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Machiavelli pur - Die Discorsi II.

Äußere Politik und Kriegsführung

Title: Machiavelli pur - Die Discorsi II.

Exegesis , 2009 , 76 Pages

Autor:in: M.A. Andre Budke (Author)

Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal
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Summary Excerpt Details

Wenngleich sich Machiavelli im zweiten Buch der Discorsi in weiten Teilen mit Fragen der
Kriegsführung beschäftigt, lohnt es sich doch, auch diesen Teil der Discorsi zu lesen, obwohl
Machiavellis militärische Erläuterungen heute anachronistisch wirken und das Militärwesen in
unserer Gesellschaft nicht die Bedeutung hat wie zu Machiavellis Zeiten oder zu Zeiten des
Römischen Reiches. Das zweite Buch vermittelt über seine Darlegungen zum Militärwesen hinaus
weite Einblicke in Machiavellis Sicht der Dinge, etwa sein Menschenbild oder seine Einstellung zur
Außenpolitik, die man heute wohl in die Nähe der realistischen Schule verordnen würde.
Im zweiten Buch der Discorsi finden sich vielfältige Anknüpfungspunkte zu anderen Teilen von
Machiavellis Werk. So ergänzen sich etwa das 24. Kapitel und das 20. Kapitel des Principe, welche
beide das Festungswesen behandeln. Dieses Phänomen tritt in vielen Aspekten von Machiavellis
Werk auf und zeigt, dass es aus einem Guss ist, und sich nicht – wie frühe Forschungen an nahmen
– einen „republikanischen” Machiavelli, der sich in den Discorsi zeige, und einen Fürsprecher der
Tyrannis, welcher sich im Principe ausdrücke, gibt, sondern nur einen einzigen Machiavelli, der
ungemein vielschichtig ist und letztlich dem Herzen nach Republikaner ist, wenn er auch in der
Realität seiner Gegenwart vor allem auf den geordneten Staat setzt, der, wenn kein republikanisches
Ethos im Volk vorhanden ist, auch monokratisch regiert werden kann. Dementsprechend stellt sich
sein Gesamtwerk – vor allem der Principe und die Discorsi, aber auch die Geschichte von Florenz
und die Arte della Guerra – als einheitliches Werk dar, in dem Machiavelli seine Grundannahmen
und Thesen an diversen Stellen wieder aufgreift und bearbeitet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Machiavelli pur. Die Discorsi II

Einleitung

Vorwort

Kapitel 1 Was mehr zur Größe des römischen Reiches beitrug, Tapferkeit oder Glück

Kapitel 2 Mit was für Völkern die Römer zu kämpfen hatten, und wie hartnäckig diese ihre Freiheit verteidigten

Kapitel 3 Rom wurde dadurch mächtig, dass es die Nachbarstädte zerstörte und die Fremden leicht mit gleichen Rechten aufnahm

Kapitel 4 Die Republiken vergrößern sich auf dreifache Weise

Kapitel 5 Der Wechsel der Religionen und Sprachen, im Verein mit Überschwemmungen und Pest, löscht das Andenken der Vorzeit aus

Kapitel 6 Wie die Römer Krieg führten

Kapitel 7 Wie viel Land die Römer jedem Kolonisten gaben

Kapitel 8 Warum die Völker ihre Sitze verlassen und fremde Länder überschwemmen

Kapitel 9 Aus welchen Ursachen gewöhnlich Krieg zwischen zwei Mächten zu entstehen pflegt

Kapitel 10 Geld ist nicht der Nerv des Krieges, wie man gewöhnlich annimmt

Kapitel 11 Es ist nicht klug, ein Bündnis mit einem Fürsten zu schließen, der mehr Ruf als Macht besitzt

Kapitel 12 Was besser ist, wenn man einen Angriff befürchtet, los zu schlagen oder den Krieg abzuwarten

Kapitel 13 Aus niederem Stande gelangt man zur Größe eher durch Betrug als durch Gewalt

Kapitel 14 Oft täuscht man sich, wenn man durch Bescheidenheit den Hochmut zu besiegen glaubt

Kapitel 15 Schwache Staaten sind in ihren Entscheidungen stets schwankend und langsame Entschließungen stets schädlich

