Bedeutung des Faktors Informationstechnologie in deutschen Unternehmen


Diplomarbeit, 2003

58 Seiten, Note: 1.3


Leseprobe

I Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit

2. EINSATZ DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE
2.1 Einführung in die Informationstechnologie
2.2 Begriffliche Klärung
2.3 Die Rolle der Informationstechnologie in der Wirtschaft
2.4 Konzepte der Informationstechnologie

3. EINFLUSS DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE IN DEUTSCHEN UNTERNEHMEN
3.1 Einfluss der Informationstechnologie in Produktionsunternehmen
3.1.1 Unterstützung der Prozesskette Einkauf (E-Procurement)
3.1.2 Unterstützung der Prozesskette Produktion und Logistik
3.1.3 Unterstützung der Prozesskette Vertrieb und elektronische Zahlungskette
3.2 Einfluss der Informationstechnologie in Dienstleistungsunternehmen
3.2.1 Vetrieb und Marketing
3.3 E-Commerce
3.3.1 B2B
3.3.2 B2C

4. KONSEQUENZEN EINER VERÄNDERTEN PROZESSKETTE FÜR DAS UNTERNEHMEN
4.4 Konsequenzen einer veränderten Prozesskette für die Mitarbeiter
4.5 Kosten

5. EFFEKTE DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE
5.1 Wachstumseffekt
5.1.1 Produktionspolitik
5.1.2 Standortpolitik
5.2 Beschäftigungseffekt
5.2.1 Quantitativ
5.2.2.Qualitativ
5.3 Änderungen der Organisationsstruktur
5.4 Effekt internationaler Arbeitsteilung
5.5 Erlangung von Wettbewerbsvorteilen

6. TRENDS DER INFORMATIONSTECHNOLOGIE

7. FAZIT

II Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

III Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Marktanteil SAP in Deutschland

Abb. 2: Vereinfachte Prozesskette Supply Chain Management

Abb. 3: Sequentielle Betrachtung des Supply Chain Management

Abb. 4: Value Web

Abb. 5: CRM in deutschen Unternehmen

Abb. 6: Markt- und Transaktionsbereiche des Electronic Commerc 26 Abb. 7: Unternehmensübergreifendes Wertsystem

Abb. 8: Betriebswirtschaftliche Nutzungspotentiale des EC

Abb. 9: Neue Marktanforderungen

Abb. 10: Netzwerk in der Automobilindustrie

Abb. 11: Voraussetzungen für die erfolgreiche Umsetzung von

Abb. 12: Mobile Application Framework

IV Literaturverzeichnis

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www.computerwoche.de

www.csb.de

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www.motorola.de

www.orsus.com

www.pac-online.de

www.raad.de

www.sony.com

1. Einleitung

„Meines Erachtens gibt’s einen Weltmarkt für Vielleicht fünf Computer“

Thomas Watson, Präsident IBM, 1943

Würde Herr Watson sich den PC-Markt heute mit seinen weltweit knapp 900 Millionen PC`s anschauen, wüsste er sicherlich nicht wie sich ein Markt innerhalb von einigen Jahrzehnten so rasant entwickeln kann. Alleine das Internet mit etwa 400 Millionen Benutzern würde Ihn erschrecken lassen. Der Einfluss solcher immens hohen Benutzerzahlen, die überwältigt und verwaltet werden müssen, erschuf eine eigene Industrie und Wissenschaft. Die Informationstechnologie. Diese ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Computer sind allgegenwärtig in unserem Leben und so selbstverständlich, dass wir über deren Existenz nicht mehr bewusst sind. Noch signifikanter ist der Einfluss der Informationstechnologie auf die Wirtschaft und deren Unternehmen. In dieser Arbeit soll versucht werden den Einfluss eben dieser Informationstechnologie auf deutsche Unternehmen kritisch und systematisch zu untersuchen. Das Ziel dieser Arbeit soll die Annährung an die existierenden Beziehungen, Effekte und Veränderungen zu verifizieren. Da die Thematik, den generellen Einfluss der Informationstechnologie zu untersuchen, eine Spezifizierung nicht zulässt, wurde versucht sich auf die Kernbereiche mit den relevantesten Systemen zu konzentrieren.

1.1 Problemstellung

Wie in der Einleitung erwähnt ergab sich während der Ausarbeitung die Problematik der Generalität des Themas. Da die Informationstechnologie ein weites Feld mit sehr ausgiebigen Bereichen ist, fiel die Eingrenzung auf Bestandteile nicht immer einfach. Die Entwicklungen in den letzten Jahren in der Informations- und Kommunikationstechnologie ist in einer derartig hohen Frequenz geschehen, dass die öffentliche Dokumentation nicht immer aktuell war. Ein Beispiel waren die Marktstudien über Application Service Providing, (ASP) indem der Boom heraufbeschworen wurde, wobei in kleinen Publikationen in Internetmagazinen der Tod deklariert war. Trotz dessen ist der Einfluss der Informationstechnologie auf die Unternehmen bedeutend.

