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Firmenspezifische Determinanten der Kapitalstruktur von Start-Up-Unternehmen

Titel: Firmenspezifische Determinanten der Kapitalstruktur von Start-Up-Unternehmen

Hausarbeit , 2020 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

BWL - Unternehmensforschung, Operations Research
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der vorliegenden Arbeit ist eine Diskussion der Trade-Off-Theorie und ihrer zugrundliegenden firmenspezifischen Determinanten für die Zusammensetzung der Kapitalstruktur im Kontext der Start-Up-Branche. Dazu folgt die Arbeit dem Verlauf, dass zunächst, basierend auf existierender Literatur, firmenspezifische Determinanten für die Kapitalstruktur von Unternehmen herausgearbeitet werden. Dabei steht die Trade-Off-Theorie im Fokus. Basierend auf den vorgeschlagenen theoretischen Determinanten erfolgt im weiteren Verlauf eine Diskussion im Kontext der Start-Up-Branche basierend auf empirischen Indikatoren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Relevanz der (optimalen) Kapitalstruktur

2.2 Die Trade-Off-Theorie

2.2.1 Einleitung und Vorstellung

2.2.2 Firmenspezifische Kapitalstrukturdeterminanten in der Trade-Off-Theorie

2.2.3 Kritische Würdigung

3 Anwendung und Diskussion der Trade-Off-Theorie im Kontext der Start- Up-Branche

3.1 Die Start-Up-Branche

3.2 Diskussion der Determinanten der Trade-Off-Theorie

4 Diskussion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die aus der klassischen Finanzwissenschaft bekannten firmenspezifischen Determinanten zur Erklärung der Kapitalstruktur von Unternehmen auf die moderne Start-Up-Branche anwendbar sind, wobei die Trade-Off-Theorie als theoretisches Analyseinstrument dient.

  • Analyse theoretischer Kapitalstrukturmodelle (Trade-Off- und Pecking-Order-Theorie)
  • Identifikation relevanter firmenspezifischer Determinanten der Kapitalstruktur
  • Charakterisierung der Start-Up-Branche und ihrer spezifischen Finanzierungsbedingungen
  • Diskussion der empirischen Anwendbarkeit klassischer Theorien auf junge, wachstumsorientierte Unternehmen
  • Kritische Reflexion der Grenzen ökonomischer Standards bei disruptiven Geschäftsmodellen

Auszug aus dem Buch

3.2 Diskussion der Determinanten der Trade-Off-Theorie

Junge Unternehmen wie zum Beispiel Start-Ups unterliegen gemeinhin einem höheren Risiko, eine Insolvenz zu erfahren, da ihr Planungssicherheit, was insbesondere Umsätze anbelangt, eingeschränkt ist (vgl. Ihlau und Duscha 2019, S. 224). Ein maßgeblicher Aspekt bei der Betrachtung und auch bei der Bewertung von Start-Up-Unternehmen stellt die Erwartungshaltung der Investoren gegenüber der Wachstumsmöglichkeiten und damit auch zukünftiger Gewinne dar (vgl. Rzepka, Hille und Schieszl 2016, S. 217). Es handelt sich de facto um gegenläufig verlaufende Aspekte.

Die erste grundsätzliche Annahme, die die Trade-Off-Theorie hinsichtlich der Kapitalstruktur, genauer genommen, hinsichtlich der Verschuldungsquote, aufstellt, betrifft die Größe des Unternehmens. Zieht man die Ergebnisse, des „Deutscher Startup Monitor 2019“ heran, so wird deutlich, dass im Geschäftsjahr 2018/2019 kumuliert über 50 Prozent der betrachteten Unternehmen einen Umsatz von maximal 150.000 Euro erzielt haben (vgl. Kollmann et al. 2019, S. 45). Diesen Umsätzen stehen auf der anderen Seite zu rund 42,1 Prozent eine Verschuldung gegenüber.

