Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Didactique - Sport, Pédagogie du sport

Olympische Erziehung in der Sozialisationsinstanz Schule. Wird sie den Aufgaben und Funktionen der Schule gerecht?

Titre: Olympische Erziehung in der Sozialisationsinstanz Schule. Wird sie den Aufgaben und Funktionen der Schule gerecht?

Dossier / Travail , 2018 , 6 Pages

Autor:in: Eray Erdem (Auteur)

Didactique - Sport, Pédagogie du sport
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

In dieser Arbeit sollen die Aufgaben der Schule als Sozialisationsinstanz unter besonderer Berücksichtigung des Schulsports erläutert werden. Auf dieser Grundlage wird anschließend der Frage nachgegangen, ob die olympische Erziehung den Aufgaben und Funktionen der Schule gerecht werden kann. Dabei stellt dieses Werk jedoch lediglich eine kurze Einführung in diese Thematik dar und gibt einen ersten Überblick.

Neben Familie gehört Schule zu den wichtigsten Sozialisationsinstanzen in der Gesellschaft. Möglicherweise werden auch gerade deshalb sehr häufig Streitgespräche zum Thema Bildungssystem geführt. Dabei erstrecken sich die Streitpunkte über verschiedene Bereiche. Hierzu zählt auch die Diskussion über die Leistungen und die Legitimation des Schulsports. Ein pädagogisches Konzept, das gegenwärtig ebenfalls Gegenstand von Fachdiskussionen ist, ist die "Olympische Erziehung" in der Schule und im Schulsport. Der Ursprung der olympischen Erziehung liegt allerdings bereits in den 1920er Jahren.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Sozialisation und Erziehung

3 Funktionen von Schule und Schulsport

4 Olympische Erziehung

4.1 Definition

4.2 Schulsport und olympische Erziehung

5 Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Schule als Sozialisationsinstanz unter besonderer Berücksichtigung des Schulsports und prüft, inwiefern die Olympische Erziehung dazu geeignet ist, den Bildungs- und Erziehungsaufgaben moderner Schulen gerecht zu werden.

  • Sozialisation als Prozess gesellschaftlicher Normvermittlung
  • Gesellschaftliche Funktionen von Schule und Schulsport
  • Grundlagen und Prinzipien der Olympischen Erziehung
  • Verknüpfung von olympischen Werten mit der sportpädagogischen Praxis
  • Ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung durch Schulsport

Auszug aus dem Buch

4.1 Definition

Bei der Olympischen Erziehung geht es um die Olympische Idee, insbesondere um soziale und ethisch-moralische Prinzipien, die Pierre de Coubertin als Begründer der modernen Olympischen Spiele als eine Erziehungsaufgabe für die Jugend der Welt anstrebte. Ihm ging es vor allem um diese pädagogischen Ziele, die bis zur heutigen Gegenwart als fundamentale Prinzipien in den Paragrafen der Charta des Internationalen Olympischen Komitees angesprochen werden (vgl. Naul, 2007, S. 14f.).

Coubertin sah im regelmäßigen und gezielten Sporttreiben eine wichtige pädagogische und soziale Förderung, um die Persönlichkeits- und Charakterentwicklung junger Menschen positiv zu beeinflussen. Humane Einstellungen und soziale Verhaltensweisen sollten im und über den Sport erfahren und erlernt werden, die über den Sport hinaus auch als positives Beispiel ihre Gültigkeit und Umsetzung im alltäglichen Handeln finden sollten. Coubertin ging es sowohl um die ehrliche Förderung von Spitzenleistungen im Sport der Besten, als auch um die individuelle sportliche Förderung für alle Kinder und Jugendlichen als Teil einer harmonischen Erziehung in der Schule (vgl. Naul, 2016, S. 55).

