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Kämpfen in der Schule

Title: Kämpfen in der Schule

Lesson Plan , 2020 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Isabel Bohn (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer Sportart aus dem Bereich des Kämpfens. Da dieser Begriff nicht so eindeutig zu definieren ist und in der Alltagssprache oft für ein breitgefächertes Feld genutzt wird, sollen in dieser Arbeit verschiedenste Aspekte thematisiert werden.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsbestimmungen

2.1. „Kämpfen“

2.2. Differenzierung: Kampfsport und Kampfkunst

2.3. Selbstverteidigung

2.4. „Ringen und Raufen“

2.5. Distanz- und Kontaktkampfsport

3. Taekwondo

3.1. Inhalte

3.2. Das DTU-Schulkonzept

3.2.1. Reflexion: Schultauglichkeit

4. Bewegungsbeschreibungen

4.1. Fauststoß (Momtong-jireugi)

4.2. Tiefer Stand (Ap-Gubi)

4.3. Vorwärtstritt (Ap-Chagi)

4.4. Reflektion des eigenen Lernprozesses

5. Kämpfen im Sportunterricht an Gymnasien

5.1. curriculare Vorgaben: Kompetenzen, pädagogische Hinweise und Umsetzungshinweise

5.2. Unterrichtsentwurf einer 90minütigen Unterrichtseinheit in einer 5. Klasse

Zielsetzung & Themen

Dieses Portfolio setzt sich mit dem vielschichtigen Bereich des Kämpfens auseinander, definiert grundlegende Begriffe und analysiert die Sportart Taekwondo sowie deren Anwendungsmöglichkeiten und didaktische Einbindung im schulischen Kontext, insbesondere an Gymnasien.

  • Grundlagendefinitionen von Kämpfen, Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung.
  • Analyse des Taekwondo-Schulkonzepts der Deutschen Taekwondo Union (DTU).
  • Detaillierte Bewegungsbeschreibungen technischer Grundlagen des Taekwondo.
  • Reflektion des eigenen Lernprozesses durch unterstützende Videomedien.
  • Implementierung von „Ringen und Raufen“ im Sportunterricht der 5. Klasse.

Auszug aus dem Buch

3.1. Inhalte

Die Sportart des Taekwondo gibt es in seiner Tradition schon seit über 2000 Jahren. In seiner heutzutage bekannten Form aus Korea gibt es sie seit 1955. Es hat sich aus alten koreanischen Kampfsportarten entwickelt und fällt in die Kategorie der Budosporarten, enthält aber ebenfalls Elemente aus anderen Sportkategorien (Heinz, 2007, S. 471). Nach dem Lexikon der Sportwissenschaft (Schnabel & Thieß, 1993, S. 826) unterscheidet sich das Taekwondo vor allem durch seine Tritttechniken von anderen Kampfsportarten.

In den 60er Jahren kam Taekwondo nach Deutschland, wo im Jahr 1980 die DTU, die Deutsche Taekwondo Union e.V., gegründet wurde. Dieser Spitzenverband ist zuständig für den Jugend-, Breiten und Olympiasport. Seit dem Jahr 2000 ist Taekwondo als vollwertige olympische Disziplin angesehen und wird von der World Taekwondo (WT) organisiert (Deutsche Teakwondo Jugend, 2017, S. 4).

Beim Taekwondo geht es einerseits um die Selbstverteidigung und andererseits um den Kampf in einer Zweikampfsportart. Sie beinhaltet Fußstöße, Sprünge, Faustschläge und -stöße. Die Kämpfer*Innen versuchen den*die Gegner*In zu treffen und ebenso Angriffe auf sich selbst abzuwehren (Schnabel & Thieß, 1993, S. 826). Heutzutage steht die Sportart in einem Widerspruch: Sie ist Wettkampfsportart mit Kampfsystem und Gewinner*Innen und Verlierer*Innen, Regeln und Schutzvorkehrungen um Verletzungen vorzubeugen. Sie ist aber auch Kampfkunst im Sinne der Selbstverteidigung, da die Ausübung auf eine Situation ohne Regeln vorbereiten soll (Kloiber, 2008, S. 12f.).

