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Wenn die Kinderseele nicht mehr lachen kann

Depressionen bei Kindern

Title: Wenn die Kinderseele nicht mehr lachen kann

Seminar Paper , 2008 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Stefanie Grippekoven (Author)

Psychology - Personality Psychology
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Menschen jeden Alters können an Depressionen erkranken. Man kann sogar davon ausgehen, dass Depressionen bei Kindern, wie auch Jugendlichen keinesfalls seltener auftreten als bei Erwachsenen; vielmehr ist diese Krankheit eine der häufigsten psychischen, wie auch chronischen (körperlichen, wie seelischen) Erkrankungen an denen Kinder und Jugendliche leiden, auch wenn dieses Thema erst spät in das Blickfeld der Kinder – und Jugendpsychiatrie gerückt ist. Es wird davon ausgegangen, dass ca. 8 Prozent aller Jugendlichen und ca. 2,5 Prozent aller Kinder unter depressiven Störungen leiden. Viele der Betroffenen erleben häufig Rückfälle oder leiden später noch unter depressiven Symptomen, wie geringes Selbstwertgefühl, Zurückgezogenheit und Pessimismus, insbesondere wenn die Depressionen aus der Kindheit nicht behandelt wurden. Das klinische Bild der Depression bei Kindern zeigt sich unterschiedlich zur Symptomatik erwachsener Menschen. Kinder verstecken ihre seelischen Leiden oft hinter anderen körperlichen oder psychischen Beschwerden und diese zeigen sich je nach Alter verschieden. Daher ist eine Diagnose auch für Spezialisten oft sehr schwer, weshalb noch vor kurzer Zeit die Meinung in der Wissenschaft verbreitet war, dass Kinder, wenn überhaupt, nur selten depressiv sind. Und genau das Gegenteil möchte ich in dieser Facharbeit darlegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition der Depression

3. Symptome (mit Erwähnung der Entstehung und Ursachen)

3.1. Altersunterschiede

3.1.1. Das erste Lebensjahr

3.1.2. Kleinkindalter

3.1.3. Kindergartenalter

3.1.4. Jüngere Schulkinder

3.2. Geschlechtsunterschiede

4. Entstehung und Ursachen

4.1. Genetik

4.2. Umwelt

4.2.1. Familie

4.2.2. Schule

4.2.3. Stress

4.3. Verschiedene Theorien

4.3.1. Biologische Theorien

4.3.2. Psychoanalytische Theorien

4.3.3. Kognitive Theorien

4.3.4. Lerntheorie

5. Therapie

5.1. Pharmakotherapie

5.2. Spieltherapie

5.3. (Kognitive) Verhaltenstherapie

5.4. Familientherapie

6. Schluss

7. Anlagen:

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Depression bei Kindern, analysiert deren Entstehungsursachen sowie altersbedingte Symptome und erörtert verschiedene therapeutische Ansätze zur Behandlung betroffener Kinder und Jugendlicher.

  • Klinische Symptomatik und altersabhängige Ausprägung
  • Genetische, umweltbedingte und psychologische Ursachen
  • Psychoanalytische, kognitive und lerntheoretische Erklärungsmodelle
  • Therapeutische Interventionsmöglichkeiten, einschließlich Pharmakotherapie, Spiel- und Familientherapie

Auszug aus dem Buch

3.1.4. Jüngere Schulkinder

In diesem Altersabschnitt treten die psychischen Symptome nun mehr und mehr in den Vordergrund. Geprägt von einer depressiven Grundstimmung, sind die Betroffenen niedergeschlagen, resigniert und ängstlich. Ihre geistige und seelische Entwicklung bietet ihnen nun die Möglichkeit (zu) viel über sich selbst nachzudenken. Daraus entstehen häufig unangemessene Schuldgefühle und unangebrachte Selbstkritik. Dies führt zu einem geringen Selbstwertgefühl. Das extreme Grübeln und das Versinken in die eigene Welt führen zu Denkhemmungen wie Konzentrationsschwächen und Gedächtnisstörungen. Allein diese Symptome wirken sich stark auf das Verhalten und die Lernfähigkeit aus. Durch den Mangel an Konzentration und die Gedächtnisstörung verliert das Kind die Motivation, Begeisterung, Interesse und die Aufmerksamkeit, worunter die Schulleistung erheblich leidet. Versagensängste und Angst vor möglichen Strafen machen ein gezieltes und effektives Lernen schier unmöglich.

