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Erbschaftsteuerrecht. Erwerbsvorgänge bei der Bewertung von Immobilien

Title: Erbschaftsteuerrecht. Erwerbsvorgänge bei der Bewertung von Immobilien

Term Paper , 2022 , 43 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Peter Beckermann (Author)

Law - Tax / Fiscal Law
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Diese Arbeit soll die Bewertung von Grundbesitz im erbschaftsteuerrechtlichen Sinne aufzeigen. Insbesondere soll auf die gängigen Regelbewertungsverfahren eingegangen werden, mit denen Immobilien bei erbschaftsteuerrechtlichen Erwerbsvorgängen standardmäßig bewertet werden. Der Leser soll auf die zu beachtenden Faktoren aufmerksam gemacht werden, die die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung von Grundbesitz bilden. Ziel ist es, dem Leser, insbesondere nach der beispielhaften Immobilienbewertung, aufzuzeigen, wie eine Immobilienbewertung nach dem Bewertungsgesetz in der Praxis durchgeführt wird.

Von besonderer Bedeutung für die Ausarbeitung war dementsprechend die Abgrenzung in der Bewertung unbebauter und bebauter Grundstücke. Im Anschluss war es so möglich, verschiedene Grundstücksarten bewertungsrechtlich einzuordnen und so das jeweilige Bewertungsverfahren für die Berechnung einschlägig festzustellen. Dieses Fundament bot die Grundlage für die geordnete Prüfung und Berechnung einer praktischen Immobilienbewertung.

Heutzutage kommt es immer häufiger zu diversen Erwerbsvorgängen, bei denen verschiedenste Arten von Grundvermögen erworben werden. Oft wird unterschätzt, in welcher Höhe die Steuer auf das erworbene Grundvermögen erhoben werden kann. Sei es die Erbschaftsteuer, die z.B. bei Schenkung unter Lebenden oder Erwerb von Todes wegen anfällt, oder die Grunderwerbsteuer. In beiden Fällen ist die Bewertung von Immobilien von großer Bedeutung. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, sich vor solchen Erwerbsvorgängen darüber im Klaren zu sein, wie hoch das Grundvermögen bewertet werden kann, um hohe und unerwartete Liquiditätsschmälerungen zu vermeiden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bewertung von Grundstücken

2.1. Bewertung unbebauter Grundstücke

2.2. Bewertung bebauter Grundstücke

2.2.1. Abgrenzung der Grundstücksarten

2.2.2. Wahl des Bewertungsverfahrens

2.2.3. Vergleichswertverfahren

2.2.3.1. Vergleichspreisverfahren

2.2.3.2. Vergleichsfaktorverfahren

2.2.4. Ertragswertverfahren

2.2.4.1. Ermittlung des Bodenwerts

2.2.4.2. Ermittlung des Gebäudeertragswerts

2.2.5. Sachwertverfahren

2.2.5.1. Ermittlung des Bodenwerts

2.2.5.2. Ermittlung des Gebäudesachwerts

3. Immobilienbewertung anhand eines Praxisbeispiels

3.1. Darstellung

3.2. Rechtsfolgen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der systematischen Bewertung von Immobilien im Kontext des Erbschaftsteuerrechts. Ziel ist es, dem Leser die gängigen Regelbewertungsverfahren zu erläutern und anhand eines praxisorientierten Falls aufzuzeigen, wie eine Immobilienbewertung nach dem geltenden Bewertungsgesetz (BewG) durchgeführt wird, um steuerliche Bemessungsgrundlagen transparent zu machen.

  • Grundlagen der steuerlichen Bewertung von unbebauten und bebauten Grundstücken.
  • Differenzierte Anwendung des Vergleichswert-, Ertragswert- und Sachwertverfahrens.
  • Abgrenzung der verschiedenen Grundstücksarten gemäß § 181 BewG.
  • Analyse eines Praxisbeispiels zur Berechnung des Grundbesitzwerts bei einem Bürogebäude.
  • Möglichkeiten der steuerlichen Gestaltung durch Verkehrswertgutachten.

Auszug aus dem Buch

2.2.3. Vergleichswertverfahren

Das Vergleichswertverfahren basiert im Wesentlichen auf empirisch erhobenen Daten, die durch die laufenden Beurkundungen der Kaufverträge durch die Notare im jeweiligen Einzugsgebiet den Gutachterausschüssen zur Verfügung gestellt werden. Die Gutachterausschüsse bringen die einzelnen Grundstücksarten sodann in eine Beziehung zueinander, sodass diese Daten für die Bewertung herangezogen werden können. Da das Verfahren noch relativ neu ist und somit in vielen Gebieten noch keine ausreichende Datenlage für Vergleiche vorhanden ist, kommt das Verfahren in der Praxis allenfalls in Ballungsgebieten vor, wo eine hohe Grundstücksfluktuation vorherrscht. In allen anderen Fällen kommt es zu der Bewertung nach dem Sachwertverfahren gem. § 182 IV Nr. 1 BewG.

