Entwicklung des Fahrrads, Fahrradarten und -zubehör. Mit Unterrichtsplanung für ein Verkaufsgespräch


Hausarbeit, 2018

27 Seiten, Note: 1


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ENTWICKLUNG DES FAHRRADES
2.1 Laufmaschine
2.2 Velocipeds
2.3 Hochrad
2.4 Sicherheitsrad
2.5 Vom Spaßgerät zum Verkehrsmittel

3 FAHRRADARTEN
3.1 Alltagsfahrrad
3.1.1 City-Bike
3.1.2 Trekkingrad
3.2 Sporträder
3.2.1 Rennrad
3.2.2 Mountainbike
3.2.3 BMX
3.2.4 Einrad
3.2.5 Kunstrad
3.3 Kinderfahrrad
3.4 Sonderkonstruktionen
3.5 E-Bike
3.5.1 Elektrofahrräder
3.5.2 Pedelecs

4 FAHRRADZUBEHÖR
4.1 Fahrradhelme
4.2 Schutzkleidung
4.3 Diebstahlschutz
4.4 Tacho
4.5 Gepäckträger, Taschen und Körbe
4.6 Anhänger
4.7 Kleidung
4.8 Schuhe
4.9 Sinnvolle Ergänzungen

5 STRAßENVERKEHRS-ZULASSUNGS-ORDNUNG (STVZO)

6 VERKAUFSGESPRÄCH
6.1 Phasen eines Verkaufsgesprächs
6.2 Verkaufsgespräch Fahrrad

7 UNTERRICHTSPLANUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS UND BILDERQUELLEN

Anmerkung der Redaktion:Die Abbildungen wurden aus urheberrechtlichen Gründen entfernt.

1 Einleitung

In meiner Hausarbeit für Fachwissenschaften 1, 2 und 3 behandle ich das Thema Fahr­räder. Meine einschlägige Berufserfahrung habe ich im Sportartikel- und Textil­Einzelhandel gesammelt, deshalb war es mir wichtig, ein Thema für diese Bereiche zu wählen. Ich unterrichte in Zell am See. Diese Region ist speziell für den Skisport bekannt, aber der Sommertourismus ist in den letzten Jahren immer mehr fokussiert worden. Vor allem der Mountainbikesport ist aus der Region nicht mehr wegzudenken. Deshalb habe ich mich mit der Geschichte von Fahrrädern, Fahrradarten, Zusatzprodukten und der Straßenverkehrsordnung beschäftigt. Zusätzlich bin ich auf das Verkaufsgespräch eingegangen und habe eine Unterrichtsplanung zum Thema Rad­sport erstellt.

2 Entwicklung des Fahrrades

Von der Laufmaschine bis zum E-Bike - das Fahrrad machte in den letzten 200 Jahren eine interessante Entwicklung durch. Besonders die Technik des Antriebes und der Gangschaltung wurde immer ausgereifter. Auch mit den Materialien wurde viel experi­mentiert.

2.1 Laufmaschine

Im Jahre 1817 stellte Karl Friedrich Christian Ludwig Freiherr Drais von Sauerbronn, nach der Ablage seines Adelstitels bekannt als Karl Drais, eine Laufmaschine aus Holz vor. Mit dieser Erfindung war es möglich, eine Geschwindigkeit von bis zu 15 km/h zu erreichen (Gurian, 2015, S. 15). Um diese sogenannten „Draisine“ anzutreiben, musste man sich mitden Füßen vom Boden abstoßen. Steuern konnte man sie mit dem lenkba­ren Vorderrad. Da die Straßenbedingungen damals sehr schlecht waren, bevorzugen es die Leute mit den Draisinen auf dem Gehweg zu fahren. Nach einigen Beschwerden wurde das verboten und die Laufmaschine verlor an Bedeutsamkeit als Fortbewe­gungsmittel. (Artman, et al., 2014, S. 98)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 Laufmaschine oder Draisine

2.2 Velocipeds

50 Jahre nach der Draisine montierten Ernest und Sohn Pierre Michaux Tretkurbeln auf eine Laufmaschine. Die Idee entstand durch das Beklagen der Menschen, dass sie beim Abfahren mit der Draisine die Füße hochheben mussten. Pierre montierte die ersten Pedale auf das Vorderrad. Die Michaux waren auch die ersten, die den Rahmen aus Gusseisen herstellten und Bremsen und einen Sattel hinzufügten. (Gurian, 2015, S. 24) Zusätzlich wurde auch das Vorderrad vergrößert, um höhere Geschwindigkeiten zu er­reichen.