Eine Studie der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) hat ergeben, dass die Verschuldungsquote der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland bei durchschnittlich 70 Prozent liegt (vgl. Gerstenberger 2018). Vergleicht man diese Zahlen mit anderen Branchen und den Unternehmen des DAX gegenüber (vgl. Bonnet 2020), so muss man feststellen, dass die Vorhersagekraft der Größe (gemessen am Umsatz) als Prädiktor für die Verschuldungsquote empirisch haltbar erscheint.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Das Kapitel führt in die Thematik der Kapitalstruktur ein, erläutert die Bedeutung für Unternehmen und weist auf die Relevanz der Start-Up-Szene hin, in der traditionelle ökonomische Gesetze an ihre Grenzen stoßen könnten.

2 Theoretischer Hintergrund: Hier werden die theoretischen Grundlagen, insbesondere die Trade-Off-Theorie sowie deren Determinanten und Kritikpunkte, im Kontext der klassischen Finanzwissenschaft dargelegt.

3 Anwendung und Diskussion der Trade-Off-Theorie im Kontext der Start- Up-Branche: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Determinanten mit der realen Start-Up-Branche und diskutiert deren empirische Validität sowie branchenspezifische Abweichungen.

4 Diskussion: Das abschließende Kapitel reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und stellt fest, dass in der Start-Up-Branche branchenspezifische Rahmenbedingungen die klassischen Erklärungsmodelle für Kapitalstrukturentscheidungen maßgeblich überlagern.

Schlüsselwörter

Kapitalstruktur, Trade-Off-Theorie, Start-Up, Pecking-Order-Theorie, Verschuldungsquote, Firmenspezifische Determinanten, Finanzierung, Unternehmenskultur, Wachstum, Insolvenzrisiko, Marktimperfektionen, Kapitalmarkttheorie, Investorenverhalten, Geschäftsmodell, Unternehmensbewertung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Eignung klassischer finanzwissenschaftlicher Theorien zur Erklärung der Kapitalzusammensetzung von Start-Up-Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Kapitalstrukturtheorien, die spezifischen Rahmenbedingungen der Start-Up-Branche sowie der Einfluss von Unternehmensmerkmalen auf die Verschuldung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, zu prüfen, ob die Trade-Off-Theorie und ihre Determinanten in der Praxis von Start-Ups Anwendung finden oder ob diese Branche eigenen Gesetzen folgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die unter Einbeziehung empirischer Indikatoren und Branchenstudien (z.B. Deutscher Startup Monitor) die theoretischen Postulate diskutiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen (Trade-Off/Pecking-Order) erarbeitet und anschließend deren Übertragbarkeit auf Start-Ups anhand von Faktoren wie Unternehmensgröße, Tangibilität und Markt-zu-Buchwert-Verhältnissen kritisch erörtert.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich maßgeblich auf Begriffe wie "Kapitalstruktur", "Trade-Off-Theorie" und "Start-Up-Ökonomie".

Wie unterscheidet sich die Finanzierung von Start-Ups von etablierten Unternehmen?

Im Gegensatz zu etablierten Unternehmen stehen bei Start-Ups oft nicht Gewinne, sondern schnelles Wachstum, die Skalierung und die Erwartungen von Investoren an erster Stelle, was die Kapitalstruktur stärker von branchenspezifischen als von klassischen firmenspezifischen Faktoren abhängig macht.

Warum stoßen klassische Theorien laut Autor an ihre Grenzen?

Die Theorien basieren oft auf Annahmen wie langsam wachsenden Geschäftsmodellen und bewussten Renditeoptimierungsprozessen, welche auf moderne, oft verlustreiche und extrem dynamische Start-Up-Geschäftsmodelle nur schwer übertragbar sind.

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Details

Titel
Firmenspezifische Determinanten der Kapitalstruktur von Start-Up-Unternehmen
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
18
Katalognummer
V1311567
ISBN (PDF)
9783346785114
ISBN (Buch)
9783346785121
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kapitalstruktur Trade-Off-Theorie Start-Up Pecking-Order-Theorie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2020, Firmenspezifische Determinanten der Kapitalstruktur von Start-Up-Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1311567
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Leseprobe aus  18  Seiten
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