Nachteilig ist für das Vergleichswertverfahren, dass die den Wert beeinflussenden Belastungen privatrechtlicher und öffentlich-rechtlicher Art unberücksichtigt bleiben, vgl. § 183 III BewG. Gleiches gilt für Erhöhungen. Derartige Wertminderungen sind z.B. Belastungen nach dem Bauordnungs- und Denkmalschutzrecht oder Belastungen aufgrund eines Nießbrauchs. Unberührt hiervon bleibt die Möglichkeit des Steuerpflichtigen, auf Antrag einen niedrigeren gemeinen Wert nach § 198 BewG nachzuweisen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die wachsende Bedeutung der Wertermittlung von Grundvermögen für steuerliche Zwecke dar und umreißt das Ziel, die Standardverfahren des Bewertungsgesetzes in der Praxis aufzuzeigen.

2. Bewertung von Grundstücken: Dieses Kapitel erläutert die gesetzlichen Rahmenbedingungen für die Bewertung von Grundbesitz, einschließlich der Abgrenzung von Grundstücksarten und der gesetzlich vorgeschriebenen Bewertungsverfahren.

3. Immobilienbewertung anhand eines Praxisbeispiels: Anhand eines konkreten Bürogebäudes wird der gesamte Bewertungsprozess von der Einordnung des Objekts bis hin zur Ermittlung des endgültigen Grundbesitzwerts Schritt für Schritt nachvollzogen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer frühzeitigen steuerlichen Planung, um durch Wertgutachten oder Nießbrauchgestaltungen die Steuerlast bei Immobilienübertragungen zu optimieren.

Schlüsselwörter

Erbschaftsteuer, Immobilienbewertung, Bewertungsgesetz, Grundbesitzwert, Vergleichswertverfahren, Ertragswertverfahren, Sachwertverfahren, Bodenrichtwert, Liegenschaftszinssatz, Restnutzungsdauer, Gebäuderegelherstellungswert, Verkehrswert, Steuerfestsetzung, Immobilienübertragung, Mietwohngrundstück.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die methodische Bewertung von Grundstücken und Immobilien für erbschaftsteuerrechtliche Zwecke unter Anwendung der geltenden gesetzlichen Normen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Grundstücksarten, das Auswahlermessen bei den Bewertungsverfahren und die detaillierte Berechnung des Grundbesitzwerts mittels Vergleichs-, Ertragswert- und Sachwertverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, dem Leser die praktische Anwendung des Bewertungsgesetzes zu vermitteln, insbesondere die Faktoren, die die steuerliche Bemessungsgrundlage von Immobilien maßgeblich beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine rechts- und betriebswirtschaftliche Analyse der gesetzlichen Bewertungsvorschriften durchgeführt, ergänzt um die Anwendung dieser Regeln auf einen praxisnahen Beispielfall.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darlegung der Bewertungsverfahren sowie die praktische, chronologische Anwendung dieser Methoden auf ein spezifisches Bürogebäude.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Erbschaftsteuer, Bewertungsgesetz, Grundstücksarten, Ertragswertverfahren, Bodenrichtwert sowie die Abgrenzung zum gemeinen Wert.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen bebauten und unbebauten Grundstücken eine Rolle?

Diese Unterscheidung ist die notwendige Voraussetzung im Bewertungsgesetz, um das jeweils einschlägige Bewertungsverfahren korrekt auswählen zu können.

Wie geht die Arbeit mit Bewirtschaftungskosten um, wenn keine regionalen Daten vorliegen?

Wenn keine lokalen Erfahrungssätze existieren, sieht der Gesetzgeber die Anwendung von pauschalierten Kostenwerten nach Anlage 23 zum Bewertungsgesetz vor.

Welche Rolle spielt die Restnutzungsdauer für die Immobilienbewertung?

Die Restnutzungsdauer ist ein wesentlicher Faktor bei der Ermittlung des Gebäudewerts im Ertragswert- und Sachwertverfahren, da sie die zeitliche Ertragskraft bzw. den Alterswert mindernd beeinflusst.

Wie kann ein Steuerpflichtiger auf eine zu hohe Steuerlast reagieren?

Der Steuerpflichtige kann durch ein spezifisch erstelltes Verkehrswertgutachten den Nachweis eines niedrigeren gemeinen Werts gemäß § 198 BewG führen, um die steuerliche Bemessungsgrundlage zu mindern.

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Details

Title
Erbschaftsteuerrecht. Erwerbsvorgänge bei der Bewertung von Immobilien
College
University of applied sciences, Düsseldorf
Grade
1,3
Author
Peter Beckermann (Author)
Publication Year
2022
Pages
43
Catalog Number
V1317806
ISBN (PDF)
9783346799203
ISBN (Book)
9783346799210
Language
German
Tags
Bewertung Immobilien Häuser Haus Erbschaft Schenkung Steuer Erbschaftsteuer Schenkungsteuer
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Peter Beckermann (Author), 2022, Erbschaftsteuerrecht. Erwerbsvorgänge bei der Bewertung von Immobilien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1317806
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