Kapitel 16 Wie sehr die heutigen Heere von der Fechtart der Alten abweichen

Kapitel 17 Wie viel Wert man bei den heutigen Heeren auf das Geschütz legen soll, und ob die hohe Meinung, die man allgemein davon hat, begründet ist

Kapitel 18 Nach dem Vorgang der Römer und dem Beispiel der alten Kriegskunst ist das Fußvolk höher zu bewerten als die Reiterei

Kapitel 19 Eroberungen führen in schlecht eingerichteten Republiken, die nicht nach dem Muster der Römer verfahren, zum Untergang, nicht zur Größe

Kapitel 20 Welcher Gefahr sich ein Fürst oder eine Republik aussetzt, die Hilfstruppen oder Söldner verwenden

Kapitel 21 Die Römer schickten ihren ersten Prätor nach Capua, als sie schon vierhundert Jahre Krieg geführt hatten

Kapitel 22 Wie falsch die Menschen oft wichtige Dinge beurteilen

Kapitel 23 Wie sehr die Römer den Mittelweg mieden, wenn ein Vorfall sie nötigte, ein Urteil über ihre Untertanen zu sprechen

Kapitel 24 Festungen schaden im allgemeinen mehr als sie nützen

Kapitel 25 Eine uneinige Stadt anzugreifen, um sie durch ihre Uneinigkeit zu erobern, ist ein verkehrtes Unternehmen

Kapitel 26 Schmähung und Beschimpfung erzeugen Hass gegen ihren Urheber und nützen ihm gar nichts

Kapitel 27 Kluge Fürsten und Republiken müssen sich mit dem Siege begnügen; denn man verliert meistens, wenn man sich nicht begnügt

Kapitel 28 Wie gefährlich es für eine Republik oder für einen Fürsten ist, eine dem Staat oder einem einzelnen zugefügte Beleidigung nicht zu strafen

Kapitel 29 Das Schicksal verblendet die Menschen, damit sie sich seinen Absichten nicht widersetzen

Kapitel 30 Wahrhaft mächtige Republiken und Fürsten erkaufen Bündnisse nicht mit Geld, sondern mit Tapferkeit und Waffenruhm

Kapitel 31 Wie gefährlich es ist, den Verbannten zu trauen

Kapitel 32 Auf wie viele Arten die Römer Städte eroberten

Kapitel 33 Die Römer ließen ihren Heerführern freie Hand

Titus Livius

Zielsetzung & Themen

Das Werk verfolgt das Ziel, die Lehren aus dem zweiten Buch der Discorsi des Niccolò Machiavelli, insbesondere im Bereich der Außenpolitik und Kriegsführung, systematisch und deskriptiv für den Leser aufzubereiten. Die zentrale Fragestellung kreist darum, wie antike römische Strategien und Organisationsformen auf die politische Realität der Gegenwart übertragen werden können und welche grundlegenden Prinzipien für den Erfolg eines Staates ausschlaggebend sind.

  • Kriegsführung und militärische Organisation der römischen Republik
  • Die Rolle der Tugend (virtù) in der Außenpolitik
  • Methoden der Expansion und Herrschaftssicherung
  • Der Umgang mit Bündnispartnern, Hilfstruppen und Söldnern
  • Die psychologischen Faktoren bei politischer Entscheidungsfindung

Auszug aus dem Buch

Kapitel 10 Geld ist nicht der Nerv des Krieges, wie man gewöhnlich annimmt

Zu Machiavelli Zeiten galt der Krieg noch als ein legitimes Mittel der Politik. Nichtsdestotrotz waren mit jedem Krieg Gefahren verbunden, nicht zuletzt, weil es immer möglich ist, einen selbst begonnenen Krieg zu verlieren. Kriege zu verlieren könne aber kein Ziel eines Landes sein, da es in jedem Fall einen Substanzverlust an Land und Leuten erleide, sei es durch den Kriegsverlauf selbst, der seine Opfer fordert, sei es durch die Forderungen des Siegers, der seine Schäden zumindest zum Teil ausgeglichen wissen wolle.

