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Whistleblowing. Der Einsatz des Whistleblower-Systems als Baustein der Corporate Governance

Titel: Whistleblowing. Der Einsatz des Whistleblower-Systems als Baustein der Corporate Governance

Akademische Arbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Kim Beerthuis (Autor:in)

BWL - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, wie ein Unternehmen ein Whistleblowing-System als Baustein der Corporate Governance einsetzen kann?
Die Hausarbeit ist in zwei Teile gegliedert. Im ersten Teil soll in die Thematik des Whistleblowings eingeführt werden. In diesem Teil wird zunächst der Begriff des Whistleblowings definiert. Danach werden diesbezüglich die rechtlichen Aspekte in Deutschland geklärt. Anschließend wird auf die möglichen verschiedenen Varianten und Wege des Whistleblowings eingegangen. Der zweite Teil stellt das Hauptaugenmerk der Hausarbeit dar: hier liegt der Fokus auf den Whistleblowing-Systemen in Unternehmen. Ziel der Hausarbeit ist es herauszufinden, wie ein Whistleblowing-System als Baustein der Corporate Governance eines Unternehmens eingesetzt werden kann. Hierfür werden exemplarisch mögliche Ausgestaltungsoptionen von Whistleblowing-Systemen in Unternehmen erarbeitet und kritisch diskutiert. Die Hausarbeit endet mit einer Zusammenfassung und kritischen Würdigung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen: Whistleblowing

a. Begriffsexplikation Whistleblowing

b. Rechtliche Aspekte in Deutschland

c. Varianten und Wege des Whistleblowings

3. Whistleblowing-Systeme in Unternehmen

a. Mögliche Ausgestaltungsoptionen von Whistleblowing-Systemen

b. Einsatzmöglichkeit von Whistleblowing-Systemen als Baustein der Corporate Governance eines Unternehmens

4. Zusammenfassung

5. Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Whistleblowing-Systeme als effektiver Bestandteil einer transparenten und nachhaltigen Corporate Governance in Unternehmen implementiert werden können, um Missstände frühzeitig zu identifizieren und Wirtschaftskriminalität zu bekämpfen.

  • Grundlagen des Whistleblowings (Definition und rechtliche Rahmenbedingungen)
  • Differenzierung verschiedener Varianten und Wege des Whistleblowings
  • Analyse und Vergleich von Ausgestaltungsoptionen technischer und personeller Meldesysteme
  • Diskussion über die Integration von Whistleblowing in die moderne Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

a. Begriffsexplikation Whistleblowing

Der Begriff Whistleblowing kommt aus dem Englischen und lässt sich kaum ins Deutsche übersetzten. Ursprünglich wurden englische Polizisten, die bei Gefahr in die Trillerpfeife bliesen, um andere Polizisten zu warnen und Hilfe zu holen, als Whistleblower bezeichnet. Heutzutage wird der Begriff verwendet, wenn beispielsweise Mitarbeiter eines Unternehmens intern oder extern über Missstände informieren, ohne dabei den normalen Berichtsweg an den direkten Vorgesetzten einzuhalten. Oftmals wird der Begriff im Deutschen auch mit dem Begriff Hinweisgeber gleichgesetzt. Whistleblowing wird demnach als „Berichterstattung eines Mitarbeiters außerhalb des normalen Dienstweges über unzulässige Vorgänge im Unternehmen“ (Schottmüller-Einwag, o. D.-b, S.33) definiert.

Nach dieser Definition lassen sich drei Merkmale des Whistleblowings aufzeigen. Erstens kann der Whistleblower nur eine Person sein, die dem Unternehmen angehörig ist oder war. Dies schließt neben den Mitarbeitern auch externe Stakeholder wie z.B. Kunden und Lieferanten ein. Zweitens ist es erforderlich, dass es sich beim mitgeteilten Sachverhalt um eine illegale, illegitime oder unmoralische Verhaltensweise durch ein Unternehmensmitglied handelt. Letztens muss der Sachverhalt an eine Person oder Institution kommuniziert werden, die die Möglichkeit besitzt, diesen zu beeinflussen. Dabei ist es entscheidend, dass die Kommunikation nicht über den üblichen Dienstweg erfolgt (Jubb, 1999).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Relevanz von Whistleblowing angesichts hoher Schäden durch Wirtschaftskriminalität und erläutert die Zielsetzung der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Whistleblowing: Hier wird der Begriff definiert, die rechtliche Situation in Deutschland beleuchtet und zwischen internen sowie externen Whistleblowing-Varianten unterschieden.

