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Kurzplanung einer Alltagssituation in der Pflege. Kaffee trinken mit Bewohnern einer Pflegeeinrichtung

Titre: Kurzplanung einer Alltagssituation in der Pflege. Kaffee trinken mit Bewohnern einer Pflegeeinrichtung

Rapport de Stage , 2022 , 12 Pages , Note: 1

Autor:in: Christoph Scheidemann (Auteur)

Sciences infirmières - Gestion des soins infirmiers
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In diesem Bericht wird eine Alltagssituation in einer Pflegeeinrichtung geplant. Die Situation sowie die Teilnehmer werden beschrieben.

Die Blumengruppe befindet sich im ersten Stock des Hauses und ist über eine geräumige Treppe und einen kleinen Aufzug gut zu erreichen. Die Gruppe wird von 13 Bewohnern (drei Männern und 10 Frauen) im Alter von 34-88 Jahren bewohnt. Das Team besteht aus dreizehn Mitarbeitern, darunter fünf Heilerziehungspfleger, eine Altenpflegerin, sechs Mitarbeiter in der Betreuung und einem Anerkennungsjahrpraktikanten (HEP).

Alle Bewohner der Blumengruppe weisen geistige Behinderungen oder psychische Erkrankungen auf. Bei einigen kommen körperliche Behinderungen, bzw. altersbedingte Einschränkungen dazu. Acht Bewohner haben eine leichte, mittelgradige oder schwere geistige Behinderung. Zwei Bewohner der Gruppe haben das Down-Syndrom. Durch Begleiterkrankungen, wie starke Demenz und Epilepsie benötigen beide Bewohner mit Trisomie 21 einen großen Pflegebedarf. Eine der beiden Bewohnerinnen mit Down-Syndrom ist aufgrund ihrer epileptischen Anfälle und deren Folgeschäden des zentralen Nervensystems seit mehreren Jahren bettlägerig. Bei einem Bewohner wurde eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert, eine weitere Bewohnerin hat eine leichte Intelligenzminderung, ist aber aufgrund von schweren Depressionen fast nur noch auf ihrem Zimmer und benötigt Unterstützung bei der Körperpflege. Ein weiterer Bewohner hat eine mittelschwere Intelligenzminderung und dazu das Shprintzen-Syndrom sowie einen Herzschrittmacher aufgrund eines Herzfehlers.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 Kurze Beschreibung der Gruppe

2 SITUATIONSANALYSE

2.1 Vorstellung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers

2.2 Beschreibung der Teilnehmerin bzw. des Teilnehmers orientiert an den Strukturfeldern

2.2.1 Sprache/ Kommunikation

2.2.2 Kognition

2.2.3 Motorik

2.2.4 Wahrnehmung

2.2.5 Emotionen

2.2.6 Sozialverhalten

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Ziel dieser schriftlichen Kurzplanung ist die detaillierte Analyse der individuellen Lebenssituationen zweier Bewohnerinnen in einer Wohneinrichtung für Menschen mit geistiger Behinderung. Dabei steht die systematische Erfassung des Unterstützungs- und Pflegebedarfs unter Berücksichtigung verschiedener Strukturfelder im Mittelpunkt, um eine bedarfsgerechte Tagesgestaltung zu ermöglichen.

  • Strukturbeschreibung der Blumengruppe und des Pflegealltags
  • Biografische Vorstellung der Bewohnerinnen Frau M. und Frau N.
  • Systematische Situationsanalyse anhand definierter Strukturfelder
  • Vergleich der kognitiven, motorischen und emotionalen Ressourcen
  • Reflexion der sozialen Teilhabemöglichkeiten und Integrationsfaktoren

Auszug aus dem Buch

Vorstellung von Frau M.

