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Modellbasiert vom Kundenwunsch zum Programm. BPMN <-> UML

Feminine Form

Título: Modellbasiert vom Kundenwunsch zum Programm. BPMN <-> UML

Libro Especializado , 2023 , 134 Páginas

Autor:in: Helmut Jakoby (Autor)

Ciencias de la computación - Software
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Es wird ein einfacher Weg aufgezeigt, wie man von der Geschäftsprozessgestaltung zu den Anwendungsfällen, den darin enthaltenen durch Software unterstützten Abläufen und den benötigten Geschäftsklassenmodellen mit deren Methoden kommt. Im Ergebnis ist es möglich, von den Methoden zu den unterstützten Geschäftsprozessen und zurück zu navigieren.

War es in den Anfängen der Softwareentwicklung noch ausreichend, Daten zu speichern, zu berechnen und auszuwerten, wird heute von einer Software verlangt, ganze Geschäftsprozessabläufe in Ihrer Komplexität abzubilden. Diese Anforderung kann nicht ausschließlich durch einen einfachen Softwareentwicklungsprozess erfüllt werden, es müssen dafür die zugrundeliegenden Geschäftsprozesse betrachtet werden.

Es wird aber nach wie vor, auch von großen Softwareberatungsunternehmen, versucht die Geschäftsprozessentwicklung in einen Softwareentwicklungsprozess zu pressen. Zum Erfolg kommt man aber nur, wenn akzeptiert wird, dass die Entwicklung und Modellierung der Geschäftsprozesse ein anderes Gewerk ist, als die Modellierung einer Softwarearchitektur und deren Realisierung in einem Stück Software. Jedes Gewerk braucht seine Spezialisten und sein eigenes Vorgehen.

Dabei ist es relativ einfach mit heutigen Werkzeugen leichtgewichtig, von den Geschäftsprozessen und deren Arbeitsschritten über die Anwendungsfälle mit ihren funktionalen Anforderungen bis zu den einzelnen Funktionen bzw. Methoden und Daten einer Klasse zu gelangen.

Es ist von erheblichem Vorteil, wenn bei einer Geschäftsprozessänderung die einzelnen betroffenen Anwendungsfälle mit deren Aktivitätsdiagrammen und die betroffenen Methoden der Klassen im unmittelbaren Zugriff sind. Nur dann kann man diese den Anforderungen gemäß anpassen.

Diese Softwareänderung hat eventuelle Auswirkungen auf Arbeitsschritte in unterschiedlichen Geschäftsprozessen, welches ein unerwünschter Seiteneffekt sein kann. Mit diesem Seiteneffekte kann man jetzt unmittelbar kontrolliert umgehen. Software ist somit nicht mehr als eigenständige Sache zu betrachten, sondern ist der integrierte und nicht abzukoppelnde Bestandteil von Geschäftsprozessen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Vor-Vorwort

Vorwort

Um was geht es in dieser Anleitung?

Um was geht es nicht in dieser Anleitung?

