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Synthese von C-7 Derivaten der Sialinsäure

Título: Synthese von C-7 Derivaten der Sialinsäure

Tesis , 2008 , 54 Páginas , Calificación: 3

Autor:in: Artem Davidenko (Autor)

Química - Bioquímica
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Alle lebenden Zellen von Archaea bis Eukaryoten sind von einer Membran umgeben.
Zellmembranen sind sehr komplex aufgebaut, elastisch verformbar und stellen nicht nur eine
selektive Barriere gegen die Außenwelt dar, sondern erfüllen gleichzeitig unterschiedliche
Aufgaben1. Hierher gehören unter Anderem zahlreiche Stoffwechselreaktionen, aktiver
Transport von unterschiedlichen chemischen Substanzen und Ionen durch die Kanäle,
Energieumwandlungsreaktionen wie Photosynthese und oxidative Phosphorylierung.
Außerdem enthalten sie Oberflächenrezeptoren, die vor allem für die Weiterleitung und
Verstärkung der Signale verantwortlich sind.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Teil

2.1 Entdeckung und Struktur der Sialinsäuren

2.2 Vorkommen der Sialinsäuren

2.3 Biosynthese der Sialinsäuren und ihre biologische Bedeutung

2.4 Chemische und enzymatische Synthesen der Sialinsäuren

2.5 Organokatalyse: Prinzipien und Anwendung in der Synthese

3 Zielsetzung und Aufgabenstellung

4 Beschreibung und Diskussion der Ergebnisse

4.1 Synthesestrategie zur Darstellung der 6-epi-Sialinsäure

4.2 Versuche zur Darstellung von 6-epi-Sialinsäure

4.3 Synthesestrategie zur Darstellung des 7-O-Methylsialinsäure

4.4 Synthese zur 7-O-Methylsialinsäure

4.5 Darstellung von N-Acetylneuraminsäure und N-Acetylneuraminsäure methylester mit Hilfe der Prolin-katalysierten Aldolraktion

5 Zusammenfassung und Ausblick der Synthese

6 Experimenteller Teil

6.1 Allgemeines

6.2 Darstellung der Verbindungen aus Kapitel 4.2

6.3 Darstellung der Verbindungen aus Kapitel 4.4

6.4 Darstellung der Verbindungen aus Kapitel 4.5

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich der chemoenzymatischen Synthese spezifischer Sialinsäure-Derivate sowie der Untersuchung neuer Ansätze mittels Organokatalyse. Ziel ist es, effiziente Routen zur Darstellung von 6-epi-Sialinsäure und 7-O-Methylsialinsäure zu entwickeln und die Eignung von Prolin als Katalysator für die Aldolreaktion bei der Sialinsäuresynthese zu evaluieren.

  • Chemoenzymatische Synthese von 6-epi-Sialinsäure ausgehend von Benzylidenacetal.
  • Entwicklung einer Syntheseroute für 7-O-Methylsialinsäure inklusive Derivatisierung an Position 7.
  • Untersuchung der Prolin-katalysierten Aldolreaktion zur Synthese von N-Acetylneuraminsäure.
  • Einfluss von Lösungsmitteln und Konzentrationen auf die Effizienz der Aldoladdition.
  • Evaluierung der Stereoselektivität bei der Verwendung von L- versus D-Prolin.

Auszug aus dem Buch

4.2. Versuche zur Darstellung von 6-epi-Sialinsäure

Die Sequenz startet mit der Darstellung des Triflats 2, wodurch an Position 3 eine gute Abgangsgruppe eingeführt wurde, die leicht durch ein Azid ersetzt werden konnte. Das damit erhaltene manno-konfigurierte Azid 3 ist, wie schon oben erwähnt wurde, ein Schlüsselintermediat dieser Synthese. Die Ausbeute der Reaktion betrug 70 Prozent über beide Stufen und fiel gegenüber der Literaturausbeute von 93 Prozent geringer aus. Dies liegt wahrscheinlich an der Geschwindigkeit der Zugabe von Trifluormethansulfonsäureanhydrid zum Benzylidenacetals 1. Bei der schnellen Zugabe von Trifluormethansulfonsäureanhydrid wird die Konzentration des Anhydrids an der Zugabestelle zu groß. Dies kann dazu führen, dass der Anhydrid mit mehreren Hydroxygruppen des Benzylidenacetals 1 gleichzeitig reagiert und somit nachher zu den falschen Produkten führt.

