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Unterrichtsstörungen und Aktionen von Lehrkräften aus der Sicht von Schülern

Wie empfinden Schulkinder Unterrichtsstörung?

Titel: Unterrichtsstörungen und Aktionen von Lehrkräften aus der Sicht von Schülern

Studienarbeit , 2022 , 113 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Ann-Kathrin Köllgen (Autor:in)

Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Interview-Studie wurden Schulkinder dazu befragt, wie sie Unterrichtsstörung wahrnehmen und welche Handlungen sie sich von den Lehrkräften wünschen, um gegen Unterrichtsstörung vorzugehen. Die Studie zeigt deutlich, dass Schulkinder es zu schätzen wissen, wenn Lehrkräfte gut vorbereitet und aktiv den Unterricht führen.

Die durchgeführte Studie ist eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) von Gruppeninterviews mit Schulkindern der Mittelstufe eines städtischen Gymnasiums. Die Arbeit befasst sich mit der Sicht von Schulkindern auf Unterrichtsstörungen und mit diesen zusammenhängende Aktionen von Lehrkräften. Dazu wird die Frage erforscht: Wie empfinden Schulkinder Unterrichtsstörung?

Die Arbeit besteht aus vier Abschnitten, die aufeinander aufbauen. Der erste Abschnitt ist der Theorieteil, in welchem der aktuelle Forschungsstand zusammengefasst wird, stets vor dem Hintergrund der Thematik Unterrichtsstörungen und mit diesen zusammenhängende Aktionen von Lehrkräften aus kritischer Schulkindsicht.

Der zweite Abschnitt stellt die angewandte Methode und dahinterstehende Methodologie vor und beschreibt diese in der Durchführung der Studie. Der dritte Abschnitt stellt die Ergebnisse vor. Im vierten Abschnitt werden die analysierten Ergebnisse diskutiert vor dem theoretischen Hintergrund aus Abschnitt zwei. Es werden erste Schlüsse gezogen. Der fünfte Abschnitt soll von diesen ausgehend ein Fazit ziehen und einen knappen Ausblick bieten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

0. EINLEITUNG

1. THEORIETEIL

2. METHODOLOGIE UND METHODE

3. ERGEBNISSE

4. DISKUSSION DER ERGEBNISSE

5. FAZIT

ANHANG

C) Interviewdurchführung

D) Zeitplan

E) Kategorienhandbuch

F) Codierung (Auswahleinheit)

Interview 1

Interview 3

Interview 4

G) Fallzusammenfassungen

Interview 1 „Wir sind eine sehr störende Klasse.“

Interview 3 Die Klasse sehnt sich nach Konsequenz und Ruhe.

Interview 4 Streiche, Spiele und Projekte

H) Elternbrief

I) Kategoriensystem

J) Textstellenmatrix

K) Themenmatrix

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahrnehmung von Unterrichtsstörungen aus der Perspektive von Schulkindern der Mittelstufe an einem städtischen Gymnasium, um ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Lernende das Störungsgeschehen und die Reaktionen der Lehrkräfte empfinden.

  • Analyse des Empfindens von Unterrichtsstörungen durch Schulkinder
  • Identifizierung der Rolle des Lehrkraftverhaltens in Störungssituationen
  • Untersuchung von sozialen Bindungen und Bedürfnisorientierung im Unterricht
  • Erforschung von Ansätzen für störungsfreien Unterricht aus Schulkindsicht
  • Reflexion über die Verantwortung im System "Unterricht"

Auszug aus dem Buch

3. Ergebnisse

Aus der Auswahleinheit (Anhang F) ergibt sich das Bild kritischer Schulkinder, die die Unterrichtssituation und alle beteiligten Personen betrachtend beschreiben können. Die aufgestellten Kategorien zeigen viele Berührungspunkte.

