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Positive Aspekte der Digitalisierung für Jugendliche und die Relevanz der Mediennutzung bei der beruflichen Integration

Titel: Positive Aspekte der Digitalisierung für Jugendliche und die Relevanz der Mediennutzung bei der beruflichen Integration

Studienarbeit , 2021 , 13 Seiten , Note: 1

Autor:in: Nicolas Schaffer (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit setzt sich sowohl mit den Chancen, die sich für die Jugendlichen durch das Aufwachsen mit digitalen Medien ergeben, auseinander, als auch mit der Relevanz der digitalen Mediennutzung bei der beruflichen Integration von Jugendlichen. Zu Beginn setzt sich die Arbeit mit den Begriffen „Neue Medien“ und „Digitale Jugendkulturen“ auseinander. Darauf aufbauend sollen die Chancen für Jugendliche im Umgang mit neuen Medien beschrieben werden, wobei in diesem Kapitel die Relevanz der digitalen Mediennutzung bei der beruflichen Integration von Jugendlichen eingearbeitet ist. Im Anschluss dessen rückt der Einfluss der neuen Medien auf die eigene Identität in den Fokus. Dieses Kapitel wird mit dem Punkt „Identität und soziale Beziehungen via Internet“ abgeschlossen. Zu guter Letzt werden die Ergebnisse dieser Arbeit in einem Fazit dar-gestellt und eingeordnet.

Neue Medien sind innerhalb der letzten Jahrzehnte zu einem wichtigen Bestandteil unseres Alltags geworden und haben sich in nahezu jedem Teil der Erde etabliert. Gerade Kinder und Jugendliche wachsen in der heutigen Zeit unter Einfluss von vielen verschiedenen Medien-formen auf. Vor allem Internet und Smartphones ermöglichen für die Heranwachsenden, aber auch für ältere Generationen, eine sehr vielfältige Nutzungsweise. Neben der Kommunikation mit Freunden und Bekannten bietet das Internet nahezu unbegrenzte Möglichkeiten der Informationsbeschaffung. Viele Jugendliche verfügen heutzutage über zahlreiche Medien (z.B. Smartphones, Internet und Computer), die wie selbstverständlich zu ihrem Alltag gehören. Das Internet unterstützt die Veränderungen der Gesellschaft und somit auch Jugendliche, die in ihr leben. Es ist unvorstellbar ohne elektronische Medien den Tag zu bestreiten, da diese den Alltag bereits durchdrungen haben, denn Informationen, Bilder und Daten werden meist über das Internet gesammelt, verbreitet und bereitgestellt. Dementsprechend kann man auch von digitaler Jugendkultur sprechen. Den Einfluss, den das Internet und die Individualisierung auf die Bildung der Identität Jugendlicher nimmt, ist interessant, da die Ausbildung der Identität immer häufiger im digitalen Raum stattfindet. Die Beeinflussung durch digitale Elemente nimmt stetig zu und ist nicht mehr nur durch analoge Medien bedingt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefinitionen

2.1. Neue Medien

2.2. Digitale Jugendkulturen

3. Chancen im Umgang mit neuen Medien

3.1. Sozialisation

3.2. Soziale Vernetzung

3.3. Schulische und berufliche Fertigkeiten

4. Identität

4.1. Identität und soziale Beziehungen via Internet

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Seminararbeit untersucht die Chancen, die sich für Jugendliche durch das Aufwachsen in einer digitalisierten Welt ergeben, und analysiert die Bedeutung der digitalen Mediennutzung für die berufliche Integration. Die Arbeit forscht danach, wie digitale Medien Sozialisationsprozesse, Identitätsbildung und soziale Vernetzung bei Jugendlichen beeinflussen.

  • Chancen und Potenziale digitaler Medien für Jugendliche
  • Einfluss der Digitalisierung auf Sozialisation und Identitätsbildung
  • Digitale Kompetenzen und ihre Relevanz für das Berufsleben
  • Die Rolle sozialer Netzwerke bei der Vergemeinschaftung und Vernetzung

Auszug aus dem Buch

2.2. Digitale Jugendkulturen

Insbesondere Jugendliche müssen sich selbst, ihre Vorstellungen, Selbstbildern und Hoffnungen kritisch hinterfragen. Des Weiteren haben sie die Aufgabe sich mit ihrer Identität auseinanderzusetzen sowie Gleichgesinnte zu finden, um mit diesen in sozialen Kontakt zu treten und sich selbst somit definieren zu können. Dies ist heute ohne die Erweiterung über das Internet nicht mehr vorstellbar, denn hier haben sie die Möglichkeit einer schnellen Rückmeldung und können hier auch vereinfacht Anerkennung finden.