„Die Informationstechnologie ist für immer mehr Industrien ein zentraler und erfolgsbestimmender Faktor geworden. Sie treibt und ermöglicht den globalen Austausch von Informationen, Daten und Waren. Deshalb muss zukünftig bei der Organisation der IT ihrer gewachsenen Bedeutung als Business Enabler Rechnung getragen werden.“1

1.2 Aufbau der Arbeit

Im zweiten Kapitel dieser Arbeit erfolgt zunächst eine allgemeine Einführung in die Thematik. Ihr folgt eine definitorische Einordnung mit der Rolle und Konzepte der Informationstechnologie, die für diese Arbeit relevant sind.

Im dritten Kapitel wird der Einfluss der Informationstechnologie in unterschiedlichen Unternehmensbereichen dargestellt. Zusätzlich wird der Bereich des Onlinehandels erläutert.

In Kapitel 4 werden die allgemeinen Auswirkungen und Veränderungen aufgezeigt.

Kapitel 5 behandelt die Effekte der Informationstechnologie in Bezug auf die internen und externen unternehmensbezogenen Faktoren.

Im letzten Kapitel wird ein Ausblick über die kurzfristigen Trend der Informationstechnologie wiedergegeben.

2. Einsatz der Informationstechnologie

Verstärkt nimmt die Informationstechnologie im heutigen Arbeitsalltag an Bedeutung zu. Damit werden Produktions- und Geschäftsprozesse durch effiziente IT-Systeme optimal gesteuert. Die an jedem Arbeitsplatz vorhandenen Online- und Real-Time-Daten gewährleisteten aktuelle Auswertungen und die durchgehende Kontrolle über alle Produktions- und Dienstleistungsschritte. Branchenspezifischer und gezielter Einsatz der Informationstechnologie ist damit für Unternehmen ein wichtiger Faktor, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen und langfristig am Markt Erfolgspotentiale zu sichern.2

2.1 Einführung in die Informationstechnologie

In den 70er Jahren wurde die Einführung der Neuen Technologien oft als „mikroelektronische Revolution“ bezeichnet. Zu diesem Zeitpunkt konzentrierte man sich im wesentlichen auf die „Hardware“, man entwickelte Rechnertypologien (Prozessrechner, Betriebsrechner, etc.), untersuchte die technischen Verbindungen zwischen den einzelnen Aggregaten etc 3

Auch die Software-Entwicklung hat in den letzten 10 Jahren deutliche Fortschritte gemacht. Die Leistungsfähigkeit von Programmen konnte basierend auf der Leistungssteigerung der Hardware deutlich verbessert werden.

Mehr Funktionen, ein größeres Angebot an Standardsoftware mit entsprechenden Preisverfall und eine wesentlich verbesserte Software- Ergonomie (Oberflächengestaltung und Bedienerfreundlichkeit) prägen das Bild. Die weitgehend einheitliche Oberflächengestaltung unterschiedlicher Software verkürzt erheblich die Einarbeitungszeit und erhöht die Akzeptanz auf Seiten der Anwender.

Durch die Entwicklungen im Hard- und Softwarebereich haben sich die Einsatzgebiete der EDV in Unternehmen immer stärker ausgedehnt. Die EDV begann mit Tätigkeiten wie Buchhaltung, Lagerhaltung und Kostenrechnung. Noch vor rund zwanzig Jahren waren weniger als 2% aller betriebswirtschaftlichen Rechenvorgänge computergestützt. Heute nähern wir uns bereits der 80%-Marke.4

Der Personal Computer wurde das Symbol des Technologietreibers. Diese wurden somit in gigantischen Schritten immer kleiner und schneller. Die Informationsverarbeitung, -speicherung und –verteilung wurde dadurch immer leistungsfähiger und kostengünstiger zugleich. Durch die Erschwinglichkeit der Leistungssteigerung und der Miniaturisierung wurden sie für viele Industrien und andere Anwendungsfelder zur Steigerung von Produktivität interessant. Die somit vorhandene Technologie steht in der Regel heute allen Unternehmen zur Verfügung. Neben der Verfügbarkeit der Technologie spielt auch die unkomplizierte Handhabung eine entscheidende Rolle für die wachsende Verbreitung. Der PC mit einer leistungsfähigen Software sind die Ausgangspunkte für die heutigen Entwicklungen.5