Es sei daher nötig, vor dem eigenmächtigen Beginn eines Krieges eine Kalkulation aufzustellen, ob der beabsichtigte Krieg überhaupt erfolgreich, das heißt unter Erreichung der angestrebten Ziele, etwa der Eroberung eines bestimmten Gebietes, geführt werden kann, oder ob die feindlichen Kräfte dies von vornherein ausschließen. Hieraus ergibt sich für Machiavelli die Frage, welche Parameter in eine derartige Kalkulation mit einzufließen haben. Viele Fürsten würden Geld im Kriege einen hohen Stellenwert einräumen, getreu der Maxime: „Geld ist der Nerv des Krieges.“ Dies trifft aber nach Machiavellis Ansicht nicht zu, so dass hier eine Kalkulation auf falschen Grundlagen aufgebaut werde.

Die Grundlage für jede Erfolg versprechende militärische Unternehmung müsse vielmehr das Vorhandensein eines guten Heeres sein. Ohne dieses nutze jeder Reichtum nichts, um einen Krieg zu gewinnen. Ebenso nütze einem Fürsten die gute strategische Lage eines Landes nichts, wenn er kein Heer hat, dass diese gute Lage auszunützen im Stande sei. Des weiteren sei auch die Treue der Bevölkerung zu ihrem Fürsten endlich, wenn sie nicht durch ihn wirksam verteidigt würden.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Was mehr zur Größe des römischen Reiches beitrug, Tapferkeit oder Glück: Die Größe Roms beruhte primär auf exzellenten militärischen Einrichtungen und kluger Außenpolitik, nicht auf bloßem Glück.

Kapitel 2 Mit was für Völkern die Römer zu kämpfen hatten, und wie hartnäckig diese ihre Freiheit verteidigten: Der starke Widerstand der Gegner Roms resultierte aus ihrer republikanischen Freiheitsliebe, die in solchen Staatsformen gedeiht.

Kapitel 3 Rom wurde dadurch mächtig, dass es die Nachbarstädte zerstörte und die Fremden leicht mit gleichen Rechten aufnahm: Roms Machtzuwachs war das Resultat einer gezielten Strategie zur massiven Vergrößerung der eigenen Einwohnerzahl.

Kapitel 4 Die Republiken vergrößern sich auf dreifache Weise: Staaten expandieren entweder über friedliche Bündnisse, den Erwerb von Bundesgenossen oder die Unterwerfung von Untertanen, wobei nur letzteres militärische Stärke erfordert.

Kapitel 5 Der Wechsel der Religionen und Sprachen, im Verein mit Überschwemmungen und Pest, löscht das Andenken der Vorzeit aus: Historische Wissensverluste sind entweder auf kulturelle Auslöschung durch neue Religionen oder auf vernichtende Naturkatastrophen zurückzuführen.

Kapitel 6 Wie die Römer Krieg führten: Die römische Strategie setzte auf kurze, intensive Konflikte, um den Staat finanziell zu entlasten und eroberte Gebiete wirtschaftlich nutzbar zu machen.

Kapitel 7 Wie viel Land die Römer jedem Kolonisten gaben: Die Verteilung kleiner Landparzellen sollte soziale Spannungen verhindern und die Entstehung einer mächtigen Großgrundbesitzerklasse unterbinden.

Kapitel 8 Warum die Völker ihre Sitze verlassen und fremde Länder überschwemmen: Migrationen ganzer Völker, wie während der Völkerwanderung, werden oft durch existenzielle Not oder Mangel an Ressourcen erzwungen.

Kapitel 9 Aus welchen Ursachen gewöhnlich Krieg zwischen zwei Mächten zu entstehen pflegt: Kriege entstehen entweder zufällig durch Bündnisverpflichtungen oder gezielt durch eine Partei, die sich davon strategische Vorteile verspricht.

Kapitel 10 Geld ist nicht der Nerv des Krieges, wie man gewöhnlich annimmt: Entscheidend für den militärischen Erfolg ist nicht der Reichtum eines Staates, sondern die Qualität und Stärke der eigenen Soldaten.

Kapitel 11 Es ist nicht klug, ein Bündnis mit einem Fürsten zu schließen, der mehr Ruf als Macht besitzt: Bündnisse mit schwachen oder geografisch weit entfernten Partnern sind bei Konflikten zumeist nutzlos.

Kapitel 12 Was besser ist, wenn man einen Angriff befürchtet, los zu schlagen oder den Krieg abzuwarten: Ob ein präventiver Angriff oder eine defensive Haltung vorzuziehen ist, hängt fundamental von der militärischen Verfasstheit des eigenen Staates ab.

