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Einführung in die pädagogisch-psychologische Forschung zum leistungsbezogenen Denken und Fühlen

Title: Einführung in die pädagogisch-psychologische Forschung zum leistungsbezogenen Denken und Fühlen

Essay , 1999 , 9 Pages

Autor:in: Dr. phil. Udo Schultheis (Author)

Psychology - Cognition
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Diese Arbeit behandelt Denk- und Gefühlsvorgänge, die sich aus der subjektiven Perspektive von Leistungen ergeben und konzentriert sich damit auf einen wesentlichen Teilbereich der pädagogisch-psychologisch relevanten Kognitionen und Emotionen in Bezug auf Lernen und Leistung. Auf Teilbereiche wie etwa Intelligenz, Vorwissen und Persönlichkeitsentwicklung wird hier bewusst verzichtet und sind nicht Gegenstand dieser Betrachtung. Definitionen relevanter Begriffe wie etwa „Leistungskognition“, sowie der emotionale Anteil an Kognition und Motivation werden eingehend vorgestellt und interpretiert. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf wünschenswert erscheinende zukünftige Forschung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Begriffserklärungen

2. Vorkommen, Bedingungen und Wirkungen von Leistungskognitionen und Leistungsemotionen.

2.1. Zusammenhänge von Leistungskognitionen mit Leistungen

2.2 Effekte von Kognitionen auf die Emotionsbildung

2.3 Effekte von Emotionen auf Lernen und Leistungen.

2.4 Wechselwirkungen von Kognition, Emotion und Leistung

3. Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige wünschenswerte Forschung.

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit bietet eine wissenschaftliche Übersicht zu den psychologischen Prozessen des leistungsbezogenen Denkens und Fühlens, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Kognition, Emotion und Motivation im Kontext von Lern- und Leistungssituationen zu beleuchten.

  • Definition zentraler Begriffe wie Leistungskognition und Leistungsemotion
  • Analyse der Bedingungen und Wirkungsweisen von Kognitionsarten in Leistungssituationen
  • Untersuchung des Einflusses von Emotionen auf das Arbeitsgedächtnis und die Informationsverarbeitung
  • Diskussion über reziproke Wechselwirkungen zwischen Erfolg, Misserfolg und Selbstvertrauen
  • Identifikation zukünftiger Forschungsbedarfe in der pädagogischen Psychologie

Auszug aus dem Buch

2.4 Wechselwirkungen von Kognition, Emotion und Leistung

Zur Frage der Beziehungen zwischen Kognition, Emotion und Leistung sind unidirektionale Interpretationen vorherrschend. Demnach beeinflussen Kognitionen Lernen und Leistungen, während Emotionen und Motivationen als Moderator fungieren. Diese Sichtweise ist verständlich, da ein wesentliches Ziel von Schule, Universität und Wirtschaft die Produktion von Leistungen ist. Nicht weniger wichtig ist jedoch auch die reziproke Richtung: Persönliche Erfolge und Mißerfolge sind entscheidend für die Bildung von Leistungskognitionen, für entsprechendes Selbstvertrauen und für die damit verbundenen Gefühls- und Motivationslagen.

Es ist deshalb angebracht hier von Wechselwirkungen zwischen Kognition, Emotion und Leistung zu sprechen. Diese Rückkopplungen können dabei entweder positiv oder negativ sein. Positiv, wenn schulische Erfolge (Misserfolge) das Selbstvertrauen stärken (schwächen) und dieses dann wiederum zu weiteren Erfolgen (Misserfolgen) beiträgt. Negativ, wenn Misserfolg zu Prüfungsangst führt und diese dann aber zu vermehrter Anstrengung motiviert und so die Misserfolgswahrscheinlichkeit reduziert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Begriffserklärungen: Definierung der theoretischen Grundlagen von Kognition und Emotion sowie deren spezifische Anwendung auf den Leistungsbegriff durch Komponentenkonzepte.

2. Vorkommen, Bedingungen und Wirkungen von Leistungskognitionen und Leistungsemotionen.: Analyse der Vielfalt von Lernsituationen und der verschiedenen Forschungsgegenstände wie Fähigkeitsselbstkonzepte und Valenzkognitionen.

