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Auf dem Weg zur Industrie 4.0. Theorie und Praxis zur Automatisierung einer Smart Factory und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens

Titel: Auf dem Weg zur Industrie 4.0. Theorie und Praxis zur Automatisierung einer Smart Factory und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens

Hausarbeit , 2023 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Hedwig Plateau (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit begleitet das fiktive mittelständische Familienunternehmen Lacquer GmbH auf dem Weg zur Industrie 4.0. Als Unternehmen aus der Lackindustrie stellt Lacquer Speziallacke für verschiedene Branchen her, wobei insgesamt 320 Mitarbeiter im In- und Ausland beschäftigt sind. Infolge der Globalisierung sowie des wachsenden E-Commerce wird die Anzahl an Konkurrenten am Markt immer größer, die den Wettbewerb etwa durch zusätzliche Produktangebote verstärken und so die Lacquer GmbH unter Druck setzen. Für den Unternehmensinhaber von Lacquer spielt die Digitalisierung eine elementare Rolle, weshalb diese Thematik tief in der Unternehmensstrategie verankert ist. Der CDO, der die Verantwortung für die Digitalisierung und das Supply Chain Management innerhalb des Unternehmens trägt, gerät öfters mit dem Unternehmensinhaber aneinander. Dabei werden Fachausdrücke differenziert betrachtet und ausgelegt, wobei sich beide Akteure schlicht und einfach missverstehen.

Vor diesem Hintergrund soll in der vorliegenden Hausarbeit ein Konzept für die digitale Produktion und das Supply Chain Management der Lacquer GmbH entwickelt werden. Diese Konzept beruht auf eindeutig festgelegten Zielen, um klare Maßnahmen verwirklichen und eine strukturierte Strategie nachhaltig sicherstellen zu können. Hierbei sollen der Inhaber und CDO in Zukunft eine übereinstimmende Auffassung zur digitalen Produktion und zum Supply Chain Management erlangen.

Die Hausarbeit enthält fünf Kapitel. Nachdem das erste Kapitel die Ausgangslage beschreibt, wird im darauffolgenden Kapitel der Theorieteil behandelt, sodass ausgewählte Fachbegriffe definiert und voneinander abgegrenzt werden. Zudem werden die Industrie 4.0-Roadmap sowie das Industrie 4.0-Reifegradmodell als Gesamtvorgehen begutachtet. Basierend auf den Grundlagen ordnet das dritte Kapitel den Ist-Zustand ein, indem das fiktive Familienunternehmen vorgestellt wird und bestehende Lücken und Abweichungen zwischen den Protagonisten und der Theorie aufgezeigt werden. Weiterführend wird im vierten Kapitel ein Soll-Zustand diskutiert, der die Entwicklung des Unternehmens zur Industrie 4.0 darstellt und den Nutzen der Umsetzung widerspiegelt. Im letzten Abschnitt findet eine Abschlussdiskussion statt, welche die Erkenntnisse und Grenzen der Arbeit beinhaltet. Die Hausarbeit schließt mit einem Fazit ab, welches neben einer kritischen Bewertung auch einen Ausblick enthält.

Leseprobe


1 Einleitung

1.1 Ausgangssituation

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Grundlagen der Industrie 4.0

2.1 Definition und begriffliche Abgrenzung

2.1.1 Industrie 4.0

2.1.2 Smart Factory

2.1.3 Digitalisierung

2.1.4 Automatisierung

2.1.5 Geschäftsmodell

2.1.6 Künstliche Intelligenz

2.2 Vorstellung der Industrie 4.0-Roadmap

2.3 Einführung des Industrie 4.0-Reifegradmodells

3 Ist-Zustand

3.1 Vorstellung des Unternehmens Lacquer GmbH

3.2 Anwendung des Industrie 4.0-Reifegradmodells

4 Soll-Zustand

4.1 Industrie 4.0-Roadmap zur Lückenschließung

4.2 Auswirkungen der Potenziale

5 Abschlussdiskussion

5.1 Erkenntnisse und Grenzen der Hausarbeit

5.2 Fazit der Hausarbeit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, ein fundiertes Konzept für die digitale Produktion und das Supply Chain Management der Lacquer GmbH zu entwickeln. Mithilfe einer wissenschaftlichen Reifegradanalyse werden bestehende Diskrepanzen zwischen den Vorstellungen der Unternehmensführung und den Anforderungen der Industrie 4.0 aufgearbeitet, um eine einheitliche strategische Ausrichtung für die Zukunft des Unternehmens zu schaffen.

  • Grundlagen und Definitionen der Industrie 4.0
  • Analyse des Ist-Zustands mittels Industrie 4.0-Reifegradmodell
  • Entwicklung einer Industrie 4.0-Roadmap zur Lückenschließung
  • Potenziale von Tracking and Tracing, VR/AR sowie KI in der Prozessoptimierung
  • Ableitung eines Soll-Zustands zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Industrie 4.0

