Die "naturalis historia" ist das bedeutendste Werk des antiken Autors Gaius Plinius Secundus. Darin thematisiert Plinius unter anderem die Wirkungen verschiedener Heilkräuter. In der vorliegenden Arbeit werden die Chemikalien, die in diesen Heilpflanzen wirken, mit Chemikalien, die heute Anwendung finden, verglichen, um zu ergründen, inwieweit Plinius Einfluss auf die heutige Medizin genommen hat.
Zu diesem Zweck wurden zunächst beispielhaft die Wirkungen, die Plinius dem Bingelkraut, der Mistel und dem Safran zuschreibt, recherchiert. Sodann wurden einige in diesen Pflanzen enthaltene Chemikalien bestimmt und diese dann mit den Chemikalien in heutigen Pharmazeutika verglichen.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Leben und Werk Plinii
- naturalis historia
- Methodik
- Fragestellung
- Pflanzeninhaltsstoffe allgemein
- Probleme
- Benennung
- Inhaltsstoffe
- Pharmazeutika
- Phytotherapie und Allopathie
- Pflanzen
- mercurialis
- Mistel
- Safran
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit befasst sich mit der Frage, inwieweit Heilmittel aus Pflanzen, die in der „naturalis historia“ von Gaius Plinius Secundus beschrieben werden, als Grundlage der modernen Medizin und Pharmakologie gelten können.
- Leben und Werk des römischen Naturforschers Plinius
- Analyse der „naturalis historia“ und ihrer Struktur
- Die Beschreibung von Heilpflanzen und ihren Wirkstoffen
- Vergleich der antiken Heilmethoden mit der modernen Medizin und Pharmakologie
- Bewertung des Beitrags von Plinius zur Entwicklung der Medizin
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung bietet einen Einblick in das Leben und Werk von Plinius dem Älteren, insbesondere in die Entstehung und den Inhalt seiner „naturalis historia“. Die Methodik beleuchtet die Fragestellung der Arbeit, geht auf Pflanzeninhaltsstoffe allgemein ein und identifiziert zentrale Herausforderungen bei der Analyse der „naturalis historia“, wie etwa die Benennung von Pflanzen, die Identifizierung von Inhaltsstoffen und die Einordnung in pharmazeutische Kategorien. Außerdem werden die Unterschiede zwischen Phytotherapie und Allopathie erläutert.
Im Kapitel über Pflanzen werden verschiedene Pflanzen aus der „naturalis historia“ genauer betrachtet, darunter „mercurialis“, Mistel und Safran. Hierbei werden sowohl die Beschreibungen Plinius als auch deren Vergleich mit heutigen Erkenntnissen der Botanik und Pharmakologie beleuchtet.
Schlüsselwörter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen „naturalis historia“, Gaius Plinius Secundus, antike Medizin, Heilpflanzen, Phytotherapie, Pharmakologie, Inhaltsstoffe, Geschichte der Medizin.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die „naturalis historia“?
Es ist das bedeutendste enzyklopädische Werk des antiken Autors Plinius des Älteren, das unter anderem das Wissen über Heilpflanzen zusammenfasst.
Welche Heilpflanzen werden in der Arbeit beispielhaft untersucht?
Die Arbeit untersucht die Wirkungen von Bingelkraut (mercurialis), Mistel und Safran, wie sie von Plinius beschrieben wurden.
Diente Plinius' Werk als Grundlage für die moderne Medizin?
Die Arbeit vergleicht die antiken Beschreibungen mit modernen chemischen Inhaltsstoffen heutiger Pharmazeutika, um den Einfluss zu ergründen.
Was ist der Unterschied zwischen Phytotherapie und Allopathie?
Phytotherapie nutzt ganze Pflanzen oder Pflanzenteile als Heilmittel, während die Allopathie oft auf isolierten oder synthetischen Wirkstoffen basiert.
Welche Probleme gibt es bei der Analyse antiker Heilpflanzen?
Schwierigkeiten liegen in der eindeutigen Benennung der Pflanzen, der Identifizierung der Wirkstoffe und der Übertragung in moderne pharmazeutische Kategorien.
- Arbeit zitieren
- Moritz Kasimir Liebsch (Autor:in), 2021, Heilmittel aus Pflanzen in der "naturalis historia" des Gaius Plinius Secundus. Eine Grundlage der modernen Medizin und Pharmakologie?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316621