2.3 Hochrad

Durch die Erkenntnis, dass ein größeres Vorderrad die Geschwindigkeit erhöht, ent­stand 1870 das „Hochrad“ mit einem bis zu 1,5 Meter großen Vorderrad. Um Gewicht einzusparen wurden Gummireifen und Rahmenrohre, Felgen und Zugspeichen aus Stahl verwendet. So wurde es möglich eine Spitzengeschwindigkeit von bis zu 40 km/h zu erreichen. Das Hochradfahren war dadurch nicht ungefährlich. Eine Fahrt war damals sehr Abenteuerlich und setzte Mut voraus. Oftmals endet diese mit einem Sturz. (Artman, et al., 2014, S. 98-99)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2 Hochrad

2.4 Sicherheitsrad

Damit das Fahrradfahren auch für die breite Masse geeignet war, mussten die Hochrä­der sicherer gemacht werden. Durch einen übersetzten Antrieb auf das Vorderrad konn­te der Laufraddruchmesser verringert werden. Ein Modell namens „Kangaroo“ wurde als Nachfolger des Hochrades vorgestellt. (Artman, et al., 2014, S. 99)

1879 entwickelte der Engländer Harry Lawson ein Fahrrad mit übersetzten Kettenan­trieb auf das Hinterrad. Somit saß der Fahrer tiefer und konnte jederzeit die Füße auf dem Boden abstellen. (Gurian, 2015, S. 30)

Auf der „Stanley Cycle Show“ stellte John Kemp Starley 1885 das „Rover Safety-Bike“ vor. Dieses Fahrrad hatte zwei gleich große Räder und eine direkte Lenkung. Somit gilt Starley als Erfinder des modernen Fahrrades. (Gurian, 2015, S. 37)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 3 Rover Safety-Bike

2.5 Vom Spaßgerät zum Verkehrsmittel

Bei den Experimenten mit den Rahmengeometrien setzte sich der Trapez- oder Dia­mantrahmen mit nahtlos gezogenen Stahlrohren der Gebrüder Mannesmann durch. Im 20. Jahrhundert verbreitete sich das Fahrrad als Fortbewegungsmittel im Alltag, da es durch Serienfertigung kostengünstig produziert werden konnte. Im Jahre 1904 wurde erstmals eine Nabenschaltung von der deutschen Firma „Fichtel & Sachs“ vorgestellt. Danach gab es noch viele Entwicklungsschritte bei Bremsen und Schaltungen, wie zum Beispiel Freilauf-, Rücktritt oder Trommelbremse. (Artman, et al., 2014, S. 100)

In der Mitte des 20. Jahrhunderts, nach dem 2. Weltkrieg, wurde das Fahrrad von den motorisierten Fahrzeugen als Verkehrsmittel abgelöst. Erst durch das immer wichtigere Gesundheits- und Umweltbewusstsein in den Siebzigern wurde das Fahrrad erneut im Straßenverkehr eingesetzt. (Artman, et al., 2014, S. 100)

In dieser Zeit entstanden auch einige Radsportarten wie BMX, Mountainbike und Tri­athlon. Somit war das Fahrrad Sportgerät und Verkehrsmittel zugleich (Artman, et al., 2014, S. 101).

Im 21. Jahrhundert erlebt das Fahrrad erneut einen Aufschwung durch die Technologie E-Bike und Pedelec. Viele Menschen nutzen die motorische Unterstützung in der Frei­zeit beim Mountainbiken oder aber auch im Alltag auf dem Weg in die Arbeit.

