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Verschiedene Formen des Lernens. Modelle und der Einfluss sozialer Medien

Title: Verschiedene Formen des Lernens. Modelle und der Einfluss sozialer Medien

Term Paper , 2021 , 32 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Katharina Rieck (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Thema des Lernens auseinander. Es wird dabei besonders auf die einzelnen Formen des Lernens eingegangen, um einen Überblick über das große Spektrum der Aneignung von Wissen zu bekommen. Der Fokus wird auf das sog. „Modellernen“ gelegt, dass sich zudem sehr gut in der Prävention einsetzen lässt. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Entstehung der Imitation eingegangen, die sich heutzutage oft in den sozialen Medien wiederfindet. Dessen Chancen und Risiken werden im Hinblick auf die Imitation vorgestellt.

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Begriff des Lernens weiter einzugrenzen und die verschiedenen Formen vorzustellen. Außerdem möchte ich die Risiken und Chancen in Bezug auf die Imitation, bzw. Lernens am Modell, in den sozialen Medien diskutieren, und wie man diese als Prävention für verschiedene Bereiche nutzen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lernen

2.1 Definition

2.2 Geschichte

2.3 Formen des Lernens

2.4 Die Rolle der Kognition

3. Das „Modellernen“

3.1 Definition „Lernen am Modell“

3.2 Die vier basalen Prozesse zur Entstehung von Imitation

3.3 Einsatzmöglichkeiten in der Prävention

4. Soziale Medien

4.1 Die Bedeutung der sozialen Medien

4.2 Chancen sozialer Medien im Hinblick auf die Imitation

4.3 Risiken sozialer Medien im Hinblick auf die Imitation

5. Kritische Diskussion

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht den psychologischen Begriff des Lernens und fokussiert dabei insbesondere auf das Potenzial und die Gefahren des „Modellernens“ (Beobachtungslernen) im Kontext der gesundheitlichen Prävention und der modernen sozialen Medien.

  • Grundlagen des Lernbegriffs und historische Entwicklung der Lerntheorien.
  • Analyse des „Modellernens“ und der vier zentralen Prozesse für Imitationsverhalten.
  • Einsatzmöglichkeiten von Vorbildern in der gesundheitlichen Prävention (z.B. Anti-Rauch-Kampagnen).
  • Einfluss sozialer Medien als Plattform für Modelllernen und Identifikationsfiguren.
  • Kritische Reflexion der Chancen und Risiken durch den Einfluss von Influencern auf Nutzergruppen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition „Lernen am Modell“

„Wir brauchen unsere Kinder nicht erziehen, sie machen uns sowieso alles nach“, lautet ein Zitat von dem deutschen Komiker und Autor Karl Valentin. Dieses Zitat passt deshalb gut, da vor allem Kinder vieles durch die Beobachtung ihrer Eltern und Geschwister lernen. Beobachtungslernen, soziales Lernen, Imitationslernen oder auch Modellernen, beschreibt das Lernen an einem Modell. Bandura (1968) untersuchte dies als Erstes. Hierbei gibt es eine lernende Person (observer) und eine Person, deren Verhalten beobachtet wird (model). Durch die Beobachtung des Verhaltens einer Person sowie die darauf folgenden Konsequenzen für die beobachtete Person, entfallen langwierige Versuchs-Irrtums-Prozesse. Es wird aus den Erfolgen oder Misserfolgen andere Person gelernt. Es muss jedoch keine spezielle Person sein an der man neue Verhaltensweisen erlernen kann, denn Modelllernen findet auch in Büchern oder Filmen statt. Während der Mensch beobachtet findet Lernen statt, die Imitation die daraus entstehen kann enthüllt lediglich, dass Lernen stattgefunden hat. Man lernt jedoch nicht an jedem Modell, da gewisse Kriterien erfüllt sein müssen. Zunächst muss das Modell als positiv, beliebt und respektiert wahrgenommen werden. Außerdem muss eine gewisse Ähnlichkeit im Hinblick auf die Merkmale und Eigenschaften des Modells mit dem Beobachter bestehen. Als letztes muss der Beobachter dafür belohnt werden, seine Aufmerksamkeit auf das Verhalten des Modells zu lenken. Somit lernt der Mensch vor allem dann an einem Modell, wenn der Beobachter sich mit diesem identifizieren kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die psychologische Bedeutung des Lernbegriffs ein und definiert das Ziel, die Mechanismen des Modellernens im Kontext sozialer Medien und Prävention zu analysieren.