Im Zentrum der olympischen Idee stehen zwei pädagogische Grundgedanken: Die Leistungserziehung und die Fairness-Erziehung. Beide Erziehungsaufgaben werden tief greifend von Fragen der Werteerziehung bestimmt. Aus diesen historisch-pädagogischen Grundgedanken werden insbesondere in Deutschland ein olympischer Erziehungsauftrag abgeleitet, der folgende Grundprinzipien einschließt: Die Friedensidee des Sports, eine ganzheitlich-harmonische Ausbildung, die menschliche Vervollkommnung, das Ideal des Amateurismus und die Bindung des Sports an ethische Regeln und Grundsätze (vgl. Adler & Pansa, 2004, S. 41).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Schule als Sozialisationsinstanz ein und stellt die Relevanz der Olympischen Erziehung als aktuelles pädagogisches Konzept vor.

2 Sozialisation und Erziehung: Das Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen von Sozialisation und Erziehung und verdeutlicht deren unterschiedliche Funktionen sowie die Rolle der Schule in diesem Prozess.

3 Funktionen von Schule und Schulsport: Hier werden die gesellschaftlichen Aufgaben der Schule beleuchtet und die spezifische Rolle des Sports bei der Vermittlung von Schlüsselkompetenzen hervorgehoben.

4 Olympische Erziehung: Dieses Kapitel erläutert die Wurzeln und Ziele der Olympischen Erziehung und analysiert deren Anwendungsmöglichkeiten im modernen Schulsport.

5 Fazit & Ausblick: Der Autor resümiert, dass olympische Werte für die allgemeine Persönlichkeitsentwicklung aller Schüler zentral sind und regt eine vertiefte Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung an.

Schlüsselwörter

Olympische Erziehung, Schule, Schulsport, Sozialisation, Erziehung, Werteerziehung, Persönlichkeitsentwicklung, Leistungserziehung, Fairness, Pierre de Coubertin, Sportpädagogik, Kompetenzvermittlung, Ganzheitlichkeit, Bildungssystem, Sportunterricht

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Bedeutung der Schule als Sozialisationsinstanz und analysiert, welchen Beitrag die Olympische Erziehung zur ganzheitlichen Entwicklung von Schülern leisten kann.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den soziologischen Grundlagen des Bildungsauftrags, der Funktion des Schulsports und der Implementierung olympischer Werte im pädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Nutzen der Olympischen Erziehung als Instrument zur Wertevermittlung im Kontext von Pflichtschulsport für alle Kinder und Jugendlichen zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender sportpädagogischer und sozialisationstheoretischer Fachbeiträge.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Definitionen von Sozialisation, die Aufgaben von Schulsport und die spezifischen Grundgedanken der Olympischen Erziehung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Sozialisation, Olympische Erziehung, Werteerziehung, Schulsport und ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.

Inwiefern unterscheidet sich die Olympische Erziehung im Schulsport vom Vereinssport?

Während im Vereinssport oft die freiwillige Leistungshöherstrebung im Vordergrund steht, muss die Olympische Erziehung im Schulsport alle Schüler gleichermaßen erreichen, unabhängig von deren sportlichem Talent oder Motivation.

Welche pädagogischen Grundsätze der olympischen Idee sind für Deutschland besonders relevant?

Besonders betont werden soziale und ethisch-moralische Prinzipien wie Fairness, Leistungsbereitschaft, Friedensidee und die menschliche Vervollkommnung durch Sport.

Fin de l'extrait de 6 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Olympische Erziehung in der Sozialisationsinstanz Schule. Wird sie den Aufgaben und Funktionen der Schule gerecht?
Université
University of Marburg
Auteur
Eray Erdem (Auteur)
Année de publication
2018
Pages
6
N° de catalogue
V1318025
ISBN (PDF)
9783346796455
Langue
allemand
mots-clé
olympische erziehung sozialisationsinstanz schule wird aufgaben funktionen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Eray Erdem (Auteur), 2018, Olympische Erziehung in der Sozialisationsinstanz Schule. Wird sie den Aufgaben und Funktionen der Schule gerecht?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318025
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  6  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint