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Kinderschutz in der Kita. Gewalt durch pädagogische Fachkräfte

Titel: Kinderschutz in der Kita. Gewalt durch pädagogische Fachkräfte

Hausarbeit , 2020 , 32 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf welche Weise kann pädagogisches Handeln in Kinderrechtsverletzungen münden? Wie kann in der Praxis Gewalt am Kind entgegengewirkt werden? Wie ist Kinderschutz in der Praxis realistisch umsetzbar? Ist Schweigen eine Form der Beihilfe zur Gewalt?

Diese Fragestellungen werden in nachfolgenden Kapiteln fachlich aufgegriffen, angefangen mit dem zweiten Kapitel, in dem der Begriff der Berufsethik und seine Bedeutung für Fachkräfte aufgegriffen wird. Weiterhin wird auf die in Deutschland geltenden Kinderrechte eingegangen, mit besonderem Hinblick auf die UN-Kinderrechtskonvention. Das dritte Kapitel widmet sich vorab der Klärung von Begriffen rund um die Thematik des Kindeswohls und geht zudem explizit auf den Begriff ‚Gewalt‘ und seine vielseitigen Formen ein. Nachfolgend werden potenzielle Ursachen und Risikofaktoren ergründet, welche Gewalt und Fehlverhalten in Kitas fördern. Abschließend wird in diesem Zusammenhang ein möglicher Handlungsleitfaden aufgezeigt und die Konsequenzen die Kindeswohlgefährdung für Fachkräfte nach sich ziehen kann.

Im vierten Kapitel wird der Fokus auf die interne und externe Prävention in Kindertagesstätten gelegt. Insbesondere wird dabei auf die gewaltpräventiven Interventionen des Kinderrechtsansatz und die damit verbundene Kinderrechtsbildung und auf das Schutzkonzept von Kindergärten eingegangen. Das fünfte Kapitel trägt dann Theorie und Praxis in einem Fallbeispiel zusammen und nimmt Bezug auf das Wissen, Können und die Haltung einer Fachkraft, bezogen auf die Thematik ‚Gewalt durch pädagogische Fachkräfte‘. Mit dem sechsten Kapitel folgt das Fazit, welches Aufschluss und eventuelle Ausblicke aus der gesammelten Theorie gibt. Sowie die Reflexion der Forschungsfragen, welche dieser schriftlichen Ausarbeitung zugrunde liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Rechtliche Rahmenbedingungen

2.1 Berufsethik der Sozialen Arbeit

2.2 Rechte der Kinder

3 Gewalt durch Fachkräfte und der richtige Umgang

3.1 Eine kurze Übersicht rund um das Thema Kindeswohl

3.2 Tabuthema Gewalt in der Kita

3.3 Handhabung und Konsequenz bei Kinderwohlgefährdung durch Fachkräfte

4 Prävention in der Praxis

4.1 Gewalt präventiv Vorbeugen

4.2 Kinderrechtsansatz und Kinderrechtsbildung

4.3 Schutzkonzept in der Kita

5 Professionalität in der Praxis

5.1 Wissen, Können und Haltung am Fallbeispiel

6 Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit widmet sich der Problematik von Gewalt durch pädagogisches Personal in Kindertagesstätten. Ziel ist es, die Ursachen für solche Grenzverletzungen zu beleuchten, die Notwendigkeit präventiver Strukturen zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie professionelles Handeln sowie institutionelle Schutzkonzepte einen sicheren Rahmen für Kinder gewährleisten können.

  • Rechtliche Grundlagen der Berufsethik und Kinderrechte
  • Formen und Ursachen von Gewalt innerhalb von Kitas
  • Strategien zur Gewaltprävention in der pädagogischen Praxis
  • Die Rolle des Kinderrechtsansatzes und der Kinderrechtsbildung
  • Entwicklung und Umsetzung institutioneller Schutzkonzepte
  • Professionelle Handlungskompetenzen (Wissen, Können, Haltung)

Auszug aus dem Buch

3.2 Tabuthema Gewalt in der Kita

Trotz der rechtlichen Grundlage der Kinder ist immer wieder in Medien von Gewaltübergriffen an Kindern in Kindergärten die Rede. Die Gründe für die Gewaltausübung von Fachkräften an Kindern sind meist multifaktoriell und werden durch verschiedene Risikofaktoren zusätzlich begünstigt. Zu beachten sei auch, dass es zumeist nicht eine Person allein, sondern mehrere Personen, entweder direkt oder indirekt mitwirkend, innerhalb dieses Geschehens in einer Einrichtung sind. Risikofaktoren können dabei individueller, gesellschaftlich-politischer, institutioneller, oder fachlicher Natur sein und Ursache für gewalttätige Handlungen von Fachkräften gegen Kinder.