2. Lernen: Dieses Kapitel erläutert den Begriff des Lernens aus psychologischer Sicht, deckt die historische Entwicklung ab und spezifiziert verschiedene Formen des Lernens sowie die Rolle der Kognition.

3. Das „Modellernen“: Hier wird das Lernen am Modell definiert, die vier basalen Imitationsprozesse werden vorgestellt und praktische Anwendungsfelder in der Gesundheitsprävention dargelegt.

4. Soziale Medien: Dieses Kapitel untersucht die gesellschaftliche Relevanz sozialer Medien und reflektiert deren Chancen und Risiken bezüglich der Imitation von Internet-Vorbildern.

5. Kritische Diskussion: Diese kritische Diskussion beleuchtet die Rolle von Modellen im Alltag und Internet und diskutiert die Notwendigkeit einer bewussten Vorbildfunktion für zukünftige Präventionsmaßnahmen.

6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse hinsichtlich der Bedeutung von Modelllernen und Prävention zusammen und schlägt vor, die Rolle von Modellen wie Lehrern oder Betreuern in der Zukunft stärker zu nutzen.

Schlüsselwörter

Lernen, Modelllernen, Imitation, Psychologie, Prävention, Soziale Medien, Influencer, Beobachtungslernen, Kognition, Identifikation, Gesundheitswesen, Verhalten, Konditionierung, Vorbildfunktion, Medienkompetenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem psychologischen Phänomen des Lernens, insbesondere dem „Lernen am Modell“, und untersucht, wie dieses Konzept gezielt für die gesundheitliche Prävention eingesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verbindet theoretische Lerntheorien mit praxisnahen Beispielen aus der Gesundheitsprävention und der modernen digitalen Welt der sozialen Medien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, das Lernen am Modell einzugrenzen, die Bedingungen für Imitation zu erklären und zu diskutieren, welche Chancen und Risiken Influencer und öffentliche Personen als Vorbilder in sozialen Medien bergen.

Welche wissenschaftlichen Perspektiven werden verwendet?

Es werden psychologische Lerntheorien (wie die klassische und operante Konditionierung), neurobiologische Aspekte sowie sozial-kognitive Ansätze nach Bandura herangezogen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Lernbegriffs, die Analyse der vier basalen Imitationsprozesse und eine kritische Auseinandersetzung mit Präventionskampagnen und sozialen Medien.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Modelllernen, Imitation, Soziale Medien, Influencer, Prävention und identitätsbasierte Verhaltensadaption.

Inwiefern können soziale Medien die Gesundheit beeinflussen?

Laut der Studie können soziale Medien sowohl positiv wirken (z. B. Fitness-Anleitungen von Vorbildern) als auch negative psychische oder körperliche Effekte durch unrealistische Schönheitsideale oder unreflektierte Werbeprodukte hervorrufen.

Warum spielt die Identifikation beim Modelllernen eine so wichtige Rolle?

Die Identifikation ist ein entscheidender Motivationsfaktor; nur wenn ein Beobachter sich mit einem Modell verbunden fühlt oder dieses als erstrebenswert ansieht, ist er motiviert, das beobachtete Verhalten zu imitieren.

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Details

Title
Verschiedene Formen des Lernens. Modelle und der Einfluss sozialer Medien
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Grade
2,3
Author
Katharina Rieck (Author)
Publication Year
2021
Pages
32
Catalog Number
V1309052
ISBN (PDF)
9783346783455
ISBN (Book)
9783346783462
Language
German
Tags
verschieden formen lernens modellenen einfluss medien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Katharina Rieck (Author), 2021, Verschiedene Formen des Lernens. Modelle und der Einfluss sozialer Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309052
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