Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking


Hausarbeit, 2008

16 Seiten, Note: 89%


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Grundlagen
2.1 Fachliche Anforderungen an einen Berater im Private Banking:
2.2 Persönliche Anforderungen an einen Berater im Private Banking aus Kundensicht
2.3 Persönliche Anforderungen an einen Berater im Private Banking aus Sicht der Anbieter

3 Zusammenfassung/Schlussbemerkung

Literaturverzeichnis

Abkürzungs- und Symbolverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Einleitung

Private Banking – schon der Name verspricht höchste Qualität an persönlicher Betreuung. Hier soll der Kunde die höchste Beratungsqualität erhalten, die Vermögensverwalter zu bieten haben. Hier soll er aber auch das Gefühl haben, dass seine Belange in guten Händen sind.

Anbieter, die das Private Banking erfolgreich betreiben wollen, brauchen erstklassige, unternehmerisch geprägte Beraterpersönlichkeiten. Sie sind sowohl Bindungsglied zum Kunden, als auch Repräsentant der Bank nach außen. Es gilt: Ein wesentlicher Garant für das erfolgreiche Betreiben des Private Banking stellt neben attraktiven Produkten, dem Image und der Leistungsfähigkeit des Insituts der Berater im Private Banking dar.

Was zeichnet einen erfolgreichen Private-Banking-Berater aus? Welche Kriterien sind dem Kundenklientel überhaupt wichtig und wie werden sie aktuell in der Wahrnehmung umgesetzt?

Diese Seminararbeit beleuchtet das Anforderungsprofil an die Berater im Private Banking, sowohl fachlich, als auch persönlich. Aufgezeigt werden die unterschiedlichen Erwartungen des Kundenklientels und der Private-Banking-Anbieter.

2 Die Grundlagen

„Der Private Banking-Berater repräsentiert die Bank gegenüber dem Kunden. Sein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig und stellt an die Persönlichkeit und Fach-kompetenz hohe Anforderungen“.[1]

Nachfolgend wird betrachtet, wo die fachlichen und persönlichen Schwerpunkte liegen.

2.1 Fachliche Anforderungen an einen Berater im Private Banking:

Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Berater im PB ist eine qualifizierte Bankausbildung und ein wirtschaftswissenschaftlicher Hochschulabschluss beziehungsweise eine vergleichbare berufsspezifische Weiterbildung. Der Berater muss seine persönliche Fachkompetenz im Hinblick auf die Marktentwicklungen und Anforderungen durch die Kunden kontinuierlich weiterentwickeln.[2]

Ein potenzieller PB-Berater muss sich in der Regel erst für einige Jahre im Retailbereich[3] („unter Retail-Banking subsumiert man das standardisierte Massengeschäft mit Privatkunden, die vor allem Basisleistungen beanspruchen und ein relativ geringes Beartungsbedürfnis haben“) etablieren. Dort wird ihm die Gelegenheit gegeben, sich durch Abschlusserfolge und Weiterbildungen für den Platz im Private Banking zu empfehlen. In vielen Banken ist es üblich, als Trainee oder Junior-Berater im Private Banking aufgebaut zu werden.[4]

Der PB-Berater muss hier ein umfangreiches Fachwissen vorhalten und ständig aktualisieren. Das nachfolgende Schaubild über das fachliche Anforderungsprofil aus dem Hause der Deutschen Bank verdeutlicht, was von einen Berater im Private Banking erwartet wird.[5]

Anmerkung zur folgenden Grafik:

Die unterschiedliche Farbdarstellung der Grafik dient lediglich der Unterscheidung der Rubriken und stellt somit keine Gewichtung o.ä. der Einteilung dar. Je weiter der Kreis von innen nach aussen gefüllt ist, um so höher ist die Wichtigkeit der Fachkompetenz in dem Bereich.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Anforderungsprofil PB-Berater, Dt. Bank 2008

Die Schwerpunkte der Deutschen Bank im hausinternen Anforderungsprofil liegen in den Rubriken Steuerrechtliche Grundlagen, Bedarfsanalyse, Wertpapiergeschäft, Online-Broking und Finanzmarktkenntnissen.

