Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Ganzheitlichkeit und Mobbing in der systemischen Beratung, im Kontext des personzentrierten systemtheoretischen Beratungsansatzes. Sie geht nach der Frage nach, wie Menschen die Theorie der Ganzheitlichkeit verstehen, welche Erfahrungen sie mit Mobbing erleben, -welche Erfahrungen sie in der systemischen Beratung machen und ob der Einsatz der "Alternativen-, Energetischen-, Imaginativen und Entspannungstechniken in der Praxis zu integrativen Ergebnissen kommt und gegebenenfalls Problemlösungsprozesse sinnvoll unterstützt.
Der Begriff der Ganzheitlichkeit wird im Rahmen des biopsychosozialen Modells definiert, und im Fokus steht dabei die personzentrierte Systemtheorie Mehr-Prozessebenen. Der Mensch ganzheitlich aus energetischer Sicht wird auf näher betrachtete Grundlagen der Energie, Polaritäten, Energiefelder und Energiesystem des Menschen eingegangen. Im Kapitel "Gesundheitliche Folgen von Mobbing" wird die Frage gestellt "Was ist Stress" und das Thema ausführlich ausgearbeitet. Im Kapitel "Persönlichkeitstypologie der Mobbingbetroffenen" werden die Persönlichkeitstypen nach C. G. Jung und die Persönlichkeitstypologie der Mobbingbetroffenen beleuchtet. Der ganzheitliche Weg zur Gesundheit beschreibt aus ganzheitlicher Sicht komplementäre Therapieformen. Im Schluss der Arbeit werden gewonnene Einsichten und Erkenntnisse zusammenfassend dargestellt und mit Studien ergänzt.