Definitionen

Einleitung

Die Analytikerin

Anforderungen an die Analytikerin

Anforderungen Geschäftsprozess-Analytikerin

Anforderungen Anforderungs-Analytikerin

Anforderungen objektorientierte Analytikerin

Ineinandergreifende Aufgabengebiete

Aufgabengebiet Geschäftsprozess-Analytikerin

Aufgabengebiet Anforderungs-Analytikerin

Aufgabengebiet objektorientierte Analytikerin

Sprache als Werkzeug

Umgang mit Prozessbeteiligten

Holschuld / Bringschuld

Das Modellierungs-Werkzeug

Bei der Software-Auftraggeberin

Geschäftsprozessanalyse

Umgang

Geschäftsprozess beschreiben

Geschäftsprozess darstellen

Geschäftsprozess spielen

Geschäftsprozess ändern

Granularität des Geschäftsprozesses

Modellierungsebenen

Geschäftsprozess-Notationselemente

Prozesslandkarte

Kernprozess und unterstützender Prozess

Globaler Subprozess

Prozessname

Geschäfts- bzw. Datenobjekt

Rolle

Sequenzfluss und Entscheidungsknoten

Prozessschritt

Ist-Prozess

Reengineering von Geschäftsprozessen aus einem IT-System

Ursprüngliche Anforderungen nachdokumentieren

Verfahrensentwicklung

Prozessbeteiligte

Grobe Anforderungen

Fragenkatalog

Geschäftsobjekte

EAF-Antrag

EAF-Antragsausfüllhilfe

EAF-Bescheid

EAF-Akte

Erste Schritte

Weiteres Vorgehen

Mehr Geschäftsobjekte

EAF-Antragsarchiv

EAF-SteuerID-Anfrage

EAF-SteuerID-Antwort

Weitere Schritte

Szenarien durchspielen

Geschäftsprozess und Anforderung

Umfeldanalyse

Anforderungen

Funktionale Anforderungen ermitteln

Anforderungen im Steckbrief

Anforderungen zerhackstücken

Benutzergeschichte (User-Story)

Soll-Prozess

Lastenheft

Lastenheft nicht-funktionaler Anforderungen

Lastenheft funktionaler Anforderungen

Die 180° Drehung

Bei der Software-Auftragnehmerin

Anwendungsfallanalyse

Pflichtenheft

Pflichtenheft nicht-funktionaler Lösungen

Pflichtenheft funktionaler Lösungen

Objektorientierte Softwareentwicklung

Umgang

Modellieren und beschreiben

Der Anwendungsfall

Das Objekt

Die Klasse

Generalisierung / Vererbung

Polymorphie

Kapselung / Sichtbarkeit

Attribut

Methode

Nachricht

Objektbeziehung

Objektorientierte Analyse

Umgang

Geschäftsklassen ermitteln

Anwendungsfälle ermitteln

Anwendungsfall Akteurin

Anwendungsfälle vorbereiten

Anwendungsfälle definieren

Anwendungsfälle spezifizieren

Anwendungsfall mit technischer Akteurin

Anwendungsfall mit menschlicher Akteurin

Fazit

Objektorientiertes Design

Weiterführende Literatur

BPMN

UML

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, einen praxisorientierten Weg aufzuzeigen, wie Geschäftsprozesse effektiv in objektorientierte Softwarestrukturen übersetzt werden können. Die Arbeit fokussiert sich dabei auf die methodische Modellierung und Dokumentation unter Verwendung von BPMN (für Prozesse) und UML (für technische Softwareanalysen), um eine klare Kommunikation zwischen Auftraggebenden und Softwareentwickelnden zu ermöglichen.

  • Methodische Überführung von Geschäftsprozessmodellen in objektorientierte Klassendiagramme.
  • Erstellung und Spezifikation von Anwendungsfällen (Use Cases) in der UML.
  • Anwendung von BPMN zur Visualisierung und Klärung von Geschäftsabläufen.
  • Praxisorientierte Aufbereitung der Anforderungsanalyse und Pflichtenhefterstellung.
  • Integration von Rollenprofilen (z.B. Geschäftsprozess- vs. objektorientierte Analytikerin).

Auszug aus dem Buch

Die Analytikerin

In heutigen Softwareentwicklungsprojekten werden Analytikerinnen in unterschiedlichen Rollen benötigt. In jeder dieser einzelnen Rollen muss die Analytikerin zusätzliche Anforderungen erfüllen.

Eine ausgeprägte Auffassungsgabe und ein hohes Abstraktionsvermögen sind unabdingbar, um die Aufgaben Analytikerin zu erfüllen.

Die Analytikerin muss sich sehr früh gründlich in das jeweilige Fachgebiet einarbeiten. Komplexe Zusammenhänge müssen verstanden werden. Die Fachtermini des Analysegebiets muss erfasst und genutzt werden, um mit den Prozessbeteiligten kommunizieren zu können. Eine hohe soziale Kompetenz wird ihr abverlangt, um Aussagen der Prozessbeteiligten richtig zu interpretieren.

Die Fähigkeit geduldig zuzuhören und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen zu stellen benötigt einen ausgewogenen Kommunikationsstil (Stichwort "aktives Zuhören"). Manchmal kann einfaches Zuhören ohne jemanden zu stören eine Herausforderung sein. Um Sachverhalte mit einer Gruppe auf einen Nenner zu bringen, müssen mehrere Moderationstechniken beherrscht werden.