Über die letzten Jahrtausende hinweg wurde das Kind, aufgrund dessen dass es dem Erwachsenen nicht ebenbürtig war, als noch nicht vollwertiger Mensch angesehen und dementsprechend dem Erwachsenen in seinen Rechten auch nicht gleichgestellt. Das Kind als Rechtssubjekt, als das es heute betrachtet wird, ist daher eine Entwicklung der Moderne. Nach diesem Bewusstsein wird heute jedoch nicht immer gehandelt. Die Folgen dessen können dann Kindeswohlgefährdung bzw. Gewalt am Kind sein. Der Grund dafür, liegt unter anderem auf individueller Ebene in dem früheren Bild vom Kind begründet. Historisch gesehen haben sich Verhaltensweisen, wie Einstellungen dem Kind gegenüber, von der Antike bis heute einem starken Wandel unterzogen. Dass das Kind in der Antike nicht als Mensch betrachtet wurde lässt sich am besten durch die Übersetzung des damaligen Begriffes für das ‚Kind‘ verdeutlichen. Die verwendeten Begriffe im Griechischen ‚pais‘ und Lateinischem ‚puer‘ bedeuten übersetzt so viel wie ‚Sklave‘ und ‚Diener‘. In der Zeit der Römer oblag dem Vater das Recht, über das Leben und den Tod seines eigenen Kindes zu entscheiden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Pflicht zum Kinderschutz und die Problematik von Gewalt durch Fachkräfte als gesellschaftliches Tabuthema, basierend auf aktuellen Medienberichten.

2 Rechtliche Rahmenbedingungen: Dieses Kapitel erläutert die Berufsethik der Sozialen Arbeit sowie die UN-Kinderrechtskonvention und das BGB als rechtliche Fundamente des Kindesschutzes.

3 Gewalt durch Fachkräfte und der richtige Umgang: Hier werden Formen des Kindeswohls und der Gewalt definiert sowie Ursachen für Fehlverhalten und Wege zur Intervention bei Kindeswohlgefährdung aufgezeigt.

4 Prävention in der Praxis: Dieses Kapitel fokussiert Möglichkeiten der Gewaltprävention durch Personalmanagement, Kinderrechtsbildung und die Implementierung von Schutzkonzepten in Einrichtungen.

5 Professionalität in der Praxis: Die Handlungsdimensionen Wissen, Können und Haltung werden anhand eines Praxisbeispiels zum Umgang mit Zwangssituationen reflektiert.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass Kinderschutz über die theoretische Ausbildung hinaus eine selbstkritische Haltung und bessere Arbeitsbedingungen erfordert.

Schlüsselwörter

Kinderschutz, Kita, pädagogische Fachkräfte, Gewaltprävention, Kindeswohlgefährdung, UN-Kinderrechtskonvention, Kinderrechtsansatz, Schutzkonzept, Berufsethik, professionelles Handeln, Handlungsleitlinien, Partizipation, Reflexion, Erziehung, Kindeswohl.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt das sensible Thema der Gewalt durch pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und untersucht, wie dieses Fehlverhalten entsteht und wie Kitas als sichere Orte gestaltet werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die rechtlichen Rahmenbedingungen, die Ursachen für Gewalt, die präventiven Möglichkeiten durch Schutzkonzepte sowie die professionelle Handlungskompetenz der Fachkräfte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit untersucht, auf welche Weise pädagogisches Handeln in Kinderrechtsverletzungen münden kann und wie Kinderschutz in der pädagogischen Praxis realistisch umsetzbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Hausarbeit, die auf einer Literaturanalyse und der Anwendung fachwissenschaftlicher Erkenntnisse auf ein praktisches Fallbeispiel basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen, eine Analyse von Gewaltursachen, die Darstellung präventiver Ansätze und eine Reflexion über die Professionalität im Kita-Alltag.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Kinderschutz, Prävention, Kinderrechte, Berufsreflexion, Gewalt in der Kita und Schutzkonzepte.

Warum wird das Thema Gewalt durch Fachkräfte in Kitas oft tabuisiert?

Das Thema wird oft tabuisiert, da es dem Bild der Einrichtung als sicherem Ort widerspricht und die Beteiligten oft aus Angst vor Imageschäden oder aus fehlender Reflexion schweigen.

Welche Rolle spielen "Wissen", "Können" und "Haltung" bei Fachkräften?

Diese drei Dimensionen bilden die Basis für professionelles Handeln: Wissen über Kinderschutz, die Fertigkeit zur Selbstreflexion und eine kinderrechtsfreundliche innere Haltung.

Was ist der Unterschied zwischen „Strafe“ und „pädagogischer Konsequenz“?

Eine Strafe ist oft Ausdruck der Aggression der Fachkraft, während eine pädagogische Konsequenz dem Kind logische Folgen seines Handelns verdeutlicht, ohne es zu demütigen oder zu schädigen.

Wie sollte eine Fachkraft reagieren, wenn sie Gewalt bei einer Kollegin beobachtet?

Die Fachkraft ist in der Pflicht, das Gespräch unter vier Augen zu suchen, den Vorfall sachlich zu benennen und bei fehlender Einsicht die Leitung zu informieren, da das Kindeswohl oberste Priorität hat.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderschutz in der Kita. Gewalt durch pädagogische Fachkräfte
Hochschule
Fachhochschule des Mittelstands
Veranstaltung
Methodische Grundlagen beruflichen Handelns
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
32
Katalognummer
V1311355
ISBN (PDF)
9783346789389
ISBN (Buch)
9783346789396
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderschutz kita gewalt fachkräfte
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Kinderschutz in der Kita. Gewalt durch pädagogische Fachkräfte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1311355
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Leseprobe aus  32  Seiten
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