3. Whistleblowing-Systeme in Unternehmen: Es werden praxisnahe Ausgestaltungsoptionen wie IT-basierte Meldesysteme oder externe Ombudspersonen erarbeitet und deren Nutzen für die Corporate Governance diskutiert.

4. Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Notwendigkeit von Whistleblowing als Präventionsinstrument zusammen und unterstreicht die Wichtigkeit der Akzeptanz durch die Mitarbeiter.

5. Kritische Würdigung: Der Autor reflektiert die Limitierungen der Arbeit aufgrund der komplexen und sich wandelnden Rechtslage sowie der Vielzahl an möglichen Systemvarianten.

Schlüsselwörter

Whistleblowing, Corporate Governance, Wirtschaftskriminalität, Compliance, Hinweisgeber, Fehlverhalten, Unternehmensführung, Transparenz, Ombudsperson, Ethikrichtlinien, Meldewege, Arbeitnehmerschutz, Unternehmenskultur, Schadensprävention, IT-gestützte Meldesysteme

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung von Whistleblowing-Systemen als Instrument, um illegales oder unethisches Verhalten in Unternehmen aufzudecken und nachhaltige Governance-Strukturen zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die theoretische Fundierung von Whistleblowing, das rechtliche Umfeld in Deutschland sowie die praktische Gestaltung und Einbettung dieser Systeme in die Corporate Governance.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erarbeiten, wie ein Whistleblowing-System konkret als Baustein zur effektiven Unternehmenssteuerung eingesetzt werden kann, um folgenschwere Missstände frühzeitig zu verhindern.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Diskussion auf Basis aktueller Fachliteratur und unter Anwendung beispielhafter Ausgestaltungsoptionen für Whistleblowing in der unternehmerischen Praxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert verschiedene Konzepte wie softwarebasierte Meldesysteme und die Einschaltung von Ombudspersonen, um deren Eignung und Wirkung innerhalb der Corporate Governance kritisch zu prüfen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Corporate Governance, Whistleblower, Compliance, interne Kontrollorgane und Schadensprävention im wirtschaftlichen Kontext.

Warum ist das Thema Whistleblowing in Deutschland rechtlich schwierig?

Die Rechtslage ist aufgrund fehlender einheitlicher gesetzlicher Regelungen stark vom Richterrecht geprägt, was zu Unsicherheiten hinsichtlich des Schutzes von Hinweisgebern und der arbeitsrechtlichen Pflichten führt.

Welchen Vorteil bietet eine externe Ombudsperson gegenüber einem internen IT-System?

Die externe Ombudsperson ermöglicht eine neutrale und unabhängige Sichtweise, die nicht durch betriebsinterne Abhängigkeiten beeinflusst ist, was die Akzeptanz bei den Mitarbeitern erhöhen kann.

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Details

Titel
Whistleblowing. Der Einsatz des Whistleblower-Systems als Baustein der Corporate Governance
Hochschule
AKAD University, ehem. AKAD Fachhochschule Stuttgart
Veranstaltung
Corporate Governance und CSR
Note
1,3
Autor
Kim Beerthuis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1310068
ISBN (PDF)
9783346785329
ISBN (Buch)
9783346785336
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Corporate Governance; Compliance; Whistleblowing
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kim Beerthuis (Autor:in), 2022, Whistleblowing. Der Einsatz des Whistleblower-Systems als Baustein der Corporate Governance, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1310068
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Leseprobe aus  16  Seiten
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