2.1. Zusammenhänge von Leistungskognitionen mit Leistungen: Darstellung empirischer Korrelationen zwischen Selbstkonzepten, Erwartungen und tatsächlichen Lernleistungen.

2.2 Effekte von Kognitionen auf die Emotionsbildung: Erläuterung der Auslösemechanismen für Gefühle durch neurophysiologische, kognitive und habitualisierte Prozesse.

2.3 Effekte von Emotionen auf Lernen und Leistungen.: Untersuchung der Auswirkungen von Emotionen wie Prüfungsangst oder Stimmung auf die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses.

2.4 Wechselwirkungen von Kognition, Emotion und Leistung: Beleuchtung der bidirektionalen Wirkungsweisen zwischen individueller Leistung und der psychischen Repräsentation von Erfolg und Misserfolg.

3. Zusammenfassung und Ausblick auf zukünftige wünschenswerte Forschung.: Identifikation von Lücken in der aktuellen Forschung und Aufzeigen von Ansätzen für zukünftige longitudinale und kultursensible Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Pädagogische Psychologie, Leistungskognition, Leistungsemotion, Fähigkeitsselbstkonzept, Prüfungsangst, Lernmotivation, Kausalattribution, Valenzkognition, Arbeitsgedächtnis, Wechselwirkung, psychische Repräsentation, Bildungssoziologie, Leistungsideologie, Empirische Forschung, Motivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Übersicht über die Psychologie des leistungsbezogenen Denkens und Fühlens und analysiert, wie diese Prozesse das Lernen und die Leistung beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Leistungskognitionen und Emotionen, deren Einflussfaktoren, die Rolle der Prüfungsangst und die komplexen Wechselwirkungen zwischen Erfolgserlebnissen und Selbstvertrauen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand zu systematisieren und die Notwendigkeit für weiterführende, methodisch vielfältigere Forschung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden erwähnt?

Die Arbeit referenziert empirische Interviewstudien, Querschnittstudien sowie kognitionspsychologische und bildungssoziologische Erhebungsansätze.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Begriffsklärung, die Analyse von Bedingungen und Wirkungen von Kognitionen und Emotionen sowie die detaillierte Betrachtung der wechselseitigen Beeinflussung von Kognition, Emotion und Leistung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Leistungskognition, Emotion, Fähigkeitsselbstkonzept, Motivationsbildung, Prüfungsangst und pädagogisch-psychologische Forschung charakterisiert.

Warum wird betont, dass Prüfungsangst nicht die einzige leistungsrelevante Emotion ist?

Der Autor führt aus, dass Prüfungsangst zwar häufig erforscht wird, aber über 80 % des Emotionserlebens in Studiensituationen durch eine Vielzahl anderer positiver und negativer Gefühle wie Freude, Stolz oder Enttäuschung geprägt sind.

Was versteht man unter dem "Komponentenkonzept" bei Emotionen?

Es bezeichnet die Ansicht, dass Emotionen aus mehreren Bestandteilen bestehen, darunter affektive, kognitive, peripher-physiologische, expressive und motivationale Komponenten.

Warum fordert der Autor mehr Längsschnittstudien?

Der Autor argumentiert, dass viele psychologische Phänomene und Persönlichkeitsentwicklungen im Schulkontext aufgrund ihrer zeitlichen Dynamik nicht durch deskriptive Querschnittstudien, sondern nur durch Längsschnittuntersuchungen valide analysierbar sind.

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Details

Title
Einführung in die pädagogisch-psychologische Forschung zum leistungsbezogenen Denken und Fühlen
Course
Kognition, Emotion und Schulleistungen
Author
Dr. phil. Udo Schultheis (Author)
Publication Year
1999
Pages
9
Catalog Number
V131371
ISBN (eBook)
9783640527786
ISBN (Book)
9783640528165
Language
German
Tags
Einführung Forschung Denken Fühlen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dr. phil. Udo Schultheis (Author), 1999, Einführung in die pädagogisch-psychologische Forschung zum leistungsbezogenen Denken und Fühlen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131371
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