When talking about identity we separate between two kinds of identity: qualitative identity and numerical identity. Concerning personal identity we are only considering numerical identity, because this sort of identity is the only type regarding the singularity of a person.
This essay first gives an overview about both the personality view and the body view concerning personal identity in the sense of persistence across time. Afterwards it compares them to each other and defines an own position that across time, it is not possible to change your personal identity.
Inhaltsverzeichnis
1. Different Views on Personal Identity
1.1 Personal Identity
1.2 Body View and Personality View
2. Gedankenexperiment
2.1 Gedankenexperiment stage 1
2.2 Gedankenexperiment stage 2
3. Conclusion
Zielsetzung und Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Verhältnis zwischen der körperlichen Identität (Body View) und der Persönlichkeitstheorie (Personality View) im Hinblick auf die Persistenz eines Individuums über die Zeit hinweg. Das primäre Ziel ist es, durch den Einsatz von Gedankenexperimenten aufzuzeigen, wie diese beiden theoretischen Ansätze miteinander verknüpft sind und welche Rolle das Gehirn als Verbindungselement spielt.
- Unterscheidung zwischen qualitativer und numerischer Identität
- Analyse der Body View vs. Personality View
- Entwicklung zweier Gedankenexperimente zur Identitätsprüfung
- Die zentrale Bedeutung des Gehirns für die menschliche Identität
Auszug aus dem Buch
1.2 Body View and Personality View
There are different theories about personal identity and how we can prove that someone stays numerical identical in the sense of persistence across time: The Soul View, the Body View and the Personality View. In this essay I won’t go further into detail about the Soul View because I agree with Professor Shelly Kagan from Yale University (Connecticut), who stated in one of his lectures about Personal Identity, that “the difficulty with that approach (the Soul View), even if we bracket the question whether or not there are souls, was that it seems as though the soul could constantly be changing while the personality [...] stays the same.”
In the following we will only focus on the Body Theory and the Personality Theory. Assuming that we are inquisitive philosophers we now want to find out how to identify someone as him- or herself in another tense – regardless if it’s the past or the future. Let’s give an example: Dr. P. was a very ill-mannered boy in his childhood. He spend all of his teenage years as a punk and an anarchist, he made one of the worst graduations in High School. Now he’s christian, part of a democratic party and is also one of the most distinguished Doctors in his hometown. Is this man still the same as he has been 20 years ago?
Considering the Body View Dr. P. is still the same man because his body didn’t change. He may have changed his looks over time, but his DNA i.e. couldn’t have been modified. The brute physical view implies that persistence is based – and only based – on the biological organism. I will come back to this view later on in the gedankenexperiment.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Different Views on Personal Identity: Einführung in die Terminologie von Identität und Gegenüberstellung von körperbasierten und persönlichkeitsorientierten Theorien.
2. Gedankenexperiment: Vorstellung von zwei Szenarien im Kontext der COVID-19-Pandemie, die die theoretischen Ansätze praktisch auf die Probe stellen.
3. Conclusion: Synthese der Ergebnisse sowie die Schlussfolgerung, dass die Identität untrennbar mit der physischen und psychischen Funktionalität des Gehirns verbunden ist.
Schlüsselwörter
Personal Identity, Body View, Personality Theory, Numerische Identität, Qualitative Identität, Gehirn, Gedankenexperiment, Persistenz, Leib-Seele-Problem, Menschliche Identität, Bewusstsein, Biologie, Persönlichkeit, Philosophie, Identitätswandel
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der philosophischen Frage, was einen Menschen über die Zeit hinweg als identisch mit sich selbst definiert.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die Abgrenzung zwischen körperlicher Konstanz und der Kontinuität der Persönlichkeit sowie die Frage, wie diese Aspekte zur Identitätsfindung beitragen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, durch den Vergleich der Body View und der Personality Theory zu begründen, warum beide Aspekte für eine ganzheitliche Betrachtung der Identität notwendig sind.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit nutzt die analytische Philosophie, insbesondere durch die Konstruktion von Gedankenexperimenten, um abstrakte Theorien anhand von Szenarien (z.B. Hirntransplantationen) zu prüfen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Schwächen und Stärken der rein körperlichen Identität sowie der identitätsstiftenden Kraft von Erinnerungen und Persönlichkeitsmerkmalen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Personal Identity, Body View, Personality Theory, Numerische Identität und die zentrale Rolle des Gehirns.
Warum wird die "Soul View" in der Arbeit nicht weiter verfolgt?
Der Autor verzichtet darauf, da er sich der Argumentation von Professor Shelly Kagan anschließt, wonach die Seele als instabiles Konstrukt für die Identitätstheorie weniger erklärungskräftig ist.
Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf Gehirnveränderungen?
Der Autor schlussfolgert, dass das Gehirn der entscheidende Knotenpunkt ist; massive Eingriffe in das Gehirn (wie bei Krankheiten oder Transplantationen) verändern die Identität grundlegend, während bloße äußere Veränderungen oder Lernprozesse dies nicht tun.
- Arbeit zitieren
- Veronika Strauch (Autor:in), 2020, Personal Identity. Why the Body and Personality Theory relate to each other, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309740