Kapitel 13 Aus niederem Stande gelangt man zur Größe eher durch Betrug als durch Gewalt: Aufstiege von Personen aus einfachen Verhältnissen in Machtpositionen gelingen meist durch List, da offene Gewalt das Risiko des Scheiterns birgt.

Kapitel 14 Oft täuscht man sich, wenn man durch Bescheidenheit den Hochmut zu besiegen glaubt: Eine Politik des Ausgleichs oder der Appeasement-Strategie wird von Aggressoren oft als Schwäche missverstanden.

Kapitel 15 Schwache Staaten sind in ihren Entscheidungen stets schwankend und langsame Entschließungen stets schädlich: Führungsschwäche und Zögerlichkeit in Entscheidungsprozessen führen zu politischer Handlungsunfähigkeit und gefährden den Bestand des Staates.

Kapitel 16 Wie sehr die heutigen Heere von der Fechtart der Alten abweichen: Die römische Formation war den zeitgenössischen Heeren überlegen, da sie eine tiefengestaffelte Verteidigung bot, statt auf eine einzige, riskante Schlachtlinie zu setzen.

Kapitel 17 Wie viel Wert man bei den heutigen Heeren auf das Geschütz legen soll, und ob die hohe Meinung, die man allgemein davon hat, begründet ist: Artillerie wird überschätzt; ihre Wirkung ist auf Belagerungen begrenzt und sie ersetzt nicht die Notwendigkeit gut geschulter Infanterie.

Kapitel 18 Nach dem Vorgang der Römer und dem Beispiel der alten Kriegskunst ist das Fußvolk höher zu bewerten als die Reiterei: Die Infanterie ist aufgrund ihrer Stabilität und Geländegängigkeit das notwendige Rückgrat jeder Armee.

Kapitel 19 Eroberungen führen in schlecht eingerichteten Republiken, die nicht nach dem Muster der Römer verfahren, zum Untergang, nicht zur Größe: Expansion ohne solide wirtschaftliche Basis und korrekte Eingliederungsstrategien schwächt den Staat, anstatt ihn zu stärken.

Kapitel 20 Welcher Gefahr sich ein Fürst oder eine Republik aussetzt, die Hilfstruppen oder Söldner verwenden: Hilfstruppen sind gefährlich, da sie unter fremder Kontrolle stehen und bei Schwäche des Entleihers die Herrschaft an sich reißen können.

Kapitel 21 Die Römer schickten ihren ersten Prätor nach Capua, als sie schon vierhundert Jahre Krieg geführt hatten: Eine kluge Herrschaftsform integriert eroberte Gebiete, indem sie lokale Autonomie gewährt, anstatt auf eine sofortige zwangsweise Zentralisierung zu setzen.

Kapitel 22 Wie falsch die Menschen oft wichtige Dinge beurteilen: In Friedenszeiten werden fähige Köpfe oft aus Neid ignoriert, während in Krisenzeiten die Notwendigkeit ihre Berufung erzwingt.

Kapitel 23 Wie sehr die Römer den Mittelweg mieden, wenn ein Vorfall sie nötigte, ein Urteil über ihre Untertanen zu sprechen: Bei Aufständen sind klare Entscheidungen – entweder Vernichtung oder großzügige Integration – zwingend, da Kompromisse keine Stabilität bieten.

Kapitel 24 Festungen schaden im allgemeinen mehr als sie nützen: Festungen täuschen Sicherheit vor, die in Wirklichkeit nur den Unterdrückungswillen stärkt, und sind gegen fähige Angreifer ohne eigenes Heer nutzlos.

Kapitel 25 Eine uneinige Stadt anzugreifen, um sie durch ihre Uneinigkeit zu erobern, ist ein verkehrtes Unternehmen: Militärische Angriffe auf zerstrittene Städte führen oft nur zur Einigung der Gegner; List und subtile Einflussnahme sind hier effektiver.

Kapitel 26 Schmähung und Beschimpfung erzeugen Hass gegen ihren Urheber und nützen ihm gar nichts: Aggressive Rhetorik und Spott stärken lediglich den Widerstandswillen des Gegners und sind politisch kontraproduktiv.

Kapitel 27 Kluge Fürsten und Republiken müssen sich mit dem Siege begnügen; denn man verliert meistens, wenn man sich nicht begnügt: Maßlosigkeit und Hoffnung auf das Bestmögliche führen oft zum Verlust des bereits Erreichten.