3 Fahrradarten

3.1 Alltagsfahrrad

Nutzt man das Fahrrad im Alltag sind einige Aspekte wichtig. Die Sitzposition muss bequem sein, die Technologien sollen möglichst wartungsfrei sein und das Rad muss gemäß der Straßenverkehrsordnung ausgestattet sein. (Artman, et al., 2014, S. 101)

3.1.1 City-Bike

Ein City-Bike, auch Hollandrad genannt, ist besonders für kurze Strecken ohne Stei­gung geeignet. Es ist meistens mit Gepäckträger, Korb, Rückstrahler und Licht ausge­statten. Angetrieben wird es mit einer wartungsfreien Nabenschaltung und gestoppt mit einer Rücktrittsbremse. Die Rahmengeometrie zeichnet sich entweder durch einen Waverahmen mit tieferem Einstieg, wie bei Damenfahrrädern, oder einem Diamant­rahmen für Herrenmodelle aus. Zusätzlich sind Federgabeln und gefederte Sattelstützen montiert. (Artman, et al., 2014, S. 101)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 4 City-Bike mit Waverahmen

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 5 City-Bike mit Trapez- oder Diamantrahmen

3.1.2 Trekkingrad

Beim Trekkingrad ist der Rahmen verstärkt und die Sitzposition leicht nach vorne ge­neigt. Die Reifen sind meist breiter als bei einem City-Bike und weisen ein gröberes Profil auf. Deshalb ist es auch für unbefestigten Untergrund geeignet. Trekkingräder werden besonders gerne für einen Fahrradurlaub verwendet. Aus diesem Grund verfü­gen diese auch über eine verkehrssichere Ausstattung. (Artman, et al., 2014, S. 102)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 6 Trekkingrad

3.2 Sporträder

Es gibt sehr viele, auch unbekannte Sportarten wie Radball und Radpolo, in denen das Fahrrad eine wichtige Rolle spielt. Die beliebtesten Radsportarten sind Mountainbiken und Rennradfahren. Das Fahrrad wurde für die jeweiligen Anforderungen adaptiert und angepasst. (Artman, et al., 2014, S. 104)

3.2.1 Rennrad

Das Ziel im Rennradsport ist es, die vorgegebene Strecke in der kurzmöglichsten Zeit so absolvieren. Um hohe Geschwindigkeiten zu erreichen ist die Sitzhaltung sehr flach um den Luftwiderstand zu verringern. Der Rahmen ist aus Stahl, Aluminium, Titan oder Carbon gefertigt, sehr leicht und steif. Rennräder dürfen mit Beleuchtung auch im Stra­ßenverkehr gefahren werden. Es gibt auch Sonderformen des Rennrades. Die Zeitfahr­maschine ist noch aerodynamischer und hat eine noch flachere Sitzposition. Ähnlich dazu ist das Triathlonrad. Das Crossrennrad besitzt etwas breitere Stollenreifen um auch auf nicht asphaltiertem Untergrund fahren zu können. Eine weitere Sonderform des Rennrades ist das Bahnrad. Dieses hat weder Bremsen, Schaltung noch Freilauf. Der Fahrer verlangsamt es durch die Spurwahl auf der Bahn. (Artman, et al., 2014, S. 105)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 7 Rennrad

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 8 Bahnrad

3.2.2 Mountainbike

Geländefahrräder, auch Mountainbikes genannt, sind, wie der Name bereits aussagt, Fahrräder, die speziell für das Gelände geeignet sind. Deshalb sind weisen die Reifen Stollen auf und das Tretlager ist höher als bei einem Trekkingrad. Auch die Sitzposition ist etwas flacher. Grundsätzlich werden Mountainbikes in zwei Kategorien eingeteilt: das Hardtail und das Fully. (Artman, et al., 2014, S. 104)

Beim Hardtail handelt es sich um ein Fahrrad mit einer Federgabel vorne, aber ohne Hinterradfederung (Artman, et al., 2014, S. 104). Dieses Rad eignet sich besonders um einen Berg hoch zu fahren, deshalb ist der Rahmen aus einem sehr leichten Metall, wie zum Beispiel Carbon, gefertigt.

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Details

Titel
Entwicklung des Fahrrads, Fahrradarten und -zubehör. Mit Unterrichtsplanung für ein Verkaufsgespräch
Hochschule
Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark
Note
1
Autor
Jahr
2018
Seiten
27
Katalognummer
V1316572
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklung, fahrrads, fahrradarten, unterrichtsplanung, verkaufsgespräch
Arbeit zitieren
Lisa Egger (Autor:in), 2018, Entwicklung des Fahrrads, Fahrradarten und -zubehör. Mit Unterrichtsplanung für ein Verkaufsgespräch, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316572

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