Das manno-konfigurierte Azid 3 wurde dann mit Hilfe von Dess-Martin-Periodinan zum Ulonpyranosid 5 oxidiert. Das weiß-grüne Produkt wurde in quantitativer Ausbeute erhalten und ohne Aufreinigung für die nächste Synthesestufe eingesetzt. Die Ausbeute entsprach mit fast 100 % auch dem Literaturwert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die fundamentale Bedeutung der Sialinsäuren in Biomembranen und deren biologische Funktionen in Zell-Zell-Wechselwirkungen.

2 Theoretischer Teil: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Entdeckung, Struktur und Biosynthese von Sialinsäuren sowie bestehende chemische und enzymatische Synthesemethoden und die Grundlagen der Organokatalyse.

3 Zielsetzung und Aufgabenstellung: Hier werden die drei Schwerpunkte der Arbeit definiert: die Synthese von 6-epi-Sialinsäure, 7-O-Methylsialinsäure und die Untersuchung organokatalytischer Syntheseansätze.

4 Beschreibung und Diskussion der Ergebnisse: Dieser Abschnitt beschreibt detailliert die praktischen Syntheseschritte, die Strategien zur Modifikation der Positionen 6 und 7 sowie die Analysen der Prolin-katalysierten Reaktionen.

5 Zusammenfassung und Ausblick der Synthese: Hier werden die Ergebnisse resümiert, die Herausforderungen bei der Umsetzung hervorgehoben und zukünftige Optimierungsmöglichkeiten aufgezeigt.

6 Experimenteller Teil: Dieser Bereich dokumentiert die spezifischen Reaktionsbedingungen, analytischen Methoden (NMR, MS) und die genauen Protokolle für die dargestellten Verbindungen.

Schlüsselwörter

Sialinsäure, N-Acetylneuraminsäure, Chemoenzymatische Synthese, 6-epi-Sialinsäure, 7-O-Methylsialinsäure, Organokatalyse, Aldolreaktion, Prolin, Benzylidenacetal, Enzym-Membran-Reaktor, N-Acetylmannosamin, Pyruvat, Stereoselektivität, Synthesestrategie, Biokatalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit befasst sich mit der chemischen und enzymatischen Synthese verschiedener Sialinsäure-Derivate sowie der Erforschung neuer, organokatalytischer Methoden zur Sialinsäuresynthese.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit behandelt die Kohlenhydratchemie, insbesondere Sialinsäuren, die enzymatische Aldolreaktion sowie den Einsatz von Prolin als organischem Katalysator.

Was ist das primäre Ziel der Forschung?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung chemoenzymatischer Synthesewege zu 6-epi-Sialinsäure und 7-O-Methylsialinsäure sowie die Optimierung der Synthese von N-Acetylneuraminsäure mittels Prolin-katalysierter Aldoladdition.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es werden klassische organische Synthesemethoden (Schutzgruppenstrategien, Oxidation, Reduktion), enzymatische Transformationen mittels Aldolasen sowie moderne Analysemethoden wie NMR-Spektroskopie und LC-MS eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Synthesestrategien und die experimentelle Durchführung zur Darstellung der Zielverbindungen sowie die Optimierungsparameter für die Aldolreaktionen diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Sialinsäure, Chemoenzymatische Synthese, Organokatalyse, Aldolreaktion, Prolin, 6-epi-Sialinsäure, N-Acetylneuraminsäure.

Warum ist die Synthese von 6-epi-Sialinsäure schwierig?

Die Synthese erwies sich insbesondere bei der acetylierten Zwischenstufe als herausfordernd, da die Ausbeuten gering waren und die Isolierung des Produkts aufgrund von Nebenprodukten erschwert wurde.

Ist D-Prolin als Katalysator geeignet?

Nein, die Untersuchungen zeigten, dass D-Prolin im Vergleich zur Kontrolle oder zu L-Prolin kein effektiver Katalysator für die betrachtete Aldolreaktion ist.

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Detalles

Título
Synthese von C-7 Derivaten der Sialinsäure
Universidad
University of Hannover
Calificación
3
Autor
Artem Davidenko (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
54
No. de catálogo
V131272
ISBN (Ebook)
9783640366361
Idioma
Alemán
Etiqueta
Synthese Derivaten Sialinsäure
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Artem Davidenko (Autor), 2008, Synthese von C-7 Derivaten der Sialinsäure, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131272
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