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Handelskrieg aus Sicht der Theorie der Hegemonialen Stabilität. Am Beispiel USA und China

Titel: Handelskrieg aus Sicht der Theorie der Hegemonialen Stabilität. Am Beispiel USA und China

Akademische Arbeit , 2020 , 30 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Albert Musker (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen zur Internationalen Politik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Um die Thematik der Hausarbeit zu bearbeiten, werden nach der Einleitung zunächst die Ursachen für den Handelsstreit erläutert und anschließend der Übergang vom Handelsstreit zum Handelskrieg und seinen weiteren Verlauf skizziert. Die theoretische Grundlage der Arbeit soll dann im dritten Kapitel gelegt werden. Dazu wird das theoretische Konzept der Theorie der Hegemonialen Stabilität vorgestellt und von anderen Theorien der internationalen Beziehungen abgegrenzt. Dieses Kapitel soll den theoretischen Rahmen der Arbeit liefern, indem die einzelnen Gesichtspunkte des theoretischen Konzeptes herausgearbeitet und als Werkzeuge für die weitere Bearbeitung der Fragestellung bereitgestellt werden.

Das darauf aufbauende vierte Kapitel soll, unter Berücksichtigung der im vorherigen Kapitel erarbeiteten Gesichtspunkten und Kriterien, die us-amerikanische Machtposition im internationalen System vor dem Handelskrieg erklären und darlegen, um im folgenden Hauptteil und zugleich Analyseteil der Arbeit den Einfluss des Handelsstreites auf die hegemoniale Stellung der USA fundiert und nachvollziehbar bewerten zu können. Der Hauptteil wird sich letztlich mit der Fragestellung der Hausarbeit auseinandersetzen und diese mithilfe der zuvor erarbeiteten Punkte beantworten. Dazu werden die bereits kurzfristig sichtbaren Folgen des Handelskriegs sowie Prognosen für eine langfristige Entwicklung des wirtschaftlichen Disputes formuliert und bewertet und anschließend der Einfluss der Auswirkungen, unter den Gesichtspunkten der Theorie Hegemonialer Stabilität, auf die Stellung der USA als Hegemonialmacht analysiert. Das anschließende Fazit soll abschließend die bis dahin abgeschlossenen Arbeitsschritte kurz zusammenfassen und die Beantwortung der Fragestellung final hervorheben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vom Zollscharmützel zum Handelskrieg

3. Das theoretische Konzept Hegemonialer Stabilität

3.1 Vorraussetzungen für Hegemonie in der Theorie Hegemonialer Stabilität

4. Relative Macht der USA

5. Folgen und Auswirkungen des Handelskrieges für die Machtposition der USA

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit der Handelskrieg zwischen den USA und China die hegemoniale Machtposition der USA beeinflusst. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob die wirtschaftlichen Strategien der Trump-Administration – insbesondere Import- und Strafzölle – geeignet sind, den Status quo der USA als globale Hegemonialmacht zu sichern, oder ob sie langfristig zu einer Schwächung dieser Position führen, basierend auf der Theorie der Hegemonialen Stabilität.

  • Analyse des Handelskrieges zwischen USA und China
  • Anwendung der Theorie der Hegemonialen Stabilität auf den USA-Kontext
  • Untersuchung der relativen ökonomischen Macht der Vereinigten Staaten
  • Bewertung der Auswirkungen von Zollmaßnahmen auf die nationale und internationale Wirtschaft
  • Diskussion über die Aufrechterhaltung der hegemonialen Stabilität durch offene Handelsstrukturen

Auszug aus dem Buch

3. Das theoretische Konzept Hegemonialer Stabilität

Die Theorie Hegemonialer Stabilität oder vereinfacht Hegemonietheorie genannt, ist eine Theorie der Internationalen Beziehungen, die einen neorealistischen Charakter aufweist und der realistischen Theorieschule angehört. Die Theorie setzt sich mit Hintergründen und Ursachen für die Bildung von Regimen auseinander und findet außerdem in vielen Bereichen der Geschichte und auch in Teilen der Wirtschaft ihre Anwendung. Zu den wichtigsten Schlüsselfiguren und Urhebern der Theorie gehören unter anderen George Modelski, Robert Gilpin und Stephen Krasner. Als der Vater und maßgeblicher Wegbereiter der Hegemonietheorie für die breite Politikwissenschaft und dem Teilbereich der Internationalen Beziehungen gilt Charles P. Kindleberger.

Zwar ist er nicht der erste Wissenschaftler, der sich den Ansätzen der Hegemonialen Stabilitätstheorie bedient, dennoch machte sein Werk „The World in Depression: 1929-1939“, das im Jahre 1973 erschienen ist, erstmals die Abwesenheit eines klaren Hegemons zu dieser Zeit als Grund für das politische und wirtschaftliche Chaos aus. Damit weißt er als einer der ersten Autoren darauf hin, dass die Stabilität eines internationalen Systems in einer Abhängigkeit zu einem Hegemon steht, der feste Regeln für das System festlegt und ebenfalls die Macht besitzt sie durchzusetzen (vgl. Milner 1998: 112ff).