Inhaltsverzeichnis
EINLEITUNG
I THEORETISCHER TEIL
1 Ganzheitlichkeit und das biopsychosoziale Modell
2 Systemtheorie
2.1 Geschichte des systemischen Denkens
2.2 Was ist ein System?
2.3 Die Systemtheorie von Niklas Luhmann
2.3.1 Das System der Interaktionen
2.3.2 Das Organisationssystem
2.3.3 Das System der umfassenden Gesellschaft
2.3.4 Intersystemische Beziehung und strukturelle Kopplungen
2.3.5 Die Luhmannschen Klassen von Leben und Bewusstsein
2.4 Der Mensch als soziales Lebewesen
2.4.1 Familien
2.4.2 Organisationen
2.5 Das Phänomen Mobbing in Organisationen
2.5.1 Was ist Mobbing?
2.5.2 Die Grenze zwischen Konflikt und Mobbing
2.5.3 Mobbinghandlungen
2.5.4 Wie entsteht Mobbing?
2.5.5 Ursachen von Mobbing
2.5.6 Gesundheitliche und soziale Folgen von Mobbing
2.5.7 Was kann man gegen Mobbing unternehmen?
2.5.8 Arten von Mobbing
2.5.8.1 Mobbing in der Schule
2.5.8.2 Cyber Mobbing
2.5.9 Die rechtliche Seite des Mobbings
3 Personzentrierte Systemtheorie
3.1 Personzentrierte Systemtheorie nach J. Kriz
3.2 Personzentrierte Systemtheorie – Prozessebenen
3.3 Sinnattraktoren und Komplettierungsdynamik
4 Der Mensch „ganzheitlich“ in der systemischen Beratung
4.1 Vergleich zweier „Personzentrierter“ Menschenbilder
4.1.1 Die systemische Haltung
4.1.2 Humanistisches Menschenbild nach Carl Rogers
4.2 Zusammenfassende Gegenüberstellung
5 Das System „Mensch“ ganzheitlich
5.1 Bewusstsein
5.1.1 Wahrnehmung
5.1.2 Gedächtnis
5.1.3 Denken
5.2 Interpersonale Prozesse
6 Zusammenwirkungen im System „Mensch“ aus ganzheitlicher Sicht
6.1 Synergetik – Ganzheitliches Zusammenwirken im System „Mensch“
6.2 Verbindung zwischen Bewusstsein und physischem Körper
6.3 Autopoiese – Selbstorganisation
6.4 Die Wichtigkeit der Imagination, Kreativität und Intuition in der Beratung
6.5 Dissipative Strukturen – Struktur, Veränderung und Stabilität
7 Der Mensch aus energetischer Sicht
7.1 Energie – Das Prozesshafte der Welt: „Alles fließt“
7.2 Die Geschichte der Lebensenergie
7.3 Polaritäten
7.3.1 Der Ursprung der Polaritäten
7.4 Energieformen
7.5 Energiefelder
7.5.1 Bioenergiefelder
7.5.2 Morphogenetische Felder
7.5.3 Nullpunktfeld
7.5.4 Elektromagnetischer Felder – Elektromagnetismus
7.5.5 Magnetismus
7.5.6 Kernkraft
7.5.7 Gravitation - Schwerkraft
7.5.8 Gravitationswellen
7.6 Energiesystem des Menschen
7.6.1 Energiefelder
7.6.2 Energiezentren
7.6.2.1 Erstes Energiezentrum
7.6.2.2 Zweites Energiezentrum
7.6.2.3 Drittes Energiezentrum
7.6.2.4 Viertes Energiezentrum
7.6.2.5 Fünftes Energiezentrum
7.6.2.6 Sechstes Energiezentrum
7.6.2.7 Siebentes Energiezentrum
7.6.2.8 Energetische Harmonisierung
7.6.2.9 Zusammenfassung
8 Der Mensch als offenes System
8.1 Das System Mensch im Energie-Informationsfluss
8.2 Informationsfluss körperliche Ebene
8.2.1 Die Zelle
8.2.1.1 Zellwand (Membran)
8.2.1.2 Zellkern
8.2.1.3 Zellfunktionen:
8.2.1.4 Zellorganellen
8.2.1.5 Endoplasmatisches Retikulum
8.2.1.6 Ribosomen
8.2.1.7 Mitochondrien
8.2.1.8 Golgi-Apparat
8.2.1.9 Chromosomen
8.2.2 Grundlagen der Genetik
8.2.2.1 Cytosin
8.2.2.2 Adenin
8.2.2.3 Thymin
8.2.2.4 Guanin
8.2.3 Epigenetik
8.3 Informationsfluss im Nervensystem
8.3.1 Gehirn und Hormone
8.3.2 Die Steuerung des Informationsflusses über Nerven
8.3.2.1 Das zentrale Nervensystem
8.3.2.2 Die Nervenzelle
8.3.2.3 Die Gliazelle
8.3.2.4 Das Rückenmark
8.3.2.5 Das periphere Nervensystem