Geht man für die Definition nach dem Namen der Sportart, so lässt sich Taekwondo in drei Teile unterteilen. Das Tae steht für die Verwendung von Beintechniken, also Sprüngen, Schlägen oder Stößen mit diesen. Kwon steht für die Verwendung von Handtechniken, also Schlägen, Stößen, Greifen und Fangen. Der letzte Wortteil, das Do bezieht sich nicht auf den physischen Aspekt der Sportart. Dieser beschreibt den geistigen, emotionalen und philosophischen Kern des traditionellen Taekwondo. Denn es handelt sich bei dieser Kampfkunst nicht nur um körperliche Bewegungen in ihrer Mechanik, sondern um deren Verbindung mit einer bestimmten psychischen Einstellung (Basu, 2018, S. 150).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet das undifferenzierte öffentliche Bild des Kämpfens und erläutert die thematischen Schwerpunkte des Portfolios sowie das Ziel, verschiedene Aspekte des Kämpfens im Kontext von Sport und Schule zu beleuchten.

2. Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel liefert eine theoretische Abgrenzung der zentralen Begriffe, wie Kämpfen, Kampfsport, Kampfkunst, Selbstverteidigung sowie Ringen und Raufen.

3. Taekwondo: Es werden die Ursprünge und Inhalte von Taekwondo erläutert sowie das offizielle DTU-Schulkonzept hinsichtlich seiner Ziele und Schultauglichkeit kritisch reflektiert.

4. Bewegungsbeschreibungen: Dieses Kapitel enthält eine detaillierte technische Analyse von Grundtechniken des Taekwondo sowie die persönliche Reflexion des Autors über den eigenen Lernprozess mittels Videotraining.

5. Kämpfen im Sportunterricht an Gymnasien: Abschließend werden die curricularen Vorgaben analysiert und ein konkreter Unterrichtsentwurf für eine 90-minütige Einheit in einer 5. Klasse zur Einführung von Ringen und Raufen präsentiert.

Schlüsselwörter

Kämpfen, Taekwondo, Schulsport, Selbstverteidigung, Ringen und Raufen, Kampfkunst, DTU-Schulkonzept, Kerncurriculum, Bewegungsbeschreibung, motorische Lernziele, Körperkontakt, pädagogische Ziele, Sportunterricht, Kampfesdialog, Didaktik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des Kämpfens im sportlichen und schulischen Kontext, untersucht Begrifflichkeiten und erarbeitet didaktische Möglichkeiten zur Umsetzung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die theoretische Begriffsbestimmung, die Sportart Taekwondo als spezielles Beispiel und die praktische Anwendung von „Ringen und Raufen“ in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein differenziertes Verständnis für den Bereich des Kämpfens zu schaffen und aufzuzeigen, wie Kampfsportarten und spielerische Kampfformen pädagogisch fundiert in den Sportunterricht integriert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die theoretische Grundlagen aus der Sportwissenschaft mit einer Analyse des DTU-Schulkonzepts sowie einem praktischen Unterrichtsentwurf verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, eine ausführliche Analyse des Taekwondo (inklusive DTU-Konzept und Bewegungsbeschreibungen) sowie die Auseinandersetzung mit curricularen Vorgaben und einem Stundenentwurf für die 5. Klasse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Kämpfen, Taekwondo, Schulsport, Selbstverteidigung und Ringen und Raufen definiert.

Warum ist Taekwondo besonders für den Schulsport geeignet?

Aufgrund des Fokus auf sozial-pädagogische Aspekte und die zugrundeliegende Philosophie ermöglicht Taekwondo eine ganzheitliche Sporterziehung, die über die rein motorische Ebene hinausgeht.

Welche Herausforderungen bei der Umsetzung treten laut Autor auf?

Herausforderungen sind unter anderem der hohe zeitliche und finanzielle Aufwand für qualifizierte Trainer, die Akquise notwendiger Materialien und Sicherheitsbedenken in großen Klassenverbänden.

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Details

Title
Kämpfen in der Schule
College
University of Göttingen
Grade
1,7
Author
Isabel Bohn (Author)
Publication Year
2020
Pages
20
Catalog Number
V1318412
ISBN (PDF)
9783346801135
ISBN (Book)
9783346801142
Language
German
Tags
kämpfen schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Isabel Bohn (Author), 2020, Kämpfen in der Schule, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1318412
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