Wie also zuvor bereits kurz angerissen wurde, basiert die Theorie auf der Annahme, dass die Stabilität eines internationalen Systems höher einzuschätzen ist, wenn lediglich ein einzelner Staat die dominierende Weltmacht darstellt und sich als Hegemon in diesem System behauptet. Die Stabilität des Systems und der Kooperationsgrad zwischen den verschiedenen Staaten wird bei der Theorie Hegemonialer Stabilität dabei nur durch die Variable der relativen Machtverteilung zwischen Staaten bestimmt. Umso mehr Mächte also den Anspruch besitzen als Hegemon im internationalen System zu agieren, desto instabiler sind seine Strukturen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in den Handelskonflikt zwischen den USA und China ein, umreißt die Hintergründe der Strafzölle unter Donald Trump und formuliert die zentrale Fragestellung der Arbeit bezüglich der Machtposition der USA.

2. Vom Zollscharmützel zum Handelskrieg: Dieses Kapitel skizziert die Ursachen und den zeitlichen Verlauf des Handelskonfliktes, von ersten gezielten Zöllen bis hin zur Verschärfung zum umfassenden Handelskrieg.

3. Das theoretische Konzept Hegemonialer Stabilität: Hier werden die Grundlagen der Hegemonietheorie neorealistischer Prägung erläutert und die Kriterien definiert, die eine Hegemonialmacht erfüllen muss, um für internationale Stabilität zu sorgen.

3.1 Vorraussetzungen für Hegemonie in der Theorie Hegemonialer Stabilität: Dieser Unterpunkt arbeitet spezifische Merkmale wie wirtschaftliche Dominanz, die Bereitstellung öffentlicher Güter und das Bekenntnis zu einem vorteilhaften Handelssystem für die Identifikation einer Hegemonialmacht heraus.

4. Relative Macht der USA: Dieses Kapitel analysiert die Entwicklung der ökonomischen Macht der USA seit 1945 im Vergleich zu China, unter Berücksichtigung von Handelsbilanzen, Staatsverschuldung und Anteilen am Welthandel.

5. Folgen und Auswirkungen des Handelskrieges für die Machtposition der USA: Der Hauptteil bewertet die ökonomischen Konsequenzen der US-Maßnahmen und prüft, inwieweit diese die hegemoniale Stellung der Vereinigten Staaten innerhalb des internationalen Systems stärken oder schwächen.

6. Fazit: Das Kapitel fasst die zentralen Analyseergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage mit dem Ergebnis, dass der Handelskrieg die Machtposition der USA eher untergräbt als festigt.

Schlüsselwörter

Handelskrieg, USA, China, Hegemoniale Stabilität, Handelspolitik, Strafzölle, Handelsbilanzdefizit, Protektionismus, Ökonomische Macht, Theorie der Internationalen Beziehungen, Weltwirtschaft, America First, Geopolitik, Wirtschaftliche Stagnation, Globales Finanzsystem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den Handelsstreit zwischen den USA und China und dessen Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der amerikanischen Hegemonie unter Anwendung der Theorie der Hegemonialen Stabilität.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die relative ökonomische Machtverteilung zwischen den beiden Großmächten, die Strategie der "America First"-Politik und die strukturellen Anforderungen an eine Hegemonialmacht.

Was ist die primäre Forschungsfrage der Arbeit?

Die Forschungsfrage lautet: "Schwächt der Handelskrieg aus Sicht der Theorie der Hegemonialen Stabilität die Machtposition der USA?"

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine theoretisch fundierte Analyse durchgeführt, wobei Kriterien der Hegemonietheorie (z.B. nach Kindleberger oder Keohane) qualitativ auf die aktuelle wirtschaftliche Situation der USA angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der relativen Macht der USA sowie den direkten Auswirkungen des Handelskrieges auf deren ökonomische Dominanz und internationale Glaubwürdigkeit.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Handelskrieg, Hegemoniale Stabilität, Protektionismus, Handelsbilanzdefizit und Wirtschaftliche Dominanz.

Warum wird die militärische Macht der USA in der Analyse vernachlässigt?

Die Arbeit konzentriert sich primär auf ökonomische Machtressourcen, da dies der Kern des Handelskonflikts ist und die ökonomische Dominanz als kritische Variable für Stabilität in der Hegemonietheorie angesehen wird.

Welche Rolle spielt die Welthandelsorganisation (WTO) in diesem Kontext?

Die WTO wird als Akteur angeführt, der die US-Strafzölle als Verstoß gegen das GATT-Abkommen wertete, was die Destabilisierung der offenen Handelsstruktur durch die USA unterstreicht.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der "America First"-Politik?

Der Autor schließt, dass diese politische und wirtschaftliche Abschottung dem Hegemonialanspruch widerspricht, da sie Vertrauen bei Partnern zerstört und anstatt Stabilität zu fördern, die USA eher ins internationale Abseits manövriert.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Handelskrieg aus Sicht der Theorie der Hegemonialen Stabilität. Am Beispiel USA und China
Hochschule
Universität Hamburg
Veranstaltung
Weltordnungspolitik
Note
1,3
Autor
Albert Musker (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2020
Seiten
30
Katalognummer
V1316728
ISBN (PDF)
9783346797933
ISBN (Buch)
9783346797940
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Handelskrieg USA China Hegemonie Hegemoniale Stabilität Machtposition Weltmacht Wirtschaftsmacht Vereinigte Staaten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Albert Musker (Autor:in), 2020, Handelskrieg aus Sicht der Theorie der Hegemonialen Stabilität. Am Beispiel USA und China, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1316728
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Leseprobe aus  30  Seiten
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