten Nutzer, um ihre Produkte zu verkaufen und ihre Markenbekanntheit zu stärken. Die Käufer sehen die Empfehlungen ihrer „Idole“ und glauben, sich mit dem Kauf etwas Gutes zu tun. Nicht selten fällt der Nutzer da auf den Werbefeldzug der Konzerne rein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die Allgegenwärtigkeit sozialer Medien und deren zunehmenden Einfluss auf Ernährungsentscheidungen junger Menschen.
2 ZIELSETZUNG: Definition des Vorhabens, den Forschungsstand zum Einfluss sozialer Medien auf das Ernährungsverhalten mittels eines narrativen Reviews zusammenzufassen.
3 GEGENWÄRTIGER KENNTNISSTAND: Detaillierte Darlegung von Begriffsdefinitionen, Nutzerstatistiken, biometrischen Daten sowie Wirkmechanismen von Influencern und Online-Marketing.
4 METHODIK: Erläuterung des systematischen Vorgehens bei der Literaturrecherche über Pubmed und der Festlegung von Einschluss- und Ausschlusskriterien.
5 ERGEBNISSE: Präsentation der inhaltlichen Resultate aus einer Auswahl von relevanten Primärstudien zu den Themenfeldern der Arbeit.
6 DISKUSSION: Kritische Reflexion der Ergebnisse, der eigenen Vorgehensweise sowie Ableitung von Schlussfolgerungen für die ernährungsbezogene Praxis.
7 ZUSAMMENFASSUNG: Zusammenfassender Überblick über die zentrale Bedeutung sozialer Medien für die ernährungsbedingte Gesundheit und die Notwendigkeit weiterer Forschung.
Schlüsselwörter
Soziale Medien, Influencer, Ernährungsverhalten, Jugendliche, Junge Erwachsene, Digitales Marketing, Body-Mass-Index, Online-Plattformen, Prävention, Gesundheitsmanagement, Ernährungswissen, Social-Media-Nutzung, Influencer-Marketing, Ernährungsintervention, Lebensmittelwerbung
Häufig gestellte Fragen
Was ist das übergeordnete Thema dieser Bachelor-Thesis?
Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der wachsenden Bedeutung sozialer Medien im Alltag und deren spezifischem Einfluss auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Welche zentralen Themenfelder werden analysiert?
Im Zentrum stehen die Auswirkungen digitaler Marketingstrategien, das Phänomen des Influencer-Marketings, die Rolle von Nutzer-Reichweiten sowie physiologische Daten wie der Body-Mass-Index der Zielgruppe.
Was ist das primäre wissenschaftliche Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zum Thema mittels eines narrativen Reviews zusammenzuführen, um positive und negative Aspekte der Social-Media-Nutzung auf das Essverhalten zu identifizieren.
Welche wissenschaftliche Methodik wurde angewandt?
Es wurde eine systematische Literaturrecherche in der Datenbank Pubmed durchgeführt, wobei strikte Ein- und Ausschlusskriterien zur Selektion relevanter Primärstudien definiert wurden.
Welche Inhalte bilden den Hauptteil?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Begriffsdefinitionen und Datenanalysen sowie die methodische Auswertung von zehn ausgewählten Primärstudien zu verschiedenen Marketing- und Ernährungsszenarien.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Soziale Medien, Influencer-Marketing, Ernährungsverhalten, Prävention und digitale Gesundheitskommunikation beschreiben.
Wie beeinflussen Influencer die Ernährung der Zielgruppe?
Gemäß den Ergebnissen fördern Influencer durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und parasoziale Interaktion oft den Konsum beworbener, teils ungesunder Lebensmittel, wobei „schlanke“ Ideale besonders stark zur Nachahmung animieren.
Welche Rolle spielt die Corona-Pandemie für die Untersuchungsergebnisse?
Die Pandemie führte zu einer erhöhten Zeit im häuslichen Umfeld, was mit einem steigenden Konsum sozialer Medien korrelierte und in Studien als Faktor für veränderte Ernährungsmuster und mögliche Gewichtszunahmen identifiziert wurde.
Bieten soziale Medien auch ein Potenzial für Prävention?
Ja, die Studien zeigen, dass bei gezielter Nutzung als Informationskanal für gesunde Ernährung und entsprechende Interventionen Fortschritte im Wissenstransfer und bei ausgewählten Ernährungsgewohnheiten erreichbar sind.
Sind die Ergebnisse übertragbar?
Obwohl die Arbeit methodisch fundierte Primärstudien nutzt, schränken teils geringe Stichprobengrößen und spezifische regionale Kontexte der zugrunde liegenden Studien die allgemeine Repräsentativität ein.
- Arbeit zitieren
- Lena Meyer (Autor:in), 2022, Einfluss von sozialen Medien auf das Ernährungsverhalten von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1308608