Um den Begriff Industrie 4.0 zu bestimmen und richtig einzuordnen, ist ein Blick auf die Geschichte der industriellen Revolution sinnhaft. Dabei wird ersichtlich, dass die erste industrielle Revolution durch die Entdeckung sowie Nutzung der Dampfmaschine zum Ende des 18. Jahrhunderts ausgelöst wurde, welche u. a. den Betrieb mechanischer Webstühle ermöglichte. Um 1870 herum trat die zweite industrielle Revolution ein, die durch die Stromerzeugung sowie die daraus resultierende Elektrifizierung geprägt wurde. Folglich entstanden Fließbänder, die eine arbeitsteilige Massenfertigung realisierten. Die dritte industrielle Revolution, die in den Siebzigerjahren stattfand und durch eine flächendeckende Computerisierung charakterisiert wurde, sorgte mithilfe von Elektronik sowie IT für die zusätzliche Automatisierung der Produktion. Schlussendlich leben wir in der vierten industriellen Revolution, die eine Vernetzung von Wertschöpfungsprozessen widerspiegelt und demzufolge die Unternehmensgrenzen verschwinden lässt. Auf Grundlage von cyber-physischen Systemen, die gemeinsam interagieren, sowie der Internettechnik besteht fortan die Möglichkeit, dass die Wertschöpfungskette über die Lebenszyklen von Produkten, Maschinen und Fabriken hinweg fließend und konstant organisiert und gesteuert werden kann. Hierbei legen die omnipräsente Vernetzung und Vereinigung von realer und virtueller Welt ein entscheidendes Merkmal dar. Hintergrund ist die deutliche Optimierung der Wertschöpfung, welche mit einer höheren Produktionsflexibilität sowie einer größeren Produktindividualisierung einhergeht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung skizziert die Ausgangssituation des fiktiven Familienunternehmens Lacquer GmbH und definiert die Zielsetzung sowie den formalen Aufbau der Hausarbeit.

2 Grundlagen der Industrie 4.0: Hier werden theoretische Fachbegriffe wie Smart Factory, Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz definiert sowie das Industrie 4.0-Vorgehensmodell erläutert.

3 Ist-Zustand: Dieses Kapitel stellt das Unternehmen Lacquer GmbH vor und analysiert mittels des Industrie 4.0-Reifegradmodells den aktuellen Entwicklungsstand basierend auf Aussagen der Geschäftsführung.

4 Soll-Zustand: Es werden konkrete Konzepte zur Lückenschließung entwickelt und die Potenziale von Technologien wie Tracking and Tracing, VR/AR und KI für das Unternehmen aufgezeigt.

5 Abschlussdiskussion: Der letzte Abschnitt diskutiert die Analyseergebnisse, reflektiert die Grenzen der Hausarbeit und zieht ein abschließendes Fazit zur zukünftigen Ausrichtung der Lacquer GmbH.

Schlüsselwörter

Industrie 4.0, Digitalisierung, Smart Factory, Reifegradmodell, Lacquer GmbH, Supply Chain Management, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Geschäftsmodell, Tracking and Tracing, Virtual Reality, Augmented Reality, Prozessoptimierung, Unternehmensstrategie, Wertschöpfungskette

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Transformation eines mittelständischen Lackherstellers, der Lacquer GmbH, in Richtung Industrie 4.0, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Industrie 4.0-Begriffen, die Reifegradanalyse bestehender Prozesse und die Entwicklung von Soll-Konzepten für digitale Technologien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Erstellung eines Konzepts für eine digitale Produktion, das die unterschiedlichen Auffassungen von Unternehmensinhaber und CDO harmonisiert und eine klare Strategie bietet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Analyse durchgeführt, die das Industrie 4.0-Reifegradmodell nutzt, um den IST-Zustand zu bewerten und Lücken zum SOLL-Zustand zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Analyse des Ist-Zustands im Unternehmen, die Erarbeitung der Soll-Konzepte und die Schilderung der potenziellen Mehrwerte neuer Technologien.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Die Kernbegriffe sind Industrie 4.0, Digitalisierung, Smart Factory, Reifegradmodell und strategische Prozessoptimierung.

Warum ist die Unterscheidung zwischen dem Inhaber und dem CDO so wichtig für diese Hausarbeit?

Die unterschiedlichen Sichten der Akteure spiegeln die typischen Missverständnisse in Unternehmen wider, wenn es um das Verständnis von Digitalisierung geht, und dienen als Ankerpunkt für die notwendige strategische Neuausrichtung.

Welche Rolle spielen Tracking and Tracing-Systeme für die Lacquer GmbH?

Sie haben höchste Priorität, da sie durch Echtzeit-Transparenz im Materialfluss Lieferverzug vermeiden und so die Kundenzufriedenheit signifikant steigern können.

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Details

Titel
Auf dem Weg zur Industrie 4.0. Theorie und Praxis zur Automatisierung einer Smart Factory und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,3
Autor
Hedwig Plateau (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
35
Katalognummer
V1318007
ISBN (PDF)
9783346803306
ISBN (Buch)
9783346803313
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Industrie 4.0 Smart Factory Automatisierung Geschäftsmodell Digitalisierung Künstliche Intelligenz Industrie 4.0-Roadmap Industrie 4.0-Reifegradmodell Hausarbeit Projektarbeit Theorie Praxis mittelständisch Beispiel Definition Ist-Zustand Soll-Zustand Grundlage Lückenschließung Potenziale Lacquer GmbH Augmented Reality Chief Digital Officer Virtual Reality Electronic Data Interchange Informations- und Kommunikationstechnik Enterprise Resource Planning Radio Frequency Identification Warehouse Management System Digitaler Twin Industrie 1.0 KI-System Konsumentenverhalten Dimensionen RFID papierlos Sensor Industrie 4.0-Vorgehensmodell Stufenbewertung cyber-physische Systeme Roboter Echtzeit kundenindividuell Instandhalter Smarte Sensoren Onlineshop Reifegradanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hedwig Plateau (Autor:in), 2023, Auf dem Weg zur Industrie 4.0. Theorie und Praxis zur Automatisierung einer Smart Factory und der Digitalisierung von Geschäftsmodellen am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318007
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Leseprobe aus  35  Seiten
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