8.3.2.6 Das somatische Nervensystem
8.3.2.7 Das vegetative Nervensystem
8.3.2.8 Die Synapse
8.3.2.9 Das Gehirn
8.3.2.10 Der Kortex
8.3.2.11 Der Hirnstamm
8.3.2.12 Das Zwischenhirn
8.3.2.13 Das Hinterhirn
8.3.2.14 Das verlängerte Mark
8.3.2.15 Das Kleinhirn
8.3.3 Informationsfluss durch Sinnesorgane
8.3.3.2 Sehen
8.3.3.3 Hören
8.3.3.4 Fühlen
8.3.3.5 Riechen
8.3.3.6 Schmecken
8.3.3.7 Intuition
8.4 Informationsfluss psychische Ebene
8.4.1 Das Limbische System – Gehirn und Emotionen
8.4.1.1 Hypothalamus
8.4.1.2 Amygdala
8.4.1.3 Hippocampus
8.4.1.4 Das endokrine System
8.4.2 Emotionen – Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein
8.5 Informationsfluss mental-Ebene
8.5.1 Informationsfluss vom Gedächtnis
8.5.1.1 Sensorisches Gedächtnis
8.5.1.2 Kurzzeitgedächtnis
8.5.1.3 Langzeitgedächtnis
8.5.1.4 Prozedurales und semantisches Gedächtnis
8.5.1.5 Episodische Gedächtnis
8.5.2 Gehirn und Bewusstsein
8.5.3 Gehirnwellen und Bewusstsein
8.5.4 Die Kraft und Ladung der Gedanken
8.5.5 Übertragung der Gedanken
8.5.6 Licht als Informationsträger
8.5.7 Licht als elektromagnetische Welle
8.5.8 Quantentheorie
8.5.8.1 Welle-Teichen Dualität
8.5.8.2 Antiteilchen
8.5.8.3 Spin
8.5.9 Resonanz und Energie
8.5.10 Das System Mensch beeinflussende Naturresonanz
8.5.10.1 Schumann-Wellen
8.5.10.2 Geomagnetische Wellen
8.5.10.3 Solarwellen
8.5.10.4 Mondwellen
8.5.10.5 Schallwellen
8.5.10.6 Skalar-Wellen
8.5.10.7 Elektromagnetische Umweltverschmutzung
8.5.10.8 Zusammenfassung
9 Gesundheitliche Folgen von Mobbing
9.1 Was ist Stress?
9.1.1 Stresstheorien
9.1.2 Die Stressreaktionen
9.1.2.1 Die Physiologische Stressreaktionen
9.1.2.2 Psychologische Stressreaktionen
9.1.3 Bewertung von Stress
9.1.4 Stresserzeugende Lebensereignisse
9.1.5 Traumatische Ereignisse
9.1.6 Chronische und akute Stressoren
9.2 Stress im Alltag
9.2.1 Bewältigung (coping) und soziale Unterstützung
9.2.1.1 Problemzentrierte Strategie
9.2.1.2 Emotionszentrierte Strategie
9.2.2 Stress und das Immunsystem
9.2.2.1 Spezifische Abwehr
9.2.2.2 Unspezifische Abwehr
9.3 Angst und Panik
9.3.1 Phobien
9.3.2 Panikstörungen
9.3.3 Generalisierte Angststörung
9.3.4 Pavor Nocturnus
9.4 Depression
9.5 Zusammenfassung
10 Persönlichkeitstypologie der Mobbingbetroffenen
10.1 Historische Persönlichkeitstheorien
10.2 Dynamische Persönlichkeitstheorien
10.3 Analyse nach C. G. Jung
10.3.1 Kollektives Unbewusstes und Archetypen
10.3.2 Traumarbeit und Symbole
10.4 Typenlehre nach C. G. Jung
10.4.1 Extraversion
10.4.2 Introversion
10.5 Persönlichkeit und Typologie der Mobbing-Betroffenen
10.6 Zusammenfassung
11 Der ganzheitliche Weg zur Gesundheit
11.1 Schulmedizin versus Ganzheitsmedizin
11.1.1 Schulmedizin
11.1.2 Mythologische Ursprünge der Medizin
11.1.3 Geschichte der Medizin seit dem 17. Jahrhundert
11.2 Ganzheitsmedizin
11.2.1 Ursprünge der Ganzheitsmedizin
11.2.2 Vorgeschichte der Psychosomatischen Medizin
11.2.3 Gesellschaftlichen Aspekte der Psychosomatische Medizin
11.3 Komplementäre Therapieformen
11.3.1 Akupunktur
11.3.2 Homöopathie
11.3.2.1 Ursprung der Homöopathie
11.3.2.2 Grundprinzipien der Homöopathie
11.3.3 Kräuter als Heilmittel
11.3.3.1 Geschichte der Heilkräuter
11.3.3.2 Die wichtigsten Heilkräuter
11.3.3.3 Gewürze als Heilmittel
11.3.4 Kneippkur
11.3.5 Entschlackung als Heilmittel
11.3.6 Ernährung als Heilmittel
11.3.7 Atmung
11.3.8 Bewegung
11.3.9 Placebo Effekt