Frau M. ist am 31.08.1954 geboren. Sie ist als Einzelkind bei den Eltern aufgewachsen. Sie war in einem Sonderkindergarten. Am 02.05.1962 wurde sie in die Wohneinrichtung aufgenommen, lebt also bereits seit über 50 Jahren in der Einrichtung. Bis 1969 war sie in der heimeigenen Betreuung. Danach ging sie zur Arbeit und Beschäftigungstherapie, auch heimeigene Werkstatt genannt. Ihr Vater, der von der Mutter geschieden war, verstarb 1991. Die Mutter von Frau M. war bei der Geburt 41 Jahre alt und laut ihrer Schilderung war es eine schwierige Geburt (Zangengeburt) und eine langandauernde Geburt. Frau M. hatte bis zum Tod der Mutter einen guten Kontakt zu ihr. Sie wurde in regelmäßigen Abständen von der Mutter besucht und ging meistens mit ihr Kaffee trinken. Die Mutter verstarb 2005. Seit der Beerdigung hat Frau M. wieder Kontakt zu ihrer Cousine. Sie besucht Frau M. und sie schreiben sich seit ihrem Renteneintritt. Jetzt besucht sie die Hauseigene Beschäftigungstherapie und geht jeden Mittwoch zum Trommeln. Frau M. ist in ihrem Sozialumfeld gut integriert. Das merkt man daran, dass sie eigenständig Kontakt zu anderen Personen aufnimmt. Sie pflegt ihre vorhandenen Sozialbeziehungen im Haus eigenständig. Zudem nimmt Frau M. gerne an Gruppenangeboten teil. Dies äußert sich durch ein regelmäßiges Nachfragen wann das nächste Gruppenangebot stattfindet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel beschreibt die räumlichen und personellen Rahmenbedingungen der Blumengruppe sowie das grundlegende Profil der dort lebenden Menschen mit hohem Pflegebedarf.

2 SITUATIONSANALYSE: Hier werden zwei Bewohnerinnen biografisch vorgestellt und der individuelle Unterstützungsbedarf detailliert anhand von Kriterien wie Sprache, Kognition, Motorik, Wahrnehmung, Emotionen und Sozialverhalten analysiert.

Schlüsselwörter

Heilerziehungspflege, Blumengruppe, geistige Behinderung, Situationsanalyse, Alltagsgestaltung, Pflegebedarf, Down-Syndrom, Inklusion, soziale Teilhabe, Strukturfelder, Motorik, Kognition, Kommunikation, professionelle Betreuung, Lebensqualität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der detaillierten Planung und Situationsanalyse einer Alltagssituation im Rahmen einer Ausbildung zur Heilerziehungspflege in einer Wohngruppe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind die Beschreibung der Gruppensituation sowie die differenzierte Betrachtung der Bewohnerinnen hinsichtlich ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Dokumentation?

Ziel ist es, den persönlichen Entwicklungsstand und die Teilhabebedürfnisse der betroffenen Bewohnerinnen transparent zu machen, um die alltägliche Pflege und Betreuung optimal anzupassen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Situationsanalyse verwendet?

Es wurde eine Beobachtungsmethode angewandt, die den Zustand der Bewohnerinnen systematisch anhand spezifischer Strukturfelder (z.B. Motorik, Emotionen, Kognition) erfasst.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende Vorstellung der Bewohnerinnen sowie eine strukturierte Analyse ihrer Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation, Kognition, Motorik und sozialem Verhalten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Kurzplanung?

Die wichtigsten Begriffe sind Heilerziehungspflege, Situationsanalyse, geistige Behinderung, soziale Interaktion sowie die differenzierte Darstellung des individuellen Pflegebedarfs.

Worin unterscheiden sich Frau M. und Frau N. in ihrer Mobilität?

Frau M. zeigt keine physischen Einschränkungen und nutzt einen Rollator, während Frau N. immobil ist und vollständig im Bett gepflegt werden muss.

Wie unterscheidet sich die Kommunikationsfähigkeit der beiden Bewohnerinnen?

Frau M. kann ihre Bedürfnisse verbal äußern und aktiv Konversationen führen, während Frau N. seit einem epileptischen Anfall keine Formen aktiver verbaler oder nonverbaler Kommunikation mehr zeigt.

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Résumé des informations

Titre
Kurzplanung einer Alltagssituation in der Pflege. Kaffee trinken mit Bewohnern einer Pflegeeinrichtung
Note
1
Auteur
Christoph Scheidemann (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
12
N° de catalogue
V1309046
ISBN (PDF)
9783346783479
ISBN (Livre)
9783346783486
Langue
allemand
mots-clé
Kurzplanung Alltagssituation Aktivität Planung HEP
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Christoph Scheidemann (Auteur), 2022, Kurzplanung einer Alltagssituation in der Pflege. Kaffee trinken mit Bewohnern einer Pflegeeinrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309046
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