In dieser Zeit ziehen sich die Betroffenen meist noch mehr zurück und treffen sich kaum noch mit Gleichaltrigen. Sie spielen weniger und tun sie es doch einmal, sind sie häufig aggressiv und können sich schwer anpassen.

Manche fallen auch durch ihre Unruhe auf, denn sie hampeln herum, können nicht bei der Sache bleiben und versuchen ihre Depression hinter einer Maske aus Umtriebigkeit und Clownerie zu verstecken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema Depressionen bei Kindern und deren Relevanz als oft unterschätzte, aber ernste psychische Erkrankung.

2. Definition der Depression: Darlegung, dass eine einheitliche klinische Definition fehlt und der Begriff ein breites Spektrum an psychischen Zuständen beschreibt.

3. Symptome (mit Erwähnung der Entstehung und Ursachen): Beschreibung allgemeiner Symptome sowie eine differenzierte Betrachtung nach Altersgruppen und Geschlechtern.

4. Entstehung und Ursachen: Analyse der multifaktoriellen Auslöser, unterteilt in Genetik, Umweltfaktoren wie Familie und Schule sowie Stress und diverse psychologische Theorien.

5. Therapie: Überblick über verschiedene Behandlungsansätze, darunter medikamentöse Ansätze, Spieltherapie, Verhaltenstherapie und die Einbeziehung der Familie.

6. Schluss: Zusammenfassende Reflexion der Arbeit sowie ein Appell zur besseren gesellschaftlichen Wahrnehmung und Unterstützung depressiver Kinder.

7. Anlagen:: Auflistung des verwendeten Literaturverzeichnisses sowie der genutzten Quellen.

Schlüsselwörter

Depression, Kindheit, Jugendliche, psychische Gesundheit, Symptome, Ursachen, Therapie, Spieltherapie, Verhaltenstherapie, Familientherapie, Pharmakotherapie, Selbstwertgefühl, soziale Isolation, Leistungsdruck, Diagnostik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die psychische Erkrankung Depression bei Kindern und Jugendlichen, deren Symptome, Ursachen und Therapiemöglichkeiten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Symptomatik in verschiedenen Altersstufen, den genetischen und psychosozialen Ursachen sowie den verschiedenen therapeutischen Ansätzen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist eine kompakte Darstellung des aktuellen Forschungsstandes zu Depressionen bei Kindern, um die Krankheit verständlicher und erkennbarer zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Facharbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der Auswertung von Studien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Beschreibung der Symptome, die Analyse der Ursachen (Genetik, Umwelt, Theorien) und eine Übersicht der Therapiemethoden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Depression, Kindheit, Symptome, Ursachen, Verhaltenstherapie und soziale Isolation charakterisieren.

Warum ist die Diagnose bei jüngeren Kindern besonders schwierig?

Kinder verstecken ihre seelischen Leiden oft hinter körperlichen Beschwerden oder aggressivem Verhalten, was es Spezialisten erschwert, die Depression als solche zu erkennen.

Welche Rolle spielt die Familie bei der Therapie?

Da das Kind nicht isoliert existiert, ist die Familie entscheidend; die Familientherapie zielt darauf ab, die Kommunikation und die Interaktionen innerhalb des Familiensystems zu verbessern.

Welche Auswirkungen hat der Leistungsdruck in der Schule?

Der schulische Leistungsdruck kann das Selbstwertgefühl schwächen und bei Kindern zu Resignation, Schulangst oder der Entwicklung depressiver Symptome führen.

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Details

Title
Wenn die Kinderseele nicht mehr lachen kann
Subtitle
Depressionen bei Kindern
College
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Grade
1,0
Author
Stefanie Grippekoven (Author)
Publication Year
2008
Pages
22
Catalog Number
V131015
ISBN (eBook)
9783640470228
ISBN (Book)
9783640470099
Language
German
Tags
Wenn Kinderseele Depressionen Kindern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Grippekoven (Author), 2008, Wenn die Kinderseele nicht mehr lachen kann, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131015
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