Grundsätzlich soll versucht werden, komplexe Themen zu vereinfachen. Dies kann zu dem Missverständnis führen, dass man eine hochkomplexe Thematik nicht verstanden hat. Häufig stellt sich nämlich heraus, dass ursprünglich einfache Abläufe durch anflanschen von zusätzlichen Anforderungen immer komplexer geworden sind. Jede neue Anforderung wurde an den Ablauf angepasst, welches den Ablauf nur unübersichtlicher macht. Aus diesem Teufelskreis kommt man nur heraus, wenn der Geschäftsprozess mit der grundsätzlichen Anforderung neu gestaltet wird. Da ist manchmal sehr viel Geduld und Ausdauer notwendig, den einzelnen Mitarbeiterinnen die einfachere Struktur nahe zu bringen. Auch wenn man Konsens erreicht hat, den Prozess gänzlich neu aufzusetzen, wird oft in die alten Denkstrukturen zurückgefallen.

Als Analytikerin ist man in der jeweiligen Rolle der Methodenspezialistin.

Zusammenfassung der Kapitel

Die Analytikerin: Dieses Kapitel erläutert die notwendigen Kompetenzen und unterschiedlichen Rollenprofile von Analytikerinnen in Softwareprojekten, insbesondere im Hinblick auf soziale Intelligenz und methodisches Vorgehen.

Bei der Software-Auftraggeberin: Hier werden die Grundlagen der Geschäftsprozessanalyse beleuchtet, wobei der Fokus auf Transparenz, Dokumentation und der Bedeutung der Granularität von Prozessmodellen liegt.

Bei der Software-Auftragnehmerin: Dieses Kapitel beschreibt den Übergang zur technischen Umsetzung mittels objektorientierter Analyse und die Erstellung von Pflichtenheften basierend auf den vorangegangenen Analyseergebnissen.

Schlüsselwörter

Geschäftsprozessmodellierung, BPMN, UML, Objektorientierte Analyse, Anforderungsanalyse, Softwareentwicklung, Pflichtenheft, Anwendungsfall, Klassendiagramm, Prozessschritt, IT-System, Modellierung, Systementwurf, Geschäftsobjekte, Softwarearchitektur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem methodischen Übergang von der Geschäftsprozessmodellierung (BPMN) hin zum objektorientierten Softwareentwurf (UML).

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Rolle der Business-Analytikerin, die Modellierung von Soll-Prozessen, die Ableitung von Anforderungen sowie die technische Spezifikation mittels objektorientierter Analyse.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, einen einfachen und nachvollziehbaren Weg aufzuzeigen, wie komplexe Geschäftsprozesse in technische Softwareanforderungen und objektorientierte Klassenstrukturen überführt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein Modell-basierter, iterativer Ansatz verfolgt, der auf den Standards BPMN für Abläufe und UML für die statische und dynamische Struktur von Softwareobjekten basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet detailliert die Analysephase, die Erstellung von Anforderungssteckbriefen, die Definition von Anwendungsfällen (Use Cases) und deren Verknüpfung mit den Prozesslandschaften.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Geschäftsprozessmodellierung, BPMN, UML, Objektorientierung, Requirements Engineering und Prozessdesign.

Warum ist die Unterscheidung zwischen funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen wichtig?

Diese Trennung ist entscheidend für die Strukturierung von Lasten- und Pflichtenheften, da sie unterschiedliche Aspekte der Systemrealisierung betreffen und im Projekt unterschiedliche Verantwortlichkeiten ansprechen.

Was ist der Zweck der "180° Drehung" im Konzept?

Die 180°-Drehung beschreibt den Rollenwechsel der Analytikerin: von der fachlichen Unterstützung der Auftraggeberseite (Sicht auf den Ablauf) zur technischen Modellierung auf der Auftragnehmerseite (Sicht auf die Klassen und Methoden).

Wie hilft der Aktionskatalog bei der Modellierung?

Er hilft dabei, unklare Anforderungen zu systematisieren und sicherzustellen, dass für jeden Prozessschritt Verantwortlichkeiten, Inputs, Outputs und Zustände explizit definiert werden.

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Detalles

Título
Modellbasiert vom Kundenwunsch zum Programm. BPMN <-> UML
Subtítulo
Feminine Form
Autor
Helmut Jakoby (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
134
No. de catálogo
V1309750
ISBN (PDF)
9783346788207
ISBN (Libro)
9783346788214
Idioma
Alemán
Etiqueta
BPMN UML
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Helmut Jakoby (Autor), 2023, Modellbasiert vom Kundenwunsch zum Programm. BPMN <-> UML, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309750
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