In der Hauptkategorie Beispiele für Unterrichtsstörung zeigt sich in allen drei Analyseeinheiten, dass die befragten Schulkinder viele Beispiele nennen können (vgl. Anhang F, Interview 3 [im Folgenden I3 abgekürzt], Absatz 7, 10, 68; Interview 4 [im Folgenden I4 abgekürzt], Absatz 14, 38, 66) und bereits das Reden während des Unterrichts als Störung beschreiben (vgl. Anhang F, Interview 1 [im Folgenden I1 abgekürzt], Absatz 11, 32, 29; I3, Absatz 10, 124; I4, Absatz 38). Die Interviewten erzählen von einzelnen Lehrkräften und klassenspezifischen Angewohnheiten, darunter Streiche (vgl. Anhang F, I4, Absatz 51, 66), kollektives Stören (vgl. Anhang F, I3, Absatz 132) oder auch Störungen, die sich ausbreiten durch den Klassenraum (vgl. Anhang F, I1, Absatz 159, 161, 167-68, 173, 178). Im Kollektiv stören die befragten Schulkinder zum Beispiel durch Lärmerzeugung oder Verweigerung. Was sich durch die Klasse ausbreitet, sind Rufe wie „Häh?“ oder ironisches Klatschen. Den Probe-Feueralarm benennt eine Gruppe als Unterrichtsstörung (vgl. Anhang F, I4, Absatz 11, 14), da er sich auf das Verhalten der Lehrkraft auswirkt und weniger Unterricht vorbereitet wird für Stunden, in denen solch ein Probealarm geplant ist. Hier zeigt sich bereits eine mögliche Überschneidung mit der Subkategorie „Unterrichtsstörung durch Lehrkraft“. Auch ein häufiger Lehrkraftwechsel in der vorherigen Grundschule wird als Belastung des Unterrichts beschrieben (vgl. Anhang F, I1, Absatz 155). Dies sind die einzigen strukturellen Unterrichtsstörungen, die erwähnt werden. Oft beschreiben die Interviewten die Störungen als von Schulkindern ausgehend, sehen die Verantwortung aber auf Seiten der Lehrkräfte, die sie im Griff haben sollen (vgl. Anhang F, I1, Absatz 21).

Zusammenfassung der Kapitel

0. EINLEITUNG: Definierung der Forschungsfrage und Erläuterung des methodischen Vorgehens anhand der qualitativen Inhaltsanalyse.

1. THEORIETEIL: Zusammenfassung des aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstandes zur Thematik der Unterrichtsstörungen aus Sicht der Lehrkraft.

2. METHODOLOGIE UND METHODE: Begründung der Wahl der qualitativen Forschung via Gruppendiskussionen mit Schulkindern und Darstellung des Analyserahmens.

3. ERGEBNISSE: Detaillierte Auswertung der geführten Interviews anhand der gebildeten Haupt- und Subkategorien.

4. DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Kritische Auseinandersetzung mit den Ergebnissen im Kontext der theoretischen Annahmen.

5. FAZIT: Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf die Bedeutung der Partizipation von Schulkindern für einen störungsfreien Unterricht.

Schlüsselwörter

Unterrichtsstörung, Schulkindsicht, Lehrkraftverhalten, Klassenmanagement, qualitative Inhaltsanalyse, Störungsprävention, soziale Bindung, Unterrichtskultur, Gruppendiskussion, Schülerperspektive, Verantwortung, Klassenführung, Partizipation, Schulerfahrung, Lernumgebungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Studie untersucht Unterrichtsstörungen aus der Perspektive von Schülern, um zu verstehen, wie diese das Geschehen im Klassenzimmer bewerten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen das Erleben von Störungen, das Verhalten der Lehrkräfte sowie Wünsche der Schüler an eine bessere Gestaltung des Unterrichts.

Was ist die Forschungsfrage?

Die Arbeit exploriert die zentrale Frage: „Wie empfinden Schulkinder Unterrichtsstörung?“

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz, basierend auf protokollierten Gruppeninterviews.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Aussagen zu Beispielen von Störungen, das Verhalten der Lehrenden, sowie Reaktionen der Schülerschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem Unterrichtsstörung, Schülerperspektive, Lehrkraftverhalten, Klassenmanagement und Partizipation.

Welche Rolle spielt die Lehrkraft bei Störungen?

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Schüler die Lehrkraft in der zentralen Verantwortung sehen und eine transparente sowie konsequente Führung erwarten.

Warum sind Gruppeninterviews für diese Studie sinnvoll?

Sie ermöglichen es, das verbale Wechselspiel und die gemeinschaftliche Aushandlung von Normen innerhalb der Klassengemeinschaft zu beobachten.

Welcher Stellenwert wird dem Begriff „Schuld“ in der Arbeit beigemessen?

Die Autorin plädiert dafür, den negativ konnotierten Begriff „Schuld“ durch „Verantwortung“ zu ersetzen, um das kooperative Handlungsnetzwerk im Unterricht zu betonen.

Was schlagen die Schulkinder zur Verbesserung vor?

Sie wünschen sich mehr Abwechslung, spielerische Elemente, Projektarbeit sowie eine respektvolle und konsistente Kommunikation seitens der Lehrkräfte.

Ende der Leseprobe aus 113 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterrichtsstörungen und Aktionen von Lehrkräften aus der Sicht von Schülern
Untertitel
Wie empfinden Schulkinder Unterrichtsstörung?
Hochschule
Universität zu Köln
Note
1,0
Autor
Ann-Kathrin Köllgen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
113
Katalognummer
V1312534
ISBN (PDF)
9783346793034
ISBN (Buch)
9783346793041
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Unterrichtsstörung Classroom Management
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ann-Kathrin Köllgen (Autor:in), 2022, Unterrichtsstörungen und Aktionen von Lehrkräften aus der Sicht von Schülern, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1312534
Blick ins Buch
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