Durch das vielfältige Angebot an Lehrgängen wird der PB-Berater ständig über Veränderungen in den für sein Tagesgeschäft relevanten Fachbereichen informiert. Weiterhin dienen diese Schulungen sowohl als Vertiefung, als auch zur Festigung des bereits vorhandenen Fachwissens.

Als Fort- und Weiterbildungsmaßnahme eignen sich hierbei speziell die Ausbildungen zum „Financial Consult“ bzw. „Financial Planner“. Der erfolgreiche Abschluß zum „Financial Planner“ ist zugleich wesentliche Qualifikationsvoraussetzung zum „Certified Financial Planner“ (CFP). Dies ist ein wichtiges Qualitätssiegel für Berater im Bereich Private Banking und somit ein wichtiger Hinweis an Kunden für eine hohe Beraterkompetenz.[6]

Diese Ausbildung ermöglicht es, auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können. So können die Mitarbeiter mit einer Ausbildung zum CFP das Kundenportfolio analysieren und die strategische Asset Allocation mit dem Kunden besprechen.

Zur weiteren fachlichen Spezialisierung wird der Lehrgang zum „Certified Estate Planner“ angeboten. Hierbei wird der Mitarbeiter für die Beratung in Fragen der Erbschafts- und Nachfolgeplanung geschult.[7]

2.2 Persönliche Anforderungen an einen Berater im Private Banking aus Kundensicht

Dem Berater obliegt ein umfassender Verantwortungsbereich. Angefangen von der eigenverantwortlichen Betreuung von Kundendepots über die Akquirierung neuer Kunden bis hin zur Markt- und Konkurrenzbeobachtung. Neben einem sehr guten Verständnis der Kapitalmärkte, Wertpapieranalyse und Bewertungstechniken sowie der relevanten Produkte runden ein adäquates Auftreten, überdurchschnittliches Engagement und vorbildliches Serviceverhalten das Profil ab.

Der moderne Private Banking-Berater ist ein erstklassiger Beziehungsmanager, der versteht, in welcher Lebenswelt sich der Kunde bewegt. Dieses grundlegende Verständnis ist die Voraussetzung für den richtigen Umgang und die richtige Kommunikation mit dem Kunden. Die Kommunikationsstärke des Beraters ist entscheidend: Ohne die Fähigkeit, Inhalte angemessen und verständlich zu präsentieren, ist jede Präsentation wirkungslos. Fachwissen gepaart mit dem notwendigen Kommunikations-Know-how bildet die wesentliche Säule eines erfolgreichen Privat Banking Beraters.[8]

[...]


[1] H. Brost/M. Faust, Private Banking und Wealth Management, S. 355

[2] vgl. div. Internet-Stellenanzeigen

[3] Uwe C. Swoboda, Retail-Banking und Private Banking, S. 159

[4] vgl. H. Brost/M. Faust, Private Banking und Wealth Management, S. 358 f.

[5] vgl. interne Tätigkeitsbeschreibung Senior Berater Private Banking der Deutschen Bank

[6] vgl. Internetrecherche Frankfurt School of Finance, Bildungsangebot

[7] vgl. H. Brost/M. Faust, Private Banking und Wealth Management, S. 383

[8] vgl. H. Brost/M. Faust, Private Banking und Wealth Management, S. 355 ff.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten

Details

Titel
Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management
Veranstaltung
Bankbetriebswirt
Note
89%
Autor
Jahr
2008
Seiten
16
Katalognummer
V131720
ISBN (eBook)
9783640447770
ISBN (Buch)
9783640447763
Dateigröße
1564 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anforderungsprofil, Beraters, Private, Banking
Arbeit zitieren
Thomas Wriede (Autor), 2008, Das Anforderungsprofil eines Beraters im Private Banking, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/131720

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