Aus diesem Grund gibt es nicht mehr nur die Offline-Jugend, sondern diese ist gleichzeitig auch Online-Jugend (vgl. Hugger 2009, S. 7). „Insofern sind Jugendkulturen immer auch digitale Jugendkulturen“ (ebd., S. 7). Im Netz können die Jugendlichen mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Selbstdarstellung sowie mit ihren Selbstidealen experimentieren, um sich beispielsweise Unterstützung für das Identitätsmanagement oder die Positionierung in der Gesellschaft zu holen. Zudem ist das Social Web mittlerweile schon so fest in den Alltag der Jugendlichen integriert, dass die Teilnahme an den Angeboten bereits als Pflicht angesehen wird, um in Verbindung mit der Peer Group zu bleiben und demnach Anerkennung und Zugehörigkeitsgefühl zu verspüren.

Aber auch die traditionellen Medien, wie beispielsweise das Fernsehen werden parallel zum Internet genutzt. Beide Medien werden zur Unterhaltung genutzt, aber das Internet erfüllt zudem noch soziale Motive. Hier ist es den Jugendlichen besonders wichtig ihre Kontakte innerhalb der Communities zu pflegen. Hier sollte man aber auch beachten das größtenteils die Freunde aus dem Netz mit den Offline-Freunden identisch sind, aber natürlich gibt es hier auch Bekanntschaften, die ohne die virtuelle Welt nicht entstanden wären (vgl. ebd., S.9).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der digitalen Medien im Alltag von Jugendlichen ein und stellt die zentralen Forschungsfragen zur Identitätsbildung und beruflichen Integration.

2. Begriffsdefinitionen: Dieses Kapitel erläutert die terminologischen Grundlagen der Arbeit, insbesondere die Kennzeichen neuer Medien und das Konzept der digitalen Jugendkulturen.

3. Chancen im Umgang mit neuen Medien: Hier werden die positiven Aspekte der Mediennutzung in den Bereichen Sozialisation, soziale Vernetzung sowie der Erwerb schulischer und beruflicher Fertigkeiten diskutiert.

4. Identität: Das Kapitel beleuchtet, wie digitale Medien zur Identitätsentwicklung beitragen und welchen Einfluss die internetgestützte soziale Vernetzung auf diesen Prozess hat.

5. Fazit: Die Ergebnisse der Arbeit werden zusammengefasst, wobei die Rolle der digitalen Medien als Bereicherung für Jugendliche und deren Bedeutung für die berufliche Integration hervorgehoben werden.

Schlüsselwörter

Digitalisierung, Jugendliche, Neue Medien, Identitätsbildung, Sozialisation, Digitale Jugendkultur, Berufsleben, Soziale Vernetzung, Online-Identität, Medienkompetenz, Peer-Group, Internet, Chance, Integration, Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Chancen und Potenzialen, die sich für Jugendliche durch den täglichen Umgang mit digitalen Medien und dem Internet ergeben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit fokussiert sich auf Sozialisationsprozesse, die soziale Vernetzung in Communities, Identitätsentwicklung sowie die Bedeutung der Mediennutzung für schulische und berufliche Fertigkeiten.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Autor untersucht, welche konkreten Chancen das Aufwachsen mit digitalen Medien für Jugendliche bietet und welche Relevanz diese Erfahrungen für die spätere berufliche Integration haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit dem Thema, die sich auf Literaturanalysen und medienpädagogische Fachdiskurse stützt.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil im Vordergrund?

Im Hauptteil werden zunächst theoretische Begriffe geklärt, gefolgt von einer detaillierten Analyse der digitalen Chancen für die persönliche Entwicklung und die Verbindung zur Arbeitswelt.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Digitale Jugendkultur, Identitätsbildung, Soziale Vernetzung, Mediensozialisation und berufliche Integration.

Inwiefern beeinflusst das Internet laut der Arbeit die Identitätsbildung?

Das Internet bietet neue Räume für die Selbstdarstellung und das Experimentieren mit verschiedenen Rollen, was Jugendliche bei der Formung ihrer Identität unterstützt.

Welche Bedeutung haben Computerspiele im Kontext der Identitätsentwicklung?

Laut der Studie erlauben Computerspiele das Ausprobieren neuer virtueller Rollen und fördern die Kreativität sowie Problemlösestrategien, die auch im Berufsleben von Bedeutung sind.

Wie bewertet der Autor die Interaktion zwischen Online- und Offline-Welt?

Der Autor zeigt auf, dass für Jugendliche keine strikte Trennung mehr existiert; die beiden Welten sind eng miteinander integriert und bilden eine Einheit.

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Details

Titel
Positive Aspekte der Digitalisierung für Jugendliche und die Relevanz der Mediennutzung bei der beruflichen Integration
Hochschule
Karl-Franzens-Universität Graz
Note
1
Autor
Nicolas Schaffer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
13
Katalognummer
V1316562
ISBN (PDF)
9783346796301
ISBN (Buch)
9783346796318
Sprache
Deutsch
Schlagworte
positive aspekte digitalisierung jugendliche relevanz mediennutzung integration
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Nicolas Schaffer (Autor:in), 2021, Positive Aspekte der Digitalisierung für Jugendliche und die Relevanz der Mediennutzung bei der beruflichen Integration, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316562
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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