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Totale Institution nach Goffman

Título: Totale Institution nach Goffman

Redacción Científica , 2021 , 6 Páginas , Calificación: 1,5

Autor:in: Alexandra Brunet (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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In dem folgenden Aufsatz werden die vorgegebenen Aufgabe über den Begriff "Totale Institution" nach Goffman beantwortet und diskutiert. Weiterhin wird einen Bezug zur Praxis hergestellt und mit Beispielen aus einer geschützten gerontopsychiatrischen Station verdeutlicht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Merkmale der Totale Institution

3 Die Psychiatrie als Totale Institution

4 Fazit

5 Literaturverzeichnis

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept der „Totalen Institution“ nach Erving Goffman und analysiert dessen Anwendbarkeit auf den klinischen Alltag einer geschützten gerontopsychiatrischen Station. Dabei wird insbesondere beleuchtet, wie trotz der strukturellen Merkmale einer totalen Institution das bürgerliche Selbst und die Autonomie der Patienten gewahrt werden können.

  • Grundlagen der Theorie der „Totalen Institution“ nach Erving Goffman
  • Strukturelle Merkmale totaler Institutionen im Vergleich zur psychiatrischen Praxis
  • Die Rolle der Psychiatrie als geschlossenes System
  • Rechtliche und therapeutische Rahmenbedingungen der stationären Unterbringung
  • Die Bedeutung der Sozialen Arbeit beim Entlassmanagement und der Reintegration

Auszug aus der wissenschaftlichen Arbeit

Die Merkmale der Totale Institution

Kaum eine andere Institution wie eine geschützte gerontopsychiatriche Station passt sich besser in der Begrifflichkeit der Totale Institution ein, die von dem amerikanischen Soziologen Erving Goffman (1922 – 1982) geschöpft wurde. Goffman basiert sogar ein von seinem erfolgreichsten Buch mit dem Titel „Asylums“ auf die Selbstbeobachtungen und Erfahrungen die er in einem psychiatrischen Anstalt macht. (vgl. Scheutz, S. 4)

Auf diesen Erfahrungen erarbeitet Goffman die vier Hauptmerkmale der Totale Institution, die zusammengefasst auch als Definition dieses Begriffes dienen soll: „Eine Totale Institution laßt sich als Wohn – und Arbeitsstätten einer Vielzahl ähnliche gestallter Individuen definieren, die für längere Zeit von der übrigen Gesellschaft angeschnitten sind und miteinander ein abgeschlossenes, formal reglementiertes Leben führen.“ (Goffman, S. 11)

Diese Definition der Totale Institution wird durch die Erläuterung der Merkmale verdeutlicht. Sie sollen zusammen dabei helfen eine inhaltliche Beschreibung der Totale Institution zu ermöglichen und mehr oder weniger als Massstab in der Kategorisierung alle anderen Totale Institutionen zu dienen. Folgende vier Merkmale bilden zusammen den Idealtypus der Totale Institution (vgl. Goffman, S. 17ff):

1. Die Mitglieder der Totale Institution verbringen ihres Leben nur an dieser Stelle, eine Trennung zwischen Wohn- und Arbeitsbereich ist nicht möglich. Sie kennen und folgen nur eine Autorität, deren sie total unterworfen sind.

2. Die Mitglieder der Totale Institution führen alle ihre Aktivitäten des täglichen Lebens in der unmittelbaren Gesellschaft und Gemeinschaft von Schicksalgenossen.

3. Alle Aktivitäten des täglichen Lebens sind genau geplant und die ganze Folge dieser Aktivitäten sind exakt geregelt und durch einen Stab von Funktionären vorgeschrieben.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Aufgabenstellung ein und skizziert den beabsichtigten Praxisbezug zur gerontopsychiatrischen Versorgung.

2 Die Merkmale der Totale Institution: Dieses Kapitel erläutert die von Erving Goffman entwickelten theoretischen Kriterien, die den Idealtypus einer totalen Institution definieren.

3 Die Psychiatrie als Totale Institution: Hier findet die Anwendung der theoretischen Merkmale auf den Alltag einer geriatrischen Station statt, wobei der Fokus auf dem therapeutischen Handeln und dem Entlassmanagement liegt.

4 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die moderne Psychiatrie zwar strukturell eine totale Institution darstellt, aber durch soziale und medizinische Ansätze bestrebt ist, die Identität und Selbstbestimmung der Patienten zu schützen.

5 Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Sekundärliteratur und Quellen.

Schlüsselwörter

Totale Institution, Erving Goffman, Psychiatrie, Gerontopsychiatrie, Sozialarbeit, Entlassmanagement, Identität, Stationäre Unterbringung, Institutionelle Struktur, Selbstbestimmung, Alltag, Patientenwohl, Therapeutischer Prozess, Gesellschaftliche Integration, Stationärer Aufenthalt.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem wissenschaftlichen Aufsatz primär?

Der Aufsatz befasst sich kritisch mit der Übertragung des Begriffs der „Totalen Institution“ nach Erving Goffman auf den Alltag einer geschützten gerontopsychiatrischen Station.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die soziologische Theorie totaler Institutionen, die Analyse psychiatrischer Versorgungsstrukturen und die Rolle professioneller Akteure wie Sozialarbeitern und Medizinern bei der Wahrung der Patientenautonomie.

Welches Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, wie medizinische und pflegerische Maßnahmen in einem hochgradig reglementierten System (der Totalen Institution) so gestaltet werden können, dass das bürgerliche Selbst der Patienten erhalten bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine theoretisch fundierte Analyse, die bestehende Literatur (Goffman, Scheutz) mit praxisnahen Beobachtungen aus dem gerontopsychiatrischen Klinikalltag verknüpft.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die vier von Goffman definierten Merkmale und wendet sie direkt auf die Lebensbedingungen von Patienten in einer geschützten psychiatrischen Einrichtung an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Totale Institution, Psychiatrie, Identität, Entlassmanagement, Soziale Arbeit und Fremdbestimmung versus Selbstbestimmung.

Wie unterscheidet sich die Situation der Patienten auf einer geschlossenen Station laut Text von einer allgemeinen Definition der totalen Institution?

Obwohl die Station viele Aspekte einer totalen Institution aufweist, dient die Unterbringung einem zeitlich begrenzten, therapeutischen Ziel und die behandelnden Ärzte agieren idealerweise nicht als allmächtige Autoritäten, sondern als Partner im Genesungsprozess.

Welche Bedeutung kommt der Sozialen Arbeit in diesem Kontext zu?

Die Soziale Arbeit spielt eine Schlüsselrolle im Entlassmanagement, indem sie darauf hinarbeitet, dass die Patienten nicht dauerhaft zu „Insassen“ werden, sondern eine Rückkehr in ihr gewohntes häusliches Umfeld ermöglicht wird.

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Detalles

Título
Totale Institution nach Goffman
Universidad
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)
Calificación
1,5
Autor
Alexandra Brunet (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
6
No. de catálogo
V1309992
ISBN (PDF)
9783346784667
Idioma
Alemán
Etiqueta
Goffman Asylum Asylums Psychiatrie Gerontopsychiatrie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexandra Brunet (Autor), 2021, Totale Institution nach Goffman, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1309992
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