Der Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologie hebte die lokale Distanz auf. Computer-Netzwerke haben Personen, Unternehmen und Nationen weltweit verbunden. Die Art und Weise der Kommunikation, Zusammenarbeit oder Informationsgewinnung wurde durch diese Entwicklung forciert. Wobei nicht die Technologie selbst das Entscheidende Kriterium ist, sondern nur die Basis für die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen. Der Veränderungsprozess begann auf der Human-Ebene, durch Menschen, die diese Technologie zum Einsatz gebracht haben und weiterhin nutzen werden. Das Internet, ein Netzwerk, welches Millionen von Menschen und Informationsquellen verbindet, wächst auf einer weltweiten Basis. Die Telekommunikations-, Unterhaltungs- und Informationsindustrien verschmelzen, dadurch werden die verschiedenen Technologien immer integraler und interaktiver, d. h. dass die Technologiebenutzer in Dialoge eintreten und Informationen austauschen können. Durch die Digitalisierung von Text, Bild und Ton sind Fernsehen, Telefon, Telefax, Computer, Radio, CD und Internet zusammen gewachsen.6 Indem immer mehr Menschen den Zugang zum Internet suchen, wirkt sich die elektronische Vernetzung auf die Unternehmen aus. Das Potenzial ist für die Unternehmen groß und nicht vernachlässigbar. Von diesem Ausbau wurden vor allem die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen rund um die Informations- und Kommunikationstechnologie begünstigt. Durch diesen Ausbau ist z. B. ein ganzer Markt entstanden. Der Markt der Webhoster, wie z. B. Strato AG, 1und1 und Schlund und Partner. Ihre Kerndienstleistung besteht im Allgemeinen aus der Registrierung und Verwaltung von Domains bis hin zu kompletten VPN-Lösungen für Unternehmen.

Das Netz wächst mit der Anzahl seiner Nutzer. Mit der Etablierung des E-Commerce (über das Internet abgewickelte Wirtschaftsaktivitäten) und der zunehmenden Interneteuphorie setzen allen voran die großen Medienkonzerne auf den lukrativen und zukunftsträchtigen Internetmarkt. Dabei wird das Netz sowohl als Medium zur Präsentation der Inhalte als auch als Distributionskanal zur Übertragung von Inhalten, beispielsweise in Form von Audio- oder Textdateien genutzt.

2.2 Begriffliche Klärung

Information und Kommunikation sind die grundlegenden Phänomene, ohne deren Existenz und praktische Bedeutung in Wirtschaft und Verwaltung die Technologie nicht existieren würde; sie sind daher Ausgangspunkt für die Bedeutung und Einsatz im Unternehmen.

Die direkte Bedeutung von Information und Kommunikation ergibt sich aus der Tatsache, dass Verhaltensweisen und Maßnahmen in der Wirtschaft primär durch Handeln mit, an und um Informationen bestimmt werden und dass Information durch Kommunikation transportiert wird. Beide sind miteinander verbunden.7

Information ist handlungsbestimmendes Wissen über vergangene, gegenwärtige und zukünftige Zustände der Wirklichkeit und Ereignisse in der Wirklichkeit (d.h. die Organisation in der Wirtschaft).

Kommunikation ist der Austausch von Nachrichten in Form von Daten zwischen Menschen, Menschen und Maschinen oder Maschinen und Maschinen, mit dem Zweck, Information zu übermitteln.

Information und Daten sind nicht identisch; Daten sind der Rohstoff, aus dem das immaterielle Gut Information hergestellt oder produziert wird.“8

Die Benutzung der Begriffe Information und Kommunikation ist mit der Ausbreitung der Informations- und Kommunikationstechnologie verbreitet worden.

Die Gesamtheit der Arbeits-, Entwicklungs-, Produktions- und Implementierungsverfahren in der Computertechnik verfügbaren Techniksysteme, sind die Informations- und Kommunikationstech-nologien.

Die Produktion und Übertragung von Information und verstärkt den Produktions- und Kommunikationsprozesse werden von den Informations- und Kommunikationstechnologien unterstützt.9

2.3 Die Rolle der Informationstechnologie in der Wirtschaft

Informations- und Kommunikationstechnologie sind zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Aus der ehemals unbekannten, teils ungeliebten EDV-Abteilung ist heute die moderne und glänzende Informationstechnologie hervorgegangen.

Der Wandel der EDV vom Kostenverursacher hin zum Innovationstreiber IT sollte einen führenden Anteil am Geschäftserfolg erbringen. Die IT hat sich von ihrer eher passiven Rolle als wichtiges Hilfsmittel für die Geschäftsstrategie zum aktiven Businesspromoter entwickelt.

[...]


1 Handelsblatt-Infobrief 1/2001

2 http://www.csb.de/csb_web_2002/htm/presse/aarchiv/news_press22.htm

3 vgl. Brandt/Kündig/Papadimitriou/Thomae: 1978

4 vgl. Hoch, Schirra:1993; Seite 3

5 vgl. Ralph-W.Scheuss: 2001; Seite 20 -22

6 vgl. Ralph-W. Scheuss; 2001; Seite 23-26

7 vgl. Rechenberg, Pomberger , 1999; Seite 1019

8 Rechenberg, Pomberger , 1999; Seite 1020

9 vgl. Rechenberg, Pomberger , 1999; Seite 1020

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten

Details

Titel
Bedeutung des Faktors Informationstechnologie in deutschen Unternehmen
Hochschule
Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Essen  (Wirtschafts-Diplom Betriebswirt (VWA))
Note
1.3
Autor
Jahr
2003
Seiten
58
Katalognummer
V13122
ISBN (eBook)
9783638188562
Dateigröße
923 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bedeutung, Faktors, Informationstechnologie, Unternehmen
Arbeit zitieren
Gülgün Koca (Autor), 2003, Bedeutung des Faktors Informationstechnologie in deutschen Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13122

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