Kapitel 28 Wie gefährlich es für eine Republik oder für einen Fürsten ist, eine dem Staat oder einem einzelnen zugefügte Beleidigung nicht zu strafen: Die Missachtung von Recht und die Straflosigkeit von Beleidigern führen unweigerlich zu Racheakten, die den Staat ruinieren können.

Kapitel 29 Das Schicksal verblendet die Menschen, damit sie sich seinen Absichten nicht widersetzen: Das menschliche Schicksal ist durch äußere Umstände mitbestimmt, doch durch kluge Anpassung ist der eigene Handlungsspielraum bewahrbar.

Kapitel 30 Wahrhaft mächtige Republiken und Fürsten erkaufen Bündnisse nicht mit Geld, sondern mit Tapferkeit und Waffenruhm: Tributzahlungen an Nachbarn sind ein Zeichen von Schwäche und stärken den Gegner, anstatt Schutz zu bieten.

Kapitel 31 Wie gefährlich es ist, den Verbannten zu trauen: Verbannte sind unzuverlässige Partner, deren Loyalität allein der Rückkehr in die Heimat dient, was zum Verrat an neuen Verbündeten führt.

Kapitel 32 Auf wie viele Arten die Römer Städte eroberten: Die Eroberung durch Übergabe ist der sicherste und kosteneffizienteste Weg; Belagerungen und Stürme sind riskant oder langwierig.

Kapitel 33 Die Römer ließen ihren Heerführern freie Hand: Entscheidungsfreiheit der Feldherren erhöht die militärische Handlungsgeschwindigkeit, während zentralistische Detailsteuerung durch politische Gremien den Erfolg gefährdet.

Schlüsselwörter

Machiavelli, Discorsi, Römische Geschichte, Kriegsführung, Expansion, Republik, Tugend, Außenpolitik, Bündnisse, Heerführer, Festungen, Macht, Strategie, Politik, Historische Analysen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das zweite Buch der Discorsi von Niccolò Machiavelli und überträgt dessen historische Beobachtungen zur römischen Politik und Kriegsführung in eine deskriptive, leicht verständliche Darstellung für ein modernes Publikum.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die militärische Organisation, Strategien der Expansion und Gebietsgewinnung, die Rolle von Bündnissen sowie die politische Führungsethik eines Staates.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Machiavellis Thesen zur Staatskunst und militärischen Führung unkommentiert und konzentriert darzulegen, um dem Leser eine Basis für die eigene Bewertung politischer Zusammenhänge zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein deskriptiver, textnaher Ansatz verfolgt. Anhand von Zitaten und inhaltlichen Zusammenfassungen werden Machiavellis Thesen systematisch aufgearbeitet, ohne diese durch moderne Interpretationen zu verzerren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse einzelner Kapitel, die von den Ursachen für den Aufstieg Roms über militärische Taktiken bis hin zu Lehren für den Umgang mit Bündnispartnern und inneren Staatsfeinden reichen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über die Begriffe Macht, Expansion, militärische Tugend (virtù), Staatsführung und historische Strategieanalyse charakterisieren.

Warum rät Machiavelli von Festungsbauten ab?

Machiavelli argumentiert, dass Festungen bei einem Volk, das dem Herrscher feindselig gegenübersteht, nutzlos sind und lediglich als Instrument der Unterdrückung dienen, während ein starkes Heer gegen äußere Feinde ohnehin keinen festen Schutzwall benötigt.

Weshalb ist es laut Machiavelli gefährlich, Heerführern zu wenig Spielraum zu lassen?

Eine Regierung, die in militärische Details eingreift, agiert aufgrund mangelnder Orts- und Lagekenntnis träge und fehleranfällig, wohingegen eigenverantwortlich handelnde Konsuln die Handlungsgeschwindigkeit und Motivation massiv erhöhen.

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Details

Title
Machiavelli pur - Die Discorsi II.
Subtitle
Äußere Politik und Kriegsführung
Author
M.A. Andre Budke (Author)
Publication Year
2009
Pages
76
Catalog Number
V131428
ISBN (eBook)
9783640374175
ISBN (Book)
9783640373925
Language
German
Tags
Machiavelli Discorsi
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M.A. Andre Budke (Author), 2009, Machiavelli pur - Die Discorsi II., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131428
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