11.3.10 Zusammenfassende Gegenüberstellung
11.4 Ganzheitliche Therapieformen
11.4.1 Logotherapie – Der Sinn des Lebens
11.4.2 Bioenergetik nach Lowen
11.4.2.1 Die schizoide Charakterstruktur
11.4.2.2 Die orale Charakterstruktur
11.4.2.3 Die psychopathische Charakterstruktur
11.4.2.4 Die masochistische Charakterstruktur
11.4.2.5 Die rigide Charakterstruktur
11.4.2.6 Körperarbeit
11.4.2.7 Vibration und Beweglichkeit
11.4.2.8 Atmen
11.4.2.9 Stimme und Persönlichkeit
11.4.3 Energetische Psychologie
11.4.3.1 Ursprünge der Energetischen Psychologie
11.4.3.2 Methoden zur energetischen Stimulation
11.4.3.3 Stimulation der Punkte
11.4.3.4 Verankern der positiven Veränderung
11.4.4 Entspannungs- und Imaginationspsychotherapie
11.4.4.1 Standardübung
11.4.4.2 Individuelle Formeln
11.4.4.3 Imagination – kontrollierte Vorstellungskraft
11.4.4.4 Autogene Meditation
11.4.5 Wirbelsäulentherapie nach Dorn
11.4.6 Zusammenfassung
II EMPIRISCHER TEIL
1 Die Methodologie der empirischen Forschung
1.1 Empirische Sozialforschung
1.2 Problemzentriertes Interview
1.3 Qualitative zusammenfassende Inhaltsanalyse
2 Durchführung der empirischen Untersuchung
2.1 Erhebungsmethode
2.2 Auswahl der InterviewpartnerInnen
2.3 Interviewsituation und Verlauf
2.4 Transkription
3 Auswertungsvorgang
3.1 Soziodemografische Daten der InterviewpartnerInnen
3.2 Qualitative Inhaltsanalyse
4 Darstellung der Ergebnisse
4.1 Beweggründe für eine Beratung
4.2 Erwartungen an professioneller Beratung
4.3 Reaktionen des persönlichen Umfeldes
4.4 Rolle der Beratungsrichtung
4.5 Überlegungen für ganzheitlichen oder klientzentrierten Zugang
4.6 Bedeutung des Begriffes „Ganzheitlichkeit“
4.7 Bedeutung der Begriff „Energie“
4.8 Bedeutung des Begriffes „menschliche Energiesystem“
4.9 Erwartungen an systemische Beratung
4.10 Verbindung mit klientzentrierten Beratung
4.11 Erfahrung mit der systemischen Beratung
4.12 Innere Bilder in der Beratung
4.13 Erwartungen an Veränderungsprozessen
4.14 Reaktion des Umfeldes in Berührung der Ganzheitlichkeit
4.15 Persönliche Erfahrungen
4.16 Erfahrung mit Mobbing
4.17 Beweggründe für Mobbing
4.18 Ursachen von Mobbing
4.18.1 Studien
4.19 Erste Konfrontation mit Mobbing
4.20 Charakterisierung von Mobbingtäter
4.20.1 Studien
4.20.2 Studie - MMPI-2
4.21 Mobbinghandlungen
4.21.1 Studie - LIPT
4.22 Gesundheitliche Folgen von Mobbing
4.22.1 Studien
4.22.2 Studien – TIPI und TICS
4.22.3 Studie – SOEP
4.23 Veränderungen im Berufsleben
4.24 Veränderungen im Privatleben
4.25 In Anspruch genommene Hilfe
4.26 Reaktionen des persönlichen Umfeldes
4.27 Innere Bilder, Erinnerungen an Mobbing
4.28 Erkenntnisse aus Mobbing
4.29 Erkenntnisse aus der ganzheitlichen Therapie
4.30 Gesellschaftliche Veränderungen
5 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse
6 Bewertung der Ergebnisse
6.1 Empirie versus Theorie
6.2 Kritische Reflexion und Ausblick
6.3 Resümee
Zielsetzung & Themen der Arbeit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, das Verständnis von ganzheitlichen Ansätzen in der systemischen Beratung zu vertiefen. Dabei wird insbesondere untersucht, wie Menschen den Begriff der Ganzheitlichkeit definieren, welche Erfahrungen sie mit Mobbing-Prozessen sammeln und wie der Einsatz komplementärer, energetischer und imaginativer Techniken in Beratungsprozessen zur Bewältigung solcher Krisensituationen beitragen kann.
