Globalisierung bezeichnet den Prozess der zunehmenden internationalen Verflechtung in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Umwelt, Kommunikation und Kultur. Der Begriff wird abgeleitet vom Wort „global“ und setzte sich Ende des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung für diese Prozesse durch. Das Internet spielt dabei eine große Rolle. Durch das schnelle Übermitteln von Daten und die Kommunikation entwickelte sich die Globalisierung seit den 1990er Jahren enorm weiter. In der vorliegenden Arbeit wird beleuchtet, wie sich dieser Prozess auf die Einkommensverteilung in Österreich auswirkt.
Inhaltsverzeichnis
1 GLOBALISIERUNG
1.1 Geschichte
1.2 Veränderungen in unterschiedlichen Bereichen
1.2.1 Wohnen
1.2.2 Arbeiten
1.2.3 Freizeit
1.2.4 Essen
1.2.5 Mobilität und Reisen
1.3 Gewinner und Verlierer
1.4 Auswirkung der Globalisierung auf Österreich
2 EINKOMMENSVERTEILUNG IN ÖSTERREICH
2.1 Auswirkung der Globalisierung auf die Einkommensverteilung
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht den Prozess der Globalisierung, beleuchtet deren vielfältige Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche und analysiert spezifisch die Konsequenzen für die Einkommensverteilung innerhalb Österreichs.
- Definition und historische Einordnung des Globalisierungsprozesses
- Transformation alltäglicher Lebensbereiche wie Wohnen, Arbeiten und Konsum
- Differenzierung zwischen den ökonomischen Gewinnern und Verlierern der globalisierten Märkte
- Analyse der Einkommensstruktur in Österreich unter Einfluss globaler Marktveränderungen
Auszug aus dem Buch
1 Globalisierung
Globalisierung bezeichnet den Prozess der zunehmenden internationalen Verflechtung in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Umwelt, Kommunikation und Kultur. Der Begriff wird abgeleitet vom Wort „global“, das bedeutet „die ganze Erde betreffend“ und setzte sich ende des 20. Jahrhunderts als Bezeichnung für diese Prozesse durch. Das Internet spielt dabei eine große Rolle. Durch das schnelle Übermitteln von Daten und die Kommunikation entwickelte sich die Globalisierung seit den 1990er Jahren enorm weiter.
Der technische Fortschritt ist durch den Informationsaustausch und die internationale Zusammenarbeit nicht mehr auf zu halten. Der Konkurrenzkampf spornt die Unternehmen an, immer innovativ zu sein und neue Produkte auf den Markt zu bringen, wovon auch Konsumenten, zusätzlich zu den niedrigen Preisen, profitieren. Durch die Globalisierung ist auch der Personen- und Güterverkehr erleichtert worden. Deshalb entstehen in wirtschaftlich schwachen Ländern, sogenannten Entwicklungsländern, neue Arbeitsplätze.
Generell fördert die Globalisierung den Wohlstand in Industrieländern. Schwellenländern, das sind Länder in denen sich die wirtschaftliche Situation im Moment positiv entwickelt, ermöglicht sie den Aufstieg zum Industrieland. Aufgrund der weltweiten Kommunikation beschleunigt sich der Demokratisierungsprozess und es entsteht eine kulturelle Vielfalt in einigen Ländern.
Doch alle Vorteile bringen auch negative Aspekte mit. Der technische Fortschritt macht aus uns eine Wegwerfgesellschaft. Die meisten Geräte werden nicht mehr repariert, sondern ausgetauscht, da die Funktionen bereits nach kurzer Zeit nicht mehr auf dem neuesten Stand sind. Aufgrund des großen Konkurrenzdrucks können viele kleinere Unternehmen am Markt nicht neben großen Konzernen bestehen und um niedrige Preise garantieren zu können, wird oftmals an der Entlohnung der Mitarbeiter gespart. Zudem werden Güter weit transportiert, was für die Umwelt eine Belastung darstellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 GLOBALISIERUNG: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Globalisierung, beschreibt deren historische Ursprünge sowie ihre tiefgreifenden Auswirkungen auf Wohnen, Arbeit, Freizeit, Ernährung und Mobilität.
2 EINKOMMENSVERTEILUNG IN ÖSTERREICH: Hier werden die Faktoren untersucht, die das Einkommen in Österreich beeinflussen, und die spezifischen Auswirkungen der Globalisierung auf die Lohn- und Gewinnquote analysiert.
Schlüsselwörter
Globalisierung, internationale Verflechtung, Einkommensverteilung, Lohnquote, Gewinnquote, Industrieländer, Schwellenländer, Arbeitsmarkt, Konsumverhalten, Standortwettbewerb, Wirtschaftsentwicklung, soziale Auswirkungen, Digitalisierung, Strukturwandel, Österreich.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt das Phänomen der Globalisierung und deren weitreichende Konsequenzen für die Gesellschaft, Wirtschaft sowie die spezifische Einkommensstruktur in Österreich.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die wirtschaftliche Verflechtung, Veränderungen in Lebensbereichen wie Wohnen und Arbeiten sowie die Diskrepanz zwischen Gewinnern und Verlierern der Globalisierung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel besteht darin, darzulegen, wie globale Prozesse lokale Strukturen verändern und wie sich dies konkret auf die Einkommensverteilung zwischen Kapital- und Arbeitseinkommen auswirkt.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung statistischer Zusammenhänge bezüglich Lohn- und Gewinnquoten.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Definitionen als auch praktische Auswirkungen auf den Alltag und die österreichische Volkswirtschaft detailliert erörtert.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Globalisierung, Lohnquote, Gewinnquote, Standortwettbewerb und wirtschaftlicher Strukturwandel.
Welchen Einfluss hat die Globalisierung auf das Wohnverhalten?
Globalisierung führt durch internationalen Wettbewerb zu standardisierten, günstigeren Möbeln, beeinflusst aber durch Migration auch die Stadtentwicklung und den sozialen Wohnbau.
Wie erklärt die Autorin den Rückgang der Lohnquote in Österreich?
Der Rückgang wird durch eine Zunahme an Selbstständigkeit und durch die stärkere Investition von Gewinnern der Globalisierung in Kapitalanlagen erklärt, was die Gewinnquote steigen lässt.
- Arbeit zitieren
- Lisa Egger (Autor:in), 2018, Auswirkungen der Globalisierung auf die Einkommensverteilung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316587