In dieser Hausarbeit soll die literaturwissenschaftliche Interpretation von Gisela Greve "[…] ich habe Euch ein schweres Gewissen zu verdanken" – Eine psychoanalytische Interpretation der Judenbuche hinsichtlich der inne liegenden Argumentation beurteilt werden. Diese Interpretation wurde deshalb ausgewählt, da zum einen die Primärliteratur der Judenbuche für die Schule von großer Bedeutung ist und zum anderen die Interpretation mit Bezug zur Psychoanalyse einen bisher noch nicht häufig thematisierten Ansatz verfolgt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Kriterien zur Beurteilung einer Interpretation nach Descher und Petraschka (2019)
- Beurteilung der psychoanalytischen Interpretation zu die Judenbuche
- Überlegungen und Ableitungen für die Voraussetzungen und Unterstützungen zur Förderung von Argumentationsleistungen im Unterricht
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Hausarbeit befasst sich mit der Beurteilung einer psychoanalytischen Interpretation von Gisela Greve zu Annette von Droste-Hülshoffs "Die Judenbuche". Dabei wird die Argumentationsstruktur der Interpretation anhand der Kriterien von Stefan Descher und Thomas Petraschka analysiert. Ziel ist es, die Qualität der Interpretation zu bewerten und daraus Erkenntnisse für die Förderung von Argumentationsleistungen im Unterricht zu gewinnen.
- Analyse der psychoanalytischen Interpretation von Gisela Greve zu "Die Judenbuche"
- Anwendung der Kriterien von Descher und Petraschka zur Beurteilung von Literaturinterpretationen
- Ableitung von didaktischen Implikationen für die Förderung von Argumentationsleistungen im Unterricht
- Zusammenhang zwischen fachwissenschaftlichen Kriterien und schulischem Praxisbezug
- Reflexion der eigenen Beurteilung und der Verbindung zwischen den Kriterien von Descher und Petraschka und der Schule
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Einleitung stellt die Bedeutung von Argumentation in der Kommunikation, insbesondere in der Literaturwissenschaft, heraus. Sie führt die Interpretation von Gisela Greve zu "Die Judenbuche" ein und erläutert die Auswahl der Interpretation sowie die Anwendung der Kriterien von Descher und Petraschka.
- Kriterien zur Beurteilung einer Interpretation von Descher und Petraschka (2019): Dieses Kapitel stellt die Kriterien von Descher und Petraschka zur Beurteilung von Literaturinterpretationen vor. Es werden die einzelnen Kriterien, wie Sachliche Korrektheit, Relevanz, Fragwürdige Hintergrundannahmen, Widerspruchsfreiheit und Textnähe, erläutert.
Schlüsselwörter
Die wichtigsten Schlüsselwörter dieser Arbeit sind: Argumentation, Literaturinterpretation, psychoanalytische Interpretation, "Die Judenbuche", Annette von Droste-Hülshoff, Gisela Greve, Stefan Descher, Thomas Petraschka, Kriterien, Textnähe, Sachliche Korrektheit, Relevanz, Fragwürdige Hintergrundannahmen, Widerspruchsfreiheit, didaktische Implikationen, Argumentationsleistungen, Unterricht.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der psychoanalytischen Interpretation der „Judenbuche“?
Die Arbeit beurteilt Gisela Greves Interpretation von Droste-Hülshoffs Werk, die psychologische Motive und Schuldgefühle der Charaktere in den Fokus rückt.
Welche Kriterien werden zur Beurteilung der Interpretation genutzt?
Es werden die Kriterien von Descher und Petraschka (2019) angewendet, darunter sachliche Korrektheit, Relevanz, Widerspruchsfreiheit und Textnähe.
Warum wurde dieser Interpretationsansatz gewählt?
Da die Psychoanalyse bei der „Judenbuche“ ein seltener, aber spannender Ansatz ist, der neue Perspektiven für den Schulunterricht bietet.
Wie können Argumentationsleistungen im Unterricht gefördert werden?
Die Arbeit leitet aus der wissenschaftlichen Analyse didaktische Hilfestellungen ab, um Schülern zu helfen, eigene Interpretationen fundiert zu begründen.
Was versteht man unter „Textnähe“ in der Literaturwissenschaft?
Textnähe bedeutet, dass Interpretationshypothesen unmittelbar durch Belege und Zitate aus dem Primärtext gestützt werden müssen.
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- Isabel Bohn (Autor), 2021, Psychoanalytische Interpretation von Annette von Droste-Hülshoffs "Die Judenbuche" nach Gisela Greve (2004) mithilfe der Kriterien von Descher und Petraschka (2019), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318411