- Personzentrierte Systemtheorie als integrativer Beratungsansatz
- Analyse und Phänomenologie von Mobbing in Organisationen
- Energetische Konzepte und deren Manifestation im System Mensch
- Methodische Verknüpfung von systemischer Beratung und ganzheitlichen Therapieformen
Auszug aus dem Buch
Die Systemtheorie von Niklas Luhmann
Luhmann (1986) differenziert drei Arten sozialer Systeme: (1) Systeme, die face-to-face-Situationen beruhen; (2) Systeme, die auf Interaktionen in Organisationen basieren und (3) die Gesellschaft als umfassend Ganzes. Luhmanns Ansatz ist, dass die allen Interaktionen gemeinsamen Prozesse der drei Systeme auf kommunikativen Vorgängen beruhen. Abstrahierend weitergedacht, und damit die Komplexität weiter verringernd, geht Luhmann methodisch davon aus, dass Subjekte in sozialen Systemen (vorerst) nicht existieren. Mit diesem methodischen Schritt ignoriert Luhmann die philosophische, psychologische und soziologische Tradition der westlichen Welt seit der Antike (Schuldt, 2012, S. 22). Die ersten epistemologischen Früchte dieses befremdlichen Schrittes zeigen sich darin, dass unterschiedliche Arten der Kommunikation in den drei Luhmannschen Grundtypen sozialer Systeme hervortreten.
Die erste und relativ simpel darzustellende Kommunikationsform beruht auf dem System der ablaufenden Interaktionen. Interaktionen sind Face-to-Face-Systeme, die sich durch Kommunikation replizieren. (Schuldt, 2012, S. 23): (a) eine solche Kommunikation erfordert die körperliche Präsenz der TeilnehmerInnen, (b) diese Kommunikation kann in ihrer Gesamtheit nicht gespeichert werden, (c) Wahrnehmung ist ein psychologisches Phänomen, und (d) Am Ende der Kommunikation hört das Interaktionssystem auf zu existieren, etwa wenn TeilnehmerInnen der Kommunikation aus der Situation austreten.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Ganzheitlichkeit und das biopsychosoziale Modell: Definiert den Begriff der Ganzheitlichkeit innerhalb systemischer Ansätze und skizziert das biopsychosoziale Modell als Rahmenkonzeption.
5 Das System „Mensch“ ganzheitlich: Betrachtet mentale Prozesse wie Bewusstsein, Wahrnehmung und Denken innerhalb der systemtheoretischen Perspektive.
9 Gesundheitliche Folgen von Mobbing: Erläutert die psychosomatischen und psychischen Auswirkungen durch dauerhafte Stressbelastung bei Mobbingerfahrungen.
Schlüsselwörter
Systemische Beratung, Ganzheitlichkeit, Mobbing, Personzentrierte Systemtheorie, biopsychosoziales Modell, Autopoiese, energetische Psychologie, Stress, Resonanz, Bewusstsein, interpersonale Prozesse, Bioenergetik, Psychosomatik, Klientenzentrierung, Körperarbeit.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht das Verständnis von Ganzheitlichkeit und dem Phänomen Mobbing im Kontext des personzentrierten systemtheoretischen Beratungsansatzes.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit verknüpft systemtheoretische Grundlagen mit psychologischen und somatischen Aspekten der Gesundheit, Mobbing-Dynamiken sowie komplementären Beratungsmethoden.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Die zentrale Frage ist, wie Menschen "Ganzheitlichkeit" und Mobbing in der systemischen Beratung erfahren und welche Rolle alternative oder regenerative Techniken dabei spielen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine qualitative, problemzentrierte Interviewmethode gewählt, ausgewertet nach der qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Systemtheorie und Ganzheitsmodellen sowie einen empirischen Teil, der durch Interviews Erkenntnisse zu Mobbing und ganzheitlicher Beratung gewinnt.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Ganzheitlichkeit, Systemtheorie, Mobbing, Stress, Bioenergetik, Resonanz und psychische Prozesse.
Welche Bedeutung hat das „biopsychosoziale Modell“ für die Beratung?
Es dient als systemtheoretisches Grundlage für die Betrachtung des Menschen in verschiedenen Organisationsebenen (Molekular-, Zell-, Familien- und Gesellschaftsebene) und erklärt, wie Störungen auf einer Ebene körperliche und soziale Folgen haben.
warum ist die „autopoietische Dimension“ für Berater relevant?
Das Konzept der Selbsterzeugung hilft zu verstehen, wie soziale Systeme und lebendige Organismen sich reproduzieren und wie diese Prozesse in der Beratung zur Entwicklung neuer Lösungswege genutzt werden können.
- Quote paper
- Eva Pöthe (Author), 2020, Der personzentrierte systemtheoretische Beratungsansatz. Qualitative Untersuchung der Begriffe "Ganzheitlichkeit" und "Mobbing" im Kontext der systemischen Beratung., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1317911