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Optimal design of patent rights

Title: Optimal design of patent rights

Seminar Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Christoph Dyllick-Brenzinger (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

What are the incentives and the damages of patent rights? Assuming that a competitive market doesn't ensure efficient R&D, I want to give a short recapitulation of the characteristics of public goods to show the motivation for patent rights. After that I introduce three different papers to give a insight in the optimal design of patent rights. I emphasize that the ideal design of a patent depends on the assumptions of the models.
So there is no perfekt patentdesign. There is just a perfekt patent for the given situation.

Ein Erfinder macht eine Entdeckung, die er patentieren lässt. Durch die Patentierung
stellt der Erfinder der Öffentlichkeit sein Wissen zur Verfügung, gleichzeitig wird jedoch
eine Barriere errichtet, die den Erfinder vor dem Wettbewerb schützt und ihm eine
temporäre Monopolstellung ermöglicht. Diese Monopolstellung gibt dem Patentinhaber
das Recht, sich gegen jegliche Übergriffe zu wehren, sollte jemand versuchen, seine
Erfindung nach zu bauen, zu nutzen, anzubieten, zu importieren oder auch nur
anzubieten, diese in ein Land zu importieren, wo das gewährte Patent gilt.
Wie kommt es, dass Patente zu einem solchen Widerspruch führen? Auf der einen Seite
will man Forschung induzieren und die Ergebnisse dieser Forschung der Öffentlichkeit zur
Verfügung stellen, auf der anderen Seite muss man den Erfinder für seine Erfindung
entlohnen, damit es überhaupt zu Innovation kommt.
In meiner Seminararbeit werde ich kurz auf die grundlegende Problematik von
öffentlichen Gütern eingehen. Anhand deren Eigenschaften werde ich die Notwendigkeit
von Patenten aufzeigen, welche Forschung induzieren, wenn der Markt nicht genug
Anreize bietet. Danach werde ich drei Modelle zur optimalen Ausgestaltung von
Patentrechten vorstellen, die zu unterschiedlichen Ergebnissen in ihren Empfehlungen für
die optimale Ausgestaltung von Patentrechten gelangen. Trotz der unterschiedlichen
Annahmen und Aussagen der Modelle geben sie meiner Meinung nach einen guten
Einblick in das umfangreiche Thema der optimalen Ausgestaltung von Patentrechten.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Abstract

II. Einleitung

III. Eigenschaften von öffentlichen Gütern

IV. Innovationsanreize durch Patente

V. Modell von Gilbert und Shapiro

V.1 Einführung in das Modell von Gilbert und Shapiro

V.2 Annahmen und Aufbau des Modells von Gilbert und Shapiro

V.3 Ergebnisse des Modells von Gilbert und Shapiro

V.4 Diskussion des Modells von Gilbert und Shapiro

VI. Modell von Nancy Gallini

VI.1 Einführung in das Modell von Nancy Gallini

VI.2 Annahmen und Aufbau des Modells von Nancy Gallini

VI.3 Ergebnisse des Modells von Nancy Gallini

VI.3.1 Patentlänge als einziges mögliches Instrument

VI.3.2 Patentlänge und Imitationskosten als mögliche Instrumente

VI.4 Diskussion des Modells von Nancy Gallini

VII. Modell von Suzanne Scotchmer

VII.1 Einführung in das Modell von Suzanne Scotchmer

VII.2 Annahmen und Aufbau des Modells von Suzanne Scotchmer

VII.3 Ergebnisse des Modells von Suzanne Scotchmer

VII.4 Diskussion des Modells von Suzanne Scotchmer

VIII. Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die ökonomische Gestaltung optimaler Patentrechte, um ein Gleichgewicht zwischen Forschungsanreizen und der sozialen Wohlfahrt zu finden. Anhand dreier klassischer Modelle werden unterschiedliche Ansätze analysiert, wie durch die Variation von Patentlänge und -breite Innovationen geschützt und gleichzeitig Wohlfahrtsverluste minimiert werden können.

  • Charakterisierung von Patenten als Instrumente zur Innovationssteuerung
  • Analyse des Modells von Gilbert und Shapiro hinsichtlich optimaler Patentlaufzeiten
  • Untersuchung von Imitationsanreizen im Modell von Nancy Gallini
  • Betrachtung kumulativer Innovationen im Modell von Suzanne Scotchmer
  • Diskussion über den Trade-off zwischen Exklusivität und Wettbewerb

Auszug aus dem Buch

VI.2 Annahmen und Aufbau des Modells von Nancy Gallini

Eine Firma (Erfinder) investiert in R&D, um ein neues Produkt zu entwickeln. Wenn die Forschung erfolgreich sein sollte, kann der Erfinder sein Ergebnis patentieren oder geheimhalten.

Wenn der Erfinder sein Produkt patentiert, dann führt das Patent zu einem Monopol für T Jahre, wobei nach Ablauf der T Jahre das Produkt für alle kostenlos zur Verfügung steht. Auch wenn Konkurrenten durch das Patent vom Kopieren des Produktes abgehalten werden, so können sie trotzdem, verbunden mit den Kosten K, ein eigenes Konkurrenzprodukt entwickeln, welches das ursprüngliche Patent nicht verletzt.

Sollte sich die Konkurrenz entscheiden, ein eigenes Produkt zu entwickeln, dann konkurrieren der ursprüngliche Erfinder und m Imitatoren auf dem Markt und erhalten alle die gleiche Profitrate π(m) .

Das heißt zusammengefasst, dass die Konkurrenten durch Imitation mit Kosten K ein perfektes Substitut entwickeln können, was das ursprüngliche Patent nicht verletzt. Gleichzeitig haben sie alle die gleiche Produktionskosten c(x), wobei x die produzierte Menge ist und c'(x)>0, c''(x)≥0 gilt.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Abstract: Eine kurze Zusammenfassung der Fragestellung und der Zielsetzung der Arbeit bezüglich optimaler Patentrechte.

II. Einleitung: Vorstellung der Problematik von Patenten als notwendiges Übel zur Induzierung von Forschung bei gleichzeitigem Wohlfahrtsverlust.

III. Eigenschaften von öffentlichen Gütern: Erläuterung, warum Erfindungen als öffentliche Güter (Nicht-Rivalität und Nicht-Ausschließbarkeit) einen Schutz durch Patente erfordern.

IV. Innovationsanreize durch Patente: Diskussion des primären Ziels von Patenten zur Kostenerstattung des Erfinders trotz Wohlfahrtsverlusten durch Monopolpreise.

V. Modell von Gilbert und Shapiro: Analyse des Trade-offs zwischen Innovationsanreizen und sozialer Wohlfahrt unter Verwendung der Patentlänge.

VI. Modell von Nancy Gallini: Untersuchung der optimalen Patentgestaltung unter Berücksichtigung von Imitationskosten und strategischem Verhalten der Konkurrenz.

VII. Modell von Suzanne Scotchmer: Betrachtung kumulativer Innovationen und der Problematik, ob Folgeprodukte auf Basis patentierter Basistechnologien geschützt werden sollten.

VIII. Schlußbemerkung: Zusammenfassende Bewertung der Modelle und deren Grenzen bei der Ableitung allgemeingültiger Handlungsempfehlungen für die Politik.

Schlüsselwörter

Patentrecht, Innovation, Forschung und Entwicklung, Marktversagen, öffentliche Güter, Patentlänge, Imitationskosten, soziale Wohlfahrt, Monopol, Wettbewerb, Gilbert und Shapiro, Nancy Gallini, Suzanne Scotchmer, kumulative Innovation, Innovationsanreize

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der ökonomischen Theorie der optimalen Gestaltung von Patenten, um ein Gleichgewicht zwischen der Belohnung für Erfinder und dem gesellschaftlichen Nutzen zu erreichen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Eigenschaften von Wissen als öffentliches Gut, die Anreizwirkungen von exklusiven Patenten sowie die Analyse von Marktdynamiken bei Imitationsmöglichkeiten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, basierend auf drei klassischen ökonomischen Modellen zu untersuchen, wie Patente so gestaltet werden können, dass sie einerseits Forschung fördern und andererseits unnötige Wohlfahrtsverluste vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte, modelltheoretische Analyse durchgeführt, bei der zentrale mikroökonomische Modelle von Gilbert/Shapiro, Gallini und Scotchmer vorgestellt und diskutiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die spezifischen Annahmen, Ergebnisse und Schlussfolgerungen der drei genannten Modelle detailliert mathematisch und ökonomisch hergeleitet und interpretiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Patentrecht, Innovationsanreize, soziale Wohlfahrt, Imitationskosten und kumulative Innovation charakterisiert.

Welchen Einfluss haben Imitationskosten im Modell von Nancy Gallini?

Imitationskosten dienen als ein Steuerungsinstrument: Wenn sie hoch genug sind, verhindern sie Konkurrenz durch Subsitute, wodurch die Patentlänge effizienter gestaltet werden kann.

Was unterscheidet den Ansatz von Suzanne Scotchmer von den anderen Modellen?

Im Gegensatz zu den anderen Modellen betrachtet Scotchmer kumulative Innovationen, bei denen eine neue Erfindung auf einer bestehenden, bereits patentierten Basistechnologie aufbaut.

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Details

Title
Optimal design of patent rights
College
University of Mannheim
Course
Innovation Economics
Grade
2,7
Author
Christoph Dyllick-Brenzinger (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V131529
ISBN (eBook)
9783640414840
ISBN (Book)
9783640413409
Language
German
Tags
Patent Design Innovation Economics Prof. Stahl Universität Mannheim Christoph Dyllick-Brenzinger Patente Auswirkung von Patenten Seminararbeit öffentliche Güter
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christoph Dyllick-Brenzinger (Author), 2007, Optimal design of patent rights, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131529
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